Liebe Leute, lange ist er her – unser Sommerurlaub. Viel ist passiert seither, das ist aber eine andere Geschichte. Ich möchte Euch unsere letzte Tour zeigen. Sie war etwas ganz besonderes: Wir waren nämlich wirklich ganz gechillt und hatten eine gute Route. Ich zeig hauptsächlich Bilder und vielleicht fällt mir das eine oder andere dazu ein. Schaut halt selbst:
Von Maintal nach Kärnten an den Weißensee
Wie gut, dass wir um 4:00 Uhr in der Früh gestartet sind. So kamen wir recht entspannt voran.
Den Weißensee nennt man auch“Karibik der Alpen“: Das klare, türkise Wasser und die gute Wasserqualität (Trinkwasserqualität) machen ihn zu einem beliebten Badesee. Außerdem liegen die Orte in einer „Sackgasse“, d.h. es führt keine Straße drum herum, so dass man nicht einfach vorbei fährt, sondern gezielt dort hinreist, so wie wir eben. Der Weißensee ist mit 945 m der höchstgelegene See Kärntens.
Mit dem Rad gings zum hoteleigenen Strand.SeerosenAm 2. Tag gings mit dem Bus auf Tour. Mit der Seilbahn hochEine kleine Runde laufen Der See von obenSchiffstour around the Sea.
Nach zwei Tagen sind wir weitergereist in Richtung Kroatien.
Über Land nach Poreč
Wir sind so gerne in Poreč in der Villa Rausch – hier hats eine schöne Atmosphäre mitten auf dem Lande.
Die Fahrt dauerte ca 4,5 Stunden. Unsere Navi hatte uns mehrmals in die Irre geführt – nachdem wir bei Triest zweimal an der gleichen Stelle vorbeikamen, hatten wir es irgendwann geschafft.Keine Ahnung, wie dieses Bild da reingeraten ist. Ich bekomme es aber nicht gelöscht.Villa RauschEntspannung im GartenTour durch PorečDie Jacht meiner PutzfrauAm LieblingsstrandUnterwegs in IstrienIn Bale/Istrien Paprika und Auberginen Weg zum WasserfallPazinWieder am MeerLavender DekleviMein Gatte auf der Riesenbank Einkäufe
Von Istrien nach Dugi Otok
Vom Hafen in Zadar sind wir mit der Fähre zur Insel Dugi Otok gefahren. Die Fahrt mit der Fähre dauerte etwas über 2 Stunden, für die Strecke von Poreč bis Zadar haben wir ca. 4 Stunden gebraucht.
Auf Dugi Otok gehen die Uhren langsamer – hier ist es ursprünglich und es sind wenige Touristen vor Ort. Unsere Unterkunft war ein kleines Haus mit Garten mitten in einem kleinen Dorf. Nachdem wir die Insel erkundet hatten, sind wir am liebsten mittags zum kleinen Strand im Dorf gegangen. Meist haben wir danach in der Konoba am Hafen gespeist. Tatsächlich spielten hier noch die einheimischen Kinder so „richtig“, also ohne Handy. Das war wie in einer anderen Welt.
Abendessen in unserem LieblingslokalIm HausUnterwegs auf der InselAuf der Dachterrasse unseres HausesFernblickAbendessen vorbereiten BesuchTerrasse am HausAbenddämmerung
Der Nationalpark Plitvicer Seen liegt im bergigen Karstgebiet Zentralkroatiens, etwa auf halber Strecke zwischen Zagreb und der Adriaküste. Er besteht aus 16 terrassenförmig angeordneten Seen, die durch über 90 Wasserfälle miteinander verbunden sind.
Die Seen sind in obere und untere Seen gegliedert und von dichten Buchen-, Tannen- und Fichtenwäldern umgeben. Das Wasser ist außergewöhnlich klar und türkis, was auf den hohen Gehalt an Kalk (Calciumcarbonat) zurückzuführen ist. Durch natürliche chemische und biologische Prozesse bilden sich ständig neue Sinter- bzw. Travertinbarrieren, die die Seen voneinander trennen. Genau diese fortlaufende, dynamische Landschaftsentwicklung macht den Park einzigartig. Daher gehört er zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Um dieses empfindliche Ökosystem zu schützen, werden Besucher zeitlich gestaffelt in festen Besucherblöcken in den Park eingelassen. Die tägliche Besucherzahl ist begrenzt. Eine Voranmeldung bzw. der Ticketkauf im Voraus ist dringend notwendig, besonders in der Hauptsaison. Die Eintrittskosten liegen bei ca. 40 Euro in der Hauptsaison. Ein Besuch in der Nebensaison lohnt sich auf alle Fälle, weil weniger los ist und die Kosten geringer ausfallen.
