Kurz vor der Kirschblüte

Kirschendorf Ockstadt

Das Wetter war etwas trüb und es sollte regnen. Daher ging unser Ausflug in die Nähe. Das Wetter hielt, und wir waren doch wieder 2 Stunden unterwegs. Die Tour war abwechslungsreich, so konnten wir einen erschöpften aber glücklichen Hund nach Hause bringen.

Bald ist alles weiß.

„Der Friedberger Stadtteil Ockstadt ist für seine Kirschen weit über die Grenzen der Region bekannt. Das liegt sicherlich auch an den 42.000 Kirschbäumen, die sich rund 500 Eigentümer teilen, die meisten freilich besitzen nur wenige Bäume Den klassischen Obstanbau im Nebenerwerb betreiben noch rund 50 Ockstädter Kirschenbauer. …“ (https://tourismus.wetterau.de/natur/aktivitaeten/wandern/wetterausflug/zu-den-ockstaedter-kirschen/)

Kirschplantagen und andere Bäume
Blick nach Ockstadt und Friedberg
Renaturierung auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz
Rusty, unser treuer Begleiter … er liebt übrigens Wasser … und Stöckchen.

Pandemiebedingt hatte ich meinen Osterurlaub zuhause bzw. bei meiner Mutter (meinem zweiten Zuhause) verbracht. Ich klapperte mit meinem Mann und mit Freundinnen, mit und ohne Rusty, unsere Umgebung ab und entdeckte viel Neues. Zwischendurch habe ich im Haus und Garten geschafft und alte/neue Rezepte gekocht und gebacken. Es war eine tolle Woche!

Bingenheimer Ried

Standort: Echzell/ Wetterau. Der Parkplatz läßt sich über Google Maps gut finden.

Naturschutzgebiet mit Feuchtwiesen, Auen, vielen Störchen, Gänsen, Enten, Wattvögeln, Rindern, Rehen, Bibern, Nutrias und seltenen Pflanzen. Unser Auto stellten wir am Parkplatz Bingenheimer Ried ab und liefen einmal um das Gebiet herum, wir waren etwa zwei Stunden unterwegs für ca. zehn Kilometer. Unterwegs gab kleine Stationen mit Erklärungen, außerdem gab es auch ein paar Bänke, die zum Verweilen einluden. Das raue Aprilwetter mit Wind, Sonnenschein und ein paar Schneeflocken ließ uns denken, wir seien am Wattenmeer.

Wir sahen viele verschieden Vogelarten und zwei Sprünge Rehe, die über die Felder liefen. Da ich mit dem Handy fotografiere, konnte ich keine guten Fotos davon machen. Dafür lagen aber einige Fotografen mit riesigen Objektiven auf der Lauer.

Hier gibt es über 50 Storchenpaare.

Das Ried ist etwas Besonderes. Ich war sehr bewegt von der Vielfalt dort. Die Mitglieder vom NABU leisten eine klasse Arbeit. Hier der Link ihrer Homepage: http://www.nabu-bingenheim.de/verein/chronik/

Fotos: Monika Rauch

Strassheimer Teiche

Spaziergang zu den Strassheimer Teichen des Angelsportvereins Friedberg (ASV)

Zwischen Rosbach und Friedberg liegt der idyllische Teich mit einem kleinen Nebengewässer. Hier kann man sich ausruhen und die Natur genießen. Mittlerweile ist ein Biber heimisch, so wie viele Singvögel. Komorane und Fischadler kommen gerne auf einen Fischsnack vorbei. In der Umgebung stehen Obstbäume mit alten Sorten. Ein schönes schützenswertes Ausflugsziel.

1972 legten Mitglieder des Angelvereins in Eigenregie die Fischteiche an. Hier werden heimische seltene Fischarten (Karauschke, Bitterlinge, Moderlieschen) gezüchtet und in den Bäche und Flüssen der Umgebung renaturiert. Diese Fische stehen unter Artenschutz und dürfen daher nicht geangelt werden. Gefischt werden hier hauptsächlich Karpfen. Falls ein geschützter Fisch anbeißt, wird er sofort zurückbefördert .

Die Lock-ups and -downs der Pandemie machen es uns nicht immer leicht, unsere freie Zeit zu gestalten. Was immer geht, um neue Eindrücke zu erhalten und den Kopf frei zu machen, ist ein Spaziergang.

(Fotos: Monika Rauch)

Landschaft und Fachwerk

Kleine Reise nach Nordhessen über Frankenberg – Twistesee – Bad Arolsen – Mengeringhausen

In Zeiten der Pandemie sollen wir ja so wenig wie möglich reisen. Wir halten uns dran. Allerdings überkommt manchmal das Reisefieber. Dann packen wir den Picknickkorb und fahren etwas weiter weg – dorthin, wo wenig los ist. Vorher (oder im Nachgang) recherchieren wir die Orte, die wir besuchen und lernen nebenbei noch etwas😊. Voller neuer Eindrücke, mit schönen Gesprächen nebenbei und Ideen, wo wir nach der Pandemie einmal einkehren möchten, kommen wir nach Hause.

