Die Walpurgisnacht (Beltane) …

ist das Hochfest des Frühlings.

Wir Frauen könnten gerade jetzt, Seite an Seite, gemeinsam für eine friedfertige Gesellschaft eintreten. Wie wäre es, wenn wir zum Blocksberg flögen und lachend um das Feuer tanzten?

Alles steht im Saft, die Pflanzen haben Blüten und Blätter ausgetrieben und erste Früchte bilden sich. Tiere bringen Ihre Jungen auf auf die Welt und es zwitschert und summt überall. Wir Menschen sind voller Schaffensdrang, wollen aus dem Vollen schöpfen und das Leben und die Liebe feiern.

Betrachten wir die Walpurgisnacht als Metapher für die Neuwerdung, dann ist es gerade jetzt Zeit, solidarisch zu werden.

Wir Frauen haben tiefes Wissen in uns über das, was richtig und falsch ist. Wir sind Heilerinnen, Künstlerinnen, Mütter und Helferinnen. Wir sind die, die Frieden stiften können.

Lasst uns als Solidargemeinschaft alte Rivalitäten niederlegen, die uns daran hindern gemeinsam für unsere Werte einzustehen: Für Frieden, Gerechtigkeit,  Toleranz, Umweltschutz auf der ganzen  Welt!

Wir möchten, daß unsere Kinder in einer sauberen Umwelt aufwachsen, klare Luft atmen und Ihren Wert kennen. Sie sollen lernen, was wichtig ist – dabei sollen sie gerne in die Schule gehen und von engagierten Lehrern unterrichtet werden.

Wir möchten Spaß haben mit unserer Familie, Freunden und im Beruf. Wir möchten frei über unser Leben entscheiden. Wir möchten Ruhe und Gelassenheit erlangen.

Unsere Männer entscheiden frei über ihr Wirken und stehen für ihre Werte ein. Kriege und Kämpfe gehören der Vergangenheit an.

Wenn wir schon nicht reisen dürfen  … dann könnten wir doch in Gedanken zum Blocksberg fliegen, ein Feuer entzünden und ausgelassen singen, tanzen, lachen. Als Solidargemeinschaft, wir Frauen nebeneinander – unterstützt von unseren Männern und umringt von unseren Kindern.

Wenn nicht jetzt – wann dann?

Unserer Natur entsprechend

Draußen in der Natur

…  fährt der Stress runter und  Depressionen werden gelindert.  Die Sonne hilft  beim Aufbau von Vitamin D und unsere Sinne werden geschärft: Formen und Farben trainieren die Augen, wir hören das Rauschen und riechen die Blüten und das frisch geschnittene Gras, unsere Ohren lauschen dem Zwitschern und Summen  und der Wind streichelt uns sanft.

Die Natur erinnert uns daran, dass wir ein Teil ihrer sind und beruhigt uns.

Habt Ihr mal überlegt, was passiert, wenn wir tagelang nur drinnen oder in der Stadt unterwegs sind mit künstlicher Beleuchtung mit viel Lärm und Hektik? Wir entfremden uns förmlich von unserem Ursprung. Und diese Entfremdung führt dazu, dass wir es zulassen, dass das, was uns leben lässt,  maßgeblich verschmutzt oder gestört wird.  Wir sägen sozusagen an dem Ast, auf dem wir sitzen. Jetzt, während der Ausgangssperre, dürfen wir rausgehen und uns erden und gleichzeitig bekommt die Natur die Chance,  sich zu regenerieren.

Diese Pandemie mit ihren Repressalien wird irgendwann zuende sein. Geht es dann  einfach so weiter wie zuvor:
Produzieren, konsumieren, schneller, weiter, höher – gieriger? Koste es, was es wolle?

Wir alle können uns erheben und bei dem Spiel einfach nicht mehr mitmachen indem wir friedvoll, liebevoll, vertrauend, respektvoll, tolerant, mutig, humorvoll, kreativ, naturverbunden und verantwortlich leben.

Das Wichtigste ist aber unsere Liebe und Zutrauen im Herzen.

Bleibt gesund oder werdet es!