Baden im Fluß in der Nähe des Naturschutzgebietes
Nach einem heißen Tag mit glühenden Füßen im Nationalpark fanden wir ein Kleinod ganz in der Nähe – das Naturbad im Fluss Korona in Slunj. Hier konnten wir im Fluß schwimmen und es gab fast keine Touristen.
Von den Plitvicer Seen in die Steiermark und Graz
Wir checkten für einige Tage ein Gasthaus direkt an einem kleinen Badesee ein. Von dort machten wir eine Tour in die Landeshauptstadt Graz.
Spielrunde nach einem leckeren Abendessen Graz
Nach Hause
Nach ca. neun Stunden sind wir zuhause angekommen erfüllt mit schönen Erlebnissen. Ich schreibe diesen Blog als Reiseerinnerung für mich und meinen Mann und für alle, die es interessiert.
Im Sommer machten wir Urlaub auf der kroatischen Insel Dugi Otok. Wir lebten in einem Steinhaus im alten Ortskern. Es ist sehr ruhig auf der ganzen Insel und bietet nur wenig für die Massen – genau das, was wir brauchten. Manchmal war es auch langweilig, was letztlich gut tat. So konnten wir ganz unaufgeregt zur Ruhe kommen.
In der Phytotherapie heißt es, dass das in der Umgebung wächst, was der Mensch gerade am nötigsten braucht.
Als alte Kräuterhex entdeckte ich einige Kräuter und Pflanzen im Garten und rund ums Haus:
Aloe Vera – Hautpflege: kühlend, fleuchtigkeitsspendend, wundheilend – z.B. bei Sonnenbrand, kleineren Verbrennungen, HautirritationenDachwurz (Sempervivum tectorum) – Wundheilung bei kleineren Hautverletzungen, Insektenstichen, entzündungshemmend (v. a. äußerlich bei Hautproblemen), schmerzlindernd, leicht antiseptisch, Hausmittel bei Ohrenschmerzen (Saft ins Ohr geträufelt – traditionell!)Fetthenne (Sedum spp., z. B. Sedum telephium oder Sedum spectabile) – wundheilend, kühlend (ähnlich Aloe – äußerlich), entzündungshemmend bei kleinen Hautverletzungen, Warzen (traditionell), schwach abführend (innerlich – selten), in der Volksmedizin bei Hühneraugen und Warzen (Blätter als Auflage)Lavendel (Lavandula angustifolia) – beruhigend, angstlösend, schlaffördernd, bei Nervosität, Unruhe, Einschlafstörungen, bei Hautreizungen, Insektenstichen, krampflösend bei Magen-Darm- Beschwerden, antimikrobiellRosmarin (Rosmarinus officinalis) – kreislaufanregend, durchblutungsfördernd, bei Muskelverspannungen, Rheuma konzentrationsfördernd (anregend) verdauungsfördernd, antioxidativ, antibakteriell
Pflanzen, besonders Kräuter, wirken nicht nur rein „mechanisch“, also über deren Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe etc., sondern sie wirken auch feinstofflich z.B. durch ihren Geruch, den Farben, ihrer Struktur, letztendlich über ihre Energie. Zum Beispiel liefert ein Kopfsalat, der ohne Erde gezüchtet wurde, wenig bis gar keinen Nährwert. Eine Pflanze, wie z.B. Rosmarin, hat messbar mehr Wirkstoffe, wenn sie in ihrer mediterranen Heimat aufwächst (bedingt durch Boden, Sonne etc.) als in unseren Gefilden. Und so ist auch ihre Energie stärker bzw. schwächer .