Foto-Video

Mehr Foto-Videos auf meinen YouTube-Kanälen: https://youtube.com/channel/UCctkpdc9Pvg_PETABK-nLug

https://youtube.com/channel/UCsA_6JRI9FA5KQw9V26AnwA

Interessantes über Mengeringhausen: https://www.bad-arolsen.de/de/unsere-stadt/stadtportrait/stadtteile/mengeringhausen.php

Location Walkemühle: https://walkemuehle.de/

Twistesee: https://www.twistesee.de/

Morgenmeditation

Laufe langsam. Atme tief. Achte auf die Schönheit. Nimm wahr, wie die Sonne in Dein Gesicht scheint und der Wind Deinen Körper umstreichelt. Höre das Gezwitscher der Vögel und das Raunen der Natur. Lass‘ Deine Gedanken kommen und   gehen. Gehe neue Wege. Schau‘ Dich um. Achte auf Details. Höre zu, schaue und fühle, was Dir die Natur sagt. Atme Inspiration ein. Atme aus, was Du nicht mehr brauchst. Freue Dich, über das, was Du wahrnimmst. Sag danke.❤

Video: Auf das Bild drücken

Mehr Foto-Videos auf meinen YouTube-Kanälen: https://youtube.com/channel/UCctkpdc9Pvg_PETABK-nLug


https://youtube.com/channel/UCsA_6JRI9FA5KQw9V26Anw

Kurz vor des Nachtes Ruh

Ich streife durchs Land. Alles ist bereit, nicht mehr lange – der Frühling trägt ein neues Kleid.

Kurz vor des Nachtes Ruh es schnattert und flattert. Die Luft umschmeichelt und streichelt. Zarter Blütenduft. Der Abend neigt sich und der Mond schaut zu.

Im Westen flammt die Sonne auf. Bald übernimmt der Mond den Lauf.
Die Arbeit ruht und wartet auf den neuen Tag, ich frage mich, wer da wohnen mag.
Es dunkelt, ich saug‘ alles in mich ein – mit weitem Herzen gehe ich heim.

Fotos und Texte: Monika Rauch

Am alten Steinbruch bei Ober-Rosbach

Vom alten Steinbruch in Ober-Rosbach hatte ich kürzlich Bilder gesehen und war erstaunt, dass es sowas ganz in der Nähe gibt. Ich bin in Rodheim geboren und aufgewachsen und hatte mich eigentlich nie mit den Nachbargemeinden befasst – na, sowas!

Unser Spaziergang startete am Parkplatz „die Sang“. Mehrere Rundwege führen am Steinbruch mit seinen beiden Aussichtsplattformen vorbei.Wir entschieden uns für eine Kombination mehrerer Wege und sind letztendlich ca. 10 Kilometer gelaufen.
Waldstimmung

Im Steinbruch wurde bis vor 30 Jahren Quarzitgestein abgebaut. Seit der Stilllegung entstand hier ein Naturschutzgebiet.

Ein Baum, eine Hütte, ein See (Steinbruch von der
einen Seite)

Quarzit ist ein graues Gestein, dass witterungsbeständig, robust und langlebig ist. Verwendet wird der Naturstein für Schotter, Bodenbeläge, Küchenarbeitsplatten und Wandverkleidungen. Quarzit ist außerdem Rohstoff für die Herstellung von Glas. Bildhauer verarbeiten den Stein für Ihre Kunst.

Steinbruch von der
anderen Seite
Blick zur Wetterau und auf die Skyline von Frankfurt

Unsere Wanderung ging leicht bergauf durch den Wald. Da das Sonntagsessen noch im Magen lag, mussten wir ganz schön schnaufen. Die Tour war abwechslungsreich mit einigen wundebaren Ausblicken. Ein Abstecher zum alten Römerkastell Kapersburg war eine Option, die wir dann aber nicht mehr laufen wollten. Der Weg nach unten ging etwas flotter, das lag wohl an der Schwerkraft (Braten und so).

Alles in allem ist die Tour sehr empfehlenswert: Laufen im lichten Wald, schöne Aussichten und viel frische Luft. Das Mittagessen war verdaut und wir hatten Platz geschaffen für das nächste Event: Kuchen mit Kaffee und eine Runde auf der Couch.

Irgendwie komme ich mir leicht „retro“ vor, ein klassischer Sonntag wie zu alten Zeiten. Da wir momentan wenig andere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung haben, greifen wir auf das Altbewährte zurück. Und stellt Euch vor: Es macht Spaß und verschafft mir eine tiefe Zufriedenheit!