Rundreise 2. Etappe: Thüringer Wald

Champingplatz am Kiessee in Breitungen. Sehr gepflegt. Man kann kleine Häuschen bzw. Tinyhouses mieten oder ganz normal zelten. Für Familien bieten sich einige Möglichkeiten: den Strand mit Steg, Lagerfeuerplatz, Minigolf, Brötchenservice, überschaubares Terrain, viele Kinder …
Fahrzeugmuseum/Suhl
Werraquelle/Masserberg: Weil wir so erschöpft waren von der Autofahrerei, konnten wir der Versuchung nicht widerstehen, mit einer Kutsche zu reisen. Immerhin waren wir dabei an der frischen Luft.
Entlang der Schwarza
„Besondere historische Bedeutung erlangte Schwarzburg, als Reichspräsident Friedrich Ebert im Urlaub am 11. August 1919 die Weimarer Verfassung unterzeichnete.“ Wikipedia
Sicht vom Hotel am Marienturm/Rudolstadt. Der Hotelier war so nett und ließ uns den Youngtimer im Carport unterstellen. Das Verdeck ließ sich nicht schließen. Dafür konnten wir ruhig schlafen.

Rundreise 1. Etappe: Von Hessen nach Thüringen

Rhön/Hessen, Burg Fürsteneck

Meine Eindrücke: Wunderschöne Landschaften, sehr freundliche Menschen und gut restaurierte Städte. Außerdem ist hier das Leben bezahlbar.

Unterwegs
Friedrichroda
Gugg vom Großen Inselsberg

Momentan sind wenige Touristen unterwegs. Ich schätze, dass das durch Corona bedingt ist. Schade für die Menschen dort, die vom Tourismus leben.

Heimatmuseum Lohmühle
Ein betriebseigenes Museum des Dörfchens Lohmühle durften wir ganz alleine besichtigen. Übrigens besteht dieses Dorf seit Generationen ausschließlich aus dem besagten Familienbetrieb, einer Lohmühle. Dieses Museum stand gar nicht in unserem Reiseführer, wir waren aber froh, es entdeckt zu haben.
Übernachtet haben wir eher zufällig (dank einer Internetplattform) in  Schmalkalden und waren überrascht von der Altstadt.
Schmalkalden

Warum sind die Zwerge so klein?

Besuch der Feengrotte in Saalfeld/Thüringen

Eigentlich wurde hier seit dem 16. Jahrhundert weicher Schiefer abgebaut. Aus diesem ließen sich leicht Alaunsalze lösen. Diese wurden fürs Gerben verwendet und sind in der Heilkunde als Blutstiller bekannt. Die Schutzpatronin der Bergleute ist die heilige Barbara. Und das Licht ist für die Bergmänner lebenswichtig.

12 Stunden mussten die armen Kerle nur mit einem Kienspan beleuchtet im Berg bleiben. Daher litten sie oft unter Vitamin-D-Mangel und das ließ die Männer/Kinder nicht richtig wachsen. Das Wort Zwerg kommt von „zu wenig Licht“. Die Bergleute trugen tatsächlich Zipfelmützen, die sie oben mit Wolle oder Stroh ausstopften, um sich im Stollen nichtden Kopf anzuhauen.

Heute ist die Grotte eine touristische Attraktion, da die gelösten Elemente (Phosphor, Eisen, Schwefel) schneller zu Tropfsteingebilden wachsen als Kalk. Diese Gebilde verwandeln die Höhlen in eine märchenhafte Welt.



Unsere Tour durch den Berg ging ca. eine Stunde und wurde fachkundig begleitet. Anschließend konnte man sein Wissen im Museum vertiefen und/oder mit Kindern einige Attraktionen in Angriff nehmen. Das wollten wir dann aber doch nicht. Ach ja … genug Tünnef gab es auch noch zu kaufen. Ich hab‘ ihn lieber fotografiert.

Schöne Pfingsten!

Ich freue mich sehr darüber, dass Ihr auf meiner Seite gelandet seid. ❤ Danke!

Wir haben ein langes Wochenende vor uns und die Sonne ☀️ scheint.

