Moin aus Ostfriesland: Greetsiel

NABU und Fischer tun sich zusammen, den Müll aus den Meeren zu befördern.

Greetsiel blickt auf eine über 650-jährige Geschichte zurück. Im Jahr 1388 wird Greetsiel das erste Mal urkundlich erwähnt. Greetsiel liegt an der Leybucht, im westlichen Ostfriesland als Teil der Gemeinde Krummhörn. Während der Fangzeiten sind die Greestsieler Kutter bis an die Grenzen von Dänemark unterwegs.

Sie fangen Seezungen, Butt, Schollen, Scharben und – und Granat (Krabben). Für die Krabbenfischerei ist Greetsiel bekannt. Allerdings haben sie mit weiten Wegen und hohen Umweltauflagen zu kämpfen. Damit verbunden sind lange Fahrzeiten, höhere Kosten und eine niedrige Fangquote. Daher stellen immer mehr Fischer ihre Krabbenfischerei ein.

Im Hafen
Diese Mühle kann besichtigt werden, unten werden Mehle, Brot und Tünnef verkauft. Im Nebengebäude ist ein Café untergebracht.
In der Mühle
Gugg von der einen
zur anderen Mühle. Unten links ist ein Sieltor zu sehen.

Greetsiel ist das größte Fischerdorf in der Umgebung und hat einiges zu bieten: Hotels, Ferienwohnungen, nette Einkaufsstaßen, Cafés und Restaurants, verschiedene Boot- und Kutterausflüge und die beiden Windmühlen, wovon eine besichtigt werden kann.

Im „Strandgut“ gibt es schöne Deko-Artikel. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist stimmig.
Klare Empfehlung
Hier geht’s beschaulich zu.
Kleine Ladengeschäfte

Greetsiel ist für mich der attraktivste Ort in Ostfriesland. Beim nächsten Urlaub in der Gegend werde ich mir hier ein Zimmer suchen.

Selbstbemächtigung bedeutet zu reisen und sich dabei weiterzubilden.

Moin aus Ostfriesland: Carolinensiel

Eigentlich wollten wir uns das Sielmuseum anschauen. Leider hat es wegen Renovierung geschlossen. Wir erwischten eine sehr freundliche Mitarbeiterin des Museums bei einer Zigarettenpause. Sie machte uns auf die Wattenmeerausstellung im gleichen Haus aufmerksam. Außerdem zeigte sie uns den Schaufelraddampfer, mit dem man im Kanal bis nach Harlesiel, dem eigentlichen Hafen, schippern kann.

Die alten Schiffe liegen direkt im Kanal von Carolinensiel. Oben rechts sieht man den Schaufelraddampfer, mit dem wir natürlich unterwegs waren.
Jacht- und Fähr-Hafen befinden sich hinterm Sieltor in Harlesiel. Einen Strand hats dort auch. Leider war Niedrigwasser.

Wir besuchten die Ausstellung, fuhren mit dem Dampfer und legten uns gemütlich in den Sand. Nach einem kurzen Schläfchen ging’s zurück zum Hotel, wo die Sauna auf uns wartete.

Moin aus Ostfriesland: Neuharlingersiel

Das meint Wikipedia: „Neuharlingersiel ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Esens im Landkreis Wittmund im Nordwesten Niedersachsens. Der Ortsteil Neuharlingersiel ist seit 1979 ein Nordseebad und seit 1996 ein staatlich anerkanntes Nordseeheilbad. …

Neuharlingersiel wird erstmals 1693 in Urkunden erwähnt. Das Land wurde durch einen Deichbau in der Harlebucht gewonnen. Neuharlingersiel löste Altharlingersiel als Sielort ab. Seit dieser Zeit ist es auch Hafen für Hochseefischerei. …“

Von hier aus kann man Passagier auf den Fischkuttern sein oder an Seehundfahrten teilnehmen. Im Hafen hat’s ein Buddelschiffmuseum sowie einige Restaurants.
Neuharlingersiel ist Fährhafen für die Fähre zur Insel Spiekeroog.
Etliche Liebesschlössser … Irgendwie sind Carsten und ich überhaupt nicht auf die Idee gekommen, uns da zu verewigen.😊 Mit Schlössern aneinander ketten?😳 E bisserl Freiheit schadet nun wirklich nicht der Beziehung.
Hier hat’s auch einen Strand. Glücklicherweise konnten wir unseren Kopf im Schatten eines Strandkorbes betten. Der Rest ist leider verbrannt … Sonnenbrand in den Kniekehlen tut höllisch weh.
Im Watt gibt’s tonnenweise Würmer, Muscheln und Krebse, was die Möwen freut.
Wenn man genau guggt, sieht man die Insel Spiekeroog. Da muss man aber echt spieken.
Auf der Rückfahrt stoppten wir kurz in Dornum und schauten uns das Wasserschloss an. Heute beherbergt es eine Schule.

Selbstbemächtigung bedeutet mit Spaß zu leben und zu lernen. Das kann man auf Reisen besonders gut. Als Klugscheißerin möchte ich noch was los werden: Viele Küstenhäfen beherbergen das Wort „Siel“. Was das bedeutet?Das „Zill“ bzw. „Siel“bezeichnet einen Durchlass im Deich, wodurch Wasser von der Landgewinnung ins Meer geleitet wird.

Das musste ich noch loswerden.