Eure Monika „Wege zur Selbstbemächtigung“

Corona privat

Kürzlich schickte mir eine Freundin ein sehr berührendes Video über die Schönheiten Italiens. Bisher hatte ich verdrängt, dass ich dieses Land so mag mit den lieben Menschen, der Kultur, den wunderschönen Städten und Landschaften, dem feinen Essen, dem Wein, der Musik und ‚la dolce vida‘. Der Film erwischte mich kalt. Langsam dämmert mir, was da in unserem Nachbarland passiert. Oder in Spanien. Uns geht es hier in Deutschland wesentlich besser. Ich denke an die vielen Menschen, die sterben oder einsam in ihrer Wohnung eingesperrt sind und bin sehr traurig darüber. Ich liebe Italien und mir wird klar, dass ich vieles als selbstverständlich genommen habe. Und jetzt fehlen sie mir, die Reise- und Bewegungsfreiheiten. Die Menschen.

Eigentlich wäre ich jetzt auf Mallorca. Aber das ist natürlich nicht so wichtig. Mir fehlt das Singen im Chor und mir fehlt, dass ich meine Mutter nicht mal eben in den Arm nehmen darf. Ich gehe regelmäßig arbeiten. Nein, langweilig wird mir nicht. Überall, wo ich bin, räume ich auf, im Hort, im Garten, im Haus. Und in mir drinnen. Das kommt als Letztes – oft finde ich doch noch etwas ‚Wichtigeres‘, mit dem ich mich ablenken kann. Aber manchmal schaffe ich es, altes Belastendes über Bord zu werfen. Und ehrlich, ich habe mir sehr oft gewünscht, endlich mal in Ruhe alles aufräumen und ordnen zu können. Ich hätte nur etwas sorgfältiger wünschen sollen.

So hoffe ich, dass Corona uns viel mehr schenkt, als wir bisher erahnen können: Achtsamkeit, für unsere Mitmenschen und unsere Umgebung, Gelassenheit, Ruhe, Toleranz, Naturverbundenheit und letztendlich Liebe für uns und für alles, was lebt.

Ich hoffe, dass wir es schaffen, dieses sinnentleerte Konsumieren einzustellen; mitsamt unserer Mortzwichtigkeit, Geschäftigkeit und Hektik, die wir um uns herum verbreiten. Denn das ist mal klar: Der Ferrari und die vielen Geschäftsessen sind auf meiner Prioritätenliste noch weiter nach unten gerutscht, als sie es eh schon waren.

Was auf meiner Liste oben steht, sind Treffen mit den Menschen, die mir wichtig sind. Manche fehlen mir mehr, als ich je dachte. Meine Jobs liebe ich: die Kinder, ihre Eltern und meine Kolleginnen liegen mir am Herzen. Ich will das innerlich mehr ausbauen und hoffe, dass ich meinen Beruf richtig auslebe. Und das Singen, das ist es, was ich mit vollem Herzen will.

Viren (lat. Virus Gift, Schleim, Saft) sind als Mikroorganismen darauf bedacht, ihr Erbgut in Wirtszellen einzuschleusen, um sich zu vermehren. Kürzlich hörte ich einen Vortrag einer Biologin, die darauf hinwies, dass wir im Laufe der Evolution permanent Viren ausgesetzt sind, die mittlerweile ein Bestandteil unserer Genetik seien. Wenn man das grob übersetzt, könnte es bedeuten, dass Viren dem Menschen letztendlich dienen, widerstandsfähiger zu werden.

Es liegt auf der Hand: Corona wirft uns auf uns selbst zurück. Wir werden diese Viren besiegen. Unsere Fresszellen werden schon mit ihnen fertig. Sie, die Fresszellen, werden aber nur aktiv. wenn wir endlich damit anfangen, nach uns selbst zu schauen und uns erinnern, wozu wir auf diese Erde gekommen sind. Am Ende werden wir gestärkt aus dieser Geschichte herausgehen. So oder so.

Waldbaden (japanisch Shinrin Yoku)

Waldbaden wird mittlerweile als Therapie anerkannt. Dabei wissen wir schon immer um die positive Wirkung eines Waldspaziergangs. Es gibt unzählige Gedichte und Lieder über den Wald.

