Muttertag

Ich wünsche allen Müttern dieser Welt einen schönen Muttertag und sage DANKE!!!

Liebt Eure Kinder, aber vergesst Euch nicht dabei. Seid für sie da, aber opfert Euch nicht auf. Hört auf Euer Innerstes und verlasst Euch darauf.

Besinnt Euch auf Eure eigene Kraft, geht Euren Weg, angstfrei.

Lebt Euren Kindern Freiheit vor, denn nur durch Vorbilder lernen sie. Gebt Euren Kindern Flügel und fliegt voran.

Vertraut. Lebt. Liebt.

Besuch des Pflanzenmarktes im Hessenpark

Das Freilichtmuseum in Neu-Anspach ist für mich immer wieder ein Ausflugsziel, das sich lohnt: Alte Häuser, Scheunen, Mühlen, Stallungen aus Hessen wurden an ihren eigentlichen Standorten nummeriert, abgebaut und im Hessenpark wieder aufgebaut. So ähnlich wie bei „Malen nach Zahlen“.

Der Pflanzenmarkt findet an zwei Wochenenden im Jahr statt und zieht sich durch ein weites Areal im Hessenpark-Gelände: Die restaurierten alten Gebäude, Kunsthandwerkliches, frisch gebackenes Brot, ein Meer von Blumen …

Dieser Markt ist ein Feuerwerk für die Sinne: Die Farben und Gerüche, die vielen schönen Dinge in ländlicher Umgebung haben mein Herz aufgehen lassen.

Ich versuche, die positiven Gefühle mit in die neue Woche zu nehmen. Einige Anregungen für meine Arbeit mit Kindern habe ich jetzt auch im Koffer. Z.B. möchte ich schauen, welche alten Kunsthandwerke ich den Kindern vorstellen und sie dafür begeistern kann. Ich habe gelernt, dass es eine hessische Handwerkerlebnisroute gibt. Vielleicht gibt es ja bei uns in der Nähe eine Manufaktur? Oder wir laden einen Handwerker ein, der uns in seine Kunst einführt? Das werde ich noch recherchieren.

Ihnen wünsche ich einen guten Start in den Alltag. Vielleicht haben Sie kürzlich auch etwas Schönes erlebt, dass Sie über die Woche „retten“ möchten? Über Ihre Kommentare freue ich mich.

Fotostory Pflanzenmarkt: https://photos.app.goo.gl/1rpXceXHxLe1pEqcA

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Achtung Urheberrecht: Fotos und Text: Monika Rauch

In der Ruhe liegt die Kraft

Heute nutzte ich meine freie Zeit zum Ausschlafen, Balkonschrubben und Pflanzen.

Alles ging ging mir leicht von der Hand. Ich tat das, was ich schon die ganze Zeit tun wollte. Ich arbeitete eines nach dem anderen ab.

Ich fühlte mich friedvoll und ruhig. Die Arbeit floß mir aus der Hand.

Ich musste nicht – ich wollte tun! Das ist wahrscheinlich der Grund dafür, dass ich ganz entspannt eine ganze Menge „weggeschafft“ habe, ganz ohne inneren Druck. Ich nutzte die Kraft, die aus der Ruhe entspringt.

Es ist manchmal ganz schön schwer, gelassen und ruhig die anstehenden Aufgaben zu erledigen. Und daraus noch Kraft zu ziehen. Wenn ihr mögt, begleite ich Euch bei Euren Prozessen.

Ein Saunatag

Wir gehen sehr gerne in die Sauna; am liebsten nach Hanau. Dort sind wir meist 4 – 6 Stunden und lesen, schreiben und schlafen sehr viel.

Im Bistro bei Pizzabrot und alkoholfreiem Weizenbier kommt es oft zu netten Gesprächen mit anderen Saunagästen.

Zwischendurch schwitzen wir ordentlich. Mein Gefährte so richtig hart bei 90° mit diversen Aufgüssen; ich mag es lieber etwas gemäßigter bei niedrigen Temperaturen. Treffpunkt ist dann das Dampfbad.

Warum ich das alles schreibe?

