Sommerzeit – Reifezeit

Die Tage soll es an die 40° C heiß werden. Da ist auch beim besten Willen weniger ‚Produktivität‘ drin. Jeder Schritt, jede Arbeit geht langsamer von der Hand.

Langsamkeit, um uns zu schützen: vor Schweißausbrüchen, Überhitzung und Überreitzung.

Sorgt für Euch, entdeckt die Langsamkeit für Euch und Eure Anvertrauten, also für eure Kinder und für schwächere Menschen.

Ich nehme diese Zeit als Einladung an für tiefe Gespräche, Geschichten, Rätsel, Witze, basteln, malen, singen; aber auch zum Plantschen und Schwimmen.

Innehalten und Ruhigsein stehen im Fokus; eine Art Meditation – gemeinsam oder zusammen. Unruhig wird es eh schnell genug. Spätestens wenn’s im Herbst wieder losgeht in der Schule und im Job.

Also ist diese Hitze gut für etwas. Sie holt uns zurück in unser Selbst. Geschäftiges Ablenken verausgabt nur.

Wir haben Zeit zum Nachdenken über das, was ansteht; wir könnten fragen: Was ist mir im Leben wichtig? Was sind meine Träume, Wünsche? Stecke ich fest? Kann ich etwas verändern? Welche (Teil-) Ziele kann ich mir setzen? …

Wenn wir die Möglichkeiten sehen, können wir auch der größten Hitze etwas abgewinnen.

Übrigens: Nach den Sommerferien konnten wir bei unseren Kindern immer einen großen ‚Entwicklungsschub‘ feststellen; sie sind gewachsen; körperlich, geistig und seelisch.

Alles Gute für Euch und nutzt diese besondere Zeit!!!

In der Ruhe liegt die Kraft

Heute nutzte ich meine freie Zeit zum Ausschlafen, Balkonschrubben und Pflanzen.

Alles ging ging mir leicht von der Hand. Ich tat das, was ich schon die ganze Zeit tun wollte. Ich arbeitete eines nach dem anderen ab.

Ich fühlte mich friedvoll und ruhig. Die Arbeit floß mir aus der Hand.

Ich musste nicht – ich wollte tun! Das ist wahrscheinlich der Grund dafür, dass ich ganz entspannt eine ganze Menge „weggeschafft“ habe, ganz ohne inneren Druck. Ich nutzte die Kraft, die aus der Ruhe entspringt.

Es ist manchmal ganz schön schwer, gelassen und ruhig die anstehenden Aufgaben zu erledigen. Und daraus noch Kraft zu ziehen. Wenn ihr mögt, begleite ich Euch bei Euren Prozessen.

Ein Saunatag

Wir gehen sehr gerne in die Sauna; am liebsten nach Hanau. Dort sind wir meist 4 – 6 Stunden und lesen, schreiben und schlafen sehr viel.

Im Bistro bei Pizzabrot und alkoholfreiem Weizenbier kommt es oft zu netten Gesprächen mit anderen Saunagästen.

Zwischendurch schwitzen wir ordentlich. Mein Gefährte so richtig hart bei 90° mit diversen Aufgüssen; ich mag es lieber etwas gemäßigter bei niedrigen Temperaturen. Treffpunkt ist dann das Dampfbad.

Warum ich das alles schreibe?

Es ist eine gute Form, vom Alltag runterzukommen und Kraft zu tanken. Außerdem ist es ein körperlicher Reinigungsakt. Man schwitzt und schwemmt einiges, was sich so angesammelt hat an Schlackstoffen, Schadstoffen und/oder Keimen heraus. Natürlich sollte man viel Flüssigkeit zu sich nehmen in Form von Wasser oder gerne auch mit alkoholfreiem Bier, das mit Mineralstoffen und Elektrolyten versorgt – und schmeckt.

Ich persönlich gehe noch aus einem anderen Grund in die Sauna. Ich nutze die Zeit zur Meditation und inneren Reinigung. Ich schaue, welche Ballaste ich mit mir rumschleppe und wie ich sie auflösen kann:

  • Was habe ich letzte Woche erlebt?
  • Was ging mir nahe?
  • Was war gut?
  • Was habe ich gesagt/getan, was weniger gut war? Sollte ich jemanden um Entschuldigung bitten? Und/oder mir selbst verzeihen?
  • Wie geht es weiter privat/beruflich?
  • Welche Wünsche hab‘ ich?
  • Kann ich neue Ziele definieren?
  • Wo sollte ich umdenken?

Mittels kinesiologischem Abfragen komme ich schnell zum Kern meiner momentanen Befindlichkeiten. Manches kann ich direkt ausbalancieren. Manches braucht etwas länger (s. Methoden). Daran arbeite ich dann zuhause weiter.

Einen Tag in der Sauna zu verbringen ist für mich friedvoll und ausbalanciert. So kann ich mit neuen Anregungen und Ideen voller Kraft ins Leben hinausgehen.

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