Fröhlichen Muttertag!

Für mich ist jeder Tag ein Muttertag, denn egal wie erwachsen meine Kinder schon sind, schlägt mein „Mutterherz“ immer für sie. Die Liebe ist da, einfach immanent. Dabei lebe ich mein Leben in innerer Freiheit.

Als Tochter/Sohn ist das etwas anderes. Da ist auch eine Liebe zur Mama, da fällt es mir aber viel schwerer, geduldig und liebevoll zu sein und ihre „Fehler“ zu übersehen, zu  vergessen und zu verzeihen. Da sind alte Gefühle im Spiel von Enttäuschung und Ohnmacht. Meine Mutter ist ein Kind ihrer Zeit, sie hat nicht anders gekonnt, als so zu „erziehen“ wie es ihre eigenen Prägungen und die damalige Gesellschaft zugelassen haben. Glücklicherweise war ich mir ihrer Liebe meistens sicher.

Tochter/Sohn zu sein, bedeutet harte Arbeit, nämlich die alten „Trigger“ zu erkennen und loszulassen. Trigger sind hier die Gefühle, die in bestimmten Situationen hochkommen und die uns „überreagieren“ lassen. Jahrelang, wenn wir uns nicht auf Ursachenforschung begeben.

Und dann sehe ich, wie meine Kinder manchmal auf mich reagieren … es schießt sich der Kreis. ☺️ Da muss ich mal etwas kritischer hinschauen.

Familie ist dafür da, sich gegenseitig zu halten, zu spiegeln und zu korrigieren.

Familie sollte immer das Nest sein, wo sich alle sicher fühlen, trotz Kritik, Frozzeleien und Ärgernisse. In Liebe. Und die Mutter hält meist alles zusammen.

Selbstbemächtigung = der Mutter und sich selbst verzeihen

Ostern

In Gedanken an alle Menschen, die sich im Krieg befinden.

Müssen wir ein schlechtes Gewissen haben, weil es uns gut geht? Nein, wir sollten dafür sorgen, dass es uns gut geht! Denn erst wenn wir das Leben feiern, werden wir den Frieden einläuten können. In Liebe und Empathie für unsere Nächsten.

Friede beginnt in uns.

Selbstbemächtigung = innerer Friede erzeugt äußeren Frieden

Gassi mit Rusty

Wieder in Rodheim

So oft bin ich schon diese Wege gelaufen. Und trotzdem erscheinen die Motive jedesmal in einem anderen Licht. Eine andere Tageszeit, Jahreszeit, das Wetter, ein veränderter Blickwinkel … und schon betrachtet man eine Sache in „einem anderen Licht“.

Rausgehen, sich bewegen, die Farben einwirken lassen, das Licht,Wind, der mich umstreicht … das alles ist Balsam für meine Seele. So bin ich froh, dass ich meinen „Leih-Hund“ habe, der mich zwingt, zu verharren, die Welt zu erschnuppern, zu schauen und langsam zu tun. Letztendlich lehrt er mich, geduldig zu sein.

Kleine Schmuseeinheiten mit Rusty und zwei Stunden in der Natur – was für ein toller Start ins Wochenende!

Selbstbemächtigung = Natur erfahren und lernen

Innerer Friede

Was haben meine inneren Verletzungen mit der Ukraine zu tun?

Stellt Euch doch nur mal vor,  jeder wäre mit sich im Klaren und würde bewusst das tun, was er wirklich möchte.

Stellt Euch vor, jedes Loch, dass uns gerissen wurde (im Leben, in der Kindheit, im Mutterleib), würde geheilt.

Stellt Euch vor, wir wären im Einklang mit uns selbst. Die unbändige Wut, die Angst, die Leere, das Sehnen nach der Erfüllung … wären einfach weg.

Stellt Euch vor, wir ließen Schuldzuweisungen sein und übernähmen Verantwortung. Wir wissen ja, dass wir Ereignisse so deuten, wie wir gestrickt sind.

Stellt Euch vor, wir würden das Jammern über unsere schlechten Bedingungen lassen und wir würden vertrauen.

Dann brauchen wir uns nicht mehr mit Äußerlichkeiten auffüllen.

Wir übernehmen Verantwortung.

Das gesamte Kollektiv. Weltweit.

Innerer Frieden führt zu äußerem Frieden.

Das können wir tun, wenn wir etwas verändern wollen.

So isses!

Selbstbemächtigung

Altes loslassen

Die Vergangenheit loslassen heißt  nicht zu vergessen und zu begraben. Es heißt eher, das Erlebte liebevoll anzuschauen. Annehmen, dass das Vergangene zu unserer Entwicklung gehört.

Neues kann erwachsen, wenn wir durch das Alte nicht mehr blockert sind.

Am Ende des Prozesses ist es eine bewusste Entscheidung, alte, schädigende Konditionierungen abzulegen.

Wir dürfen uns für Veränderungen entscheiden, im eigenen Verhalten, in der Art, unser Leben zu leben, Beziehungen anders zu gestalten oder zu verabschieden.