Es ist eine gute Form, vom Alltag runterzukommen und Kraft zu tanken. Außerdem ist es ein körperlicher Reinigungsakt. Man schwitzt und schwemmt einiges, was sich so angesammelt hat an Schlackstoffen, Schadstoffen und/oder Keimen heraus. Natürlich sollte man viel Flüssigkeit zu sich nehmen in Form von Wasser oder gerne auch mit alkoholfreiem Bier, das mit Mineralstoffen und Elektrolyten versorgt – und schmeckt.

Ich persönlich gehe noch aus einem anderen Grund in die Sauna. Ich nutze die Zeit zur Meditation und inneren Reinigung. Ich schaue, welche Ballaste ich mit mir rumschleppe und wie ich sie auflösen kann:

  • Was habe ich letzte Woche erlebt?
  • Was ging mir nahe?
  • Was war gut?
  • Was habe ich gesagt/getan, was weniger gut war? Sollte ich jemanden um Entschuldigung bitten? Und/oder mir selbst verzeihen?
  • Wie geht es weiter privat/beruflich?
  • Welche Wünsche hab‘ ich?
  • Kann ich neue Ziele definieren?
  • Wo sollte ich umdenken?

Mittels kinesiologischem Abfragen komme ich schnell zum Kern meiner momentanen Befindlichkeiten. Manches kann ich direkt ausbalancieren. Manches braucht etwas länger (s. Methoden). Daran arbeite ich dann zuhause weiter.

Einen Tag in der Sauna zu verbringen ist für mich friedvoll und ausbalanciert. So kann ich mit neuen Anregungen und Ideen voller Kraft ins Leben hinausgehen.

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Eine friedfertige, tolerante Gesellschaft – oder: Wann ist eine Integration von Flüchtlingskindern gelungen?

Das meint dieBundesländerbeauftragte (http://www.bundesauslaenderbeauftragte.de/integration.html) zum Thema Integration:

„In einem allgemeinen Verständnis bedeutet Integration die Eingliederung in ein Ganzes, die Herstellung einer Einheit aus einzelnen Elementen oder die Fähigkeit einer Einheit, den Zusammenhalt der Teilelemente auf Grundlage gemeinsamer Werte und Normen zu erhalten. … Bezogen auf das soziale Zusammenleben bedeutet Integration, dass kulturell und anderweitig verschiedene Personen und Gruppen einer Gesellschaft gleichberechtigt zusammenleben. In diesem Zusammenhang hat Integrationspolitik die Aufgabe, Rahmen für Integration zu schaffen, d.h. Fragen der rechtlichen Gleichbehandlung anzugehen, den Abbau von Diskriminierung voranzubringen, gegenseitige Akzeptanz und Anerkennung zu fördern und zu unterstützen. …“

Unsere Gesellschaft soll die Zuwanderer akzeptieren, tolerieren, Zugang zur Bildung ermöglichen und somit gesellschaftliche Chancen eröffnen. … Im Gegenzug dazu müssen die Migranten sich einfügen, gesellschaftliche Normen und Werte akzeptieren und die Landessprache erlernen. Dies soll dazu beitragen, ein persönliches Zugehörigkeitsgefühl zu entwickeln bzw. sich als Teil der Gesellschaft zu sehen.

In der Praxis habe ich mit Flüchtlingskindern aus verschiedenen Ländern zu tun. Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell Kinder es schaffen, unsere Sprache zu erlernen. Anfangs gehen sie in Intensivklassen, doch sobald die Sprache eingermaßen sitzt, gehen sie ganz normal zur Schule. Allerdings werden sie manchmal in Klassen eingestuft, die ein bis zwei Jahre unter ihrem Altersschnitt liegen. Das ist sinnvoll gedacht, weil es mit der Sprache noch etwas hapert und der Unterrichtsstoff der vorherigen Schulen nicht bekannt ist. Manche Kinder, die bereits in der Pubertät sind, sind mitunter mit Grundschulkindern in einer Klasse. Die Interessen könnten unterschiedlicher nicht sein, so ist es schwierig mit der gegenseitigen Annäherung.

Da es eine große Anzahl an geflüchteten Familien gibt, sind in Schulen und Kindertagesstätten momentan viele Kinder, die die arabische Sprache sprechen. Die Religion ist meist muslimisch. Das Bildungsniveau ist sehr unterschiedlich; von akademisch, mittelständig oder bildungsfern, ist alles vertreten.

