Beim Spanier in Hanau

Wir gehen gerne zum „Cedo“. Dort gibt es leckeres Essen und man fühlt sich wie im Spanienurlaub.

Rotwein & Tapas, z.B. Aioli, Oliven, gebratene Paprika

1971 wurde in Hanau das „Centro Espanol Demokratico Obrero“, kurz „Cedo“, gegründet – der spanische Arbeiterverein, dessen Vereinslokal als der „Spanier“ schlechthin gilt – bis heute. Das Lokal war und ist Kult. Seit der Gründung wurde am Erscheinungsbild und bei der Speisekarte wenig verändert. Es ist rustikal dort mit einfachem, leckerem Essen, ohne Schnickschnack und mit netten Menschen.

1971 regierte der Diktator Franco. Die spanischen Arbeiter, die hierher als Gastarbeiter kamen, nutzten die demokratischen Freiheiten und organisierten sich in Vereinen, die teilweise politisch orientiert waren.

Heute steht Cedo für die spanische Kultur in Hanau. https://www.cedo-hu.de/asociaci%C3%B3n-verein

Selbstbemächtigung = sich informieren und den Hintergrund (=Geschichte/n) erforschen

Kreta: Lasithi-Hochebene und Ölmanufaktur

Auf ca. 830 m Seehöhe befindet sich im Nordosten Kretas diese fruchtbare Hochebene, wo seit Jahrhunderten Kartoffeln, Getreide und Obst angebaut wird. Um kein kostbares Ackerland zu vergeuden, kleben die ca. 20 Dörfer am Rand der Ebene an den Berghängen und so kann man eine bequeme Rundreise von Ort zu Ort machen. Es gibt viel Landschaft, und einige Sehenswürdigkeiten, z.B. die Geburtshöhle von Göttervater Zeuss. Wir sind nur durch die Dörfer gegondelt und haben geschaut. Wo die Touri-Massen waren, haben wir uns schön ferngehalten.

Über 4000 Windmühlen förderten einst das Wasser zu den Feldern. Heute übernehmen das meistens Elektropumpen. Glücklicherweise werden viele der teilweise verrotteten Mühlen restauriert.

Malerische Tavernen flankieren den Rundweg am Rande der Hochebene.

Natur, Schafe und der einzige Süßwassersee von Kreta.

Kapelle am Wegesrand

Olivenöl-Manufaktur

Auf dem Weg zur, bzw. von der Hochebene haben wir eine Olivenöl-Manufaktur entdeckt. Es ist ein Familienunternehmen, das ein kleines Museum im Fabrikationsgebäude eingerichtet hat. Ein junger Mann aus der Familie hat uns einiges erklärt, zudem stehen Tafeln mit Erklärungen und kleine Leinwände mit Filmen neben den Geräten.

Auf der einen Seite stehen die modernen Maschinen, die im Winter im Einsatz sind. Und auf der anderen Seite sieht man die traditionellen Geräte.

Früher wie heute: Die Oliven werden im November/Dezember geerntet, gereinigt und mit Kern gepresst. Die Masse wird bis max. 36°/38°C erwärmt und mittels Zentrifugalkraft ausgeschleudert und gesiebt. Das Wasser wird weiter verwendet, die trockene Maische dient als Brennmaterial und das Olivenöl kann genutzt werden – entweder in Reinform oder es findet sich in kosmetischen Produkten wieder.

Natürlich gibt es auch einen Shop. Da wir mit kleinem Gepäck reisen, können wir nicht viel mitnehmen – nur ein paar Oliven und Landwein für abends.😉

Selbstbemächtigung = die Welt staunend betrachten und lernen

Urlaubsgrüße aus Kreta

Wir entschieden uns zu einem abgespeckten Urlaub in einem sehr einfachen Hotel. Es ist ein Studio mit einer Kochplatte, einem Kühlschrank, einem Schrank, einem winzigen Bad, wo man eng mit dem Duschvorhang verbunden ist und einem kleinen Balkon mit einem schönen Blick Richtung Meer.

