
Jeder Tag birgt eine Chance!
Liebe – immer!
Selbstbemächtigung = das Glück in den kleinen Dingen finden

Jeder Tag birgt eine Chance!
Liebe – immer!
Selbstbemächtigung = das Glück in den kleinen Dingen finden
Die Tage werden kürzer und eigentlich will ich mich ins Haus verkriechen. Und uneigentlich überwinde ich mich manchmal und werde damit belohnt, dass meine Stimmung friedlich wird.
Das ist der Reigen der Natur: Pflanzen sterben ab und werfen ihren Samen aus. Oder sie ziehen ihre Kraft in die Wurzel, damit sie sich im Frühling wieder voll entfalten können. Tiere fressen sich eine Schutzschicht an, ziehen in den Süden oder gehen in den Winterschlaf.

Nur wir Menschen gehen mit aller Gewalt unseren „Geschäften“ nach, ohne auch nur einen Moment inne zu halten und zu schauen, ob uns das entspricht, was wir da so treiben. Gerade jetzt beginnt sie wieder, die besinnliche Weihnachtszeit. Da wird gefeiert, gefressen und gekauft – wie im Rausch. Und mal ehrlich, richtig zufrieden macht das auch nicht immer. Im Innern aber treibt uns der Wunsch nach Gemeinsamkeit, Ruhe und Erholung. Das Genießen möchte ich auch nicht verdammen, es macht ja durchaus Spaß, etwas Leckeres zu essen und über Weihnachtsmärkte zu schlendern. Kennen wir unsere tiefsten Bedürfnisse?Stülpen wir uns den Konsum über, um nicht ins tiefe Gefühl zu kommen?
Was wir als Kinder gerne gemacht haben, passt anscheinend nicht in unsere Zeit: Vielleicht sollten wir wieder singen, uns Geschichten erzählen, rausgehen, um ein Feuer tanzen, Plätzchen backen, uns einkuscheln, lesen, die Ernte verarbeiten, Tagebuch schreiben und Gedichte, in die Sauna gehen und mit lieben Menschen zusammen sein?

Diese Dinge galten viele Jahrhunderte, wahrscheinlich Jahrtausende als richtig. Seit der Industrialisierung und der Aufklärung aber, haben wir uns „denaturalisiert“. Wir vertrauen der Forschung mehr als unserem Gefühl und folgen anscheinend anderen Gesetzen. Trotzdem sind wir, was wir sind: Naturwesen. Eine tiefe Sehnsucht nach unserer wahren Natur erfasst immer mehr Menschen. Das sieht man auch in den sozialen Netzwerken: Einfaches Leben, Upcycling, draußen sein, spirituelle Anschauungen, kochen mit gesunden Lebensmitteln etc. spricht immer mehr Menschen (Follower) an.
Eigentlich brauchen wir wenig: Ein Dach über dem Kopf, Wärme im Winter, genügend gute Nahrung, sauberes Wasser, frische Luft, Bewegung, Musik, Freunde, Familie, Tiere – Natur eben. Jeder sollte seinen Begabungen nachgehen dürfen, um ein sinnerfülltes Leben zu haben.
Dunkle Zeit
Wenn bunt die Blätter flattern
und leis' Kastanien plattern.
Die Beeren am Strauch sind für Vögelchens Bauch.
Der Tisch so reich gedeckt,vom Igelchen entdeckt.
Die Nuss versteckt das Eichhorn gut, wenn es die nur finden tut!
Die Rüben am Rand vom Feld bringen Zucker für wenig Geld.
Im Keller lagern Äpfel fein, sie werden bald im Kuchen sein.
Dann bläst der Wind die Blätter fort. Nass und kalt wirds an manchem Ort.
Sanft legt sich übers Land Nebel mit ruhiger Hand.
Nach innen ziehen wir uns ein Stück in uns selbst zurück.
Langsam geht die Welt zur Ruh und Schnee decket die Landschaft zu.
Drinnen im Haus knistert das Feuer und
versteckt sich die Maus.
Alt und Jung sind ohne Hast, von den Schultern fällt die Last.
Die glänzende Weihnachtszeit macht die Herzen weit.
Unterm Weihnachtsbaum erfüllt sich mancher Traum.
Kalt und kälter in den rauen Nächten schwirren Wesen, uns zu knechten.
Vorräte sich zu Ende neigen - es herrscht tiefes Schweigen.
Endlich zum Jahresende kommt die Sonnenwende.
Klirrende Kälte und Sonnenschein bringen Bewegung hinein.
Bei der Fassenacht wird Radau gemacht. Und mit müden Knochen wird ans Licht gekrochen.
Langsam erwacht das Leben, alles sprießt dem Licht entgegen.
So die helle Zeit beginnt, die dunkle aber – verrinnt.
Monika Rauch
Ich wünsche Euch allen eine sinnbringende, erfüllende und ruhige dunkle Zeit, damit Ihr mit voller Kraft im Hellen erwachen könnt.
Selbstbemächtigung = sich de Natur hingeben
Monika
Fotos: Monika Rauch und Pixabay

