Meditatives Kochen

Abends lasse ich gerne den Tag ausklingen:

GemĂĽse schnippeln, etwas sorgfältig vorbereiten und kochen, mit GewĂĽrzen und Kräutern abschmecken und … genieĂźen.

Dabei sammle ich Erfahrungen, die mir auch im Alltag hilfreich sind:

  • Was koche ich?
  • FĂĽr wen?
  • Was ist unnötig?
  • Was vom GemĂĽse solle ich wegschneiden?
  • Wie fein schneide ich?
  • Wie scharf soll es werden?
  • Welche Kräuter unterstĂĽtzen den Geschmack?
  • Welches Handwerkszeug (Messer, Töpfe, SchĂĽsseln, Kochlöffel …) nutze ich, damit alles leicht von der Hand geht?

Beim Kochen experimentiere ich gerne, greife aber auch auf Altbewährtes zurück. Ich brauche nicht immer das Rad neu zu erfinden.

Es ist wie im wirklichen Leben:

Bleibe ich lieber beim Alten?

Oder gehe ich völlig neue Wege?

FĂĽr mich ist es ein Herantasten. Das, was ich bin, bin ich durch meine Erlebnisse und Erfahrungen. Manches lasse ich bewusst hinter mich, wenn es mich belastet und blockiert. Das Meiste behalte ich, denn das bin ich. Ich versuche, in Balance zu leben: Altes Gutes lassen und „hungrig“ nach neuen Erfahrungen suchen, die mein Leben wĂĽrzen. Ich schaue, dass ich mich nicht „ĂĽberfresse“, also mich nicht ĂĽberfordere.

So greift eines ins andere: Ich koche ein Gericht, gehe dabei sorgfältig um und bin „im FluĂź“. Ich konzentriere mich auf diese Aufgabe und bin völlig bei mir. Dieses FlieĂźen widerum wirkt sich auf mein Leben aus, denn auch hier versuche ich, im Flow zu sein. Und bin erstaunt, wie viel Kreativität in mir steckt. Es ist spannend.

Ich liebe es.

Welche Erfahrungen machen Sie? Wo finden Sie Ihren Flow, den Sie mit in den neuen Tag nehmen?

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