Das Hotel ist ein kleiner Familienbetrieb und alle sind super freundlich und bemüht. Das ist total schön. Allerdings sind wir in einer Ballermanngegend gelandet. Glücklicherweise etwas oberhalb der grölenden Masse, hier ist es etwas beschaulicher.

Das leibliche Wohl

Ausflüge

Mit dem Auto klappern wir die Insel ab und ich halte nach schönen Plätzen und mir fremden Pflanzen Ausschau (Blog über die Tabakpflanze: https://monika-rauch.com/2022/07/24/tabak/ )

Bei der Hitze gehen wir natürlich gerne an den Strand. Durchschnittstemperatur ist so um die 30°C und das Meer ist glasklar und sauber, also herrlich!

Einen Ort weiter, in Pachia Ammos, geht es beschaulicher zu: Wenig Touris, hohe Wellen, schöne Tavernen. Hier haben wir fantastisch gespeist.

Selbstbemächtigung = sich an einfachen Dingen erfreuen

Und wohin geht bei Euch die Reise?

Pflanzenportrait und Geschichte: Tabak

In meinem Urlaub auf Kreta fallen mir einige Pflanzen auf, die ich bisher noch gar nicht kannte. So auch diese Tabakpflanze, die auf einem ausgetrockneten Feld ein kleiner Lichtblick ist.

Blaugrüner Strauchtabak (Nicotiana Glauca)

Tabak ist „gefährlich“, es enthält das Nervengift Nikotin. Allerdings macht die Dosis das Gift. Das Nachtschattengewächs wurde lange vor Kolumbus auf dem gesamten amerikanischen Kontinent angebaut.

Bei den indigenen Völkern wurde Tabak geraucht, geschnupft oder sogar als Saft getrunken. Es wurde oral, anal und vaginal angewendet. Allerdings galt Tabak als Heilpflanze und als Mittel für rituelle Handlungen, welches keinesfalls nur zum Spaß konsumiert werden durfte.

Tabak hilft seit Jahrtausenden den Schamanen in die Geisterwelt einzudringen – die Wirkung geht von bewusstseinserweiternd über einen Trancezustand bis hin zum Tod. Auch bei Friedensritualen wurde die Pflanze eingesetzt. Wer kennt sie nicht, die Friedenspfeife?

Nikotin, auch Nicotin, benannt nach Jean Nicot, ist ein Alkaloid, das vorwiegend in der Tabakpflanze und in geringerer Konzentration auch in anderen Nachtschattengewächsen vorkommt.

https://www.chemie.de/lexikon/Nikotin.html

Als Heilpflanze (am besten homöopathisch oder äußerlich) hilft Tabak gegen entzündliche Beschwerden, Autoimmunerkrankungen und gegen Parasiten.

Der französische Gesandte am portugiesischen Hof, Jean Nicot (1530 – 1600), war fest davon überzeugt, dass der Tabak sinnvoller verwendet werden kann, als es in der Mitte des 16. Jahrhunderts der Fall war.

https://www.museum-wiesental.de/heimatmuseum/arbeiten-im-ort/zigarrenindustrie/

Tatsächlich kam die Pflanze im 16. Jahrhundert zunächst als Heil- und Zierpflanze nach Europa. Die leicht zu kultivierende Pflanze konnte mit Laub gestreckt werden und stand somit auch den einfachen Bevölkerungsschichten zur Verfügung. Zur damaligen Zeit wurde das Rauchen jedem empfohlen, damit der Rauch Krankheiten und Beschwerden vertriebe. Allerdings wurde ein maßvoller Umgang empfohlen, weil die Wirkung sonst ins Gegenteil umschlagen würde. In den Kriegen rauchten viele Soldaten, weil Tabak den Hunger dämpfte und angeblich die Aufmerksamkeit erhöhte.