An Pfingsten (Pantekoste, d.h. 50 Tage nach Ostern) wurde die christliche Kirche gegründet. Salopp ausgedückt, rafften die Freunde von Jesu erst da, was sein Wirken eigentlich wirklich bedeutet: Sie sollten Liebe, Empathie und Positivität in die Welt bringen. Was die Kirche sich ab da teilweise geleistet hat … naja …

Mag man daran glauben, oder nicht, eines weiß ich:

Mit einer liebevollen Grundhaltung gegenüber Dir selbst und Deinen Mitmenschen, geht es Dir gut und Du wirst viele positive Reaktionen haben!

Fotos: Monika Rauch (Pfingstrosen und Bauernjasmin)

Die freundliche Rama-Familie

Damals, als ich noch jung war … Damals war für mich ganz klar: Ich heirate, habe eine Schar von Kindern, einen netten Mann und die Sonne scheint. Wir sitzen am Frühstückstisch draußen, plaudern angenehm und die Kinder spielen im Garten. Genau wie bei der Rama-Margarine-Werbung im Fernsehen. Ich bespreche mich mit meinen Mann, wir haben tiefe Gespräche. Er hört interessiert zu während ich meine Sichtweise darlege. Er ist stets über meine Ansicht informiert und toleriert diese natürlich. Ich weiß selbstverständlich immer über ihn Bescheid, er spricht über seine Gefühle und ich bin ihm eine große Stütze.

Die Woche über stehe ich mit meinem Mann auf, schmiere ihm die Brote, hüte tagsüber Haus, Garten und Kinder. Wenn er abends ermattet nach Hause kommt, umsorge ich ihn gut gelaunt mit seinem Lieblingsessen. Übrigens bin ich immer adrett (wer kennt das Wort noch?) gekleidet.

Wenn mein Mann gut drauf ist, kochen wir gemeinsam mit einem Glas Wein und unterhalten uns dabei. Und währenddessen spielen die Kinder im Hintergrund. Fernseher, Videospiele, Konsolen und so weiter waren nie Gegenstand meiner Träume.

Im Bett läuft es sehr romantisch ab, mit Kerzenschein, Rosenblättern und klassischer Musik. Ich muss zugeben, dass ich mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht habe, wie die Kinder entstanden sind. Sie waren einfach da.

Apropos Kinder … In meinem Traum gab es eigentlich überhaupt keine Probleme … Aber es war mir klar, dass meine Kinder sofort kommen, wenn ich sie rufe. Ich gebe ihnen einen Auftrag und, zack, wird er erledigt. Aber eigentlich muss ich keine Aufträge erteilen – sie wissen von sich aus, was zu tun ist. In der Schule läuft es einfach gut, darüber musste ich gar nicht nachdenken – Schule war für mich bedeutungslos. Unsere Kinder haben ein paar Freunde, die höflich grüßen und leise mit den anderen spielen.

Abends bringen wir die Kinder ins Bett und rangeln fröhlich, spielen mit ihnen, erzählen Geschichten oder erklären die Welt. Als Familie machen wir gemeinsame Ausflüge und schöne Urlaube.

Und wie sieht es in Wirklichkeit aus? Ich muss das gar nicht so genau beschreiben. Wahrscheinlich hat jeder seinen eigenen Film im Kopf. Einiges von meinem Traum lief und läuft tatsächlich sehr gut.

Einiges lief/läuft eher „naja“: Kinder sind nicht leise und dezent. Der Mann hat manchmal schlechte Laune und wir auch. Wir sind berufstätig und machen das nicht immer gerne. Diskussionen über PC-Konsum, Schule, Fehlverhalten und Sorgen über Krankheiten usw. bestimmen unser Denken und manchmal können wir nicht mehr. Ach ja, im Traum habe ich nie über meinen eigenen Stress nachgedacht.

Die kindlichen Träume sind ja tatsächlich das Idealbild einer gut funktionierenden Familie. Und die Träume zeigen das, wonach wir uns sehnen: Wir sind liebevoll, achtsam und tolerant. Wir leben im Einklang mir der Natur, atmen frische Luft und wissen im Inneren, was richtig und falsch ist.

