Schöne Pfingsten!

Ich freue mich sehr darüber, dass Ihr auf meiner Seite gelandet seid. ❤ Danke!

Wir haben ein langes Wochenende vor uns und die Sonne ☀️ scheint.

An Pfingsten (Pantekoste, d.h. 50 Tage nach Ostern) wurde die christliche Kirche gegründet. Salopp ausgedückt, rafften die Freunde von Jesu erst da, was sein Wirken eigentlich wirklich bedeutet: Sie sollten Liebe, Empathie und Positivität in die Welt bringen. Was die Kirche sich ab da teilweise geleistet hat … naja …

Mag man daran glauben, oder nicht, eines weiß ich:

Mit einer liebevollen Grundhaltung gegenüber Dir selbst und Deinen Mitmenschen, geht es Dir gut und Du wirst viele positive Reaktionen haben!

Fotos: Monika Rauch (Pfingstrosen und Bauernjasmin)

Die freundliche Rama-Familie

Damals, als ich noch jung war … Damals war für mich ganz klar: Ich heirate, habe eine Schar von Kindern, einen netten Mann und die Sonne scheint. Wir sitzen am Frühstückstisch draußen, plaudern angenehm und die Kinder spielen im Garten. Genau wie bei der Rama-Margarine-Werbung im Fernsehen. Ich bespreche mich mit meinen Mann, wir haben tiefe Gespräche. Er hört interessiert zu während ich meine Sichtweise darlege. Er ist stets über meine Ansicht informiert und toleriert diese natürlich. Ich weiß selbstverständlich immer über ihn Bescheid, er spricht über seine Gefühle und ich bin ihm eine große Stütze.

Die Woche über stehe ich mit meinem Mann auf, schmiere ihm die Brote, hüte tagsüber Haus, Garten und Kinder. Wenn er abends ermattet nach Hause kommt, umsorge ich ihn gut gelaunt mit seinem Lieblingsessen. Übrigens bin ich immer adrett (wer kennt das Wort noch?) gekleidet.

Wenn mein Mann gut drauf ist, kochen wir gemeinsam mit einem Glas Wein und unterhalten uns dabei. Und währenddessen spielen die Kinder im Hintergrund. Fernseher, Videospiele, Konsolen und so weiter waren nie Gegenstand meiner Träume.

Im Bett läuft es sehr romantisch ab, mit Kerzenschein, Rosenblättern und klassischer Musik. Ich muss zugeben, dass ich mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht habe, wie die Kinder entstanden sind. Sie waren einfach da.

Apropos Kinder … In meinem Traum gab es eigentlich überhaupt keine Probleme … Aber es war mir klar, dass meine Kinder sofort kommen, wenn ich sie rufe. Ich gebe ihnen einen Auftrag und, zack, wird er erledigt. Aber eigentlich muss ich keine Aufträge erteilen – sie wissen von sich aus, was zu tun ist. In der Schule läuft es einfach gut, darüber musste ich gar nicht nachdenken – Schule war für mich bedeutungslos. Unsere Kinder haben ein paar Freunde, die höflich grüßen und leise mit den anderen spielen.

Abends bringen wir die Kinder ins Bett und rangeln fröhlich, spielen mit ihnen, erzählen Geschichten oder erklären die Welt. Als Familie machen wir gemeinsame Ausflüge und schöne Urlaube.

Und wie sieht es in Wirklichkeit aus? Ich muss das gar nicht so genau beschreiben. Wahrscheinlich hat jeder seinen eigenen Film im Kopf. Einiges von meinem Traum lief und läuft tatsächlich sehr gut.

Einiges lief/läuft eher „naja“: Kinder sind nicht leise und dezent. Der Mann hat manchmal schlechte Laune und wir auch. Wir sind berufstätig und machen das nicht immer gerne. Diskussionen über PC-Konsum, Schule, Fehlverhalten und Sorgen über Krankheiten usw. bestimmen unser Denken und manchmal können wir nicht mehr. Ach ja, im Traum habe ich nie über meinen eigenen Stress nachgedacht.

