Gemütlich daheim

Wie gut, dass das Wetter gehalten hat. So konnten wir nachmittags grillen und den Garten genießen. Und wenn ich mich so umschaue, sehe ich, dass einiges zu tun ist. Garten halt. Die Männer schauen Fußball und ich werkele noch ein wenig im Hochbeet.

Unterm Kirschbaum
Schlüsselblume, Aster, Pfingstrose, Primel
Aroniastrauch, Gämswurz, Margerite
Riesenlauch (Allium Giganteum)
Mein Kräutergarten mit Bohnenkraut, Rhabarber, Beifuß, Thymian, Gundermann, Pimpinelle, Sauerampfer, Gänseblümchen, Minze, Zitronenmelisse, Malve, Schnittlauch, Petersilie, Cistrose, Frauenmantel, Lungenkraut, Boretsch, Rukola, Salbei, … und dazwischen ein paar Erdbeeren. Ach ja, ein paar Kartoffeln sind auch noch unter der Erde.
Nach getaner Arbeit sitze ich ganz ruhig, eingemümmelt in einer Decke, und lasse die Gedanken schweifen.

Selbstbemächtigung

Hirtentäschel (Capsella, Bursa-Pastoris) Kreuzblütler

Feines Kräutchen, große Wirkung

Bursa-Pastoris sind die lateinischen Namen für Tasche und Hirte. Der Name kommt von der Ähnlichkeit der Samenkapseln der Pflanze mit Hirtentaschen.

Vorkommen: Sog. Ruderalpflanze auf Brachflächen, in Gärten, Äckern, an Weg- und Waldrändern, Weidenflächen.

Wirkung: Blutdruckregulierend, leicht blutstillend, gegen Rheuma,  Gicht, Nasenbluten, Ekzeme.

Beim nächsten Spaziergang könnt Ihr ja mal schauen, ob Ihr vom Täschele was entdeckt. Die Natur hält eine Menge Geschenke für uns bereit.

Guggstu?

Selbstbemächtigung

Heilung aus Bäumen: Die Weide

Bäume vermitteln uns, allein durch ihre Präsenz, Ruhe, Kraft und Frieden. Wenn Ihr Euch traut, einen Baum zu umarmen, könnt Ihr seinen langsamen Puls spüren und ja, Euch sogar beruhigen lassen. Wir kennen und lieben die süßen Baumfrüchte wie Äpfel, Pflaumen, Kirschen.

Aber auch Blätter, Blüten und Rinden haben große Heilkräfte. Bitte schaut Euch die Bäume genau an und informiert Euch, wozu Ihr was verwenden könnt. In manchen Bäumen stecken nämlich auch giftige Substanzen. Also: sehr umsichtig sammeln!

Bei uns findet man hauptsächlich die Silber- und die Korbweide. Weiden wachsen gerne an Bachläufen und auf Feuchtwiesen.

Ich habe Weidenzweige, Blätter und Kätzchen getrocknet und klein geschnippelt. Hauptsächlich ist in der Rinde, neben Gerbstoffen, Salicin enthalten, was im Körper in Salicylsäure umgewandelt wird. Das ist der Bestandteil von Aspirin und wirkt gegen Fieber und Schmerzen. Als Mazerat kalt ansetzen und später länger köcheln lassen.  Als Tee trinken oder Umschläge daraus machen. Nur bei Beschwerden anwenden, nicht als Wellnessmittel.

Konntet Ihr bereits Erfahrungen mit der Heilkraft der Weide sammeln?

Kräutersuche

Kürzlich hatte ich mein erstes Modul zur Kräuter-Fach-Hexe. Es ist einfach unglaublich, welche Vielfalt die Natur bereit hält. Es gibt so viele Heilpflanzen und Kräutchen, die man essen kann. Doch bitte nur die bekannten Kräuter pflücken und verarbeiten. Es besteht häufig Verwechslungsgefahr mit Giftpflanzen. Beim Sammeln immer nur ein wenig pflücken und einen Rest stehen lassen für den Fortbestand. Nicht an Acker- oder Straßenrändern sammeln (sonst 🤢).