Damals, als ich bereits etwas Lebenserfahrung hatte, war mir klar, dass ich das alles ganz anders machen werde als meine Eltern. Ich dachte, dass ich nur das Gegenteil machen müsste und, tara, alles läuft bestens! So haben wohl meine Eltern auch gedacht … und deren Eltern usw.

Eines hab ich in meiner Träumerei komplett übersehen: Ich habe aus meiner Perspektive heraus geträumt. Ich war aktiv und habe getan und zugeliefert. Ich! Ich fühlte mich in meiner Familie zuständig dafür, dass alles gut läuft. Ich schmierte meinem Mann und den Kindern die Brote und betüttelte sie. Ich kochte, machte sauber, hetzte zu den Elternabenden und versuchte alles im Zaun zu halten. Ich war unentbehrlich. Mein Mann auch, auf seine Art. Wir hetzten uns und vergaßen uns selbst. Wir erfüllten die Bedürfnisse der anderen und haben nicht auf unsere gehört.

Unsere Träume sind gute Träume!

Also, liebe Träumer*Innen 🙂: Schluß mit Betüttelung und Pudern mit dem Klammersack! Und ran an die Verantwortung! Übernehmt die Macht für Euch und stärkt die Eigenverantwortung Eurer Kinder, Ehemänner, Eltern. Helft, wo nötig, lasst los, wo möglich. Selbstbemächtigung nennt man das. Und die führt dazu, dass sich vielleicht doch der Rama-Familien-Traum erfüllen lässt.

Bilder: Pixabay

Wollen wir unser altes Leben wirklich wiederhaben? ⚘

Corona-Mai 2020

Die Steineschlange am Main in Dörnigheim wächst. Sie zeugt von der Hoffnung, dass alles gut wird. ⚘

Die ersten Lockerungen geben schon mal einen Vorgeschmack auf unser altes neues Leben: Es wird lauter auf den Straßen, beim Einkauf wird gedrängelt, im Büro steht das Telefon nicht still, das Homeoffice kennt kein Ende, Radfahrer überrollen Dich fast, wenn Du nicht vorher ins Gebüsch springst, der Müll liegt malerisch in der Landschaft verteilt usw. Ich könnte noch mehr über diesen Mist schreiben. Aber was soll’s? Ich weiß nur eines: Das ist krank! ⚘

Wenn Corona uns etwas lehrt, dann: Hört auf Euer Herz. Lasst Euch nicht drängeln. Behaltet den Kontakt zu Euren Kindern. Sorgt für Euch. Atmet gute Luft.  Geht in die Natur. Habt Geduld.  Bleibt bei Euch! Übernehmt Verantwortung. Jeder. Dann ändert sich etwas. Zum Guten. … und die Schlange wächst … ⚘

Steineschlange im März/April 2020

Die Walpurgisnacht (Beltane) …

ist das Hochfest des Frühlings.

Wir Frauen könnten gerade jetzt, Seite an Seite, gemeinsam für eine friedfertige Gesellschaft eintreten. Wie wäre es, wenn wir zum Blocksberg flögen und lachend um das Feuer tanzten?

Alles steht im Saft, die Pflanzen haben Blüten und Blätter ausgetrieben und erste Früchte bilden sich. Tiere bringen Ihre Jungen auf auf die Welt und es zwitschert und summt überall. Wir Menschen sind voller Schaffensdrang, wollen aus dem Vollen schöpfen und das Leben und die Liebe feiern.

Betrachten wir die Walpurgisnacht als Metapher für die Neuwerdung, dann ist es gerade jetzt Zeit, solidarisch zu werden.

Wir Frauen haben tiefes Wissen in uns über das, was richtig und falsch ist. Wir sind Heilerinnen, Künstlerinnen, Mütter und Helferinnen. Wir sind die, die Frieden stiften können.

Lasst uns als Solidargemeinschaft alte Rivalitäten niederlegen, die uns daran hindern gemeinsam für unsere Werte einzustehen: Für Frieden, Gerechtigkeit,  Toleranz, Umweltschutz auf der ganzen  Welt!

Wir möchten, daß unsere Kinder in einer sauberen Umwelt aufwachsen, klare Luft atmen und Ihren Wert kennen. Sie sollen lernen, was wichtig ist – dabei sollen sie gerne in die Schule gehen und von engagierten Lehrern unterrichtet werden.