Der Konsum von Tabak verbreitete sich europa- und weltweit sehr rasch. Allerdings wurde das angebliche Wundermittel von Kirchen, manchen moslimischen Religionsführern und auch im dritten Reich nicht gutgehießen. Wer rauchte, wurde exkommuniziert oder gleich geköpft. Im Nazi-Deutschland sollten junge Frauen aufs Rauchen verzichten, damit sie gesunde, stramme Staatsbürger produzieren können.

In Deutschland hat der Anbau von Tabak eine 400jährige Tradition, die langsam zu Ende geht, da unser Klima nicht die beste Voraussetzung für einen heute profitablen Anbau schafft.

Heute wird der Tabakkonsum stark reglementiert, indem die Steuer auf Zigaretten, Zigarren, Pfeifentabak usw. sehr hoch ist. Außerdem kleben auf jeder Zigarettenpackung abschreckende Bilder von Menschen mit Mundkrebs und Raucherbeinen.

Rauchen ist trotz verschiedener Wirkweisen gesundheitsschädigend und kann tödlich sein: „Nikotin ist suchterregend, potenziell krebsfördernd und giftig“ erklären drei Pneumologen-Verbände auf ihrer Seite „Lungenärzte im Netz“. Laut Bundesgesundheitsministerium sterben in Deutschland über 127.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.

Ich hatte glücklicherweise nie richtig geraucht. Mich interessiert die Pflanze einzig aus der phytotherapeutischen Sicht.

Selbstbemächtigung = maßhalten

Distel Gedicht

Stolz hebst Du den Kopf empor.
Zeigst mir, was einst ich verlor:
Meine Wünsche, meine Sicht – auch wenn es gewaltig sticht.
Du nährst manch‘ Tierchen  gerne – Dornen halten Feinde ferne.

Stolz heb‘ ich den Kopf empor, hole zurück, was ich verlor: Meine Wünsche, meine Sicht. Mit Stacheln zu schützen und Seele zu leben – heilge Pflicht.

Selbstbemächtigung = sich leben

Monika Rauch

Mal eben im Garten

Ich habe die Neigung, alles auf einmal erledigen zu wollen. So kam es mir gelegen, dass ich das Wochenende für mich hatte, da mein Gatte unterwegs war. Den Haushalt erledigte ich zunächst nur rudimentär und war morgens bis abends im Garten. Ok, gestern Nacht buk ich doch noch das Brot, spülte, putzte das Klo und ging noch mal mit dem Staubsauger durch die untere Etage und dann stellte ich völlig erschöpft fest, dass mein Bett noch nicht bezogen war. Bin ich verrückt? Nee, erledigt und glücklich, dass das Meiste erledigt war! Und nachts taten mir sämtliche Knochen weh.

„Jetzt ist aber gut!“, dachte ich und erholte mich beim Bürokram am Schreibtisch. Manchmal flutscht es einfach! Gleich hole ich mir ein Eis beim Costa. Aber erst muss ich noch gießen.

Ist in diesem Fall Selbstbemächtigung ein Ausdruck von Irrsinn? Glaube ich nicht. Bin tief zufrieden, erschöpft und glücklich. Ich mache solche Aktionen ja nicht ständig.

Selbstbemächtigung = es flutschen lassen

Gartenschönheiten

Das Vergissmeinnicht (Myosotis)

gehört zur Familie der Raublattgewächse. Es ziert viele Gärten mit seinen blauen, rosa oder weißen kleinen Blüten. Es kommt an Beeträndern, als Füllpflanze oder in kleinen Gruppen gesetzt gut zur Geltung. Die Hauptblütezeit ist im März/April.

Als Gartenzierpflanze wurden Vergissmeinnichte ab circa 1830 in England und Deutschland gezüchtet. Das sogenannte Garten-Vergissmeinnicht hat seinen Ursprung im Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica). Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden etliche Sorten.

Wikipedia
Im Vergissmeinnicht sind Gerbsäure, Kalium und Alkaloide enthalten. Die Alkaloide sind so gering dosiert, dass die Blüten unbedenklich sind als Dekoration für Süßspeisen, in Salaten oder in Kräuterbutter. Kraut, Stengel und Blüten kann man als Tee oder für Umschläge verwenden.