Energetische Eigenschaften und Gemeinsamkeiten von Lavendel, Dachwurz, Aloe, Fetthenne, Rosmarin
Auch wenn sie botanisch teils sehr verschieden sind (Heil- und Duftpflanzen vs. sukkulente Speicherpflanzen), verbinden sie auf der spirituellen und energetischen Ebene einige bemerkenswerte gemeinsame Eigenschaften.
1. Schutz & Abwehr
Alle fünf Pflanzen wirken energetisch schützend – sie helfen, negative Schwingungen, emotionale Fremdenergien oder destruktive Einflüsse fernzuhalten.
Besonders Dachwurz, Aloe und Fetthenne sind alte Schutzpflanzen – sie wurden früher auf Dächern oder vor Fenstern gepflanzt, um Blitz, Unheil oder Geister abzuwehren.
Lavendel und Rosmarin schützen auf feinstofflicher Ebene (Aura, Gedanken, Emotionen).
2. Heilung & Selbstregeneration
Alle fünf Pflanzen aktivieren Selbstheilungskräfte, sowohl auf körperlicher als auch seelischer Ebene.
Aloe, Fetthenne und Dachwurz speichern Wasser und symbolisieren die Fähigkeit, Lebensenergie zu speichern und wieder aufzubauen – sie stehen für Regeneration, innere Ruhe und Versorgung.
Lavendel bringt seelische Heilung, Rosmarin stärkt die Lebenskraft und fördert die Durchblutung auf allen Ebenen – auch im spirituellen Sinne.
3. Reinigung & Klärung
Lavendel und Rosmarin haben stark reinigende Eigenschaften für Aura, Räume und energetische Felder.
Aloe, Fetthenne und Dachwurz reinigen eher auf stille, tiefe Weise – durch ihre Ruhe und Speicherqualität wirken sie klärend auf Emotionen, mentale Unruhe und gestresste Energiefelder.
4. Erdung & Stabilität
Fetthenne, Dachwurz und Aloe sind in der Erde verwurzelte, ruhige Pflanzen mit Speicherfunktion – sie fördern Zentrierung, Erdung und innere Festigkeit.
Auch Lavendel kann durch seinen Duft und seine Wirkung zur Erdung nach geistiger Arbeit beitragen.
5. Stärkung der Lebensenergie (Chi/Prana)
Diese Pflanzen helfen, die Lebensenergie wieder ins Fließen zu bringen.
Rosmarin wirkt anregend und kräftigend, Lavendel harmonisierend, Aloe kühlend und beruhigend.
Fetthenne und Dachwurz speichern Energie – sie sind also Träger und Bewahrer von Lebenskraft.
Andere Pflanzen
Im Garten wuchsen noch andere Pflanzen, allerdings nicht in den Mengen wie die oben beschriebenen:
Kumquat – die Zwergorange punktet mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt; die wilde Mandel kann gegen Demenz und Diabetes helfen und senkt den Cholesterinspiegel; der Duft der Bitterorangenblüte senkt Stress; der Salbei wirkt wie ein natürliches Antibiotikum, das Currykraut wirkt abschwellend, ausgleichend, entzündungshemmend; die Granatapfelkerne können den Blutdruck senken und Entzündungen lindern; Feigen sind reich an Mineralien und regulieren des Säure-Basen-Haushalt.
Die Woche auf der Insel mit der Ruhe, den Pflanzen, der Sonne, dem Meer, dem Duft, dem Essen und den freundlichen Menschen lud unsere Speicher auf. Der Urlaub war sehr energetisierend und wir werden diesen Ort bestimmt wieder besuchen.
Etwa 300 Meter über dem Mirna-Tal erhebt sich der Hügel mit dem Dorf.
In den 60er Jahren setzte sich der Bildhauer Aleksandar Rukavina für den Erhalt des heruntergekommenen Dörfchens ein. Bis dato galt der Ort als ausgestorben. Dabei besagen erste Aufzeichnungen im Jahr 1102, dass sich Grožnjan im Besitz der Patriarchen von Aquileia befände. Später sind die Einwohner abgewandert und Grožnjan war dem Verfall preisgegeben. Seit Aleksandar Rukavina seine Arbeit im Dorf begann, haben sich hier unzählige Kunstschaffende angesiedelt und die Häuser restauriert. Heute betreiben sie Ateliers, Ausstellungen, Manufakturen und kleine Boutiquen. Die mittelalterliche Altstadt ist mittlerweile zu einer Touristenattraktion herangewachsen mit urigen Konobas und kleinen Läden, wo man hochwertiges Olivenöl, Weine, Liköre, Trüffelprodukte und Kunsthandwerke erstehen kann. Zudem finden hier regelmäßig Musikevents statt.
