Komm‘ mit und staune!

Wenn Du durch Wiesen, Felder und Wälder streifst und Dich mit allen Sinnen der Natur hingibst, wirst Du spüren, dass sich Deine Gedanken entwirren, Du ruhiger wirst und mehr bei Dir ankommst. Du siehst klar und bist klarer.

Wohin führt der Weg?

Das nenne ich Selbstbemächtigung: Sich mit der Natur verbinden, ist ein wichtiger Aspekt, wenn Du innere Freiheit erlangen möchtest. Denn vergiss nicht, dass wir Naturwesen sind. Oft berauben wir uns selbst dieser Grundlage, indem wir uns von schnellen Autos, toller Technik, Geschäftigkeit und Wichtigkeit von unserem Wesenskern ablenken lassen.

Bei meinen Spaziergängen, meist mit Hundi, erlebe ich immer wieder neues Altbekanntes:

Hinter jeder Hecke, um jede Ecke erwarten mich Ausblicke und Einblicke. Meine Sinne schärfen sich, wenn ich dem Summen der Mücken und dem Gezwitscher der Vögel lausche oder das gärende Obst rieche. Beim Laufen durch die feuchten Wiesen halten meine Stoffschühchen nicht durch, das ist etwas gewöhnungsbedürftig. Das kann ich aber aushalten.

Mit vollem ❤ und ganz bewusst tauche ich in die Natur ein und werde reich beschenkt: mit Farben, Formen, Blumen, Wiesen, Bäumen.  Und mit innerer Ruhe.

Spätsommerrose

Leise schleicht sich der Herbst ein. Die Rose erinnert an die üppige Blühzeit zu Beginn des Sommers.

Das, was uns damals beschäftigt hat, ist vielleicht schon vergangen. Aber es hallt noch nach.

Wenn ich die Rose sehe, freue ich mich über ihre Schönheit. Sie wird irgendwann ihre Früchte zeigen und sich dann zurückziehen.

So ist es mit allem: Es lebt, blüht, bringt Früchte, wirft Samen und stirbt. Das ist der Reigen des Lebens. Wir sind dem unterworfen.

Vielleicht sollten wir genau heute darüber nachdenken, wie wir unsere eigene „Natürlichkeit“ zurückerlangen? Damit es sich gut anfühlt – unser Leben.

Foto: Monika Rauch

Unserer Natur entsprechend

Draußen in der Natur

…  fährt der Stress runter und  Depressionen werden gelindert.  Die Sonne hilft  beim Aufbau von Vitamin D und unsere Sinne werden geschärft: Formen und Farben trainieren die Augen, wir hören das Rauschen und riechen die Blüten und das frisch geschnittene Gras, unsere Ohren lauschen dem Zwitschern und Summen  und der Wind streichelt uns sanft.

Die Natur erinnert uns daran, dass wir ein Teil ihrer sind und beruhigt uns.

Habt Ihr mal überlegt, was passiert, wenn wir tagelang nur drinnen oder in der Stadt unterwegs sind mit künstlicher Beleuchtung mit viel Lärm und Hektik? Wir entfremden uns förmlich von unserem Ursprung. Und diese Entfremdung führt dazu, dass wir es zulassen, dass das, was uns leben lässt,  maßgeblich verschmutzt oder gestört wird.  Wir sägen sozusagen an dem Ast, auf dem wir sitzen. Jetzt, während der Ausgangssperre, dürfen wir rausgehen und uns erden und gleichzeitig bekommt die Natur die Chance,  sich zu regenerieren.

Diese Pandemie mit ihren Repressalien wird irgendwann zuende sein. Geht es dann  einfach so weiter wie zuvor:
Produzieren, konsumieren, schneller, weiter, höher – gieriger? Koste es, was es wolle?

Wir alle können uns erheben und bei dem Spiel einfach nicht mehr mitmachen indem wir friedvoll, liebevoll, vertrauend, respektvoll, tolerant, mutig, humorvoll, kreativ, naturverbunden und verantwortlich leben.

Das Wichtigste ist aber unsere Liebe und Zutrauen im Herzen.

Bleibt gesund oder werdet es!

Eure Monika „Wege zur Selbstbemächtigung“

Glück im Augenblick

Gerade bin ich etwas traurig wegen der vielen Einschränkungen in Zeiten von Corona. Freiheit ist ein hohes Gut.

