Gemmo-Therapie

Gemmo = Knospen In der Gemmotherapie nutzt man die Kraft der Bäume. Man sammelt einige Knospen, die noch nicht ganz aufgebrochen sind und lässt diese ausziehen und verarbeitet sie genauso weiter wie die Auszüge von anderen Heilpflanzen.

Süßkirsche – es ist draußen zwar noch etwas frisch, aber das stört die Bienen nicht. Es summt und brummt im Baum und es duftet wunderbar. Das ist eine Wohltat für meine Seele.
Noch schnell ein paar Knospen pflücken, bevor alle erblüht sind. Eigentlich müssten sie für meine Zwecke noch etwas verschlossener sein. Ich wage es trotzdem.
In den Knospen steckt jegliche Information im embryonalen Zellgewebe. D.h. wenn man die Knospen verwendet, wird die Heilkraft vom gesamten Baum genutzt: von der Rinde, den Blättern und Stielen, der Früchte und Kerne. Für ein Gemmomazerat benötigt man nur eine kleine Menge an Knospen.
Die Wirkung der Kirsche ist entgiftend, entzündungshemmend, schlaffördernd. Sie ist reich an Vitamin C, Kalium und Folsäure. Sie kann bei Schlafstörungen, Rheuma, Erkältungen, Bluthochdrock, Gicht, Demenz helfen. Blätter, Stängel und Rinde wirken stärker als die Früchte.
Schönes Färbchen, nach ca. zwei Stunden.
Meine anderen Gemmo-Präparate: Süßkirsch-Tinktur (Ethanol), Schwarzpappel-Salbe (Sonnenblumenöl + Bienenwachs), Apfel-Tinktur (Wodka), Fichten-/Lärchen-Oxymel (Apfelessig + Honig), Haselnuss- Gemmospray (Wodka + Glycerin), Haarwasser (Douglasie + Holunder + Wodka + Wasser + Mandelöl + äth. Rosmarinöl), Schwarzpappel (Wodka).

Selbstbemächtigung = Kraft aus der Natur schöpfen

Spontanbesuch

Eigentlich wollte ich zuhause bleiben. Uneigentlich bin ich nach Rodheim gefahren. Dort habe ich mir Rusty geschnappt und bin eine ausgedehnte Runde gelaufen. Das tat uns allen gut: Meine Mutter freute sich, dass der Hund mehr Auslauf bekam und wir beide bewegten uns ordentlich und ließen uns die Sonne auf den Pelz scheinen. Anschließend gab es Leckerlis für alle: Kaffee und Kreppel für die Großen und Hundegutzies für Rusty. 😋

Taunus und Wetterau treffen sich hier.
Streuobstwiesen – Misteln wachsen gerne auf Apfelbäumen und können diese sehr schwächen. Die vergangenen Orkane leisteten ganze Arbeit.
Blick nach Rodheim mit dem alten Kirchturm und der neueren ev. Kirche

Selbstbemächtigung = den Augenblick nutzen

Winter-Wonder-World

Morgens um 7.00 Uhr wurde ich von einem gedämpften Geschrabbe geweckt. Wie schön! Es hatte geschneit! Einige Nachbarn waren schon fleißig am Schneeschippen. Ich zog mich schnell an und die putzte meine Zähne – Ordnung muss schließlich sein! Dann ging es raus. Der Schnee wollte geschippt werden. Es war gar nicht so leicht, weil er so nass war. Endlich fertig, ging es runter Richtung Main.

Unser Garten ist wie in Watte gepackt.
Dörnigheim: Durch die Mozartstraße, über die Kennedystraße, vorbei am alten Dorf und der alten Kirche bis runter zum Main.
Wege
Der Main ist über die Ufer getreten. Ob es dieses Jahr Hochwasser gibt?
Fast unberührt
Schön

Auf dem Rückweg holte ich noch Zeitungen und ein paar Brötchen, da haben sich auch meine Männer gefreut.

Eigentlich war ich ja noch müde, bin aber sehr froh, dass ich mich überwunden habe, rauszugehen.

Schnee ist für mich immer noch etwas Besonderes: Die Welt ist gedämpft und gedimmt – man hört nur das Knirschen unter den Füßen und den eigenen Atem. Man ist mit sich allein.

Selbstbemächtigung = sich überwinden

Alleine raus

Niemand lenkt ab, Du bist mit Dir allein. Gedanken schweifen, die Sinne schärfen sich. Abenteuerlust stellt sich ein. Du gehst andere Wege, nämlich die, die Dich reizen, auch wenn sie vielleicht uneben oder glitschig sind. Neugierig schaust Du dort hin, wo Du vorher unzählige Male vorbei gelaufen bist:

Hochstädter Ansichten

Selbstbemächtigung = alte Pfade verlassen

Grasgrün-Salat

Auf die Idee hat mich meine Schwester gebracht: „Wie wäre es mit einem ‚Grasgrün-Salat‘?“ Dazu sollte man wissen, dass das ‚Grasgrün‘ ein Restaurant in Rodheim ist, das einen fantastischen Salat offeriert. Wir haben nur die Info, dass die Soße u.a. aus Mandeln und Balsamico-Essig besteht. Außerdem sind im Salat Rohkostkomponenten sowie gebratenes Gemüse enthalten. Meine Schwester und ich haben experimentiert und ähnliche Ergebnisse erzielt.