Hier eine kleine Übersicht der Pflanzen, die ich auf Wiesen in der Wetterau fand. (Ich gestalte gerade eine Kräuterseite. Da werden die Pflanzen genauer erklärt.):

Im Kräuterkurs stellen wir u.a. Cremes, Mazerate, Salben und Tinkturen her. Wenn ich unterwegs bin, sammele ich zunächst Fotos und recherchiere mittels einer Bestimmungs-App.

Selbstbemächtigung bedeutet für mich, mit Neugier und Dankbarkeit die Vielfalt der Natur zu erforschen, meinen Nutzen daraus zu ziehen und mit anderen zu teilen.

Morgens um 7.00 Uhr

Wetterau-Impressionen

Wenn ich es schaffe, vor dem Aufstehen hochzukommen und mich schnell fertigzumachen, hab ich einen wunderbaren Start in den Tag. Alles ist noch unberührt. Es summt und zwitschert, der Morgennebel wabert und die Sonne wärmt schon leicht das Gesicht.

Was flitzt denn da?
Rusty wartet auf meine Ansage.
Es ist noch ein wenig frisch.
Blühwunder

Sich aufraffen, alles (Un-)Wichtige liegen lassen und in die Natur gehen. Selbstbemächtigung. 😍

So vertraut

Für mich beginnt das Wochenende mit einem ausgedehnten Gassigang mit meinem Lieblingshund. Er wartet auf mich während ich fotografiere und Pflanzen sammle. Ich warte auf ihn, wenn er schnüffelt oder einen Stock zerkaut.

Ich streife durch die Felder und da ist dieses umunstößliche Gefühl der Verbundenheit mit genau dieser Natur. Mein Impuls ist es, mich auf den Boden zu legen und die Erde zu umarmen. (Mach ich nicht, das könnte ja jemand sehen.)

Ich überlege, wie es wäre, ganz hier her zu ziehen. Es gibt so viel zu bedenken.

Pappeln
Kleines Naturschutzgebiet
Rusty hat immer was zu tun
Rapsfelder am „Alten Berg“

Das Gefühl ist im Widerstreit mit meinem Kopf. Also lasse ich das Denken und konzentriere mich auf den Augenblick. Das ist es wahrscheinlich.

Ich nehme die Vertrautheit als Geschenk und genieße es einfach und bin dankbar.

Wege zur Selbstbemächtigung

Neues Geschirr

Ich bin sooo happy!

Nach und nach kaufe ich mir ein paar Farbkleckse zu meinem unifarbenen Geschirr. Morgens gibt’s Kaffee, mittags Tee und abends Espresso aus dem schönen Geschirr. Ich bin ganz verzückt, obwohl es doch nur ein paar Kleinigkeiten sind.

Es sind oft die kleinen Dinge, die uns die schönsten Momente schenken.

Texte und Bilder: Monika Rauch

Ist’s Cabriotime!

Bei 10°C „offen“ durch Wetterau und Vogelsberg

Die Sonne schien ab und zu und unsere Reiselust war groß. Da haben wir uns eben dick eingemümmelt, die „Kolter“ über die Knie gezogen und ein paar Kleinigkeiten zum Schnabulieren eingepackt. Los ging es Richtung Vogelsberg. Unterwegs hatten wir viele schöne Aussichten, die ich einfach nur in mich eingesogen habe.

Vorbei an hübschen Städtchen z.B. Ortenberg …
… und blühenden Rapsfeldern

Ein Teil der Rückfahrt ging über die Autobahn. Also wurde das Verdeck zugeklappt und die Heizung angemacht. Das war ein schöner Moment, als die Knochen so langsam wieder auftauten.