Was war zuerst da: Das Ei oder der Schmetterling?

Aus dem Ei schlüpft eine kleine Raupe.

Die Raupe frisst und häutet sich so oft, bis sie ihre eigentliche Größe erreicht hat.

Im Kokon wartet sie manchmal Jahre, bis sie so weit ist.

Wenn sich der Schmetterling entfaltet hat, legt er seine Eier ab und stirbt.

Für mich ist das Ei zuerst dagewesen. Der Schmetterling hat sich aus der Raupe entwickelt und diese aus dem Ei.

In der kleinen Raupe ist bereits alles angelegt – jede Zelle hat schon die Informationen, die es braucht, einen Schmetterling entstehen zu lassen.

Auch bei uns Menschen sind wir vollkommen und ganz gemeint. Wir haben die Aufgabe, uns genügend anzufüttern: Wissen, Vertrauen, Spaß, Kunst, Musik, Liebe. Manchmal finden wir nicht das richtige Futter, manchmal fallen wir runter. Das überleben wir und versuchen es im besten Fall erneut. Wir knabbern uns so durch.

Wenn wir uns nicht auf die Futtersuche begeben, werden wir krank oder verkümmern.

Es braucht Zeit zu „reifen“. Irgendwann ist es soweit: Wir fangen an, unser Potenzial zu entfalten, so wie es gemeint ist.

Ich bin noch eindeutig in meiner Fressphase. 😀

Wo sind Sie? Ich wünsche Ihnen Beharrlichkeit und Wissenshunger auf Ihrem persönlichen Weg.

Viva la Musica – Es lebe die Musik!

„Die Musik aber ist der wichtigste Teil der Erziehung: Rhythmen und Töne dringen am tiefsten in die Seele und erschüttern sie am gewaltigsten.“ (Platon)

Wer liebt sie nicht, die Musik? Ich kenne niemanden, dem sie egal wäre. Musik berührt, sie ist Energie, die in uns schwingt. Forschungen belegen die positive Wirkung: Ganze Hirnzellenareale bilden sich neu, strukturieren sich um bzw. verknüpfen sich, wenn man musiziert oder sich intensiv mit Musik beschäftigt. Musik fördert die Intelligenz und soziale Kompetenz, steigert die Konzentration und beruhigt oder putscht auf. Dabei scheint es egal zu sein, ob man Heavy Metall oder klassische Musik hört oder produziert – wichtig ist, dass die Gefühle dabei angenehm sind.

Musik spricht die Gefühle an, körperlich werden Hormone ausgeschüttet, Stimmungen werden intensiviert oder aufgelöst – je nach Art der Musik.

Wenn man Musik „produziert“, also selbsttätig wird, beim Singen, dem Spielen eines Instrumentes oder beim Tanzen, wirkt die Musik stärker als beim eher passiven Zuhören. Beim gemeinsamen Musizieren stimmt man sich auf seine Partner ab, man hört aufeinander und tariert sich aus: laut – leise, schnell – langsam, kurz – gebunden. Takte und Noten verfeinern zudem das mathematische Gedächtnis.

Übung macht den Meister: Trainiert man öfter, intensivieren sich die Lernerfahrungen, d.h. man erlangt Sicherheit und kann sich auf neue Erfahrungen mit Musik, wie dem Improvisieren oder Komponieren, einlassen. Und ganz wichtig: Musik macht Spaß!

Nicht umsonst wird Musik therapeutisch eingesetzt; dies geschieht passiv und aktiv, z.B. werden Hirnareale bei Schlaganfall- und Demenzpatienten stimuliert, körpereigene Opiate können bei Menschen mit Depressionen freigesetzt werden und bei Komapatienten können gestische und mimische (Lächeln) Reaktionen ausgelöst werden.

Musik ist allumfassend, sie harmonisiert und schwingt. Im Idealfall schwingt sie auf 432 Hertz (= Schwingungen pro Sekunde). Das ist die natürliche Schwingung unseres Kosmoses. Dies führt dazu, dass wir uns bei Musik im Gleichtakt einschwingen, uns beruhigen, also harmonisieren können.

