Kategorie: Kochrezepte
Blütenzucker
Nachdem ich kürzlich mit Blütensalz experimentierte, versuchte ich es dieses Mal mit Blütenzucker. Leider blühen im Garten gerade nur wenige Pflanzen. Aber für ein Experiment reichen Rose, Alant, Malve und Borretsch.


Später mischte ich noch ein paar gelbe Alantblüten unter den Malvenzucker, damit er nicht so arg blass aussieht. Die Borretschblüten waren auch etwas wenig, daher mixte ich noch eine ordentliche Portion Zitronenmelisse unter. Ich muss sagen, der grüne Melissenzucker ist mein Favorit. Er schmeckt und duftet schön zitronig!
Nachdem die Zucker hergestellt waren, trocknete ich diese bei 50°C im Ofen. Dabei ließ ich die Tür einen Spalt breit auf, damit der Wasserdampf entweichen konnte.
Es ist wichtig, dass Zucker und Blüten trocken sind, sonst „versuppt“ alles und aus dem Zucker wird Sirup.
Als es soweit war, (das dauerter ca. 2 Stunden), zerkleinerte ich den Zucker mittels eines Siebes, was etwas mühselig war.
Fazit: Blütenzucker ist sehr dekorativ und kann bei Süßspeisen, Tees oder Cocktails gut verwendet werden. Und der Duft ist zum Reinknieen.
Der Zeitaufwand ist recht hoch, daher werde ich beim nächsten Mal eine größere Menge produzieren. Der Zucker ist übrigens eine schöne Geschenkidee.
Trotz des Zeitaufwandes war ich mit Ruhe und Spaß bei der Sache. Die Arbeit mit Kräutern, der feine Duft und der Geschmack sprechen meine Sinne an und lassen mich runterfahren.
Selbstbemächtigung
Sauerteig konservieren
Vegane Klopse

Kennt Ihr das auch? Ihr wollt umstellen auf basisches, möglichst tierfreies Essen.
Aber die Lust/Gewöhnung an Fleisch ist riesig. Ja, ich gehöre zu denen, die gerne Fleisch essen. Ich esse es auch, allerdings versuche ich mich da einzuschränken.
Alternativ teste ich vegane Produkte, die irgendwie gesund klingen. Die Klopse von dieser Firma sind schön fluffig und geschmacklich genießbar. Wie gesagt, der Senf hat’s rausgehauen.
Das gewürzte Erbspüreepulver wird mit Wasser angerührt, nach Belieben mit Kräutern, Zwiebeln , Knoblauch, Senf aufgepeppt, geformt und ca. 10 Minuten gebraten. Ich habe dazu Olivenöl verwendet.
Die Pilze habe ich ebenfalls in Olivenöl angebraten und nur leicht gesalzen und gepfeffert.
War mit meinem frisch gebackenen Sauerteigbrot ein schnell gezaubertes Abendessen.

Schon wieder Brot
Ich kann’s einfach nicht lassen … mal wieder Sauerteigbrote. Super lecker: Noch warmes Brot mit Butter und Radieschen. Mehr braucht’s nicht.

Brotbacken ist auch Selbstbemächtigung, oder?
Lecker und gesund: Spargel und Erdbeeren
Der Frühling ist besonders. Die Natur entfaltet sich in ihrer Vielfalt: Blüten, Blätter, Farben, Düfte, Geräusche … Das Leben erobert sich die Welt zurück nach dem Winter. Es bietet uns Nahrung, die unsere verbrauchten Reserven schnell wieder auffüllt. Spargel und Erdbeeren werden gerade besonders gehypt – mit gutem Grund, denn sie bieten uns eine Menge:
Besserwisserwissen:
Beim Spargel unterscheidet man den grünen und den weißen. Der grüne wächst oberirdisch, daher entwickelt er Chlorophyll und dies sorgt für die Grünfärbung. Der weiße wächst unterirdisch und färbt sich violett, wenn er mit Licht in Berührung kommt. Im Spargel sind die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Kupfer und Phosphor und die Vitamine C, E und B enthalten. Wobei der grüne Spargel einen höheren Anteil an den Stoffen enthält. Der typische Spargelgeschmack kommt von den enthaltenen Schwefelstoffen. Spargel enthält, wie viele Gemüsesorten, Purine. Das sind Bausteine der Nukleinsäuren, die wiederum die Träger der Erbinformationen sind. Menschen mit Gicht müssen daher berechnen, wie viel Spargel sie konsumieren dürfen. Ebenso ist der Eiweißbaustein Asparagin enthalten, der dem Spargel seinen Namen gibt.
Spargel besteht zu 93 Prozent aus Wasser und hat mit 18 Kilokalorien pro 100 Gramm kaum Kalorien.

