Kaiserlich und Königlich: Der Attersee in Österreich

Unsere erste Station war ein Hotel am Attersee, dieser ist Österreichs größtes alleiniges Binnengewässer und liegt im Salzkammergut. Funde von Pfahlbauten, Werkzeugen und Einbaum-Booten lassen darauf schließen, dass diese Region bereits in der Jungsteinzeit besiedelt wurde. Verschiedene Stationen mit Informationstafeln und Pfahlbau-Häuser rund um den Attersee erinnern heute an dieses Kulturerbe.

Die Region wurde immer wieder geschichtlich erwähnt: Sie gehörte z.B. lange zum Bistum Bamberg, im Jahr 1379 erwarben die Habsburger den Bamberger Besitz. 1652 wurde es zum Wallfahrtsort, da hier das Gnadenbild „Maria in der Sonne“ die damalige Schlosskirche schmückte (dieses Bild hängt heute übrigens im Wiener Stephans-Dom). 1810 – 1816 gehörte der westliche Teil des Attersees kurz zum Königreich Bayern.

Nun aber zu unserer Tour: Wir hatten das Glück, dass unser Hotel in Besitz eines eigenen Strandes direkt am See ist. So konnten wir uns eine Liege schnappen und gemütlich im Schatten der Bäume ruhen. Natürlich waren wir auch im See schwimmen: Das Wasser schimmerte türkisgrün und war glasklar. Außerdem war es bei Außentemperaturen über 30° C sehr erfrischend. Am 2. Tag kam nachmittags ein Gewitter auf, wir nutzen die Zeit für eine kleine Tour um den See herum. Was wir sahen, war eine leicht hügelige Landschaft, bezaubernde Dörfer und jede Menge Blitz und Donner. Uns fiel auf, dass die Gegend vom Massentourismus verschont ist. Vorort sind genügend Hotels und Restaurants, sowie Badestrände. Im Vergleich zu anderen Regionen Österreichs, geht es hier sehr beschaulich zu und die Menschen sind sehr freundlich und zuvorkommend. Ich hatte das Gefühl, ich bin hier ein geschätzter Gast und sehr willkommen. Auch mein Reisegefährte fühlte sich hier sehr wohl, besonders als der Kellner ihm abends einen doppelten Birnenschnaps servierte. Ich bekam nur einen einfachen, was mir recht war. Aber so kann man Männer eben glücklich machen …

Für den Attersee spreche ich mit gutem Gewissen eine klare Reiseempfehlung aus.

(Fotos: Monika Rauch)

Infoblock: Die Österreichisch-Ungarische Monarchie, informell auch „k. u. k (kaiserliche und königliche) Doppelmonarchie“ genannt, war eine Realunion in der letzten Phase des Habsburgerreiches in Mittel- und Südosteuropa für den Zeitraum zwischen 1867 und 1918 mit den Hauptstädten Wien und Budapest. (Quelle: Wikipedia)

Veröffentlicht von

Monika Rauch

Ich begleite Prozesse bei Familien Als Coachin begleite ich Sie als Mütter, Väter und Ihre Kinder, sowie Großeltern in besonderen Lebenssituationen. Mögliche Themen sind: Ängste, Hemmungen, Stress, Mobbing, Streitigkeiten, Trennungen, gesundheitliche Beeinträchtigungen, Sinnfragen. Gemeinsam erarbeiten wir neue Ziele und Strategien, um Veränderungen zu erreichen. Ich arbeite hauptsächlich mit den Techniken Sea-Balance und Baby-Healing nach ulriqe.de. Mittels kinesiologischer Abfrage werden Problematiken, versteckte Gefühle, Blockaden und verhindernde Glaubenssätze ermittelt und schnell und unkompliziert gelöscht bzw. transformiert. Diese Techniken gebe ich ihnen mit auf den Weg, so dass Sie selbständig weiterarbeiten können. Als Fortbildnerin begleite ich Prozesse von PädagogInnen, LehrerInnen, Kitas und Schulen. Ich unterstütze Sie bei der Gestaltung von Elternabenden, gebe Impulsvorträge und Seminare zum Thema Selbstbemächtigung mit dem Schwerpunkt der Portfolio-Arbeit. Außerdem biete ich eine koordinierte Elternberatung in Ihrer Einrichtung an. Als Künstlerin bin ich selbst im Prozess. Ich singe, male, zeichne, schreibe, fotografiere, dichte, töpfere, schauspiele. Dabei tobe ich mich kreativ aus. Mit meiner Kunst drücke ich mich aus, sie schenkt mir Zufriedenheit und zeigt mir den Weg zu mir selbst. Künstlerisches Tun fließt immer in meine Arbeit mit ein. Ich arbeite ganzheitlich, religionsunabhängig und sektenfrei.

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