Wir haben die Nacht 5 Kilometer entfernt von Grožnjan verbracht und können die Pension wärmstens empfehlen. Das „Ponte Porton“ ist eine liebevoll renovierte Lokation, wo man hervorragend speisen kann und das Frühstück ist einfach einzigartig.
Nach dem Frühstück sind wir frühzeitig nach Grožnjan gefahren und konnten gemütlich durch den Ort schlendern – von der Temperatur war es erträglich und es gab keine Touristenströme.
Wir werden den Ort sicherlich nochmals in einer kälteren Jahreszeit besuchen und vielleicht direkt dort übernachten.
Endlich Urlaub, drei Wochen Zeit, die östliche Adria zu erkunden:
Slowenien: Portorož
Der erste Stopp ist gebucht – Hotel Marko in Portorož an der slowenischen Küste.
Das Hotel hat einen schönen Garten mit unbequemen Klappstühlen – es brauchte etwas Zeit, sich herauszuwuchten – dafür gibt es aber die Möglichkeit vom zuvorkommenden Personal ein Getränk serviert zu bekommen. Eine Straße trennt das Hotel von der Strandpromenade. Eigentlich wollten wir uns dort zwei Liegen unterm großen Sonnenschirm mieten – uneigentlich haben wir das gelassen, weil eine Liege 30 Euro kostet. Ich dachte: „Naja, opfern wir mal den Wucherpreis, ist ja nur für einen Tag.“ Erst nach der dritten Wiederholung des Betrages raffte ich, dass die 30 Euro pro Person galten. Also machten wir es uns im Hotelgarten gemütlich. Zum Schwimmen sind wir dann über die Straße gelaufen.
Hotelgarten mit gutem Restaurant und einem hervorragenden Frühstück. Das hat auch den Spatzen zugesagt.
Die Fahrerei Vom Rhein-Main-Gebiet bis zum Hotel in Slowenien brauchten wir mit kleinen Pausen 10 Stunden ohne größere Staus. Die A3 in Deutschland ist gefühlt eine einzige Baustelle, wo wir meist mit Tempo 80, 100 oder 110 fahren konnten. Das Tempolimit hat Deutschland auch ohne Gesetzesänderung längst erreicht – das nur am Rande. Wir sind deshalb gut durchgekommen, weil wir bereits um 2:00 Uhr starteten. Überhaupt: Als wir 2019 das letzte Mal hier unten Urlaub machten, waren die Autobahnen frei und das Fahren war entspannt. Dieses Jahr ist wirklich alles verstopft: die Straßen, Restaurants, Strände, Einkaufspassagen.
Dalmatien: Srima, Vodice, Insel Murter
Von Slowenien fuhren wir via Autobahn ca. 500 Kilometer nach Srima/Vodice in Dalmatien. Dort kamen wir in einem kleinen Mittelklassehotel (Duje) unter. Eigentlich wollten wir uns langsam südlich „schrauben“, doch es war wirklich schwer, spontan ein Hotel zu finden – auch das war die Jahre zuvor kein Problem. Vodice kennen wir noch von vergangenen Urlauben, daher wissen wir, wo man gut ins Wasser kann:
Abendsonne – Insel Murter, Strand SlanicaMurter, Strand Slanica
In Kroatien gibt es einige wenige Sand- oder Kiesstrände – und die sind meist überlaufen und bieten wenig Schatten. Wir ziehen uns dann gerne an die Seiten der Buchten zurück. Dort kann man es gut in den Pinienwäldern aushalten. Allerdings muss man über Felsen zum Wasser klettern. Ich mutiere dann gerne zur geschickten Gemse. Im Wasser sollte man gut darauf achten, nicht in einen Seeigel zu treten. Daher sind Wasserschuhe das Mittel der Wahl.