In der Pädagogik ist der Wald längst als Raum für Waldkindergärten und -schulen erobert worden.

Was passiert da mit uns Menschen? Die Farben, der Geruch, die Geräusche, der langsame Puls – all das führt zur Beruhigung unserer Sinne. Unser Stress wird reduziert, der Hormonhaushalt balanciert sich aus, Atmung, Puls und Herzschlag pendeln sich ein. Niedrigschwingende Gefühle wie Angstzustände, Ärger, Depressionen und Wut verschwinden und machen Platz für Ruhe, Freude und Liebe. Kommt dann noch Bewegung hinzu, sind wir ‚in Takt‘ und die Krankmacher haben weniger Chancen.

Ein tolles friedvolles Gefühl überkommt mich, wenn ich einen Baum umarme – nachdem ich mich vergewissert habe, dass ich unbeobachtet bin.🙄 Und richtig glücklich bin ich, wenn ich ein Tier beobachte. Dann fühle ich mich eins mit der Natur.

Momentan ist, dank Corona, unser Bewegungsradius stark eingeschränkt. In den Wald dürfen wir jederzeit gehen. Mit unseren Kindern können wir dort Zelte bauen, ein Picknick machen, auf Baumstämmen balancieren, Käfer in Becherlupen beobachten, Geschichten ausdenken oder einfach nur lauschen und riechen. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Allerdings sollten wir immer darauf achten, dass wir keine Natur verschmutzen oder zertreten oder Tiere stören. Was Ihr natürlich alle wisst. Viel Spaß allen großen und kleinen Waldschraten!

Wege

Welchen Weg gehst Du gerade?

Du kannst ganz verschiedene Wege  gehen: lange oder kurze, bergauf oder bergab, schwere oder leichte, im Wald, im Gebirge, steinige oder glatte, krumme oder gerade Wege, manchmal bist Du auf dem Holzweg oder einem Irrweg – oft stehst Du an einer Weggabelung und musst Dich entscheiden. Du gehst die Wege alleine oder in Begleitung, manchmal läufst Du auch neben der Spur. Manchmal aber bleibst Du stehen und findest keinen Ausweg. Dann solltest Du mutig einen neuen Weg beschreiten und eine eigene Spur hinterlassen.

Lauf‘! Freu‘ Dich auf neue Abenteuer, Herausforderungen und Spaß, wenn Du alte Pfade verlässt. Denn dann wirst Du, Schritt für Schritt, neues Terrain entdecken und Deine Möglichkeiten kennenlernen. Übrigens: Es gibt keine falschen Wege, höchstens Umwege.

Gerade jetzt hast Du die Gelegenheit, zu überprüfen, welche Wege Du verlassen möchtest und wo Du Neuland für Dich gewinnen kannst.

Geh‘!

Fotos: Monika Rauch

Glück im Augenblick

Gerade bin ich etwas traurig wegen der vielen Einschränkungen in Zeiten von Corona. Freiheit ist ein hohes Gut.

Schöne Augenblicke erlebe ich bei meinen Streifzügen durch Felder und Gärten. Kleine Arrangements erregen meine Aufmerksamkeit: Da passt der Stuhl ganz wunderbar zum Fenster, die Enten schwimmen auf dem See und die Wildbienen übernachten im Hotel. Und der riesige Reisighaufen bietet sicherlich Schutz für viele Kleintiere.

Das ist es auch, was mich gerade rettet, wenn ich schon nicht in die weite Welt reisen darf, oder zumindest die Option dazu habe – das Glück, welches sich in Kleinigkeiten verbirgt. Das Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe kommt dem sehr nahe:

Erinnerung
Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.

Fotos: Monika Rauch

Nachtspaziergang

Flusslandschaft in Maintal-Dörnigheim

Im Dunkeln gibt es wenig Ablenkung durch Farben, Sonne und dem üblichen Tageslärm. Es ist ruhiger, ich höre meine Schritte und atme im Takt.

Alles fließt und das, was mich den ganzen Tag über aufgeregt und beunruhigt hat, wird klein und unwichtig. Das, was wichtig ist, bleibt und den Rest lasse ich los.

