Pflanzenportrait:Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria)

Standort Es hat gerne „nasse Füße“, d.h. dort, wo es feucht ist, lässt es sich finden: Im Uferbereich an Seen, Flüssen, Bächen und Mooren und bei mir im Garten.

Wirkstoffe Mädesüß enthält Salicylsäure und wird als Wiesen-Aspirin bezeichnet. Zudem sind Ätherische Öle, Flavonoide, Gerbsäure, Kieselsäure,Vanillin, Zitronensäure und Schleimstoffe enthalten. Duft und Geschmack erinnern an Vanille und Honig.

Heilwirkung Es wirkt gegen Entzündungen, kann Schmerzen lindern und Fieber senken. Mädesüß hilft, innerlich und äußerlich angewendet, unterstützend bei Erkältungssympomen und Kopfschmerzen, Rheuma, Gicht, Gelenkschmerzen, Blasenentzündungen. Zudem kann es bei Sonnenbrand,  Mückenstichen, Ekzemen helfen.

Verwendung Blüten, Blätter, Wurzeln können frisch oder getrocknet als Tee, Tinktur, Oxymel, Ölauszug verwendet werden. Und es schmeckt sehr aromatisch in Tees oder Kräuterlimos!

Zu Hause habe ich zwei Mädesüßstauden gesetzt. Obwohl sie es gerne feucht mögen, sind die gut angegangen. Allerdings dauert es noch eine Weile, bis ich etwas mehr ernten kann. In meinem Kurzurlaub in der Rhön bekam ich sie dafür ausreichend „serviert“. Darüber freue ich mich und danke der Natur.

Selbstbemächtigung = Natur heilen lassen

Published by

Avatar von Unbekannt

Monika Rauch

Ich bin Kräutermoni, Reisetante, Pädagogin, Poetin, Sängerin, Brotbäckerin, Gärtnerin und noch vieles mehr. Ich schaue positiv aufs Leben, nach dem Motto: "Ich mach mir die Welt widewidewide wie sie mir gefällt." Gerne nehme ich Euch mit auf meine Reise durch das Leben. Meine Fotos und Texte sind meine Sicht der Dinge.

2 Kommentare zu „Pflanzenportrait:Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria)“

Hinterlasse einen Kommentar