Die kindlichen Träume sind ja tatsächlich das Idealbild einer gut funktionierenden Familie. Und die Träume zeigen das, wonach wir uns sehnen: Wir sind liebevoll, achtsam und tolerant. Wir leben im Einklang mir der Natur, atmen frische Luft und wissen im Inneren, was richtig und falsch ist.

Damals, als ich bereits etwas Lebenserfahrung hatte, war mir klar, dass ich das alles ganz anders machen werde als meine Eltern. Ich dachte, dass ich nur das Gegenteil machen müsste und, tara, alles läuft bestens! So haben wohl meine Eltern auch gedacht … und deren Eltern usw.

Eines hab ich in meiner Träumerei komplett übersehen: Ich habe aus meiner Perspektive heraus geträumt. Ich war aktiv und habe getan und zugeliefert. Ich! Ich fühlte mich in meiner Familie zuständig dafür, dass alles gut läuft. Ich schmierte meinem Mann und den Kindern die Brote und betüttelte sie. Ich kochte, machte sauber, hetzte zu den Elternabenden und versuchte alles im Zaun zu halten. Ich war unentbehrlich. Mein Mann auch, auf seine Art. Wir hetzten uns und vergaßen uns selbst. Wir erfüllten die Bedürfnisse der anderen und haben nicht auf unsere gehört.

Unsere Träume sind gute Träume!

Also, liebe Träumer*Innen 🙂: Schluß mit Betüttelung und Pudern mit dem Klammersack! Und ran an die Verantwortung! Übernehmt die Macht für Euch und stärkt die Eigenverantwortung Eurer Kinder, Ehemänner, Eltern. Helft, wo nötig, lasst los, wo möglich. Selbstbemächtigung nennt man das. Und die führt dazu, dass sich vielleicht doch der Rama-Familien-Traum erfüllen lässt.

Bilder: Pixabay

Nachtspaziergang

Flusslandschaft in Maintal-Dörnigheim

Im Dunkeln gibt es wenig Ablenkung durch Farben, Sonne und dem üblichen Tageslärm. Es ist ruhiger, ich höre meine Schritte und atme im Takt.

Alles fließt und das, was mich den ganzen Tag über aufgeregt und beunruhigt hat, wird klein und unwichtig. Das, was wichtig ist, bleibt und den Rest lasse ich los.

Im Grunde ist das wie eine Meditation: Ich fokussiere mich auf mich  selbst und finde mein inneres Gleichgewicht.

Fotos: Monika Rauch

Erkenntnisse auf Mallorca IV – Auf Wiedersehen!

Tour: Cala Millor – Puig de Randa – Cala Pi

Diesmal ging es ins Landesinnere zu Mallorcas einzigem Tafelberg, wieder eine kurvige Straße mit den unermüdlichen Radfahrern, die wir lässig überholten. Oben stehen eine restaurierte Klosteranlage und ein paar unschöne Antennen. Der Blick aufs Flachland war fast klar, wir konnten gut bis Palma und zum Gebirge blicken:

Das gestrige Gala-Dinner machte uns noch zu schaffen, so suchten wir nach einer geeigneten Ruhestätte und fanden diese in der Cala Pi, einer fjordähnlichen Bucht, leider ohne Toiletten in der Nähe (es gibt kleine Felsvorsprünge …). Dort legten wir uns windgeschützt in den Sand und verbrachten einen beschaulichen Nachmittag. Hierher werden wir bestimmt noch mal kommen und in einem der kleinen Hotels übernachten.Unser letzter Tag auf Mallorca ging zuende, abends aßen wir in Puerto Christo am Hafen, das war ein guter Abschluss mit schönem Ausblick!

Leider geht jede Reise einmal zuende, so ging es auch uns. Wir genossen noch einmal die frische grüne Landschaft auf der Fahrt zum Flughafen. Wir wissen, im Herbst sind wir wieder da, wahrscheinlich mit Domizil an der Cala Pi.