Erdbeeren haben einen hohen Anteil an Mineralstoffen: Kalzium, Kalium, Eisen, Zink, Kupfer. Die enthaltenen Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe) beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs vor. Pro 100 g Erdbeeren haben sie ca. 35 Kalorien. sie bestehen aus 90 % Wasser.

Ich glaube, die kleine „Nuss“ mag fast jeder. Das rote Fruchtfleisch ist ja nur eine Scheinfrucht. (Die kleinen gelben Nüsschen auf der Frucht sind die Samen.) Daher mögen sie wohl auch Menschen mit Abneigung gegen Obst.😊
Beim Spargel scheiden sich eher die Geister, entweder man hasst🤢 oder man liebt ihn. So wie ich.
Selbstbemächtigung bedeutet zu schauen, dass man sich gesund ernährt und dann auch noch Spaß daran hat.
Spontanbesuch
Was koch‘ ich nur?
Heute Abend gibt’s Besuch. Für mich die passende Gelegenheit, aus meinen Vorräten etwas Nettes zu zaubern.

Gestärkt ans Werk! Frisches Brot geht immer – dann setze ich mal eben den Teig an …


„Kall, mach‘ Wasser in die Supp‘! Mir krieje Gäst‘.“
Also, Rindfleischsuppe wollte ich eh machen. Damit es reicht, kommen noch ein paar Kartoffeln mit rein (und e bissi mehr Wasser😇):

Ein Nachtisch gehört dazu!

Der Tag ist vorbei, ich habe geschnippelt gekocht, gebacken und alles wieder aufgeräumt. Der Besuch ist gegangen. Wir hatten einen wunderbaren Abend mit schönen Gesprächen und einer einfachen Mahlzeit. Der Sekt dazu war auch sehr fein. Ich bin groggy, aber komplett zufrieden.
Selbstbemächtigung.
EXPERIMENT: Eiweißbrot mit Sauerteig
Experiment Teil II


Da der Teig mir zu pampig war und überhaupt nicht aufgegangen ist (nach 4 Stunden Wärme), mischte ich Quark unter, stellte ihn kühl und buk ihn abends bei ca. 200 °C für 50 Minuten. Im Ofen war ein Gefäß mit Wasser, für genügend Dampf. Außerdem hatte ich den Teig mit Sesam und Mohn bestreut.
Fazit: Die Brötchen sind außen knusprig, aber innen seehr weich. Ich habe sie eingefroren für später als Wegzehrung für meine Kräutertouren. Heute Mittag gibt es eines mit Lachs.
Und: Ich probiere es noch mal mit Sauerteig, aber mit weniger Nüssen (ist mir zu süßlich).
Rezept: Cashewkerne, Mandeln, Weizenkleie, Sesam, Sojamehl, Salz, Wasser, 4 Teelöffel Sauerteig-Anstellgut + Magerquark zerkleinern und vermengen, warm und kalt ruhen lassen, mit Saaten bestreuen. Bei ca. 200°C ca. 50 Minuten backen.
Eiweißwraps mit Guacamole, Bratgemüse und Pecorino
Leckeres Veggi-Gericht
Wenn ich abends zur Ruhe komme, schau ich mir meine Vorräte an und überlege, worauf ich Lust habe. Zwei schon recht weiche Avocados und ein paar Tomätchen? Daraus zaubere ich eine Guacamole: Avocados pürieren, Salz, Zitrone (alternativ einen Schluck Apfelessig) und kleingeschnittene Tomaten rein.



Um den Eigengeschmack der Zutaten zu erhalten, bin ich weggekommen von raffinierten Würzmischungen – ich salze nur leicht. Was ich mag bei gebratenem Gemüse, sind die Röstaromen, die sich beim scharfen Anbraten bilden. Tatsächlich komme ich mit dieser Art des Kochens gut ohne Fleisch aus.
Nudeln mit Basilikum-Schmand und gebratene Paprika
Abends, nach der Arbeit, muss es manchmal schnell gehen. Sonst fress‘ ich den Kühlschrank leer.

Also habe ich meine drei halberfrorenen Basilikumtöpfchen abgeerntet und mit Schmand und etwas Salz gemixt. Dazu gab’s Nudeln vom Vortag und in Olivenöl gebratene Paprika. 😋






