Beim Spanier in Hanau

Wir gehen gerne zum „Cedo“. Dort gibt es leckeres Essen und man fühlt sich wie im Spanienurlaub.

Rotwein & Tapas, z.B. Aioli, Oliven, gebratene Paprika

1971 wurde in Hanau das „Centro Espanol Demokratico Obrero“, kurz „Cedo“, gegründet – der spanische Arbeiterverein, dessen Vereinslokal als der „Spanier“ schlechthin gilt – bis heute. Das Lokal war und ist Kult. Seit der Gründung wurde am Erscheinungsbild und bei der Speisekarte wenig verändert. Es ist rustikal dort mit einfachem, leckerem Essen, ohne Schnickschnack und mit netten Menschen.

1971 regierte der Diktator Franco. Die spanischen Arbeiter, die hierher als Gastarbeiter kamen, nutzten die demokratischen Freiheiten und organisierten sich in Vereinen, die teilweise politisch orientiert waren.

Heute steht Cedo für die spanische Kultur in Hanau. https://www.cedo-hu.de/asociaci%C3%B3n-verein

Selbstbemächtigung = sich informieren und den Hintergrund (=Geschichte/n) erforschen

Gemüsebrühe aus Gemüseabfällen

Als ich mein Gemüsechilie zubereitete, ist einiges an Gemüseabfällen angefallen. Diese habe ich gewaschen, grob zerkleinert und mit je einem Büschel Bohnenkraut und Isop, Salz, Muskatnuss und etwas Sonnenblumenöl gewürzt. Dann ließ ich alles für gut eine Stunde köcheln, siebte und füllte es ab. Eine Flasche steht im Kühlschrank und ist einige Tage haltbar. Die Gläser mit Brühe habe ich eingefroren.

Gemüseabfälle aus: Mangoldblättern, Isop, Bohnenkraut, Schalen, Grünes und Strünke von Karotten und Sellerie, Lauchzwiebeln, Porree, weichen Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Paprikaresten … ergeben einen aromatischen Sud. Damit habe ich z.B. Bulgur gekocht. Nach dem Kochen wandert das ausgekochte Gemüse in den Kompost.

In unserer Sommerküche lebt es sich natürlicher als in der normalen Küche im Haus. Einiges vom Gemüse kommt direkt aus dem Garten, die meisten organischen Abfälle landen im Kompost und das Waschwasser wird in die Blumenkübel gegossen. Insgesamt produzieren wir ungefähr 1/3 des sonstigen Mülls. Das ist schon ein guter Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Und wir sind kreativer beim Kochen, so entstand die Idee, die Gemüseabfälle sinnvoll zu verwerten, nämlich als Gemüsebrühe.

Selbstbemächtigung = nachhaltig wirtschaften

Sommerküche: „Veganes Chili“

nach Sebastian Copien

Im Sommer wohnen wir fast ausschließlich im Garten. Das macht richtig Spaß, weil das Leben „draußen“ einfach erdet und Erholung bringt. In unserer Gartenküche kochen wir mit Gas und Eisenpfannen. Damit kann man schön kross anbraten, was diesem Gericht gut bekommt.

Eigentlich esse ich sehr gerne Fleisch und uneigentlich habe ich ein schlechtes Gewissen, weil Tiere eine Seele haben. Wer Haustiere zuhause hat, weiß, was ich meine. Also schau‘ ich mich nach schmackhaften Rezepten um und habe den YouTubeKanal von Sebastian Copien entdeckt. Er freut sich bestimmt über neue Abonnenten, falls Ihr seinen Kanal mal besuchen mögt: https://youtu.be/F-nIy4mCm2E