Wir möchten Spaß haben mit unserer Familie, Freunden und im Beruf. Wir möchten frei über unser Leben entscheiden. Wir möchten Ruhe und Gelassenheit erlangen.

Unsere Männer entscheiden frei über ihr Wirken und stehen für ihre Werte ein. Kriege und Kämpfe gehören der Vergangenheit an.

Wenn wir schon nicht reisen dürfen  … dann könnten wir doch in Gedanken zum Blocksberg fliegen, ein Feuer entzünden und ausgelassen singen, tanzen, lachen. Als Solidargemeinschaft, wir Frauen nebeneinander – unterstützt von unseren Männern und umringt von unseren Kindern.

Wenn nicht jetzt – wann dann?

Unserer Natur entsprechend

Draußen in der Natur

…  fährt der Stress runter und  Depressionen werden gelindert.  Die Sonne hilft  beim Aufbau von Vitamin D und unsere Sinne werden geschärft: Formen und Farben trainieren die Augen, wir hören das Rauschen und riechen die Blüten und das frisch geschnittene Gras, unsere Ohren lauschen dem Zwitschern und Summen  und der Wind streichelt uns sanft.

Die Natur erinnert uns daran, dass wir ein Teil ihrer sind und beruhigt uns.

Habt Ihr mal überlegt, was passiert, wenn wir tagelang nur drinnen oder in der Stadt unterwegs sind mit künstlicher Beleuchtung mit viel Lärm und Hektik? Wir entfremden uns förmlich von unserem Ursprung. Und diese Entfremdung führt dazu, dass wir es zulassen, dass das, was uns leben lässt,  maßgeblich verschmutzt oder gestört wird.  Wir sägen sozusagen an dem Ast, auf dem wir sitzen. Jetzt, während der Ausgangssperre, dürfen wir rausgehen und uns erden und gleichzeitig bekommt die Natur die Chance,  sich zu regenerieren.

Diese Pandemie mit ihren Repressalien wird irgendwann zuende sein. Geht es dann  einfach so weiter wie zuvor:
Produzieren, konsumieren, schneller, weiter, höher – gieriger? Koste es, was es wolle?

Wir alle können uns erheben und bei dem Spiel einfach nicht mehr mitmachen indem wir friedvoll, liebevoll, vertrauend, respektvoll, tolerant, mutig, humorvoll, kreativ, naturverbunden und verantwortlich leben.

Das Wichtigste ist aber unsere Liebe und Zutrauen im Herzen.

Bleibt gesund oder werdet es!

Eure Monika „Wege zur Selbstbemächtigung“

Corona privat

Kürzlich schickte mir eine Freundin ein sehr berührendes Video über die Schönheiten Italiens. Bisher hatte ich verdrängt, dass ich dieses Land so mag mit den lieben Menschen, der Kultur, den wunderschönen Städten und Landschaften, dem feinen Essen, dem Wein, der Musik und ‚la dolce vida‘. Der Film erwischte mich kalt. Langsam dämmert mir, was da in unserem Nachbarland passiert. Oder in Spanien. Uns geht es hier in Deutschland wesentlich besser. Ich denke an die vielen Menschen, die sterben oder einsam in ihrer Wohnung eingesperrt sind und bin sehr traurig darüber. Ich liebe Italien und mir wird klar, dass ich vieles als selbstverständlich genommen habe. Und jetzt fehlen sie mir, die Reise- und Bewegungsfreiheiten. Die Menschen.

Eigentlich wäre ich jetzt auf Mallorca. Aber das ist natürlich nicht so wichtig. Mir fehlt das Singen im Chor und mir fehlt, dass ich meine Mutter nicht mal eben in den Arm nehmen darf. Ich gehe regelmäßig arbeiten. Nein, langweilig wird mir nicht. Überall, wo ich bin, räume ich auf, im Hort, im Garten, im Haus. Und in mir drinnen. Das kommt als Letztes – oft finde ich doch noch etwas ‚Wichtigeres‘, mit dem ich mich ablenken kann. Aber manchmal schaffe ich es, altes Belastendes über Bord zu werfen. Und ehrlich, ich habe mir sehr oft gewünscht, endlich mal in Ruhe alles aufräumen und ordnen zu können. Ich hätte nur etwas sorgfältiger wünschen sollen.