Im Alltag ist es nicht immer leicht, mit den Herausforderungen, die die unterschiedlichen Kulturen mit sich bringen, klarzukommen. Wenn Kinder neu in der Einrichtung sind, bekommen sie normalerweise eine Eingewöhnung, was allerdings aufgrund der Sprachhürde etwas schwierig ist.

Da die Mehrzahl der Migrantenkinder arabisch spricht, bilden sich Cliquen, aus rein diesen Kindern. Das ist sehr verständlich, wegen der Sprache, der Religion und Kultur und dem, was die Kinder bereits erlebt haben. Sie spielen, basteln, malen zusammen oder die Jungs spielen Fußball. Leider nur untereinander. So kommt es bereits zu Rivalitäten zwischen ihnen und den „Einheimischen“. Sie treten in Konkurrenz miteinander und es kommt zu fremdenfeindlichen Äußerungen auf beiden Seiten.

Unser Job ist es, vermittelnd einzutreten, Grenzen zu setzen und klare Regeln aufzustellen, z.B.: auf dem Fußballplatz gibt es „gemischte“ Gruppen.

Das Wichtigste ist jedoch die Kommunikation:

  • Vermitteln, dass Deutsch das Verständigungsmittel für alle ist.
  • Gleichzeitig ist es wichtig, die eigene Sprache zu sprechen, das gibt Sicherheit.
  • Heimische Regeln und Normen vermitteln.
  • Erzählen lassen, wie man in den anderen Ländern lebt. Z.B. Wie ist es da in der Schule? Warum tragen manche Mädchen ein Kopftuch? Welche Regeln gibt es dort?
  • Flüchtlingserfahrungen aufarbeiten, im Einzelgespräch oder in der Kleingruppe.

Um die Kinder gut zu integrieren, sollten wir auch bedenken und berücksichtigen, dass manche von ihnen traumatisiert sind. D.h. sie mussten lebensbedrohliche Erfahrungen machen, die bearbeitet werden sollten.

Je weiter der Spracherwerb der einzelnen fortschreitet, um so einfacher wird die Verständigung; manche Kinder sprechen schon so gut deutsch, dass sie als Dolmetscher helfen können.

Angst vor dem Fremden, dem anderen, ist einer der Hauptgründe der Fremdenfeindlichkeit. Diese macht auch vor Kindern keinen Halt. Daher sind Gespräche zwischen allen Beteiligten das A und O. Am besten mit einer Brise Humor gewürzt. Beim Witzeerzählen und gegenseitigen Übersetzen haben wir uns schon vor Lachen gebogen, auch wenn wir manchmal nicht so recht wussten, warum man da lacht. Aber wir haben bemerkt, wir sind uns doch alle recht ähnlich: Wir machen gerne Quatsch, versuchen uns manchmal über Grenzen hinwegzusetzen oder spielen gut und gerne Fußball …

Für mich sind Kinder Kinder und Menschen sind Menschen. Schaut man erst einmal hinter die Kulissen, wird klar, dass wir alle doch sehr ähnlich ticken. Hinter für uns befremdliches Verhalten stehen Erfahrungen und Erlebnisse, die wir nur verstehen können, wenn wir kommunizieren. Wenn Kinder weinen, wenn sie die Sirene vom Feueralarm hören, können wir vielleicht ermessen, was sie vorher erlitten hatten. Wenn Jungs meinen, ihr Geburtsrecht sei es, Mädchen und Frauen zu drangsalieren, sollten wir das Wissen im Hinterkopf haben, dass sie in einer Männergesellschaft aufgewachsen sind. Natürlich müssen wir ihnen diesen Zahn ziehen, liebevoll und bestimmt. Wenn Mädchen ein Kopftuch tragen, ist das für sie eine Selbstverständlichkeit, ein Ausdruck ihrer Religiosität und ihrer Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft. Das gibt Sicherheit. Wir sehen darin vielleicht ein Zeichen der Unterdrückung von Frauen. Das ist aber unsere Sichtweise. Unser Grundgesetz sieht die Gleichberechtigung von Mann und Frau vor (zumindest auf dem Papier); unsere Aufgabe ist es, dies durch unser Verhalten vorzuleben.