Welchen Gewinn hat/te diese Reise für mich?

  • Ich lernte Geduld zu haben und meinem Partner zu vertrauen, also beim Autofahren. 🙂
  • Die Farben, die Sonne, das Meer, die Luft … streichelten meine Seele und beruhigten mich.
  • Ich bin nicht traurig, weil die Reise zuende ist – ich freue mich, dass ich mit neuer Kraft in den Alltag gehen kann.
  • In meinem Kopf haben sich viele neue Ideen für meinen Blog, meine Coachingpraxis und meine Kunst gebildet – ich werde sie in die Tat umsetzen. Ich habe also neue Ziele, die ich mir gleich aufschreiben werde.
  • Im Hotel oder auch in den Restaurants wurde mir bewusst, wieviel Plastik-Verpackungen im Umlauf sind, sogar den Zucker gab es nicht mehr in Tütchen aus Papier, sondern aus Plastik. Ich werde meinen Plastikverbrauch senken. Also noch ein Ziel.
  • Zwischendurch las ich im Buch „Die Wolfsfrau“ von Clarissa Pinkola Estés und gewann neue Einsichten. Wahrscheinlich schreibe ich demnächst darüber oder drehe ein Video. Auf alle Fälle habe ich mir vorgenommen, mich mehr zu bewegen um mich etwas zu straffen – diese Abnehmerei ist mir einfach zu blöde. Ich gehe gleich schwimmen und das dann zwei bis drei mal die Woche. Schon wieder ein Ziel.
  • Die innere Leichtigkeit, die sich mir während der Reise erschloss, behalte ich als Grundgefühl bei.

So einfach ist das alles! Einfach machen. Ich wünsche Euch eine gute Zeit! Durchstöbert meine Homepage und hinterlasst, wenn Ihr mögt, einen netten Kommentar. Eure Monika

Lernen durch Leiden?

In unserer abendländischen Kultur herrschte bis vor kurzem Leidenszeit = Passionszeit. Diese beginnt mit dem Aschermittwoch, endet am Ostersamstag und dauert 40 Tage. Sie erinnert an das Leiden von Jesus Christus, der zum Tod am Kreuz verurteilt war.

Die Passionszeit wird auch Fastenzeit genannt. Diese Tradition ist schon seit dem 4. Jahrhundert bekannt. Menschen wurden zum Teil gezwungen, sich an die strengen Glaubensregeln der Kirche zu halten und verzichteten auf Fleisch und Wein. Heute verzichten viele Menschen in den Wochen vor Ostern bewusst auf Zucker, Fleisch, Alkohol, Zigaretten oder auch auf das Smartphone.

Der Verzicht auf ein paar Annehmlichkeiten des Lebens ist sicherlich manchmal etwas leidvoll oder lästig, hat aber nichts mit wirklichem Leiden zu tun. Er kratzt nur ein bisschen an der Oberfläche. Wirkliches Leiden ist schrecklich, lebensbedrohlich. Es gibt viele Lebensumstände, die Menschen in tiefes Leid versetzen: Tod und Trauer, schwere Erkrankungen, Unfälle, Hunger, Krieg, Verfolgungen aber auch Behinderungen, Einsamkeit. Es gibt Schicksalsschläge, die so leidvoll sind, dass man tatsächlich stirbt oder innerlich daran zerbrechen kann.

Einige von uns haben schlimmes Leid gesehen oder erlitten. Diese Erfahrungen gehören anscheinend zum Leben dazu. So kann ich von mir behaupten, dass mich meine schrecklichsten Erfahrungen immer ein Stückchen weiter in meiner Entwicklung vorangebracht haben. Rückblickend behaupte ich, dass ich aus jedem leidvollen Erleben einen Gewinn hatte. Aber das ist sicherlich keine tröstliche Aussage für Menschen, denen es schlecht geht. Außerdem habe ich aus vielen schönen Dingen noch viel mehr gelernt, ich brauche wirklich keine Leid-Lektion um etwas zu begreifen!