Als Fleischersatz schlägt Sebastian kleingeschnittene/geraspelte Austernpilze vor, weil die eine fleischige Textur haben. Diese werden in Olivenöl so lange gebraten, bis sie eine schöne Röstung haben. Danach kommen geraspelte Karotten und Sellerie hinzu – dies wird gebraten, bis alles leicht braun ist. Um einen noch markanteren Geschmack zu bekommen, kann man einige getrocknete kleingeschnittene Shitakepilze hinzufügen. Ich habe aber keine gefunden beim Supermarkt meines Vertrauens.
Nach und nach kommen grob geschnittene Zwiebeln, Paprika, die restlichen Karotten, Selleriegrün, Lauch, Knoblauch, Mais, Kidneybohnen (inclusive Kochwasser!) und stückige Tomaten hinzu.
Würze bringen: Salz, Oregano, Kreuzkümmel, frischer Koriander
(wer’s mag), verschiedene Chilisorten, Tomatenmark + Saft einer halben Orange und eine kleine Tasse Espresso. Zum Abrunden des Geschmacks werden 3 bis 4 Stücke geraspelte Bitterschokolade untergehoben. Ich hätte nicht gedacht, daß Schokolade dem Ganzen den entscheidenden „Pfiff“ gibt.

Ich hab‘ mich nicht ganz ans Rezept gehalten, bin aber überrascht von dem super leckeren Ergebnis. Meinen Männern zuhause hat’s auch geschmeckt. Also ist fleischlos essen gar nicht so schwer, ich werde bestimmt öfter was nachkochen. Meinen Dank geht an Sebastian Copien, für den Kanal mache ich gerne Werbung ohne Auftrag.

Selbstbemächtigung = sich auf Neues einlassen

Nachtrag: Und wer räumt jetzt auf?

Ein Mini-Tümpel entsteht

Letztes Jahr weichte ich Weidenruten in einer alten Plastikwanne ein. Das Wasser blieb frisch und algenfrei. Vielleicht lag das an den Salicylaten und Gerbstoffen in den Rinden. Gerne badeten einige Vögelchen darin. Insekten und Nachbarskatze liebten ebenfalls das Vogelwasser. Dieses Jahr gab es keine Weiden und das Wasser kippte ständig um. So beschloß ich, ein kleines Feuchtbiotop zu errichten.

Zunächst bestellte ich 25 Kilo Flußkies für den Grund und einige Wasserpflanzen.

Die ersten Pflanzen kamen gut verpackt und intakt bei mir an.
Baby-Seerose, Blutweiderich, Zwergrohrkolben – später kamen noch Pestwurz und Mini-Schachtelhalm hinzu.

Die meisten Wasserpflanzen wirken reinigend und sorgen somit für frisches Wasser.

„Wasser marsch!“

Als Standort wählte ich ein halbschattiges Plätzchen. Bei zu viel Sonne könnte der Teich überhitzen und somit schneller „umkippen“ und das Algenwachstum würde befeuert.

Die Pflanzen bleiben im Container und werden mit Kieselsteinen beschwert. Sie haben verschiedene Bedürfnisse: Die Seerose sollte ihre Blätter schwimmen lassen, Blutweiderich und Pestwurz sind Ufergewächse, daher stehen sie erhöht am Rand. Für unterschiedliche Ebenen sorgen Ziegelsteine und der Kies.

Warum ich das mache? Ich möchte den Tieren, die meinen Garten besuchen, etwas zu trinken anbieten. PROST! Außerdem möchte ich beobachten, welche Kleinstlebewesen sich ansiedeln. Vielleicht hüpft auch mal ein Frosch vorbei?

Nachdem sich das Wasser geklärt hat, installierte ich eine Solarpumpe, die bei Sonne für etwas Umwälzung sorgt.

Als nächstes suche ich nach einem dekorativen Bottich und nach Steinen für eine trockene Insel.

Ich werde über die Entwicklungen berichten.

Selbstbemächtigung = Lebensräume schaffen

Einzug in die Sommerküche

2020 bauten wir einen Raum des Schuppens in eine kleine Sommerküche um, mit Teilen unserer alten Küche. Wir waren damals gezwungen, unten zu „hausen“, weil es mehrere Wochen dauerte, bis die neue Küche im Haus fertig war.

In der Mitte ist noch die alte Küche im Originalzustand aufgebaut,rechts unten stehen die alten Möbel zur Aufbereitung bereit.
Die alten Möbel wurden gesäubert, geschliffen, geölt und eingepasst.

