Winter-Wonder-World

Morgens um 7.00 Uhr wurde ich von einem gedämpften Geschrabbe geweckt. Wie schön! Es hatte geschneit! Einige Nachbarn waren schon fleißig am Schneeschippen. Ich zog mich schnell an und die putzte meine Zähne – Ordnung muss schließlich sein! Dann ging es raus. Der Schnee wollte geschippt werden. Es war gar nicht so leicht, weil er so nass war. Endlich fertig, ging es runter Richtung Main.

Unser Garten ist wie in Watte gepackt.
Dörnigheim: Durch die Mozartstraße, über die Kennedystraße, vorbei am alten Dorf und der alten Kirche bis runter zum Main.
Wege
Der Main ist über die Ufer getreten. Ob es dieses Jahr Hochwasser gibt?
Fast unberührt
Schön

Auf dem Rückweg holte ich noch Zeitungen und ein paar Brötchen, da haben sich auch meine Männer gefreut.

Eigentlich war ich ja noch müde, bin aber sehr froh, dass ich mich überwunden habe, rauszugehen.

Schnee ist für mich immer noch etwas Besonderes: Die Welt ist gedämpft und gedimmt – man hört nur das Knirschen unter den Füßen und den eigenen Atem. Man ist mit sich allein.

Selbstbemächtigung = sich überwinden

Alleine raus

Niemand lenkt ab, Du bist mit Dir allein. Gedanken schweifen, die Sinne schärfen sich. Abenteuerlust stellt sich ein. Du gehst andere Wege, nämlich die, die Dich reizen, auch wenn sie vielleicht uneben oder glitschig sind. Neugierig schaust Du dort hin, wo Du vorher unzählige Male vorbei gelaufen bist:

Hochstädter Ansichten

Selbstbemächtigung = alte Pfade verlassen

Grasgrün-Salat

Auf die Idee hat mich meine Schwester gebracht: „Wie wäre es mit einem ‚Grasgrün-Salat‘?“ Dazu sollte man wissen, dass das ‚Grasgrün‘ ein Restaurant in Rodheim ist, das einen fantastischen Salat offeriert. Wir haben nur die Info, dass die Soße u.a. aus Mandeln und Balsamico-Essig besteht. Außerdem sind im Salat Rohkostkomponenten sowie gebratenes Gemüse enthalten. Meine Schwester und ich haben experimentiert und ähnliche Ergebnisse erzielt.

Hier unser Pie-mal-Daumen Rezept:

Dressing:

– gemahlene, geschälte Mandeln

– Balsamico-Essig (alternativ Balsamico-Creme)

– Olivenöl (Sonnenblumenöl)

– Salz, Pfeffer, ggf. etwas Zucker/Honig

– Wasser (alternativ Sahne oder Milch)

pürieren

Salat und Gemüse (Blattsalat, Gurken, Tomaten, Lauchzwiebeln usw.) putzen und schnippeln.

Nacheinander Gemüse z.B. Paprika, Zucchini, Fenchel, Pilze, Karotten, … Fleisch (bzw. Fisch/Ei/Käse/Croutons) in wenig Öl anbraten und leicht würzen.

Auf einem tiefen Teller anrichten, Soße daüber gießen und genießen.

Der Salat kann auch vegetarisch oder vegan zubereitet werden.

Voila! Es schmeckt!😋

Die Salatsoße läßt sich wunderbar im Mixer zubereiten.
Gemüse und Fleisch braten und mit der Rohkost schichten. Dazwischen einen Klecks Soße geben. Der Salat kann halbwarm oder kalt serviert werden.

Selbstbemächtigung = sich gesund ernähren, eigene Kreationen entwickeln und seinen Bedürfnissen anpassen

Im Abendlicht

Abends war ich mit Rusty für ein Stündchen unterwegs. Es war noch sehr warm und das milde Abendlicht tauchte das Land in zauberhafte Farben.

Wetterauer Idyll
Licht und Schatten

Woher kommt es, dass das Licht am Abend und auch am Morgen so besonders ist? Im Netz (bambolino-magazin.de) fand ich diese Erklärung verständlich:

„Wenn man die Farbe des Himmels beschreiben soll, würden sich wohl die meisten für Blau entscheiden. Doch in Wirklichkeit wechselt der Himmel seine Farbe je nach Tageszeit. Tagsüber erscheint er oft hellblau, nachts dunkelblau bis schwarz und in der Abend- und Morgendämmerung rötlich-orange.

