Ostheim vor der Rhön – das zeigen uns die alten Franken

Ich liebe diese sanfte und zugleich etwas schroffe Landschaft und die sauberen fränkischen Städtchen in der bayerischen Rhön.

Diesmal besuchten wir eine Kirchenburg in Ostheim vor der Rhön. Und waren begeistert von der gut restaurierten Anlage.

Um sich vor kriegerischen Anfeindungen zu schützen, errichteten die Ostheimer Bürger und Bauern ab dem 15. Jahrhundert mehrere Wälle und Ringmauern, sowie Wehrtürme um ihre Kirche. Dies geschah ohne jegliche Zuschüsse von Geistlichen oder anderen Herrschaften.

Die Franken (übersetzt: die Mutigen/die Kühnen) waren ursprünglich einer der germanischen Großstämme, die sich im 2. und 3. Jahrhundert formierten. Diese Eigenschaften Ihrer Ahnen und die Armut, die in diesem Landstrich vorherrschte, ließen sie findig diese Kirchenburg errichten, um ihr Leben und die wenigen Errungenschaften vor Angreifern zu schützen.

Dieser Ort übt eine magische Anziehung auf mich aus, er zeugt von einfachen, aber starken und wehrhaften Menschen, die wussten, wo ihr Platz ist; und die ihr Leben der kargen Natur abtrotzen.

Das ist das, was für mich zählt; zufrieden sein und das Beste aus dem machen, was uns zur Verfügung steht. Auf dem ersten Blick war das damals nicht viel, so wie das vielleicht für uns heutzutage auch so aussieht. Was habe ich schon zu bieten? Wenn Sie aber tiefer graben, werden Sie möglicherweise erstaunt sein, welche Möglichkeiten das Leben für Sie bereit hält.

Ich habe mich darauf spezialisiert, Menschen dabei zu unterstützen, ihren Weg zu finden und ihr Potenzial zu entfalten.

Wenn Sie es vielleicht den Franken gleichtun, und aus dem schöpfen wollen, was Sie haben, freue ich mich über regen Austausch.