Das war richtig klasse,  denn unsere Leben spielte sich fast nur noch im Garten ab. Und das Wetter spielte mit. Letztes Jahr war das nicht so dolle mir dem Wetter, doch jetzt …. tataaaa:

Gestern habe ich das Geschirr und Besteck gespült, die Schränke ausgewischt und das erste Mal seit langem  draußen gekocht.

Es gab Bohnen-Eintopf … bei der Hitze etwas ungewöhnlich, ich wollte mich ja nicht gleich überfordern!😄

Schuppen: links die Küche, in der Mitte das Plumpsklo, rechts Schuppen für Gartengeräte, Dünger, Samen etc. Sommerküche: Schränke für unser ausrangiertes Besteck und Geschirr, Spüle, Kühlschrank, Gasherd und darauf steht der Eintopf.
Der Sitzplatz ist schön im Schatten – gleich neben der Küche. Kaffee ist auch schnell gekocht.

Die Pandemie hat manchmal auch etwas Gutes bewirkt, nämlich, dass wir gezwungen waren, uns auf uns selbst zu reduzieren.

Uns, d.h. meinem Mann und mir, war nicht langweilig, wir genossen die Erde und die Sonne und die Gäste, die einzeln oder zu zweit (je nach Lage) bei uns im Garten zu Besuch waren. Ich würde sagen, die Pandemie mit all ihren Einschränkungen hat uns in diesem Sinne beruhigt und geerdet.

Eigentlich wollte ich ja nur kurz berichten, wie sehr ich mich freue, dass die Sommerküche wieder aktiviert wurde … Ok, ist etwas ausführlicher geworden.😇

Selbstbemächtigung = sich im Einklang mit der Natur bringen

Hagebutten-Ringelblumen-Creme zur Hautpflege

Das wichtigste bei der Creme ist das Emulgieren, d.h. Öle und Wasser verbinden sich zu einer cremigen Konsistenz. Damit sich Öl und Wasser miteinander verbinden, braucht es einen Emulgator (z.B. Tegomuls), die gleiche Temperatur beider Stoffe und kräftiges Rühren (mit dem Stabmixer geht’s schneller). Da keine Konservierungsmittel in die Creme kommen, kann man mit einigen Tropfen ätherischen Öls sowie mit etwas Alkohol in der Wasserphase die Creme etwas haltbarer machen. Außerdem sollte man die Gerätschaften und Tigel desinfizieren z.B. durch Abkochung.

Rezept für 300 g Creme Fettphase: 90 ml Hagebuttenöl erwärmen, insgesamt 12 g Bienenwachs und Sheabutter darin schmelzen, danach 18 g Emulgator hinzugeben, unter rühren etwas runterkühlen (auf ca. 50°C). Wasserphase: 180 ml starker Ringelblumentee mit einem Schuss Wiesenlabkraut-Tinktur auf ca. 50 C° erwärmen. Emulgieren: Den Tee in die Ölphase einrühren und so lange mit dem Stabmixer mixen, bis sich alles zu einer Creme bindet. Einige Tropfen ätherisches Rosenöl hinzugeben und in saubere Gläser füllen. Ein Küchenkrepp über die Gläser legen bis die Creme abgekühlt ist. Verschließen und im Kühlschrank lagern. Haltbarkeit 2 – 3 Wochen Ich habe einige Gläschen verschenkt und einige eingefroren.

Die Kombination für diese Creme habe ich mir selbst ausgedacht. Ich bin vom Hagebuttenöl begeistert und Ringelblume wirkt bei mir sehr beruhigend. Daher werde ich die Creme jetzt erst testen und später über die Erfahrungen berichten. Das gilt bei allen kosmetischen Produkten: Bitte immer auf die Verträglichkeit überprüfen!

Anstatt Hagebuttenöl kann man jeden anderen Pflanzenölauszug (oder einfach nur ein gutes Träger-Öl z.B. Jojobaöl, Mandelöl) nehmen in Kombination mit einer Tinktur oder destilliertem Wasser. Einigen Tropfen ätherisches Öl sorgen für einen guten Duft. Die Mengen kann man hoch und runter rechnen, je nach Bedarf.