Das Sonnenlicht beeinflusst die Farbe des Himmels. Für die verschiedenen Farben des Himmels sind der Stand der Sonne, das Sonnenlicht und kleine Teilchen in der Atmosphäre der Erde verantwortlich. Die Atmosphäre ist die Hülle um unseren Planeten, in der viele kleine Luft- und Gas-Teilchen schweben. Wenn das Sonnenlicht auf die Erde fällt, muss es zuerst die Atmosphäre durchdringen. Sonnenlicht sieht zwar weiß aus, besteht aber eigentlich aus vielen verschiedenen Farben. Diese einzelnen Farben bewegen sich dabei in unterschiedlich schnellen Wellen durch die Atmosphäre.“

Wusstet Ihr das? Mähdrescher sind „nachtaktiv“. Das Getreide ist reif und muss vor den nächsten Regengüssen eingefahren werden. Dieses Jahr ist viel Getreide für die Mehlverarbeitung unbrauchbar geworden. Der Starkregen hat das Korn auf den Boden gedrückt. Dort kann es anfangen zu faulen und/oder zu keimen. Man kann es dann bestenfalls noch als Viehfutter verwerten. D.h. dass dieses Jahr wahrscheinlich die Getreidepreise steigen werden.

Selbstbemächtigung bedeutet lernen (auch wenn man, wie ich, von Physik nur eine Ahnung hat).

Kräutersuche

Kürzlich hatte ich mein erstes Modul zur Kräuter-Fach-Hexe. Es ist einfach unglaublich, welche Vielfalt die Natur bereit hält. Es gibt so viele Heilpflanzen und Kräutchen, die man essen kann. Doch bitte nur die bekannten Kräuter pflücken und verarbeiten. Es besteht häufig Verwechslungsgefahr mit Giftpflanzen. Beim Sammeln immer nur ein wenig pflücken und einen Rest stehen lassen für den Fortbestand. Nicht an Acker- oder Straßenrändern sammeln (sonst 🤢).

Hier eine kleine Übersicht der Pflanzen, die ich auf Wiesen in der Wetterau fand. (Ich gestalte gerade eine Kräuterseite. Da werden die Pflanzen genauer erklärt.):

Im Kräuterkurs stellen wir u.a. Cremes, Mazerate, Salben und Tinkturen her. Wenn ich unterwegs bin, sammele ich zunächst Fotos und recherchiere mittels einer Bestimmungs-App.

Selbstbemächtigung bedeutet für mich, mit Neugier und Dankbarkeit die Vielfalt der Natur zu erforschen, meinen Nutzen daraus zu ziehen und mit anderen zu teilen.

So vertraut

Für mich beginnt das Wochenende mit einem ausgedehnten Gassigang mit meinem Lieblingshund. Er wartet auf mich während ich fotografiere und Pflanzen sammle. Ich warte auf ihn, wenn er schnüffelt oder einen Stock zerkaut.

Ich streife durch die Felder und da ist dieses umunstößliche Gefühl der Verbundenheit mit genau dieser Natur. Mein Impuls ist es, mich auf den Boden zu legen und die Erde zu umarmen. (Mach ich nicht, das könnte ja jemand sehen.)

Ich überlege, wie es wäre, ganz hier her zu ziehen. Es gibt so viel zu bedenken.

Pappeln
Kleines Naturschutzgebiet
Rusty hat immer was zu tun
Rapsfelder am „Alten Berg“

Das Gefühl ist im Widerstreit mit meinem Kopf. Also lasse ich das Denken und konzentriere mich auf den Augenblick. Das ist es wahrscheinlich.

Ich nehme die Vertrautheit als Geschenk und genieße es einfach und bin dankbar.

Wege zur Selbstbemächtigung

Morgenmeditation

Laufe langsam. Atme tief. Achte auf die Schönheit. Nimm wahr, wie die Sonne in Dein Gesicht scheint und der Wind Deinen Körper umstreichelt. Höre das Gezwitscher der Vögel und das Raunen der Natur. Lass‘ Deine Gedanken kommen und   gehen. Gehe neue Wege. Schau‘ Dich um. Achte auf Details. Höre zu, schaue und fühle, was Dir die Natur sagt. Atme Inspiration ein. Atme aus, was Du nicht mehr brauchst. Freue Dich, über das, was Du wahrnimmst. Sag danke.❤

Video: Auf das Bild drücken

Mehr Foto-Videos auf meinen YouTube-Kanälen: https://youtube.com/channel/UCctkpdc9Pvg_PETABK-nLug


https://youtube.com/channel/UCsA_6JRI9FA5KQw9V26Anw

Lockdown Blues

Wenn mich die Lust auf Süßes überfällt, verschön' ich mir die Welt. Leider nur für kurze Zeit. Denn nicht nur mein Lächeln wird breit. Der Lockdown macht's möglich, dass wir uns nicht seh'n. Wenn ich so an mir runtergugg', find' ich das ganz schön. Und weil Du mir fehlst, stopf' ich es in mich rein. Ich armes Schwein! mora2021 Lockdownblues

Wenn mich die Lust auf Süßes überfällt, verschön‘ ich mir die Welt.

Leider nur für kurze Zeit. Denn nicht nur mein Lächeln wird breit.

Der Lockdown macht’s möglich, dass wir uns nicht seh’n. Wenn ich so an mir runtergugg‘, find‘ ich das ganz schön.

Und weil Du mir fehlst, stopf‘ ich es in mich rein. Ich armes Schwein!

Fotos und Text: Monika Rauch