Als ich mein Gemüsechilie zubereitete, ist einiges an Gemüseabfällen angefallen. Diese habe ich gewaschen, grob zerkleinert und mit je einem Büschel Bohnenkraut und Isop, Salz, Muskatnuss und etwas Sonnenblumenöl gewürzt. Dann ließ ich alles für gut eine Stunde köcheln, siebte und füllte es ab. Eine Flasche steht im Kühlschrank und ist einige Tage haltbar. Die Gläser mit Brühe habe ich eingefroren.

In unserer Sommerküche lebt es sich natürlicher als in der normalen Küche im Haus. Einiges vom Gemüse kommt direkt aus dem Garten, die meisten organischen Abfälle landen im Kompost und das Waschwasser wird in die Blumenkübel gegossen. Insgesamt produzieren wir ungefähr 1/3 des sonstigen Mülls. Das ist schon ein guter Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Und wir sind kreativer beim Kochen, so entstand die Idee, die Gemüseabfälle sinnvoll zu verwerten, nämlich als Gemüsebrühe.
Selbstbemächtigung = nachhaltig wirtschaften

Das ist eine der Besten Möglichkeiten diese stressigen Zeit, mit der ständigen Bombardierung von schlechten News, zu entfliehen. In Ruhe in seiner schönen Arbeit (hier die Küche) aufzugehen und noch etwas richtig gutes dabei zu schaffen. Ich erinnere meine Omas, Tanten, Mutter. Die taten (tun) das alle! Garten, Ernten, Einkochen, Einfrieren für den Winter. Diese Tradition muss an unsere Kinder weiter gegeben werden. 😊😍❤️💭📚📖👍
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Das sehe ich genauso! Wir irren überall in der Welt herum viral und physikalisch … alles Mögliche hämmert dabei ungefiltert auf uns ein und wir sind abgelenkt vom Wesentlichenim Leben. Es ist gar nicht so übel, zu brutzeln, gärtnern, backen … Ich merke, wie ich runterfahre und dabei bei mir ankomme. Danke für Deinen Kommentar.💚
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Gerne! Wie wahr! 👍🥰
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