Morgens um 7.00 Uhr

Wetterau-Impressionen

Wenn ich es schaffe, vor dem Aufstehen hochzukommen und mich schnell fertigzumachen, hab ich einen wunderbaren Start in den Tag. Alles ist noch unberührt. Es summt und zwitschert, der Morgennebel wabert und die Sonne wärmt schon leicht das Gesicht.

Was flitzt denn da?
Rusty wartet auf meine Ansage.
Es ist noch ein wenig frisch.
Blühwunder

Sich aufraffen, alles (Un-)Wichtige liegen lassen und in die Natur gehen. Selbstbemächtigung. 😍

Ein kalter Morgen im März

Wenn ich in Rodheim übernachte, gehe ich gerne früh mit meinem Lieblingshund spazieren.

Blick auf den alten Kirchturm von Rodheim
Richtung Nordwesten: Winterstein (518 m ü. NHN) im Hochtaunus
Pflug, Grubber oder Egge?
Der Sonne entgegen: Morgens gegen 8.00 Uhr Richtung
„Alter Berg“
„Ja, ja, ich komme ja schon!“
Das ist mal ’ne richtige Hecke, u.a. mit Schlehdorn, Weißdorn, Hundsrosen.
Gugg Richtung Süden
Rusty
Streuobstwiese, im Vordergrund steht ein Birnbaum.
Es gibt immer was zu schnüffeln.
Versteckter Garten
Neu ausgebauter Weg
nach Petterweil
Bäume am Wassergraben
Alter Berg
Fernmeldeturm auf dem Großen Feldberg – mit 881 m der höchste Berg des Taunus und des gesamten Rheinischen Schiefergebirges.
Freileitungsmasten/Strommasten gehören zum Wetterauer Landschaftsbild.
„Ok, ich stelle mich in Pose. Dann will ich aber nach Hause zum Frauchen!“

Unsere kleine Tour dauerte eine knappe Stunde. Die letzten 100 m entdeckte Rusty jemanden vorm Haus. Da gab es kein Halten mehr … Mit Freudengebell und Propellerrute begrüßte er sein Frauchen, als hätte er sie Ewigkeiten nicht gesehen.

Ich hab‘ mich auch gefreut, weil es danach ein leckeres Frühstück gab.

Mit Rusty unterwegs in Maintal

Um meine Mutter zu entlasten und mit einem gewissen Eigennutz, holten wir Rusty von Rodheim nach Maintal. Abenteuerlustig erkundeten wir die Peripherie von Wachenbuchen. Gestartet sind wir in der Bachstraße mit Grobrichtung Hohe Straße/Niederdorfelden.

Wie der Name erahnen lässt, führt der Weg an einem Bach entlang und vorbei an Schrebergärten und Feldern.
Am Weg liegt auch ein Reiterhof. Manchmal fühlt man sich wie im wilden Westen, weil so viele Reiter unterwegs sind, meistens auf Pferden.

Unser Hund ist eine Mischung aus einem Cocker, einem Labrador und einem Dackel. Die Mischung hat einen tollen Charakter hervorgebracht. Er liebt sein Rudel, also uns. Sein Frauchen beschützt und bewacht er sehr aufmerksam. Er kann sehr eigenwillig sein und fordert immer mal seine Grenzen ein … Er lässt sich hingebungsvoll streicheln, so dass man meinen könnte, er wäre hoffnungslos unterkuschelt. Wenn einer vom Rudel kommt, erkennt er schon fünf Minuten vorher das Auto und wartet an der Haustür. Erscheinen wir dann endlich, ist die Freude (und das Gegauze) riesig. Wenn ich von Rusty begrüßt werde, geht mir das ❤ auf.

Rusty liebt Wasser!
Windräder, Funkturm, Hochsitz und viel Landschaft

Während Rusty das fremde Terrain erschnüffelte, genossen wir die Sonne und das weite Land. Am Himmel flogen Falken und Gabelweiher, über die Felder liefen kleinere „Sprünge“ von Rehen und Hasen schlugen Haken. Das hat Rusty nicht weiter gejuckt, er musste zwischendurch seinem Ball hinterherrennen.

Den Ball schleppte er stundenlang durch die Gegend bis er uns gnädig gestattete, ihn erneut zu werfen.

Wir waren ca. zwei Stunden unterwegs. Als wie beim Auto waren, bekam Rusty sein Wasser und zwei Leckerlis. Zurück in Rodheim, gab es für uns einen Kaffee und ein ebenso ein paar Leckerlis. Was für ein schöner Tag!

Wachenbuchen von „oben“ und ein erschöpfter Hund