Immer wieder gerne auf der Hartig

Typische Landschaftsbilder: Windmühlen und Apfelbäume.

Die Streuobstwiesen „Auf der Hartig“ laden zu abwechslungsreichen Spaziergängen mit Fernblicken nach Frankfurt und in den Main-Kinzig-Kreis ein. Hier gibt es noch alte Apfelsorten wie „Goldparmäne“,
„Chaboulais“ und „Gute Luise“. Der Arbeitskreis Streuobst (http://www.streuobst-maintal.de/) und der Obst- und Gartenbauverein (https://www.ogv-hochstadt.de/) sorgen für den Erhalt und die Pflege des Kulturlandes. Z.B. kann man Baumschnittkurse belegen oder Vorträge über die heimische Tier- und Pflanzenwelt besuchen – soweit es die Pandemievorschriften derzeit zulassen.

Das Schützenhäuschen – ein Wahrzeichen des Weinanbaus, der hier bis vor 100 Jahren stattfand. Mittlerweile gibt es wieder einen Winzerverein, der die alte Tradition aufleben lässt. https://www.ersterhochstaedterwinzerverein.de/vereinsgeschichte_des_ersten_hochstaedter_winzervereins_in_hochstadt_am_main
Burenziegen als Landschaftspfleger – sinnvoll gegen die „Verbuschung“ – sie fressen sogar Brombeertriebe. Burenziegen wurden in Südafrika gezüchtet. Daher der Name.
Maintal-Hochstadt

Von den Streuobstwiesen hier kommt auch das hessische „Stöffche“ (Apfelwein), das von einigen Keltereien produziert wird. Außerdem gibt es den richtigen Wein, der vom Winzerverein vinifiziert wird. Genießen kann man die Weine und Säfte auf den vielen Hochstädter Festen oder in den Gasthäusern und Schenken der Umgebung.

Frisches Grün und erste Blüten

Spaziergang durch die Steuobstwiesen an der Hartig in Maintal-Hochstadt

In diesem Jahr braucht der Frühling etwas länger als sonst. Der Wind ist noch recht kühl, aber in der Sonne geht’s. Das erste Grün zeigt sich und zarte Blüten schmücken die kahlen Äste.

Schon oft bin ich die gleichen Wege gegangen. Man könnte meinen, dass es dann langweilig wird. Doch jede Stunde, jeder Tag, jeder Monat, jedes Jahr zeigt sich die Natur in einem anderen Kleid. Das Licht, die Temperatur, die Wolken, der Wind setzen die Landschaft in Szene. Letztendlich ist es aber meine Sicht der Dinge, meine eigene Stimmung, die mit meinem Umfeld „korrespondiert“. Ich gehe in „Beziehung“ mit der Natur und sie mit mir. Bin ich dem Leben gegenüber negativ gestimmt, oder auch nur schlecht drauf, regt mich der Müll am Wegesrand auf oder die Mistelzweige, die die Bäume aussaugen. Ist meine Grundstimmung positiv, sehe ich den Müll ebenfalls, ich ignoriere ihn oder hebe ihn auf. Vielleicht ärgert es mich auch kurz. Mein Augenmerk ist allerdings auf das Schöne gerichtet. Gehe ich also mit freudigem offenem Herzen und staunend durch die Welt, dann entdecke ich immer etwas Neues und fühle mich reich beschenkt.

Es ist eines der Lebensgesetze: Energie folgt der Aufmerksamkeit.