Die Sessel werden mitgeschleppt, denn wer will schon gerne auf Steinen liegen? Katzi machte es sich unter meinem Stuhl gemütlich.Insel Murter, Strand Podvrške
Wirtschaftliche Situation Die Preise im touristischen Bereich sind stark angestiegen und haben sich dem europäischen Preisniveau angeglichen. Seit Anfang des Jahres gibt es in Kroatien den Euro, einhergehend mit dem Beitritt zum Schengenabkommen – das macht die Einreise nach Kroatien attraktiver als in den Vorjahren. Die Inflationsrate beträgt hier derzeit 7,8% (in Deutschland 6,2%). Was schwerwiegender ist, sind die hohen Mehrwertsteuersätze auf Lebensmittel. Diese betragen je nach Lebensmittel, bis zu 25 %. Das wiederum beeinträchtigt das Geschäft zahlreicher Produzenten der Milch- und Fleischindustrie und gefährdet deren Wettbewerbsfähigkeit auf dem in- und ausländischen Markt erheblich. Da auch die Grundnahrungsmittel seit einigen Jahren mit Mehrwertsteuern belegt sind, sind die Preise der Nahrungsmittel angezogen, was den Menschen hier das Leben erschwert. Im Jahr 2022 hat das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Kroatien geschätzt rund 17.486 Euro betragen (im Vergleich Deutschland 46.182 Euro). Kroatien hat hier aber sehr gute Entwicklungsprognosen (im Gegensatz zu Deutschland).
Am Morgen – Blick vom Balkon, Hotel DujeVodice HafenCa. 20 km nördlich von Vodice liegt die kleine Insel Murter, die man über eine Klappbrücke erreichen kann. Hier geht es beschaulich zu und der Hafen der Inselhauptstadt bietet nette Restaurants und schöne Ausblicke.
Wasser
Wasserqualität 94% der Badegewässer in Kroatien haben eine hervorragende Wasserqualität. Viele Strände wurden mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Auch das Trinkwasser hat eine hervorragende Qualität – es unterliegt einer strengen behördlichen Kontrolle und kann fast überall im Land unbedenklich verbraucht werden.
Warum ist Kroatiens Wasser klar, sauber und blau? Eine Kombination verschiedener Faktoren spielt dabei eine Rolle:
eine hohe Salzkonzentration = 38,30 Promille, d.h. in einem Kilogramm Wasser sind 38,30 g Salz aufgelöst
verschiedene Sedimente am Meeresboden = Reliktsand, felsige Böden, sandige Buchten
eine Verbindung zu Afrika: Strömungen und Wind tragen Nährstoffe, wie das Phytoplankton, in die kroatische Adria
Phytoplankton wächst und vermehrt sich, dabei setzt es Sauerstoff frei und absorbiert Kohlendioxid, was die Klarheit des Wassers erhält
die durchschnittliche Wassertemperatur im Sommer beträgt 25 °C und im Winter 13°C – hohe Temperaturen über 26 °C begünstigen die Bildung von schädigenden Algen
Hier hat’s die schönsten Boote und Schiffe – passt ja irgendwie zum Wasser😊
Jadranska Magistrala
(Adriatische Küstenstraße) Sie ist ein Teilabschnitt der Europastraße 65, die in Malmö, Schweden, beginnt und in Chania, Griechenland, endet. Die E65 hat eine Gesamtlänge von 3.800 Kilometern. Die Jadranska Magistrala verläuft 600 km entlang der östlichen Adriaküste von Rijeka nach Dubrovnic. Wir sind davon einen Teilabschnitt in nördlicher Richtung gefahren von Zadar nach Rijeka. Die Straße ist gut ausgebaut und führt durch kleine Dörfer, ist sehr kurvenreich (Tempo 40 mitunter) und bietet reizvolle Aussichten. Wir waren ca. 1,5 Stunden länger unterwegs als wenn wir die A1 gefahren wären, die Fahrerei war dafür sehr entspannt.