Im Grunde ist das wie eine Meditation: Ich fokussiere mich auf mich  selbst und finde mein inneres Gleichgewicht.

Fotos: Monika Rauch

Diese besonderen Abendspaziergänge …

lassen mich inne halten, den Tag überdenken und zur Ruhe kommen.

Jahrelang sehnte ich mich nach einer Sendepause – nicht nur ich, das gesamte Kollektiv wünschte sich, dass es endlich still werde.

Diese Hetze: Schneller, besser, weiter.

Diese Gier: Mehr und immer mehr. Egal, auf wessen Kosten.

Unsere innere Stimme weiß es doch längst, dass da etwas gewaltig schief läuft.

Weil unser Leben automatisiert und unmenschlich geworden ist. Wir konzentrieren uns auf Äußerlichkeiten und haben uns oft dabei verloren. Und haben viel Lärm gemacht, um unser Gewissen zu übertönen.

Plötzlich ist es still. Es ist gar nicht schrecklich. Es ist schön! Ich höre, sehe und rieche die Natur. Sie ist auf einmal wieder präsent. Mir wird gewahr: Ich bin ein Teil von ihr.

Jetzt habe ich die Chance, auf mein Herz zu hören und mich neu auszurichten: Was kann ich für die Gemeinschaft tun? Wer bin ich und wo will ich hin?
             
Unseren Kindern können wir zeigen, wie richtiges Leben geht. Innen und im außen.

Jetzt haben wir die Chance, unserem Leben eine neue Richtung zu geben! Dazu gehört es, mit Mut Verantwortung zu übernehmen. Das Preisgeld ist die innere Freiheit. In Liebe.

Welch‘ ein Jammer!

Was nützt es, sich über die Schlechtigkeit der Welt zu beklagen? Jeder von uns könnte einen positiven Beitrag leisten. Man muss sich aber dafür entscheiden.

Zwischen Aschermittwoch und Ostern wird traditionell gefastet. Eigentlich geschah das Fasten aus religiösen Gründen (Passionszeit). Heute fastet man immer noch aus religiöser Überzeugung. Allerdings schränken sich mittlerweile viele Menschen freiwillig ein, um das eigene Konsumverhalten zu überprüfen oder um sich selbst zu regulieren. Manche verzichten auf bestimmte Speisen, Süßigkeiten, Zigaretten oder Alkohol. Manche verzichten auf ihre Smartphones. 

Jammerfasten ist eine relativ neue Alternative – gerade im Umgang mit den sozialen Medien.

Stellt Euch mal vor, wie viel Energie frei würde, wenn ihr Euch entschiedet, Jammern und Meckern sein zu lassen.

Statt dessen könntet Ihr Euch auf das, was gut läuft, konzentrieren.

Und nach dem Gesetz der Anziehung, käme Positives in Euer Leben zurück. Mehr noch, Ihr könntet etwas in Eurer Welt bewegen.

Ein Versuch wäre es wert. Was meint Ihr?

75 Jahre nach der Zerstörung Hanaus

Als Antwort auf den umjubelten am 18.2.1943 von Goebbels ausgerufenen totalen Krieg und den verheerenden Konsequenzen, beendeten die Alliierten Hitlers Wahnsinn mit der Zerschlagung Deutschlands …

Am 19. März 1945 um 4:20 legten englische Alliierte die Stadt Hanau in nur 20 Minuten des Bombardements in Schutt und Asche. Um die 2500 Menschen starben. Umgerechnet wurden an diesem Tag ca. 1300000 Kilo Sprengstoff über Hanau abgeworfen. Es gab keinen Fliegeralarm, da vorher ein Scheinangriff auf Kassel gestartet wurde. Zeitzeugen berichteten von einem Himmel, der wie ein Christbaum leuchtete und von der Erde, die von den Einschlägen erzitterte, sie erzählten von glühendem Asphalt, herumirrenden Menschen und von der Zerstörung ihrer Heimat.

Ab September 1944 gab es regelmäßig Luftangriffe der Alliierten auf die Stadt Hanau. Tausende Bomben wurden über der Stadt abgelassen. Ziele waren hauptsächlich die Industrieanlagen. Getroffen wurden auch andere Teile der Stadt. Mit dem Luftangriff am 19. März in seiner Heftigkeit rechnete niemand. Der Krieg fand sein gewaltsames Ende. Bereits 9 Tage später, am 28. März, wurde Hanau von den Amerikanern besetzt.

