Die wilde Malve

Malva sylvestris

In meinem Garten wachsen sooo viele Malven. Die Blüten und Blätter lindern bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, bei Reizhusten, sowie bei Magen-Darm-Beschwerden.  Zudem wirkt die Malve leicht blutdrucksenkend.

Am besten macht man einen kalten Auszug mit Wasser, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Ich bevorzuge einen Auszug mit kaltem Wodka, das müsste auch funktionieren und konserviert zudem.

Die Inhaltsstoffe sind Flavonoide, Gerbstoffe, Cumarine, Alkaloide und Schleimstoffe. Diese legen sich schützend (wie ein Verband) um die Schleimhäute.

Die Blüten lasse ich ca. vier Wochen ausziehen. Danach siebe ich sie ab und fülle die Tinktur in ein dunkles Fläschchen.

Die Malve ist eng verwandt mit der Stockrose, dem Eibisch und dem Hibiskus.

Feinstofflich weist die Malve auf Schutz und Abgrenzung hin.

Selbstbemächtigung = den Sommer in Flaschen füllen

Pflanzenportrait:Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria)

Standort Es hat gerne „nasse Füße“, d.h. dort, wo es feucht ist, lässt es sich finden: Im Uferbereich an Seen, Flüssen, Bächen und Mooren und bei mir im Garten.

Wirkstoffe Mädesüß enthält Salicylsäure und wird als Wiesen-Aspirin bezeichnet. Zudem sind Ätherische Öle, Flavonoide, Gerbsäure, Kieselsäure,Vanillin, Zitronensäure und Schleimstoffe enthalten. Duft und Geschmack erinnern an Vanille und Honig.

Heilwirkung Es wirkt gegen Entzündungen, kann Schmerzen lindern und Fieber senken. Mädesüß hilft, innerlich und äußerlich angewendet, unterstützend bei Erkältungssympomen und Kopfschmerzen, Rheuma, Gicht, Gelenkschmerzen, Blasenentzündungen. Zudem kann es bei Sonnenbrand,  Mückenstichen, Ekzemen helfen.

Verwendung Blüten, Blätter, Wurzeln können frisch oder getrocknet als Tee, Tinktur, Oxymel, Ölauszug verwendet werden. Und es schmeckt sehr aromatisch in Tees oder Kräuterlimos!

Zu Hause habe ich zwei Mädesüßstauden gesetzt. Obwohl sie es gerne feucht mögen, sind die gut angegangen. Allerdings dauert es noch eine Weile, bis ich etwas mehr ernten kann. In meinem Kurzurlaub in der Rhön bekam ich sie dafür ausreichend „serviert“. Darüber freue ich mich und danke der Natur.

Selbstbemächtigung = Natur heilen lassen