Besuch des Pflanzenmarktes im Hessenpark

Das Freilichtmuseum in Neu-Anspach ist für mich immer wieder ein Ausflugsziel, das sich lohnt: Alte Häuser, Scheunen, Mühlen, Stallungen aus Hessen wurden an ihren eigentlichen Standorten nummeriert, abgebaut und im Hessenpark wieder aufgebaut. So ähnlich wie bei „Malen nach Zahlen“.

Der Pflanzenmarkt findet an zwei Wochenenden im Jahr statt und zieht sich durch ein weites Areal im Hessenpark-Gelände: Die restaurierten alten Gebäude, Kunsthandwerkliches, frisch gebackenes Brot, ein Meer von Blumen …

Dieser Markt ist ein Feuerwerk für die Sinne: Die Farben und Gerüche, die vielen schönen Dinge in ländlicher Umgebung haben mein Herz aufgehen lassen.

Ich versuche, die positiven Gefühle mit in die neue Woche zu nehmen. Einige Anregungen für meine Arbeit mit Kindern habe ich jetzt auch im Koffer. Z.B. möchte ich schauen, welche alten Kunsthandwerke ich den Kindern vorstellen und sie dafür begeistern kann. Ich habe gelernt, dass es eine hessische Handwerkerlebnisroute gibt. Vielleicht gibt es ja bei uns in der Nähe eine Manufaktur? Oder wir laden einen Handwerker ein, der uns in seine Kunst einführt? Das werde ich noch recherchieren.

Ihnen wünsche ich einen guten Start in den Alltag. Vielleicht haben Sie kürzlich auch etwas Schönes erlebt, dass Sie über die Woche „retten“ möchten? Über Ihre Kommentare freue ich mich.

Fotostory Pflanzenmarkt: https://photos.app.goo.gl/1rpXceXHxLe1pEqcA

Zur Information: Dieser Artikel enthält unbezahlte Werbung.

Achtung Urheberrecht: Fotos und Text: Monika Rauch

In der Ruhe liegt die Kraft

Heute nutzte ich meine freie Zeit zum Ausschlafen, Balkonschrubben und Pflanzen.

Alles ging ging mir leicht von der Hand. Ich tat das, was ich schon die ganze Zeit tun wollte. Ich arbeitete eines nach dem anderen ab.

Ich fühlte mich friedvoll und ruhig. Die Arbeit floß mir aus der Hand.

Ich musste nicht – ich wollte tun! Das ist wahrscheinlich der Grund dafür, dass ich ganz entspannt eine ganze Menge „weggeschafft“ habe, ganz ohne inneren Druck. Ich nutzte die Kraft, die aus der Ruhe entspringt.

Es ist manchmal ganz schön schwer, gelassen und ruhig die anstehenden Aufgaben zu erledigen. Und daraus noch Kraft zu ziehen. Wenn ihr mögt, begleite ich Euch bei Euren Prozessen.

Ein Saunatag

Wir gehen sehr gerne in die Sauna; am liebsten nach Hanau. Dort sind wir meist 4 – 6 Stunden und lesen, schreiben und schlafen sehr viel.

Im Bistro bei Pizzabrot und alkoholfreiem Weizenbier kommt es oft zu netten Gesprächen mit anderen Saunagästen.

Zwischendurch schwitzen wir ordentlich. Mein Gefährte so richtig hart bei 90° mit diversen Aufgüssen; ich mag es lieber etwas gemäßigter bei niedrigen Temperaturen. Treffpunkt ist dann das Dampfbad.

Warum ich das alles schreibe?

Es ist eine gute Form, vom Alltag runterzukommen und Kraft zu tanken. Außerdem ist es ein körperlicher Reinigungsakt. Man schwitzt und schwemmt einiges, was sich so angesammelt hat an Schlackstoffen, Schadstoffen und/oder Keimen heraus. Natürlich sollte man viel Flüssigkeit zu sich nehmen in Form von Wasser oder gerne auch mit alkoholfreiem Bier, das mit Mineralstoffen und Elektrolyten versorgt – und schmeckt.

Ich persönlich gehe noch aus einem anderen Grund in die Sauna. Ich nutze die Zeit zur Meditation und inneren Reinigung. Ich schaue, welche Ballaste ich mit mir rumschleppe und wie ich sie auflösen kann:

  • Was habe ich letzte Woche erlebt?
  • Was ging mir nahe?
  • Was war gut?
  • Was habe ich gesagt/getan, was weniger gut war? Sollte ich jemanden um Entschuldigung bitten? Und/oder mir selbst verzeihen?
  • Wie geht es weiter privat/beruflich?
  • Welche Wünsche hab‘ ich?
  • Kann ich neue Ziele definieren?
  • Wo sollte ich umdenken?

Mittels kinesiologischem Abfragen komme ich schnell zum Kern meiner momentanen Befindlichkeiten. Manches kann ich direkt ausbalancieren. Manches braucht etwas länger (s. Methoden). Daran arbeite ich dann zuhause weiter.

Einen Tag in der Sauna zu verbringen ist für mich friedvoll und ausbalanciert. So kann ich mit neuen Anregungen und Ideen voller Kraft ins Leben hinausgehen.

