Ausflug zur Kinder- und Jugendfarm

Die herbstliche Jahreszeit ist eine gute Gelegenheit, die Kinder- und Jugendfarm kennenzulernen. Die Farm liegt in Feldrandlage in Maintal-Hochstadt. Die Kinder- und Jugendfarm ist als Verein konzipiert und lebt vom Engagement seiner Mitglieder. Zu den Öffnungszeiten ist immer jemand da, der erklärt und unterstützt. An manchen Wochenenden wird dort ein Übernachtungslager für Eltern- und Kinder angeboten. Außerdem kann man dort auch Kindergeburtstage feiern. Auf dem Gelände gibt es einiges zu erkunden und zu tun:

Bogenschießen Jeder hat drei Schuss frei, dann muss man sich wieder hinten anstellen. Wer sich nicht an die Regeln hält, darf eine Runde aussetzen.

Bauen Sägen, hämmern und anmalen – an einer Hütte arbeiten oder etwas Anderes kreieren …

… Über die Hügel rennen, verstecken, Rollen spielen, im Baumhaus klettern, schaukeln, wippen, springen, säen und pflanzen …

… und wilde Tiere beobachten und wieder freilassen.

Ein Highligth ist das große Lagerfeuer mit Stockbrot

Anfangs sind manche Kinder etwas verunsichert: Was soll ich denn hier machen? Also erstmal vorsichtig das Terrain sondieren … und auf einmal hat man etwas für sich entdeckt. Einige Kinder finden neue Spielgefährten, andere beschäftigen sich mit Dingen, für die sie bisher kein Interesse hatten. Insgesamt ist es sehr harmonisch und ruhig. Es ist ja auch mittlerweile erforscht, dass Betätigung in der freien Natur die Sinne beruhigt. Das liegt u.a. am Sonnenlicht, der frischen Luft, der Erde, am Geruch, den Farben und den Naturgeräuschen. Wer entspannt ist, kann kreativ und im Flow sein. Das konnte ich immer wieder beobachten.

Ich empfehle sehr gerne diese Einrichtung. Kinder bekommen hier ein Stück Freiheit geschenkt fern von Konsum- und Medienterror.

Aus dem Vereins-Flyer (unbezahlte Werbung):


Wie Phoenix aus der Asche

Zum Anfang des Jahres wollte ich meine kleine Praxis eröffnen. Dann wurde ich krank. Ich war über eine Woche im Bett und konnte kaum einen klaren Gedanken fassen. Mit der Krankheit kamen die Zweifel: „Was, du willst dich selbständig machen? Wie vermessen, du hast doch keine Ahnung.“ Mit der körperlichen Schwäche schwächelte ich auch im Inneren. Ich bekam kalte Füße. „Soll ich das wirklich machen? Was, wenn keine Kunden kommen? Wenn ich gleich mein erstes Gespräch vermurkse? …“ Die Füße waren nicht nur kalt, sie waren kaum zu spüren. Mir war schwindelig und ich lief wie auf Watte. Das war noch heute morgen so. Ich bin immer noch in der Rekonvaleszenz. Ich erneuere mich körperlich, gewinne an Kraft und möchte losstarten. Ich genese und meine alte Kraft kehrt langsam zurück.

Ich erinnere mich gut an die Zeit, als unsere Kinder noch jünger waren. Mindestens zweimal im Jahr waren beide nacheinander oder gleichzeitig krank. Wir Eltern hielten sie, kochten Tee und Hühnersuppe, waren für sie da und haben gemeinsam die Zeit durchgestanden. Nach ein, zwei Wochen war es vorbei: Die Jungs waren wieder fit und konnten weitermachen … und wir auch. Und doch war etwas anders, fast unmerklich, aber immer eindeutig: Nach jeder Krankheit hatten unsere Kinder einen Entwicklungsschritt abgeschlossen. Als sie ganz klein waren, brachen die Zähne nach Fieberschüben durch, nach Krankheiten fingen sie an zu krabbeln, laufen und später zu sprechen – als sie älter wurden, zeigte es sich, dass die jeweilige Krankheit den letzten Feinschliff gab. Ein kurzer Stop, ein Verharren, Innehalten … Kräfte sammeln, um dann mit voller Kraft loszulegen.

So möchte ich, dass meine Erkrankung mir auch den letzten Feinschliff für mein Vorhaben gibt. Ich glaube ganz fest daran, dass ich gestärkt diese Aufgabe angehen kann und dass ich sozusagen wie Phönizia aus der Asche entsteige.

Ab heute eröffne ich diesen Blog und wünsche mir viele Menschen, die mich hier ein Stück des Weges begleiten und gleichzeitig freue ich mich über Menschen, die zu mir finden und die ich als Coach ein Stück ihres Weges begleiten darf.

Ihnen wünsche ich einen guten Start in die neue Woche und wenn Sie krank sind/waren: Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Kräfte bündeln und mit ganzem Herzen Ihre Vorhaben angehen. Falls Sie sich fragen, welche Vorhaben das denn sein sollen, helfe ich gerne bei der Formulierung neuer Ziele.

Alles Gute

Monika Rauch