Jadranska Magistrala
Istrien: Poreč
Wieder hier! 2019 hatten wir dieses Kleinod entdeckt, ein Landhotel, mit großen stilvoll eingerichteten Zimmern und einem kleinen Wellnessbereich auf der Dachterrasse. Die Besitzerin, Frau Rausch, spricht auch Deutsch. Sie ist eine hervorragende Gastgeberin, man kann sich mit beinahe jeder Frage an sie wenden. Sie empfiehlt gute Strände, Restaurants und Sehenswürdigkeiten, sie wäscht und trocknet unsere Wäsche und bereitet ein individuelles Frühstück zu, dass in einer lauschigen Ecke im Garten eingenommen wird. Die Villa liegt etwas außerhalb von Poreč inmitten schönster Natur. Zum Meer sind es ca. 4 Kilometer.
Villa Castello Rausch
Turbulentes Poreč Abends ist hier ordentlich was los: Kleine Geschäfte, Bars und Restaurants sind über Altstadt und Hafen verteilt. Leider schieben sich Massen von Touristen durch die Gassen und das bei schwülen 30°C (Mitte August).Mir macht das dann wirklich keinen Spaß mehr, daher suchen wir uns lieber kleine Restaurants außerhalb des Gewimmels.
Umgebung und Strände von Poreč
Dorf Veleniki, hier speisen wir öfter in der Konoba Daniela (reservieren!) Strände beim Hotel Delfin und der Plava Laguna
Essen und Trinken
wird meist in Konobas serviert – das sind kleine Restaurants mit landestypischen Gerichten.
In Kroatien gibt es häufig gegrillten Fisch oder Fleisch – Veganer/Vegetarier können durchaus gut mit dem typischen Mangoldgericht, gegrilltem Gemüse, Salaten, Suppen, Kartoffel- und Eierspeisen, klarkommen. In guten Restaurants/Konobas hilft eine freundliche Anfrage und man bekommt etwas Schmackhaftes gezaubert.
Neben den klassischen Gerichten (Ćevapčići, Djuvec-Reis, Ajvar …), die wir schon von unserem „Kroaten“ zuhause kennen, gibt es eine unglaubliche Vielfalt:
Deftiges Schwarzes Risotto (Crni rižot), Oktopussalat, Mangoldkuchen (Soparnik), Trüffel Krautrouladen (Sarma), Bohnensuppe (Grah), Pager Käse (Paski Sir), Fleischeintopf (Cobanac), kroatischer Schinken (Prosciutto), Muscheln in Wein (Buzara), Trüffel (Tartuf): Istrien ist mit seinem dunklen Boden und den Eichenwäldern ein Trüffelparadies und allerorts stehen sie auf der Speisekarte, Spanferkel oder Lamm: sieht man hier entlang der Straße brutzeln, allerdings sind das eher Gerichte, die in Bosnien beheimatet sind.
Süßes Palatschinken, verschiedene Kuchen, gefüllte Kekse (Breskvice), frittierte Teigbällchen (Fritule) - diese bekommt man oft automatisch als Nachspeise gereicht.
Getränke Bier, Rotwein, Weißwein, Marillenschnaps, Birnenschnaps, Sljivovica (Pflaumenschnaps), Cedevita (Brausepulver-Getränk), Pasareta (rotes Erfrischungsgetränk), Oranzada (Erfrischungsgetränk mit Orange), verschiedene Kaffeesorten
Travarica - ein hochprozentiger mit Kräutern angereicherter Schnaps hilft so ziemlich für gegen alles: zur Verdauung, gegen Mückenstiche und Reisekrankheit, gegen oder für Kopf- und Zahnweh, oder als Haushaltsreiniger. Jedes Haus, das etwas auf sich hält, hat eine eigene Rezeptur. Zur Not kauft man sich diesen im Supermarkt. Ich, als Kräuterfrau, finde es sehr reizvoll, ein gutes Rezept zu ergattern. Mal schauen ...
Leckeres Essen in den Konobas und als Digestif hilft ein Travarica
Es gibt noch so viel zu berichten über Kroatien. Über Pflanzen und Kräuter von hier verfasse ich einen eigenen Blog. Vielleicht wird es die nächsten Tage etwas kühler, dann folgen noch Berichte über die Natur und Sehenswürdigkeiten. Fürs erste schließe ich diesen Blog und danke für Euer Interesse.
Selbstbemächtigung =sich für Hintergründe interessieren