Noch weniger tröstlich ist es für mich, in eine Kirche zu gehen und hauptsächlich von Leid, Entsagung und Sünde zu hören. In vielen Liedern, in Gebeten und Predigttexten wird das Schwere zelebriert. Anscheinend müssen wir doch durchs Fegefeuer um geläutert zu werden? Und im modernen Alltag gibt es den „Ernst des Lebens“, wir müssen die „Schicksalsschläge“ über uns ergehen lassen, wir müssen ziemlich viel müssen, um zu überleben und in der Gesellschaft zu bestehen. Mit Angst vor Leid und Strafe wird gedroht. Wenn wir Spaß haben wollen, dann nur ganz dezent, wir werden ja sehen, wohin das führt.

Dieser Typ mit den Sandalen, ich meine Jesus von Nazareth, zog durch die Lande und predigte von Liebe und Vertrauen, er erzählte vom Wohlstand, der da ist, wenn man denn nur vertraut. Er erzählt von Gesundheit, die möglich ist. Er sagte zu dem Schwerkranken: „Steh auf, nimm dein Bett und geh!“ Es ist das Vertrauen in das schier Unmögliche, dass Jesus uns zeigen wollte.

Das, was uns Menschen in Leid und Not hilft, ist das Vertrauen in die große Kraft, die da ist, mag man es Gott oder sonst wie nennen. Ich glaube, wenn wir Menschen es schafften, an das Gute zu glauben und zu vertrauen, wird sich das Leid verabschieden. Wir müssen nicht leiden um zu lernen! Das Leben darf schön und leicht sein. Dazu können wir uns sofort die Erlaubnis geben. Ich wünsche mir, dass alle Religionen dieser Welt anfangen, von Liebe und (Selbst-)Vertrauen zu predigen, dass jedes Segnen die Menschen erleichtert und von ihren Sorgen befreit.

Ich würde sagen, wir sind umgeben von desillusionierten Menschen, von Politikern ohne Visionen, Ärzten ohne Hoffnung, Eltern ohne Rat, … und wir machen immer so weiter im Konzept. Viele zerschlagene Seelen, denen ein Stück fehlt. Wir sind das Leid gewohnt und denken, dass das normal sei. Leid wird uns sogar als Lösungsstrategie angeboten: „Wer nicht hören will, muss fühlen!“ Dabei sollte eine Strategie immer ins Positive führen und sich nicht mit dem kleineren Übel begnügen. Es wird Zeit, dass wir von innen heraus heilen, d.h. dass wir wieder ganz werden.

Ich wünsche Ihnen eine gute Woche und denken Sie daran: Das Leben ist schön!

Schlagen ist keine Lösung

In der Praxis begegnen mir Fälle, wo Mütter und Väter ihre Kinder schlagen. Sie lieben ihre Kinder und trotzdem … sie hauen zu, wenn es ihnen zu viel wird: Auf der Arbeit, mit dem/der EhepartnerIn oder Geldsorgen … und dann noch das Kind, dass nicht begreift, dass es funktionieren muss, will es in dieser Welt bestehen.

Eltern schlagen, wenn sie nicht mehr weiterwissen. Es ist eine Strategie, die sie meist selbst erfahren und unter der sie gelitten haben. Und trotzdem setzen sie sie ein. Ich schreibe hier nicht über die Eltern, die ihre Kinder vorsätzlich quälen und misshandeln.

In Deutschland gilt seit dem Jahr 2000 das Verbot der Prügelstrafe. Im §1631 Abs. 2 BGB heißt es: „Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“ Missachtet man dieses Gesetz, drohen Geld- oder Freiheitsstrafen.

In anderen Ländern, darunter auch in einigen US-Bundesstaaten, ist die Prügelstrafe erlaubt und teilweise ausdrücklich erwünscht. So wird dort auch an den Schulen und anderen Institutionen geschlagen. Übrigens: In Frankreich wurde erst im November 2018 ein Gesetz gegen die Prügelstrafe erlassen.