[Information: Der frühere Kammerton A unserer westlichen Tonleiter lag bei 432 Hertz. 1939 wurde der Kammerton weltweit auf 440 Hertz erhöht. Der Kammerton A wird genutzt, um Musikintrumente einheitlich zu stimmen.]

Unsere Gesellschaft nimmt die Musik, sowie die schönen Künste wenig ernst; höchstens als nettes Beiwerk. Das kognitive Lernen steht an erster Stelle, das Erlernen von Naturwissenschaften und Sprachen wird über alles andere gestellt. Schließlich will man ja im Berufsleben bestehen. Darauf werden bereits Kindergartenkinder konditioniert mit Englisch für Unterentwickelte. Viele LehrerInnen und ErzieherInnen getrauen sich nicht mehr zu singen oder haben mit Kunst nichts am Hut.

Wir sind eigentlich sehr „sinnesfreudig“, d.h. wir können die Welt ertasten, anschauen, erhören, erriechen und schmecken. Das Gehirn ist die Schaltstelle und sortiert. Wir aber geben unserer Schaltstelle die Macht über alles und lassen unsere Sinne verkümmern.

Es wird Zeit, umzudenken: Künstlerisches Tun ist ein schöpferischer Akt, Ressourcen werden freigesetzt, wir sind kreativ und finden Lösungen in allen Bereichen. Jemand, der malt, singt, kocht, tanzt … spürt sich selbst und „begreift“ im wahrsten Sinne des Wortes. Dann erst kann er in die Kognition gehen. So passiert übrigens Lernen.

Ich möchte Sie ermutigen, schöpferisch tätig zu sein: Malen, schreiben, stricken, kochen, töpfern, bildhauen und/oder musizieren Sie, am besten mit einem Lied auf den Lippen. Und nehmen Sie sich dabei ernst. Jeder Mensch ist ein Künstler. Machmal muss man etwas graben, um ihn zu finden. Aber es lohnt sich, denn Kunst und besonders die Musik, können Sie dabei unterstützen, Ihren persönlichen Weg zu finden.

Viva la Musica, denn Musik ist Leben!

Muttertag

Ich wünsche allen Müttern dieser Welt einen schönen Muttertag und sage DANKE!!!

Liebt Eure Kinder, aber vergesst Euch nicht dabei. Seid für sie da, aber opfert Euch nicht auf. Hört auf Euer Innerstes und verlasst Euch darauf.

Besinnt Euch auf Eure eigene Kraft, geht Euren Weg, angstfrei.

Lebt Euren Kindern Freiheit vor, denn nur durch Vorbilder lernen sie. Gebt Euren Kindern Flügel und fliegt voran.

Vertraut. Lebt. Liebt.

Besuch des Pflanzenmarktes im Hessenpark

Das Freilichtmuseum in Neu-Anspach ist für mich immer wieder ein Ausflugsziel, das sich lohnt: Alte Häuser, Scheunen, Mühlen, Stallungen aus Hessen wurden an ihren eigentlichen Standorten nummeriert, abgebaut und im Hessenpark wieder aufgebaut. So ähnlich wie bei „Malen nach Zahlen“.

Der Pflanzenmarkt findet an zwei Wochenenden im Jahr statt und zieht sich durch ein weites Areal im Hessenpark-Gelände: Die restaurierten alten Gebäude, Kunsthandwerkliches, frisch gebackenes Brot, ein Meer von Blumen …

Dieser Markt ist ein Feuerwerk für die Sinne: Die Farben und Gerüche, die vielen schönen Dinge in ländlicher Umgebung haben mein Herz aufgehen lassen.

Ich versuche, die positiven Gefühle mit in die neue Woche zu nehmen. Einige Anregungen für meine Arbeit mit Kindern habe ich jetzt auch im Koffer. Z.B. möchte ich schauen, welche alten Kunsthandwerke ich den Kindern vorstellen und sie dafür begeistern kann. Ich habe gelernt, dass es eine hessische Handwerkerlebnisroute gibt. Vielleicht gibt es ja bei uns in der Nähe eine Manufaktur? Oder wir laden einen Handwerker ein, der uns in seine Kunst einführt? Das werde ich noch recherchieren.

