Am „Ahle Bersch“

Es wurde Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang mit meiner Freundin und unserem Lieblingshund. Diesmal ging es zum Alten Berg, dem kleinen Waldstück zwischen Nieder Wöllstadt und Petterweil. Wir starteten in Rodheim bei der Feuerwehr und hielten uns links parallel zur Landstraße nach Wöllstadt. Vorbei an einem Bauernhof, an Gärten, furchterregenden Wachhunden, neugierigen Ziegen und fruchtbaren Feldern, gelangten wir schließlich an unser Ziel. Während des Laufens unterhielten wir uns angeregt und bewunderten die üppige Natur. Wir sahen ein großes Rudel Rehe über die Felder flitzen, Gänse, Hasen und einen Gabelweiher. Und in den Feldern zwitscherten die Lerchen. Es war erhebend. Nach dem Spaziergang war das Engegefühl, was ich in letzter Zeit öfter im Brustbereich habe, verschwunden. Ich fühlte mich locker und frei.

Selbstbemächtigung = sich von der Natur heilen lassen

Kräutersuche

Kürzlich hatte ich mein erstes Modul zur Kräuter-Fach-Hexe. Es ist einfach unglaublich, welche Vielfalt die Natur bereit hält. Es gibt so viele Heilpflanzen und Kräutchen, die man essen kann. Doch bitte nur die bekannten Kräuter pflücken und verarbeiten. Es besteht häufig Verwechslungsgefahr mit Giftpflanzen. Beim Sammeln immer nur ein wenig pflücken und einen Rest stehen lassen für den Fortbestand. Nicht an Acker- oder Straßenrändern sammeln (sonst 🤢).

Hier eine kleine Übersicht der Pflanzen, die ich auf Wiesen in der Wetterau fand. (Ich gestalte gerade eine Kräuterseite. Da werden die Pflanzen genauer erklärt.):

Im Kräuterkurs stellen wir u.a. Cremes, Mazerate, Salben und Tinkturen her. Wenn ich unterwegs bin, sammele ich zunächst Fotos und recherchiere mittels einer Bestimmungs-App.

Selbstbemächtigung bedeutet für mich, mit Neugier und Dankbarkeit die Vielfalt der Natur zu erforschen, meinen Nutzen daraus zu ziehen und mit anderen zu teilen.