Studien belegen, dass in Ländern mit Verbot der Prügelstrafe die Gewaltbereitschaft rückläufig ist. Aber was nutzt das dem geschlagenen Kind? Kinder erzählen in der Regel erstmal nicht, wenn sie geschlagen werden. Sie schützen instinktiv ihre Eltern, aus Liebe. Wenn der Druck zu groß ist, „verraten“ sie sich.

Körperliche Gewalt wird oft verdrängt oder bagatellisiert nach dem Motto: „Das hat noch niemanden geschadet.“ Aber Schlagen, auf dem Po oder Kopf, mit Gegenständen oder mit der Hand, wird immer Auswirkungen auf das Leben des Betroffenen haben: Z.B. Angst und Mißtrauen, eingeschränkte Lösungsstrategien bei Konflikten, mangelnder Selbstwert, Aggressionen und autoaggressives Verhalten. Wenn ich mit Kindern rede, die geschlagen werden, erlebe ich eine tiefe Verletztheit und Traurigkeit, sie rechtfertigen das Verhalten der Eltern, weil sie ja nicht „brav“ waren und fühlen sich schuldig, sie sehnen sich nach Liebe und können sich, so wie sie sind, nicht annehmen.

Ebenso hat das Schlagen immer Auswirkungen auf das Verhalten der Eltern: Hilflosigkeit, mangelnder Selbstwert, schlechtes Gewissen, Störung in der Beziehung zum Kind – dadurch wird man aggressiv, d.h. die Gewaltbereitschaft ist erhöht … und der Kreis schließt sich.

Körperliche Gewalt ist in unserer Gesellschaft noch oft anzutreffen: Prügeleiein auf dem Schulhof, bei Streit in der Kita ist Schlagen eine der verbreitetsten Strategien, Massenschlägereien bei Demos und Fußballspielen … das sind teilweise reine Gewaltorgien. Man sieht es, zuckt die Schultern und kümmert sich um seine eigenen Angelegenheiten. Schlagen ist also auch ein gesellschaftliches Problem.

Es gibt bereits einige staatlicher Förderprogramme, die auf dieses Thema abzielen. Ich denke, es muss wesentlich mehr investiert werden, um das Land zu „befrieden“ auch im Hinblick auf die vielen Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen.

  • Sensibilisierung der Gesellschaft: Dazu sollten Aufklärungen in Schulen und Kitas erfolgen, sowie Kampagnen über soziale Medien und TV laufen. Ein Aufschrei sollte durch das Land gehen, wenn Gewalt im Spiel ist! Eine Gesellschaft fern von Gleichgültigkeit, eine Gesellschaft mit Mitgefühl.
  • Eltern stärken, Familien entlasten. Nicht verurteilen, sondern aufklären und unterstützen. Eltern mit Halt.
  • Kinder schützen bzw. ihnen Schutzraum bieten. Kindern Lösungsstrategien anbieten. Kinder lieben.

Schlagen ist keine Lösung, manchen mag es als Ventil dienen, zurück bleibt ein schales Gefühl: Das war unrecht. Was tun wir, wenn wir uns eingeengt fühlen, von allem verlassen, hilflos, traurig, müde, ausgelaugt, voller Wut?

Strategien für schwierige Situationen sind: Nachdenken, reden, zuhören, Vereinbarungen aushandeln, Genugtuung fordern, sich Zeit nehmen, Ruhe suchen. Das Wichtigste aber ist, dass Kinder (und überhaupt: alle Menschen!) die Macht über sich selbst zurückholen. Das beinhaltet, dass wir uns bewusst werden, dass wir ganz gemeint sind und dass wir die innere Freiheit haben, unser Leben nach dem auszurichten, was wir sind. In der Traumapädagogik nennt man das Selbstbemächtigung.

siehe: https://monika-rauch.com/methoden/