Das Rezept für das Hagebuttenöl findet Ihr hier: https://monika-rauch.com/2022/01/16/hagebuttenoel/

Schalen und Kerne der Hagebutten beinhalten viel Vitamin C und andere Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Durch ihre besondere Zusammensetzung ist die Hagebutte bei Arthrose und Rheuma und bei Hauterkrankungen wie z.B. bei Neurodermitis und bei Narben wirksam.

Die wichtigsten Inhaltstoffe der Ringelblumenblüten sind Flavonoide. Sie wirken entzündungshemmend und keimabtötend.

Die Cumarine und Flavonoide und die Kieselsäure im Wiesenlabkraut wirken beruhigend und entzündungshemmend.

Die Creme kann als Pflegecreme im Gesicht verwendet werden oder auf raue Stellen, wie Ellenbogen und Knie, einmassiert werden.

Die Haut ist die Grenze zwischen innen und außen. Sie ist das größte menschliche Sinnesorgan, Milliarden von Tast- und Nervenzellen sitzen in/auf ihr. Darüber nimmt sie Einflüsse aus der Umwelt wahr, sondiert und schützt uns. Sie schützt rein physikalisch vor Nässe, Hitze, Kälte Mikroorganismen usw. Und sie sorgt für unsere innere Sicherheit. Wenn sich die Nackenhaare aufstellen, ist Gefahr im Verzug, da sollte man schleunigst das Weite suchen. Angst zeigt sich mit einer „Gänsehaut“ und „Haare aufstellen“ und fordert uns zum Handeln auf – lange bevor unser Hirn das wahrnimmt. Wenn wir innerlich im Ungleichgewicht sind, spiegelt sich das in unreiner Haut, Ekzemen, Pilzerkrankungen usw. Unsere Haut ist aber auch nur begrenzt belastbar. Manchmal kann sie nicht mehr gut schützen, dann können Krankheitserreger, Umweltgifte, Mikroplastik unsere Schranke passieren und unseren Körper schädigen.

Also Leute, tut Euch Gutes und schaut, womit Ihr Euch so einschmiert und betreibt e bisserl Seelenhygiene!

Selbstbemächtigung = nix unter die Haut kommen lassen

Hexenküche: Bratlinge

Schnell gemacht mit natürlichen Zutaten

Zutaten: Kidneybohnen, Haferflocken, Lupinenschrot, Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie (oder andere Kräuter), (Ei), Senf, Salz, Pfeffer, Paprika – verkneten, formen und in Olivenöl ausgebacken. Bei den Zutaten und Mengen kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Saftig und lecker!

Ich liebe es, mit Lebensmitteln zu experimentieren. Es kommen zwar weder Spinnenbeine noch Krötengift ins Essen, doch solche gefährlichen Lebensmittel wie Kräuter und Gemüse sind durchaus dabei. Meine Männer beäugen mein Kochen schon etwas misstrauisch, aber meistens schmeckt’s ihnen dann doch. Manchmal gibt’s auch Schelte, naja nicht alles gelingt immer.

Ich gebe es zu: Ich mag gerne Fleisch essen. Ich weiß aber, dass es nicht überlebenswichtig ist und dass Umwelt und Tiere wegen des übertriebenen Konsums in den Industrieländern leiden. Wir sind direkt mit Fleisch gemästet worden und haben uns, wie in anderen Lebensbereichen auch, abhängig gemacht. Glücklicherweise setzt gerade eine Trendwende ein, die zu einem bewussteren Konsum oder Verzicht führt. Ich finde es gar nicht so leicht, auf fleischlos umzusteigen und hoffe, dass ich so nach und nach meine „Sucht“ überwinde. Die Klopse kommen schon mal gut an, auch bei meinen Männern.

Selbstbemächtigung = sich bewusst gesund ernähren

Garten vorbereiten TeilV

Wer es genauer wissen will, liest im Blog nach: https://monika-rauch.com/2022/03/14/saison-vorbereitung-im-garten/ (runterscrollen zu Teil 5)

Koniferen werden zu Koryphäen

Selbstbemächtigung = Schritt für Schritt arbeiten (und plötzlich ist eine ganze Menge getan)

Altes loslassen

Die Vergangenheit loslassen heißt  nicht zu vergessen und zu begraben. Es heißt eher, das Erlebte liebevoll anzuschauen. Annehmen, dass das Vergangene zu unserer Entwicklung gehört.