Hier unser Pie-mal-Daumen Rezept:

Dressing:

– gemahlene, geschälte Mandeln

– Balsamico-Essig (alternativ Balsamico-Creme)

– Olivenöl (Sonnenblumenöl)

– Salz, Pfeffer, ggf. etwas Zucker/Honig

– Wasser (alternativ Sahne oder Milch)

pürieren

Salat und Gemüse (Blattsalat, Gurken, Tomaten, Lauchzwiebeln usw.) putzen und schnippeln.

Nacheinander Gemüse z.B. Paprika, Zucchini, Fenchel, Pilze, Karotten, … Fleisch (bzw. Fisch/Ei/Käse/Croutons) in wenig Öl anbraten und leicht würzen.

Auf einem tiefen Teller anrichten, Soße daüber gießen und genießen.

Der Salat kann auch vegetarisch oder vegan zubereitet werden.

Voila! Es schmeckt!😋

Die Salatsoße läßt sich wunderbar im Mixer zubereiten.
Gemüse und Fleisch braten und mit der Rohkost schichten. Dazwischen einen Klecks Soße geben. Der Salat kann halbwarm oder kalt serviert werden.

Selbstbemächtigung = sich gesund ernähren, eigene Kreationen entwickeln und seinen Bedürfnissen anpassen

Im Abendlicht

Abends war ich mit Rusty für ein Stündchen unterwegs. Es war noch sehr warm und das milde Abendlicht tauchte das Land in zauberhafte Farben.

Wetterauer Idyll
Licht und Schatten

Woher kommt es, dass das Licht am Abend und auch am Morgen so besonders ist? Im Netz (bambolino-magazin.de) fand ich diese Erklärung verständlich:

„Wenn man die Farbe des Himmels beschreiben soll, würden sich wohl die meisten für Blau entscheiden. Doch in Wirklichkeit wechselt der Himmel seine Farbe je nach Tageszeit. Tagsüber erscheint er oft hellblau, nachts dunkelblau bis schwarz und in der Abend- und Morgendämmerung rötlich-orange.

Das Sonnenlicht beeinflusst die Farbe des Himmels. Für die verschiedenen Farben des Himmels sind der Stand der Sonne, das Sonnenlicht und kleine Teilchen in der Atmosphäre der Erde verantwortlich. Die Atmosphäre ist die Hülle um unseren Planeten, in der viele kleine Luft- und Gas-Teilchen schweben. Wenn das Sonnenlicht auf die Erde fällt, muss es zuerst die Atmosphäre durchdringen. Sonnenlicht sieht zwar weiß aus, besteht aber eigentlich aus vielen verschiedenen Farben. Diese einzelnen Farben bewegen sich dabei in unterschiedlich schnellen Wellen durch die Atmosphäre.“

Wusstet Ihr das? Mähdrescher sind „nachtaktiv“. Das Getreide ist reif und muss vor den nächsten Regengüssen eingefahren werden. Dieses Jahr ist viel Getreide für die Mehlverarbeitung unbrauchbar geworden. Der Starkregen hat das Korn auf den Boden gedrückt. Dort kann es anfangen zu faulen und/oder zu keimen. Man kann es dann bestenfalls noch als Viehfutter verwerten. D.h. dass dieses Jahr wahrscheinlich die Getreidepreise steigen werden.

Selbstbemächtigung bedeutet lernen (auch wenn man, wie ich, von Physik nur eine Ahnung hat).

Kräutersuche

Kürzlich hatte ich mein erstes Modul zur Kräuter-Fach-Hexe. Es ist einfach unglaublich, welche Vielfalt die Natur bereit hält. Es gibt so viele Heilpflanzen und Kräutchen, die man essen kann. Doch bitte nur die bekannten Kräuter pflücken und verarbeiten. Es besteht häufig Verwechslungsgefahr mit Giftpflanzen. Beim Sammeln immer nur ein wenig pflücken und einen Rest stehen lassen für den Fortbestand. Nicht an Acker- oder Straßenrändern sammeln (sonst 🤢).

Hier eine kleine Übersicht der Pflanzen, die ich auf Wiesen in der Wetterau fand. (Ich gestalte gerade eine Kräuterseite. Da werden die Pflanzen genauer erklärt.):

Im Kräuterkurs stellen wir u.a. Cremes, Mazerate, Salben und Tinkturen her. Wenn ich unterwegs bin, sammele ich zunächst Fotos und recherchiere mittels einer Bestimmungs-App.

Selbstbemächtigung bedeutet für mich, mit Neugier und Dankbarkeit die Vielfalt der Natur zu erforschen, meinen Nutzen daraus zu ziehen und mit anderen zu teilen.