Ihnen wünsche ich einen guten Start in den Alltag. Vielleicht haben Sie kürzlich auch etwas Schönes erlebt, dass Sie über die Woche „retten“ möchten? Über Ihre Kommentare freue ich mich.

Fotostory Pflanzenmarkt: https://photos.app.goo.gl/1rpXceXHxLe1pEqcA

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Achtung Urheberrecht: Fotos und Text: Monika Rauch

In der Ruhe liegt die Kraft

Heute nutzte ich meine freie Zeit zum Ausschlafen, Balkonschrubben und Pflanzen.

Alles ging ging mir leicht von der Hand. Ich tat das, was ich schon die ganze Zeit tun wollte. Ich arbeitete eines nach dem anderen ab.

Ich fühlte mich friedvoll und ruhig. Die Arbeit floß mir aus der Hand.

Ich musste nicht – ich wollte tun! Das ist wahrscheinlich der Grund dafür, dass ich ganz entspannt eine ganze Menge „weggeschafft“ habe, ganz ohne inneren Druck. Ich nutzte die Kraft, die aus der Ruhe entspringt.

Es ist manchmal ganz schön schwer, gelassen und ruhig die anstehenden Aufgaben zu erledigen. Und daraus noch Kraft zu ziehen. Wenn ihr mögt, begleite ich Euch bei Euren Prozessen.

Ein Saunatag

Wir gehen sehr gerne in die Sauna; am liebsten nach Hanau. Dort sind wir meist 4 – 6 Stunden und lesen, schreiben und schlafen sehr viel.

Im Bistro bei Pizzabrot und alkoholfreiem Weizenbier kommt es oft zu netten Gesprächen mit anderen Saunagästen.

Zwischendurch schwitzen wir ordentlich. Mein Gefährte so richtig hart bei 90° mit diversen Aufgüssen; ich mag es lieber etwas gemäßigter bei niedrigen Temperaturen. Treffpunkt ist dann das Dampfbad.

Warum ich das alles schreibe?

Es ist eine gute Form, vom Alltag runterzukommen und Kraft zu tanken. Außerdem ist es ein körperlicher Reinigungsakt. Man schwitzt und schwemmt einiges, was sich so angesammelt hat an Schlackstoffen, Schadstoffen und/oder Keimen heraus. Natürlich sollte man viel Flüssigkeit zu sich nehmen in Form von Wasser oder gerne auch mit alkoholfreiem Bier, das mit Mineralstoffen und Elektrolyten versorgt – und schmeckt.

Ich persönlich gehe noch aus einem anderen Grund in die Sauna. Ich nutze die Zeit zur Meditation und inneren Reinigung. Ich schaue, welche Ballaste ich mit mir rumschleppe und wie ich sie auflösen kann:

  • Was habe ich letzte Woche erlebt?
  • Was ging mir nahe?
  • Was war gut?
  • Was habe ich gesagt/getan, was weniger gut war? Sollte ich jemanden um Entschuldigung bitten? Und/oder mir selbst verzeihen?
  • Wie geht es weiter privat/beruflich?
  • Welche Wünsche hab‘ ich?
  • Kann ich neue Ziele definieren?
  • Wo sollte ich umdenken?

Mittels kinesiologischem Abfragen komme ich schnell zum Kern meiner momentanen Befindlichkeiten. Manches kann ich direkt ausbalancieren. Manches braucht etwas länger (s. Methoden). Daran arbeite ich dann zuhause weiter.

Einen Tag in der Sauna zu verbringen ist für mich friedvoll und ausbalanciert. So kann ich mit neuen Anregungen und Ideen voller Kraft ins Leben hinausgehen.

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Eine friedfertige, tolerante Gesellschaft – oder: Wann ist eine Integration von Flüchtlingskindern gelungen?