Die Alliierten setzten alles daran, Schluß zu machen mit dem Krieg – unerbittlich. Viele deutsche Städte und Kulturgüter wurden zerschlagen. Dazu gibt es Parallelen in der Geschichte: Im Mittelalter wurden Städte und Anlagen geschleift und die Bevölkerung litt.

Hanauer Altstadt heute

Gibt es eine andere Möglichkeit, einen Krieg zu beenden, als mit Gewalt auf Gewalt zu reagieren? Und wer ist der wirkliche Gewinner? Die Rüstungsindustrie ganz sicher.

Um was geht es eigentlich? Um Verbreitung einer Ideologie (der deutsche Herrenmensch) oder Weltanschauung oder Religion? Ich denke, es geht ums Rechthaben – und natürlich um Macht und Geld. Oft wird die Ideologie als Vorwand genutzt, einen Krieg anzuzetteln.

Wir Menschen sind so bedürftig, wir wollen gesehen werden. Dabei verwechseln wir manchmal unsere Sicht der Dinge mit der „Wahrheit“. Wir reden mit, sehr gerne im Internet, wo mit Polemik manipuliert wird. Wir sind verführbar und manchmal verführen wir. Bereits Kinder können es schwer ertragen, wenn jemand anderer Meinung ist. Weil sie sich damit abgewertet fühlen. Einzig Menschen, die mit sich einig sind, können gut andere Anschauungen neben der ihren stehen lassen. Wir brauchen keine Gewalt, weder mit Worten noch mit Taten.

Wir brauchen einen friedvollen und toleranten Umgang miteinander. Es fängt damit an, Verantwortung für unser Verhalten und unsere Taten zu übernehmen indem wir

  • unser Handeln hinterfragen
  • Fehler korrigieren
  • Unrecht benennen
  • verzeihen und um Verzeihung bitten
  • für uns sorgen, uns selbst lieben und akzeptieren
  • Kindern die Welt erklären
  • Kindern Frieden vorleben
  • unser Leben so leben, wie es sich stimmig anfühlt
  • Angst loslassen und darauf vertrauen, dass alles gut wird

Was würde passieren, wenn alle Mächtigen dieser Welt plötzlich anfingen, ihr Leben nach diesen Punkten auszurichten – oder wir für uns?

75 Jahre nach Kriegsende hat sich leider nicht viel verändert. Der Rechtsruck in der westlichen Welt ist sichtbar; USA, Türkei, Russland … haben schon ihre „starke Führung“ gefunden, bei uns finden die populistischen Gruppen zunehmend Gehör und der Ruf nach einer starken Hand wird lauter. Sicherlich kennen wir das Gefühl der Ohnmacht, wenn man sich die Ungerechtigkeiten der Welt anschaut. Trotzdem: Jeder von uns trägt Verantwortung! Bringen wir unser eigenes Leben auf die Kette, hat das Auswirkungen. Es fängt immer im Kleinen an.

Die Hanauer Kantorei führt am 21. März das Friedenskonzert „The armed man“ von Karl Jenkins auf. Das Stück wird gemeinsam mit befreundeten Chören aus Exeter/England und Rennes/Frankreich performt. Die Musik an sich ist ein Zeichen gegen die Grausamkeit der Kriege – die gemeinsame Aufführung mit den früheren „Feinden“ hat einen starken Symbolcharakter.

A mass of peace: https://www.youtube.com/watch?v=Oc8bc-bA1JM&list=PL292A2AE7B9FD983A&index=1).

Quellenangabe: https://www.hanau.de/stadtentwicklung/geschichte/hanau_1933_-_1945/19-maerz-1945-zerstoerung-der-Stadt/index.html, https://www.op-online.de/region/hanau/eingebrannt-gedaechtnis-684823.html, https://www.wasglaubstdudenn.de/spuren/145912/was-bedeutet-allahu-akbar

Bilder: Pixabay, Monika Rauch