Dazu passt auch mein Beitrag „Auf ein Neues“:

https://monika-rauch.com/2022/01/15/auf-ein-neues/

Selbstbemächtigung = Altes auf den Prüfstand stellen

Auf ein Neues!

Altes erstirbt

Alt ist, was gelebt hat und seine Bestimmung erfüllte.

Der ganze Kreislauf der Natur ist darauf ausgerichtet: Geboren werden, aufwachsen, lernen, leben, zur Welt bringen, leben, sterben. So ist das mit uns Menschen, den Tieren und den Pflanzen. Manche Leben dauern länger, manche kurz.

Neues entsteht – bis es reif ist und Samen auswirft

Nicht jeder Mensch/jedes Tier bekommt Kinder, nicht jede Pflanze wirft Samen. Und trotzdem werden Spuren hinterlassen, die weitergegeben werden: Etwas vom „Alten“ lebt weiter. Wir wirken, indem wir Ideen entwickeln, Kluges von uns geben oder nichts „Besonderes“ sind. Wir wirken positiv oder negativ. Alleine, indem wir „sind“, beeinflussen wir den Lauf der Welt. Das, was wir sind, sagen und tun, bewirkt, dass etwas aufgebaut oder zerstört, gehört oder überhört, gesehen oder übersehen wird.

So lebt das Alte im Neuen weiter.

Und immer wieder entsteht Neues. Nichts von dem Alten geht wirklich verloren. Es integriert sich und wird weiter entwickelt.

Genauso ist das mit der Zeit: Die Jahre vergehen und neue Zeiten liegen vor uns. Das Vergangene ist die Grundlage für die neue Zeit. Wir können die Erfahrungen nutzen, um es anders oder „besser“ zu machen. Oder wir ignorieren die Erfahrungen und leben immer wieder nach dem gleichen Schema. Auch das mag seinen Sinn haben.

Ein ewiger Reigen

Es geht immer so weiter, sozusagen als Endlosschleife – könnte man meinen. Der Reigen von „geboren werden, leben, sterben“ fungiert als Grundgerüst, aber er gewinnt an Dynamik: Der Kreis dreht sich schneller. Dabei leben wir bestimmt nicht in einer „Dauerschleife“. Schließlich haben wir die Möglichkeit, uns zu entwickeln. Dann ist der Reigen eher wie eine Spirale – nach oben offen. Bei einer Spirale kommt man in regelmäßigen Abständen an alten (wunden) Punkten vorbei und betrachtet sie von oben. Aus der „Vogelperspektive“ kann man manche Zusammenhänge besser erkennen.

Täglich wird geboren, gelebt und gestorben. Ganz „in Echt“ in unserer äußeren Welt. Selbst unsere Körperzellen ticken so, z.B. werden „tote Zellen“ produziert: Hornhaut schützt unsere Füße und Haare schützen den Kopf. In unserer „inneren Welt“ sammeln wir Erfahrungen und wachsen daran. Unsere Erfahrungen schützen uns, obwohl sie schon längst vorbei sind. Wenn wir gehen, bleibt unser Wirken im Kollektiv der Menschheit erhalten und trägt zur Entwicklung bei – wie tröstlich. Daher ist auch jeder wichtig und jeder trägt Verantwortung für sein Tun.

Jeden Tag dürfen wir neu entscheiden, welchen Beitrag wir leisten.

Selbstbemächtigung = sich seiner Wirkung bewusst sein.

Dankbar sein

„Dankbar erweise ich dem Leben Ehrfurcht.“

Zwischen den Jahren bietet es sich an, Revue passieren zu lassen:

Was habe ich getan – was gelassen? Was lief gut – was weniger? Was geschah? Wer war da – wer fehlte? Was wurde mir geschenkt – was genommen?

Gibt es einen Grund, dankbar zu sein?

Dieses Jahr habe ich viel erlebt. Das Meiste fühlte sich gut an und Manches … naja.

Im Nachhinein ahne ich einen Sinn dahinter. So werde ich stille in der Fülle.

Selbstbemächtigung = stille in der Fülle werden

Was bedeutet eigentlich „booste(r)n“?

To boost“ ist ein englisches Verb und bedeutet „(ver)stärken“, „erhöhen“, man benutzt es im Sinne von „jemanden fördern“ oder „eine Sache ankurbeln“.

Momentan ist das Wort in aller Munde, weil man sich von einer dritten C-Impfung erhofft, dass das Immunsystem des Geimpften angekurbelt wird.

Backen macht voll kreativ.🚀

Mein Brotteig heute, geht ab wie die Post, ich hab‘ ihn nämlich auch „geboostet“ (neudeutsch) bzw. „geboostert“ (althessisch).

Diesmal rührte ich einen „Vorteig“ aus Mehl und Wasser, welchen ich ca. 1,5 Stunden warm gestellt habe, bevor Salz und Anstellgut dazu kamen. Jetzt bläht er so vor sich hin, der Teig.

Selbstbemächtigung  = wider den tierischen Ernst.