Das meint dieBundesländerbeauftragte (http://www.bundesauslaenderbeauftragte.de/integration.html) zum Thema Integration:

„In einem allgemeinen Verständnis bedeutet Integration die Eingliederung in ein Ganzes, die Herstellung einer Einheit aus einzelnen Elementen oder die Fähigkeit einer Einheit, den Zusammenhalt der Teilelemente auf Grundlage gemeinsamer Werte und Normen zu erhalten. … Bezogen auf das soziale Zusammenleben bedeutet Integration, dass kulturell und anderweitig verschiedene Personen und Gruppen einer Gesellschaft gleichberechtigt zusammenleben. In diesem Zusammenhang hat Integrationspolitik die Aufgabe, Rahmen für Integration zu schaffen, d.h. Fragen der rechtlichen Gleichbehandlung anzugehen, den Abbau von Diskriminierung voranzubringen, gegenseitige Akzeptanz und Anerkennung zu fördern und zu unterstützen. …“

Unsere Gesellschaft soll die Zuwanderer akzeptieren, tolerieren, Zugang zur Bildung ermöglichen und somit gesellschaftliche Chancen eröffnen. … Im Gegenzug dazu müssen die Migranten sich einfügen, gesellschaftliche Normen und Werte akzeptieren und die Landessprache erlernen. Dies soll dazu beitragen, ein persönliches Zugehörigkeitsgefühl zu entwickeln bzw. sich als Teil der Gesellschaft zu sehen.

In der Praxis habe ich mit Flüchtlingskindern aus verschiedenen Ländern zu tun. Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell Kinder es schaffen, unsere Sprache zu erlernen. Anfangs gehen sie in Intensivklassen, doch sobald die Sprache eingermaßen sitzt, gehen sie ganz normal zur Schule. Allerdings werden sie manchmal in Klassen eingestuft, die ein bis zwei Jahre unter ihrem Altersschnitt liegen. Das ist sinnvoll gedacht, weil es mit der Sprache noch etwas hapert und der Unterrichtsstoff der vorherigen Schulen nicht bekannt ist. Manche Kinder, die bereits in der Pubertät sind, sind mitunter mit Grundschulkindern in einer Klasse. Die Interessen könnten unterschiedlicher nicht sein, so ist es schwierig mit der gegenseitigen Annäherung.

Da es eine große Anzahl an geflüchteten Familien gibt, sind in Schulen und Kindertagesstätten momentan viele Kinder, die die arabische Sprache sprechen. Die Religion ist meist muslimisch. Das Bildungsniveau ist sehr unterschiedlich; von akademisch, mittelständig oder bildungsfern, ist alles vertreten.

Im Alltag ist es nicht immer leicht, mit den Herausforderungen, die die unterschiedlichen Kulturen mit sich bringen, klarzukommen. Wenn Kinder neu in der Einrichtung sind, bekommen sie normalerweise eine Eingewöhnung, was allerdings aufgrund der Sprachhürde etwas schwierig ist.

Da die Mehrzahl der Migrantenkinder arabisch spricht, bilden sich Cliquen, aus rein diesen Kindern. Das ist sehr verständlich, wegen der Sprache, der Religion und Kultur und dem, was die Kinder bereits erlebt haben. Sie spielen, basteln, malen zusammen oder die Jungs spielen Fußball. Leider nur untereinander. So kommt es bereits zu Rivalitäten zwischen ihnen und den „Einheimischen“. Sie treten in Konkurrenz miteinander und es kommt zu fremdenfeindlichen Äußerungen auf beiden Seiten.

Unser Job ist es, vermittelnd einzutreten, Grenzen zu setzen und klare Regeln aufzustellen, z.B.: auf dem Fußballplatz gibt es „gemischte“ Gruppen.

Das Wichtigste ist jedoch die Kommunikation:

  • Vermitteln, dass Deutsch das Verständigungsmittel für alle ist.
  • Gleichzeitig ist es wichtig, die eigene Sprache zu sprechen, das gibt Sicherheit.
  • Heimische Regeln und Normen vermitteln.
  • Erzählen lassen, wie man in den anderen Ländern lebt. Z.B. Wie ist es da in der Schule? Warum tragen manche Mädchen ein Kopftuch? Welche Regeln gibt es dort?
  • Flüchtlingserfahrungen aufarbeiten, im Einzelgespräch oder in der Kleingruppe.