Als Heilpflanze wirkt es leicht adstringierend, beruhigend, tonisierend und
entzündungshemmend. Daher kann es bei entzündlichen Augen, Darmerkrankungen oder leichten Hautiritationen angewendet werden, wenn kein anderes Heilmittel da ist.

In der Mythologie steht die Pflanze in vielen Ländern für Treue und ewige Liebe. Im chinesischen heißt es auch das „Nicht-Vergessen-Kraut“ und in Deutschland wurde ein Sträußchen an zahlungsunwillige Kunden verschickt.

Wie das Vergissmeinnicht zu seinem Namen kam

In der griechischen Mythologie glaubte Zeus allen Pflanzen einen Namen gegeben zu haben, daraufhin rief ein kleines blaues Blümchen: „Vergiss mein nicht!”. Der oberste der Götter machte es sich daraufhin einfach und gab der kleinen Pflanze genau diesen Namen.

Es gibt zu dieser Pflanze auch eine Legende, die aus dem Mittelalter stammt. Darin pflückte ein Ritter einen Strauß Blumen für seine Geliebte, dabei fiel er ins Wasser und seine schwere Rüstung zog in hinab. Bevor er ertrank, warf er noch schnell seiner Jungfrau die Blumen zu und rief: „Vergiss mein nicht!”

pflanzenfreude.de/vergissmeinnicht

Die Forsythie (Forsythia intermedia Zabel)

gilt als „Zeigerpflanze“  des phänologischen  Kalenders. Die blühende Forsythie läutet den „Erstfühling“ und somit das „Nutzgartenjahr“ ein. Ab etwa Ende März kann es losgehen im Garten: Erbsen, Möhren, Radieschen, Erbsen und Möhren, Zwiebeln und Knoblauch können ins Freiland ausgebracht werden. Die Forsythie ist in allen Teilen giftig. Ursprünglich kommt sie aus China.

Die Hyazinthe (Hyacinthus)

gehört zur Familie der Spargelhewächse (Asparagaceae). Sie vermehrt sich über Zwiebel und Samen. Als Beetpflanze lockt sie im Frühling Hummeln, Bienen und weitere Insekten in den Garten. Ursprünglich stammt sie aus dem vorderen Orient und kam im 16. Jahrhundert als Modepflanze in die Europäischen Gärten. Die Pflanze ist in allen Teilen leicht giftig.

Hyazinthe, Waldhyazinthe, Traubenhyazinthe

Wie kam die Hyazinthe zu ihrem Namen? Der junge Hyacinthus übte mit seinem Freund Apollo (der Gott des Lichts, der Reinheit und des Frühlings) das Diskuswerfen. Der Jüngling Zephyr war eifersüchtig und lenkte die von Apollo geworfene Diskusscheibe gegen den Kopf von Hyacinthus. Dieser erlag seinen Verletzungen. Apollo war so untröstlich über den Tod seines Freundes, dass seine Tränentropfen eine neue Blume wachsen ließen.

Eine entfernte Verwandte: Die Traubenhyazinthe (Perlhyazinthe, Weinbergsträubel, Bauernbübchen, Bergmännchen)

Primel (Primula)

bedeutet auf Latein „die Erste“. Das weist darauf hin, dass sie sich als eine der ersten Blüher in der Natur/im Garten zeigt. Ursprünglich kommt sie überall auf der nördlichen Halbkugel, insbesondere in China, vor. Es gibt über 500 Primel-Sorten, wovon die meisten Kulturformen sind. Primeln werden von Schmetterlingen und Faltern bestäubt. Einige Sorten enthalten das Toxin Primin und sind giftig. Eine gesundheitliche Gefahr geht besonders von behaarten Primelarten aus. Bei Kontakt wird das Toxin übertragen, das heftige Allergien auslösen kann.