So hoffe ich, dass Corona uns viel mehr schenkt, als wir bisher erahnen können: Achtsamkeit, für unsere Mitmenschen und unsere Umgebung, Gelassenheit, Ruhe, Toleranz, Naturverbundenheit und letztendlich Liebe für uns und für alles, was lebt.

Ich hoffe, dass wir es schaffen, dieses sinnentleerte Konsumieren einzustellen; mitsamt unserer Mortzwichtigkeit, Geschäftigkeit und Hektik, die wir um uns herum verbreiten. Denn das ist mal klar: Der Ferrari und die vielen Geschäftsessen sind auf meiner Prioritätenliste noch weiter nach unten gerutscht, als sie es eh schon waren.

Was auf meiner Liste oben steht, sind Treffen mit den Menschen, die mir wichtig sind. Manche fehlen mir mehr, als ich je dachte. Meine Jobs liebe ich: die Kinder, ihre Eltern und meine Kolleginnen liegen mir am Herzen. Ich will das innerlich mehr ausbauen und hoffe, dass ich meinen Beruf richtig auslebe. Und das Singen, das ist es, was ich mit vollem Herzen will.

Viren (lat. Virus Gift, Schleim, Saft) sind als Mikroorganismen darauf bedacht, ihr Erbgut in Wirtszellen einzuschleusen, um sich zu vermehren. Kürzlich hörte ich einen Vortrag einer Biologin, die darauf hinwies, dass wir im Laufe der Evolution permanent Viren ausgesetzt sind, die mittlerweile ein Bestandteil unserer Genetik seien. Wenn man das grob übersetzt, könnte es bedeuten, dass Viren dem Menschen letztendlich dienen, widerstandsfähiger zu werden.

Es liegt auf der Hand: Corona wirft uns auf uns selbst zurück. Wir werden diese Viren besiegen. Unsere Fresszellen werden schon mit ihnen fertig. Sie, die Fresszellen, werden aber nur aktiv. wenn wir endlich damit anfangen, nach uns selbst zu schauen und uns erinnern, wozu wir auf diese Erde gekommen sind. Am Ende werden wir gestärkt aus dieser Geschichte herausgehen. So oder so.

Waldbaden (japanisch Shinrin Yoku)

Waldbaden wird mittlerweile als Therapie anerkannt. Dabei wissen wir schon immer um die positive Wirkung eines Waldspaziergangs. Es gibt unzählige Gedichte und Lieder über den Wald.

In der Pädagogik ist der Wald längst als Raum für Waldkindergärten und -schulen erobert worden.

Was passiert da mit uns Menschen? Die Farben, der Geruch, die Geräusche, der langsame Puls – all das führt zur Beruhigung unserer Sinne. Unser Stress wird reduziert, der Hormonhaushalt balanciert sich aus, Atmung, Puls und Herzschlag pendeln sich ein. Niedrigschwingende Gefühle wie Angstzustände, Ärger, Depressionen und Wut verschwinden und machen Platz für Ruhe, Freude und Liebe. Kommt dann noch Bewegung hinzu, sind wir ‚in Takt‘ und die Krankmacher haben weniger Chancen.

Ein tolles friedvolles Gefühl überkommt mich, wenn ich einen Baum umarme – nachdem ich mich vergewissert habe, dass ich unbeobachtet bin.🙄 Und richtig glücklich bin ich, wenn ich ein Tier beobachte. Dann fühle ich mich eins mit der Natur.

Momentan ist, dank Corona, unser Bewegungsradius stark eingeschränkt. In den Wald dürfen wir jederzeit gehen. Mit unseren Kindern können wir dort Zelte bauen, ein Picknick machen, auf Baumstämmen balancieren, Käfer in Becherlupen beobachten, Geschichten ausdenken oder einfach nur lauschen und riechen. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollten wir immer darauf achten, dass wir keine Natur verschmutzen oder zertreten oder Tiere stören. Was Ihr natürlich alle wisst. Viel Spaß allen großen und kleinen Waldschraten!