Um die Kinder gut zu integrieren, sollten wir auch bedenken und berücksichtigen, dass manche von ihnen traumatisiert sind. D.h. sie mussten lebensbedrohliche Erfahrungen machen, die bearbeitet werden sollten.

Je weiter der Spracherwerb der einzelnen fortschreitet, um so einfacher wird die Verständigung; manche Kinder sprechen schon so gut deutsch, dass sie als Dolmetscher helfen können.

Angst vor dem Fremden, dem anderen, ist einer der Hauptgründe der Fremdenfeindlichkeit. Diese macht auch vor Kindern keinen Halt. Daher sind Gespräche zwischen allen Beteiligten das A und O. Am besten mit einer Brise Humor gewürzt. Beim Witzeerzählen und gegenseitigen Übersetzen haben wir uns schon vor Lachen gebogen, auch wenn wir manchmal nicht so recht wussten, warum man da lacht. Aber wir haben bemerkt, wir sind uns doch alle recht ähnlich: Wir machen gerne Quatsch, versuchen uns manchmal über Grenzen hinwegzusetzen oder spielen gut und gerne Fußball …

Für mich sind Kinder Kinder und Menschen sind Menschen. Schaut man erst einmal hinter die Kulissen, wird klar, dass wir alle doch sehr ähnlich ticken. Hinter für uns befremdliches Verhalten stehen Erfahrungen und Erlebnisse, die wir nur verstehen können, wenn wir kommunizieren. Wenn Kinder weinen, wenn sie die Sirene vom Feueralarm hören, können wir vielleicht ermessen, was sie vorher erlitten hatten. Wenn Jungs meinen, ihr Geburtsrecht sei es, Mädchen und Frauen zu drangsalieren, sollten wir das Wissen im Hinterkopf haben, dass sie in einer Männergesellschaft aufgewachsen sind. Natürlich müssen wir ihnen diesen Zahn ziehen, liebevoll und bestimmt. Wenn Mädchen ein Kopftuch tragen, ist das für sie eine Selbstverständlichkeit, ein Ausdruck ihrer Religiosität und ihrer Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft. Das gibt Sicherheit. Wir sehen darin vielleicht ein Zeichen der Unterdrückung von Frauen. Das ist aber unsere Sichtweise. Unser Grundgesetz sieht die Gleichberechtigung von Mann und Frau vor (zumindest auf dem Papier); unsere Aufgabe ist es, dies durch unser Verhalten vorzuleben.

Eine gute Integration gelingt, wenn wir klar sind in dem, was wir tun. Wir, als „KindergärtnerInnen“ legen Samen bei allen Kindern. Diese müssen gegossen und gehegt werden: Wir kommunizieren immer und immer wieder mit allen Seiten, erklären und klären, versuchen Rivaliäten abzubauen und Gemeinsamkeiten zu finden. Wir bieten Projekte und Gespräche an, die Möglichkeiten zur Annäherung schaffen. Wir leben Demokratie, lassen die Kinder mitentscheiden und abstimmen. Auch sollten wir auch uns selbst evaluieren:

  • Wie weit leben wir selbst Demokratie?
  • Wie sieht unser Frauenbild und Männerbild aus?
  • Wie tolerant sind wir selbst?
  • Was können wir lernen?
  • Welche Ängste haben wir bei Fremden?

Eine Brücke zu bauen, die eine gegenseitige Verbindung schafft, die Resourcen jedes einzelnen Kindes, egal welcher Herkunft, zu erkennen und zu fördern, ist unser täglich Brot in der Pädagogik. Das, was wir im „Kleinen“ mit den Kindern erleben und lernen, könnten wir auch im „Großen“ also in der Gesellschaft, nutzen: Die Ressourcen jedes einzelnen Menschen individuell fördern um eine tolerante, vielfältige, angstfreie und freiheitliche Gesellschaft zu gestalten.