Dieser Artikel enthält unbezahlte Werbung.

Ausflug zur Kinder- und Jugendfarm

Die warme Jahreszeit ist eine gute Gelegenheit, die Kinder- und Jugendfarm kennenzulernen. Die Farm liegt in Feldrandlage in Maintal-Hochstadt. Die Kinder- und Jugendfarm ist als Verein konzipiert und lebt vom Engagement seiner Mitglieder. Zu den Öffnungszeiten ist immer jemand da, der erklärt und unterstützt. An manchen Wochenenden wird dort ein Übernachtungslager für Eltern- und Kinder angeboten. Außerdem kann man dort auch Kindergeburtstage feiern. Auf dem Gelände gibt es einiges zu erkunden und zu tun:

Bogenschießen Jeder hat drei Schuss frei, dann muss man sich wieder hinten anstellen. Wer sich nicht an die Regeln hält, darf eine Runde aussetzen.

Bauen Sägen, hämmern und anmalen – an einer Hütte arbeiten oder etwas Anderes kreieren …

… Über die Hügel rennen, verstecken, Rollen spielen, im Baumhaus klettern, schaukeln, wippen, springen, säen und pflanzen …

… und wilde Tiere beobachten und wieder freilassen.

Ein Highligth ist das große Lagerfeuer mit Stockbrot

Anfangs sind manche Kinder etwas verunsichert: Was soll ich denn hier machen? Also erstmal vorsichtig das Terrain sondieren … und auf einmal hat man etwas für sich entdeckt. Einige Kinder finden neue Spielgefährten, andere beschäftigen sich mit Dingen, für die sie bisher kein Interesse hatten. Insgesamt ist es sehr harmonisch und ruhig. Es ist ja auch mittlerweile erforscht, dass Betätigung in der freien Natur die Sinne beruhigt. Das liegt u.a. am Sonnenlicht, der frischen Luft, der Erde, am Geruch, den Farben und den Naturgeräuschen. Wer entspannt ist, kann kreativ und im Flow sein. Das konnte ich immer wieder beobachten.

Ich empfehle sehr gerne diese Einrichtung. Kinder bekommen hier ein Stück Freiheit geschenkt fern von Konsum- und Medienterror.

Aus dem Vereins-Flyer (unbezahlte Werbung):


Wie Phoenix aus der Asche

Zum Anfang des Jahres wollte ich meine kleine Praxis eröffnen. Dann wurde ich krank. Ich war über eine Woche im Bett und konnte kaum einen klaren Gedanken fassen. Mit der Krankheit kamen die Zweifel: „Was, du willst dich selbständig machen? Wie vermessen, du hast doch keine Ahnung.“ Mit der körperlichen Schwäche schwächelte ich auch im Inneren. Ich bekam kalte Füße. „Soll ich das wirklich machen? Was, wenn keine Kunden kommen? Wenn ich gleich mein erstes Gespräch vermurkse? …“ Die Füße waren nicht nur kalt, sie waren kaum zu spüren. Mir war schwindelig und ich lief wie auf Watte. Das war noch heute morgen so. Ich bin immer noch in der Rekonvaleszenz. Ich erneuere mich körperlich, gewinne an Kraft und möchte losstarten. Ich genese und meine alte Kraft kehrt langsam zurück.

Ich erinnere mich gut an die Zeit, als unsere Kinder noch jünger waren. Mindestens zweimal im Jahr waren beide nacheinander oder gleichzeitig krank. Wir Eltern hielten sie, kochten Tee und Hühnersuppe, waren für sie da und haben gemeinsam die Zeit durchgestanden. Nach ein, zwei Wochen war es vorbei: Die Jungs waren wieder fit und konnten weitermachen … und wir auch. Und doch war etwas anders, fast unmerklich, aber immer eindeutig: Nach jeder Krankheit hatten unsere Kinder einen Entwicklungsschritt abgeschlossen. Als sie ganz klein waren, brachen die Zähne nach Fieberschüben durch, nach Krankheiten fingen sie an zu krabbeln, laufen und später zu sprechen – als sie älter wurden, zeigte es sich, dass die jeweilige Krankheit den letzten Feinschliff gab. Ein kurzer Stop, ein Verharren, Innehalten … Kräfte sammeln, um dann mit voller Kraft loszulegen.

So möchte ich, dass meine Erkrankung mir auch den letzten Feinschliff für mein Vorhaben gibt. Ich glaube ganz fest daran, dass ich gestärkt diese Aufgabe angehen kann und dass ich sozusagen wie Phönizia aus der Asche entsteige.

Ab heute eröffne ich diesen Blog und wünsche mir viele Menschen, die mich hier ein Stück des Weges begleiten und gleichzeitig freue ich mich über Menschen, die zu mir finden und die ich als Coach ein Stück ihres Weges begleiten darf.

Ihnen wünsche ich einen guten Start in die neue Woche und wenn Sie krank sind/waren: Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Kräfte bündeln und mit ganzem Herzen Ihre Vorhaben angehen. Falls Sie sich fragen, welche Vorhaben das denn sein sollen, helfe ich gerne bei der Formulierung neuer Ziele.

Alles Gute

Monika Rauch