Neues kann erwachsen, wenn wir durch das Alte nicht mehr blockert sind.

Am Ende des Prozesses ist es eine bewusste Entscheidung, alte, schädigende Konditionierungen abzulegen.

Wir dürfen uns für Veränderungen entscheiden, im eigenen Verhalten, in der Art, unser Leben zu leben, Beziehungen anders zu gestalten oder zu verabschieden.

Dazu passt auch mein Beitrag „Auf ein Neues“:

https://monika-rauch.com/2022/01/15/auf-ein-neues/

Selbstbemächtigung = Altes auf den Prüfstand stellen

Ein Adventswochenende: Einkaufen – Backen – Kochen

Während der kalten Jahreszeit bin ich oft in der Küche anzutreffen. Und dafür kaufe ich möglichst regional ein. Ich liebe es, frische Zutaten zu verwenden.

Ausbeute – Seit langer Zeit waren wir mal wieder auf dem Hanauer Wochenmarkt. Alkohol gibt es am Weinstand, dort kann man auch an Stehtischen einen Sekt oder Wein verkosten – sehr fein. Da der Marktplatz mit dem Weihnachtsmarkt besetzt ist, findet der Wochenmarkt rund um den Freiheitsplatz statt. Die Sonne schien, es waren einige Menschen unterwegs, aber nirgends war es überfüllt.
Abendessen mit frisch gebackenem Brot und Kräuterbutter (Schnittlauch, Isop, Bohnenkraut, Knoblauch) mit einem Gläschen Wein dazu … 😋 Unten rechts seht Ihr eine Steckrübe, das ist eine alte Gemüsesorte. Wir nannten es früher „unterirdische Kohlrabi“. Dazu gab es schlabberiges Wellfleisch. Ich hasste es. Aber jetzt werde ich versuchen, es nach meinem Geschmack zu kochen. Mal sehen, welche Ideen der „Chefkoch“ hat …
Feldsalat mit Zwiebeln und Balsamicodressing, darüber werden warme gebratene Pilze gegeben. Meinen Feldsalat beziehe ich beim Gärtner Lapp bei uns um die Ecke. Der Salat ist schon gut vorgeputzt und sehr frisch.😋
Brötchen für den Sonntag: 600g Weizenmehl, 7g Trockenhefe (die Trockenhefe rühre ich mit warmem Wasser, etwas Mehl und 1 Teel. Zucker an und warte ca. eine halbe Stunde bis es blubbert),
1 Teel. Sauerteigansatz, 1 Eßl. Salz, Wasser, 1 Schuss Olivenöl – alles verrühren und mehrere Stunden warm stellen, zwischendurch kneten, über Nacht kalt stellen, Brötchen formen, etwas gehen lassen und insgesamt ca. 25 Minuten backen (5 Minuten ca. 250 °C + 20 Min. 180 – 200 °C in Dampfschwaden). Die Brötchen wurden sehr fest, aber aromatisch und saftig.
Schnelles Bananenbrot Meine liebe Arbeitskollegin gab mir das Rezept, nachdem ich von ihr eine Scheibe dieses leckeren, saftigen Brotes abstauben durfte. Hinzu kommen Studentenfutter und Zimt nach gusto. Ich hatte weniger Zucker, aber mehr Eier im Rezept. Sabines Brot war eindeutig saftiger. Beim nächsten Mal halte ich mich genau an die Vorgaben.

Mein Wochenende beginnt immer mit einer Tasse Kaffee. Dann setze ich mich neben die Heizung und döse in den Morgen.

Auch wenn der Küchenkram manchmal recht viel ist, ist mir fast jeder Handgriff ein Vergnügen. Das könnte daran liegen, dass ich gerne Neues ausprobiere und dann gespannt bin, ob es was wird. Es ging schon einiges daneben, das verbuche ich dann als „Lernen“ bzw. als „Erfahrungen sammeln“.😊

Selbstbemächtigung = kreatives Lernen