Unsere Sommertour2026

Liebe Leute, lange ist er her – unser Sommerurlaub. Viel ist passiert seither, das ist aber eine andere Geschichte. Ich möchte Euch unsere letzte Tour zeigen. Sie war etwas ganz besonderes: Wir waren nämlich wirklich ganz gechillt und hatten eine gute Route. Ich zeig hauptsächlich Bilder und vielleicht fällt mir das eine oder andere dazu ein. Schaut halt selbst:

Von Maintal nach Kärnten an den Weißensee

Wie gut, dass wir um 4:00 Uhr in der Früh gestartet sind. So kamen wir recht entspannt voran.

Den Weißensee nennt man auch“Karibik der Alpen“: Das klare, türkise Wasser und die gute Wasserqualität (Trinkwasserqualität) machen ihn zu einem beliebten Badesee. Außerdem liegen die Orte in einer „Sackgasse“, d.h. es führt keine Straße drum herum, so dass man nicht einfach vorbei fährt, sondern gezielt dort hinreist, so wie wir eben. Der Weißensee ist mit 945 m der höchstgelegene See Kärntens.

Nach zwei Tagen sind wir weitergereist in Richtung Kroatien.

Über Land nach Poreč

Wir sind so gerne in Poreč in der Villa Rausch – hier hats eine schöne Atmosphäre mitten auf dem Lande.

Von Istrien nach Dugi Otok

Vom Hafen in Zadar sind wir mit der Fähre zur Insel Dugi Otok gefahren. Die Fahrt mit der Fähre dauerte etwas über 2 Stunden, für die Strecke von Poreč  bis Zadar haben wir ca. 4 Stunden gebraucht.

Auf Dugi Otok gehen die Uhren langsamer – hier ist es ursprünglich und es sind wenige Touristen vor Ort. Unsere Unterkunft war ein kleines Haus mit Garten mitten in einem kleinen Dorf. Nachdem wir die Insel erkundet hatten, sind wir am liebsten mittags zum kleinen Strand im Dorf gegangen.  Meist haben wir danach in der Konoba am Hafen gespeist. Tatsächlich spielten hier noch die einheimischen Kinder so „richtig“, also ohne Handy. Das war wie in einer anderen Welt.

Lest gerne meinen Blog über energetische Pflanzen auf der Insel: https://monika-rauch.com/2026/01/18/kraeuter-als-wegweiser/

Von Dugi Otok zu den Plitvicer Seen

Der Nationalpark Plitvicer Seen liegt im bergigen Karstgebiet Zentralkroatiens, etwa auf halber Strecke zwischen Zagreb und der Adriaküste. Er besteht aus 16 terrassenförmig angeordneten Seen, die durch über 90 Wasserfälle miteinander verbunden sind.

Die Seen sind in obere und untere Seen gegliedert und von dichten Buchen-, Tannen- und Fichtenwäldern umgeben. Das Wasser ist außergewöhnlich klar und türkis, was auf den hohen Gehalt an Kalk (Calciumcarbonat) zurückzuführen ist. Durch natürliche chemische und biologische Prozesse bilden sich ständig neue Sinter- bzw. Travertinbarrieren, die die Seen voneinander trennen. Genau diese fortlaufende, dynamische Landschaftsentwicklung macht den Park einzigartig.
Daher gehört er zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Um dieses empfindliche Ökosystem zu schützen, werden Besucher zeitlich gestaffelt in festen Besucherblöcken in den Park eingelassen. Die tägliche Besucherzahl ist begrenzt. Eine Voranmeldung bzw. der Ticketkauf im Voraus ist dringend notwendig, besonders in der Hauptsaison. Die Eintrittskosten liegen bei ca. 40 Euro in der Hauptsaison. Ein Besuch in der Nebensaison lohnt sich auf alle Fälle, weil weniger los ist und die Kosten geringer ausfallen.

Baden im Fluß in der Nähe des Naturschutzgebietes

Nach einem heißen Tag mit glühenden Füßen im Nationalpark fanden wir ein Kleinod ganz in der Nähe – das Naturbad im Fluss Korona in Slunj. Hier konnten wir im Fluß schwimmen und es gab fast keine Touristen.

Von den Plitvicer Seen in die Steiermark und Graz

Wir checkten für einige Tage ein Gasthaus direkt an einem kleinen Badesee ein. Von dort machten wir eine Tour in die Landeshauptstadt Graz.

Nach Hause

Nach ca. neun Stunden sind wir zuhause angekommen erfüllt mit schönen Erlebnissen. Ich schreibe diesen Blog als Reiseerinnerung für mich und meinen Mann und für alle, die es interessiert.

Selbstbemächtigung = reisen und lernen

Kaiserlich und Königlich: Der Attersee in Österreich

Unsere erste Station war ein Hotel am Attersee, dieser ist Österreichs größtes alleiniges Binnengewässer und liegt im Salzkammergut. Funde von Pfahlbauten, Werkzeugen und Einbaum-Booten lassen darauf schließen, dass diese Region bereits in der Jungsteinzeit besiedelt wurde. Verschiedene Stationen mit Informationstafeln und Pfahlbau-Häuser rund um den Attersee erinnern heute an dieses Kulturerbe.

Die Region wurde immer wieder geschichtlich erwähnt: Sie gehörte z.B. lange zum Bistum Bamberg, im Jahr 1379 erwarben die Habsburger den Bamberger Besitz. 1652 wurde es zum Wallfahrtsort, da hier das Gnadenbild „Maria in der Sonne“ die damalige Schlosskirche schmückte (dieses Bild hängt heute übrigens im Wiener Stephans-Dom). 1810 – 1816 gehörte der westliche Teil des Attersees kurz zum Königreich Bayern.

Nun aber zu unserer Tour: Wir hatten das Glück, dass unser Hotel in Besitz eines eigenen Strandes direkt am See ist. So konnten wir uns eine Liege schnappen und gemütlich im Schatten der Bäume ruhen. Natürlich waren wir auch im See schwimmen: Das Wasser schimmerte türkisgrün und war glasklar. Außerdem war es bei Außentemperaturen über 30° C sehr erfrischend. Am 2. Tag kam nachmittags ein Gewitter auf, wir nutzen die Zeit für eine kleine Tour um den See herum. Was wir sahen, war eine leicht hügelige Landschaft, bezaubernde Dörfer und jede Menge Blitz und Donner. Uns fiel auf, dass die Gegend vom Massentourismus verschont ist. Vorort sind genügend Hotels und Restaurants, sowie Badestrände. Im Vergleich zu anderen Regionen Österreichs, geht es hier sehr beschaulich zu und die Menschen sind sehr freundlich und zuvorkommend. Ich hatte das Gefühl, ich bin hier ein geschätzter Gast und sehr willkommen. Auch mein Reisegefährte fühlte sich hier sehr wohl, besonders als der Kellner ihm abends einen doppelten Birnenschnaps servierte. Ich bekam nur einen einfachen, was mir recht war. Aber so kann man Männer eben glücklich machen …

Für den Attersee spreche ich mit gutem Gewissen eine klare Reiseempfehlung aus.

(Fotos: Monika Rauch)

Infoblock: Die Österreichisch-Ungarische Monarchie, informell auch „k. u. k (kaiserliche und königliche) Doppelmonarchie“ genannt, war eine Realunion in der letzten Phase des Habsburgerreiches in Mittel- und Südosteuropa für den Zeitraum zwischen 1867 und 1918 mit den Hauptstädten Wien und Budapest. (Quelle: Wikipedia)