Eine gute Integration gelingt, wenn wir klar sind in dem, was wir tun. Wir, als „KindergärtnerInnen“ legen Samen bei allen Kindern. Diese müssen gegossen und gehegt werden: Wir kommunizieren immer und immer wieder mit allen Seiten, erklären und klären, versuchen Rivaliäten abzubauen und Gemeinsamkeiten zu finden. Wir bieten Projekte und Gespräche an, die Möglichkeiten zur Annäherung schaffen. Wir leben Demokratie, lassen die Kinder mitentscheiden und abstimmen. Auch sollten wir auch uns selbst evaluieren:

  • Wie weit leben wir selbst Demokratie?
  • Wie sieht unser Frauenbild und Männerbild aus?
  • Wie tolerant sind wir selbst?
  • Was können wir lernen?
  • Welche Ängste haben wir bei Fremden?

Eine Brücke zu bauen, die eine gegenseitige Verbindung schafft, die Resourcen jedes einzelnen Kindes, egal welcher Herkunft, zu erkennen und zu fördern, ist unser täglich Brot in der Pädagogik. Das, was wir im „Kleinen“ mit den Kindern erleben und lernen, könnten wir auch im „Großen“ also in der Gesellschaft, nutzen: Die Ressourcen jedes einzelnen Menschen individuell fördern um eine tolerante, vielfältige, angstfreie und freiheitliche Gesellschaft zu gestalten.

Osternacht – Magie, die dem Augenblick innewohnt

Glockengeläut. Tief in meinem Inneren schwingt etwas mit.

An Ostern feiern wir die Auferstehung von Jesus – und die Möglichkeit, die sich daraus für uns ergibt.

Auferstehung?

Für mich eine Zeit, über den Lebens-(Un-)Sinn nachzudenken.

Stille einkehren lassen. Zur Ruhe kommen, gerne bei Kerzenschein und einem Glas Sekt.

Eine Reise nach innen, um daraus gestärkt hervorzugehen: Bewusst werden, wer ich bin und dass ich ein Teil des Kosmos‘ bin. Dankbar sein.

Glockengeläut. Ein magischer Moment.

Vielleicht ist das auch Auferstehung?

Ich wünsche allen meinen Freunden und Bekannten und meiner Familie eine gute Osterzeit, angefüllt mit vielen wunderbaren und magischen Momenten.

Ausflug zur Kinder- und Jugendfarm

Die warme Jahreszeit ist eine gute Gelegenheit, die Kinder- und Jugendfarm kennenzulernen. Die Farm liegt in Feldrandlage in Maintal-Hochstadt. Die Kinder- und Jugendfarm ist als Verein konzipiert und lebt vom Engagement seiner Mitglieder. Zu den Öffnungszeiten ist immer jemand da, der erklärt und unterstützt. An manchen Wochenenden wird dort ein Übernachtungslager für Eltern- und Kinder angeboten. Außerdem kann man dort auch Kindergeburtstage feiern. Auf dem Gelände gibt es einiges zu erkunden und zu tun:

Bogenschießen Jeder hat drei Schuss frei, dann muss man sich wieder hinten anstellen. Wer sich nicht an die Regeln hält, darf eine Runde aussetzen.

Bauen Sägen, hämmern und anmalen – an einer Hütte arbeiten oder etwas Anderes kreieren …

… Über die Hügel rennen, verstecken, Rollen spielen, im Baumhaus klettern, schaukeln, wippen, springen, säen und pflanzen …

… und wilde Tiere beobachten und wieder freilassen.

Ein Highligth ist das große Lagerfeuer mit Stockbrot

Anfangs sind manche Kinder etwas verunsichert: Was soll ich denn hier machen? Also erstmal vorsichtig das Terrain sondieren … und auf einmal hat man etwas für sich entdeckt. Einige Kinder finden neue Spielgefährten, andere beschäftigen sich mit Dingen, für die sie bisher kein Interesse hatten. Insgesamt ist es sehr harmonisch und ruhig. Es ist ja auch mittlerweile erforscht, dass Betätigung in der freien Natur die Sinne beruhigt. Das liegt u.a. am Sonnenlicht, der frischen Luft, der Erde, am Geruch, den Farben und den Naturgeräuschen. Wer entspannt ist, kann kreativ und im Flow sein. Das konnte ich immer wieder beobachten.

Ich empfehle sehr gerne diese Einrichtung. Kinder bekommen hier ein Stück Freiheit geschenkt fern von Konsum- und Medienterror.

Aus dem Vereins-Flyer (unbezahlte Werbung):