Schöne Augenblicke erlebe ich bei meinen Streifzügen durch Felder und Gärten. Kleine Arrangements erregen meine Aufmerksamkeit: Da passt der Stuhl ganz wunderbar zum Fenster, die Enten schwimmen auf dem See und die Wildbienen übernachten im Hotel. Und der riesige Reisighaufen bietet sicherlich Schutz für viele Kleintiere.

Das ist es auch, was mich gerade rettet, wenn ich schon nicht in die weite Welt reisen darf, oder zumindest die Option dazu habe – das Glück, welches sich in Kleinigkeiten verbirgt. Das Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe kommt dem sehr nahe:

Erinnerung
Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.

Fotos: Monika Rauch

Schlecht drauf, oder was?

Was tun, wenn man nicht so in die Pötte kommt? Wie komme ich in die Leichtigkeit?
In Leichtigkeit leben

Kennen Sie das auch? Samstag morgens, Sie haben sich so einiges für den Tag vorgenommen: Das erledigen, was die Woche über liegengebliegen ist. Sie wachen auf und wollen am liebsten weiterschlafen. Sie nehmen Ihr Smartphone in die Hand, doch irgendwann müssen Sie mal müssen. Der Blick auf die Uhr verrät Ihnen, dass sie schon 2 Stunden „gedaddelt“ haben. Mist, nix Produktives geleistet! Schnell wieder ins Bett. Schlafen. Oder doch Handy? Das schlechte Gewissen siegt (vielleicht) aber nichts geht locker von der Hand. Es dauert ewig, bis Sie sich fertig gemacht haben. Alles fällt schwer. Und dann kommt Ihr Partner und macht Ihnen Vorhaltungen. Wo Sie sich doch selber schon nicht leiden können. Streit ist vorprogrammiert. Weil es Ihrem Partner vielleicht ähnlich geht. Auch so ein mieser Anfang. …

Wie aber raus aus dem Schlechte-Laune-Modus und rein in die Leichtigkeit?

  • Wochenende = Erholungszeit – Machen Sie es sich bewusst, dass Ihr Geist und Ihr Körper die ganze Woche über zu tun hatten, also auch mal runterfahren müssen.
  • Schreiben Sie eine Arbeitsliste. Das hilft, die Übersicht zu behalten und Prioritäten zu setzen.
  • Schrauben Sie Ihre Erwartungen an sich und andere runter, so können Sie Enttäuschungen vermeiden.
  • Fokussieren Sie sich auf sich: Was ist für mich momentan am wichtigsten? Was bringt mir Befriedigung? Schauen Sie, was Sie wollen. Sie müssen nicht den Erwartungen der anderen entsprechen.
  • Erden Sie sich. Gehen Sie in die Natur und bewegen sich dabei: in den Wald, in den Tierparkt, in den Garten oder auch in ein Gartencenter. Frische Luft, Wind, Sonne, Wolken, Vogelgezwitscher helfen uns, wieder zu uns selbst zu finden. Wir sind dem Ursprünglichen nahe und werden nicht durch Hausmauern eingegrenzt. Indem Sie außen in die Freiheit gehen, kommt die innere Freiheit leichter zurück.
  • Seien Sie kreativ: Malen, Gedichte schreiben, musizieren, eine Hütte mit den Kindern bauen, ein Beet liebevoll gestalten, ein neues Rezept probieren. Kreativität bringt Sie in den Flow. So können auch die unangenehmeren Arbeiten leichter von der Hand gehen.
  • Finden Sie den Spaß an unattraktiven Arbeiten, z.B. kann man beim Bügeln wunderbar seinen Gedanken nachhängen.
  • Balancieren Sie sich aus. Mittels Yoga, Meditationen oder Fragetechniken (z.B. von Sea-Balance) „rücken“ Sie den Fokus wieder auf sich.

Vielleicht sind/waren Sie auch nur „schlecht drauf“, weil Sie die ganze Woche über zu viel auf die anderen geschaut und sich dabei aus den Augen verloren haben? Vielleicht nehmen Sie auch vieles sehr schwer? Ich behaupte, dass das Leben leicht gemeint ist.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne, leichte Zeit.

Ihre Monika Rauch