Waldbaden (japanisch Shinrin Yoku)

Waldbaden wird mittlerweile als Therapie anerkannt. Dabei wissen wir schon immer um die positive Wirkung eines Waldspaziergangs. Es gibt unzählige Gedichte und Lieder über den Wald.

In der Pädagogik ist der Wald längst als Raum für Waldkindergärten und -schulen erobert worden.

Was passiert da mit uns Menschen? Die Farben, der Geruch, die Geräusche, der langsame Puls – all das führt zur Beruhigung unserer Sinne. Unser Stress wird reduziert, der Hormonhaushalt balanciert sich aus, Atmung, Puls und Herzschlag pendeln sich ein. Niedrigschwingende Gefühle wie Angstzustände, Ärger, Depressionen und Wut verschwinden und machen Platz für Ruhe, Freude und Liebe. Kommt dann noch Bewegung hinzu, sind wir ‚in Takt‘ und die Krankmacher haben weniger Chancen.

Ein tolles friedvolles Gefühl überkommt mich, wenn ich einen Baum umarme – nachdem ich mich vergewissert habe, dass ich unbeobachtet bin.🙄 Und richtig glücklich bin ich, wenn ich ein Tier beobachte. Dann fühle ich mich eins mit der Natur.

Momentan ist, dank Corona, unser Bewegungsradius stark eingeschränkt. In den Wald dürfen wir jederzeit gehen. Mit unseren Kindern können wir dort Zelte bauen, ein Picknick machen, auf Baumstämmen balancieren, Käfer in Becherlupen beobachten, Geschichten ausdenken oder einfach nur lauschen und riechen. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollten wir immer darauf achten, dass wir keine Natur verschmutzen oder zertreten oder Tiere stören. Was Ihr natürlich alle wisst. Viel Spaß allen großen und kleinen Waldschraten!