Die Kulturformen, die bei uns vorkommen sind meist Kissenprimeln, Kugelprimeln, Etagenprimeln. Sie mögen es halbschattig und stellen in Kübeln gepflanzt hübsche Leuchtpunkte dar. Wenn sie verblüht sind, bekommen sie bei mir ein Plätzchen im Garten. Viele danken das und blühen ein zweites Mal im Sommer und schlagen im Frühjahr wieder aus. (Fotos: M. Rauch und Pixabay)

Unsere heimische Primelarten sind die Echte Schlüsselblume (Primula Veris, Primula officinalis), die Hohe bzw. Waldschlüsselblume (Primula elatior) und die Stängellose Schlüsselblume (Primula vulgaris). Sie stehen unter Naturschutz und dürfen nicht in der freien Natur gepflückt werden. Man findet sie auf trockenen Wiesen und an Waldrändern. Sie blüht von März bis Mai und sollen die Natur für den Sommer aufschließen. Die Schlüsselblume hat eine große Heilwirkung. Für die Medizin wird sie Sie aus südlichen Ländern (z.B. aus der Türkei) eingeführt. Wurzeln und Blüten enthalten Flavanoide und Saponine. Sie wirken schleimlösend auf die Bronchien und sind bei Erkältungskrankheiten wie hartnäckigem Husten, Bronchitis, aber auch bei Migräne, Neuralgie und Nervosität hoch wirksam. Die Schlüsselblume ist ungiftig.

Die Schlüsselblume – nur guggen, nicht pflücken! (Fotos: Pixabay)

Wie die Schlüsselblume zu ihrem Namen kam: Petrus, der Wächter des Himmelstores, sollen einer Legende zufolge, seine Schlüssel geradewegs hinunter auf die Erde gefallen sein. Dort, wo der goldene Schlüsselbund auf den Boden traf, wuchs eine kleine gelbe Schlüsselblume. Und, mit etwas gutem Willen, kann man klar erkennen, dass die Blütendolde wie ein Schlüsselbund ausschaut. Eine noch ältere Legende erzählt, dass der Urmutter Freya die Schlüssel entglitten seien.

Nach und nach werde ich über unsere bekannten Gartenblüher berichten oder etwas ergänzen. Immer mal reinschauen lohnt sich also!

Selbstbemächtigung = Altbekanntes neu entdecken

Ein Spaziergang mit Kindheitserinnerungen

Bei unserer kleinen Sonntagsrunde sind wir ganz schön im Matsch geschliddert und die Schuhe waren hinterher ziemlich schmutzig. Beim Laufen kamen heute Erinnerungen aus meiner Kindheit hoch.

Als Kind bin ich gerne durch die Felder gestreift und kam manchmal ziemlich verdreckt nach Hause, sehr zur Freude meiner Mutter. Die Klumpen an den Schuhen konnte ich alleine gar nicht richtig abbekommen. Ich wurde, so weit ich mich erinnern kann, nie ausgeschimpft, wenn ich nach Hause kam. Es war klar, Kinder waren halt manchmal schmutzig – das bringt das Leben auf dem Land so mit sich. Manchmal grummelte meine Mama ein bisschen, sie hat mich aber immer gut versorgt: Abends lag ich frisch gewaschen im Bett und morgens ging ich mit sauberen Schuhen und Kleidern zur Schule. Dafür bin ich ihr nur dankbar.❤

Riedgraben

Der Riedgraben führt seit langem wieder ordentlich Wasser. Als Kind baute ich hier mit meiner Freundin kleine Häfen mit Bötchen aus Nussschalen und anderen Naturmaterialien.

Wenn ich so überlege,  waren wir recht zufrieden mit dem, was sich uns bot. Viel Natur und Abenteuer, wenig Animation von außen.

Mit meiner Freundin gehe ich heute noch gerne auf Entdeckungsreise mit Rusty und meiner Kamera.

Selbstbemächtigung = Kindheitserinnerungen zulassen und dankbar sein