Jesus Christus, Gottes Sohn, ist am dritten Tag nach seiner Kreuzigung auferstanden. So steht es um neuen Testament der Bibel und darum feiern wir Ostern. Ostern ist der wichtigste Feiertag der Christenheit: Hoffnung auf eine Wiederbelebung nach dem Tod. Die Toten schlafen und werden, wenn sie auf Gott vertrauen, auferweckt.
In anderen (östlichen) Religionen glaubt man an die Reinkarnation, d.h. der Wiedergeburt nachdem die Seele den Körper verlassen hat. Reinkarnation bedeutet „wieder ins Fleisch kommen“. D.h. man wird als Mensch, Tier oder Pflanze wiedergeboren und erlebt somit Wachstum der Seele. „Karma“ erschwert noch das Ganze, denn nach dieser Lehre büßt man für seine Misstetaten im nächsten Leben.
Überhaupt ist in vielen Religionen das Prinzip des Strafens und Belohnens ein wunderbares Mittel, um die Menschen gefügig zu halten. In der christlichen Kirche gibt es das auch in vielen Ausprägungen: Man spricht vom Fegefeuer und vom bösen Teufel. Oder man darf nicht auferstehen, wenn man „böse“ gelebt hat.
Was ist aber „böse“? Als ich Kind war, war es schon „böse“, wenn man „Widerworte“ gegeben hat. Wie oft stand ich im Kindergarten in der Ecke und wusste gar nicht, wie mir geschah. „Ungehorsamheit“, „ein anderer Lebensentwurf“ „ein anderer Glaube“ … wurden seit jeher bestraft. Leider war und ist das in vielen Religionen noch gang und gäbe. „Böse“ ist abhängig von den Werten einer Gesellschaft. Liberalisiert diese sich, wie in unserer westlichen Welt, wird der Ruf nach Belohnung und Bestrafung leiser. Allerdings gibt es noch sehr viele Relikte aus grauen Vorzeiten, wo das alte System greift (Schulnoten, Gewalt als Erziehungsmittel, Cybermobbing bei Andersdenkenden usw.).
Es gibt ein uns angeborenes Wissen, was richtig und falsch ist ähnlich der 10 Gebote im Alten Testament der Bibel: Nicht stehlen, töten, Ehe brechen, neiden, den Feiertag heiligen usw. Je nach Religion, Werten und Zeitgeist einer Gesellschaft werden die Gebote interpretiert und gelebt.
Jesu Leben und Wirken, alles was er gesagt und getan hat, geschah mit Liebe im Herzen. Nicht „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, nein ein Grundverständnis für alle Eigenarten des Lebens: Nachsicht, Langmut, Verzeihen Rücksicht, Toleranz – Liebe, die keine Bedingungen knüpft, letztendlich Liebe und Nachsicht zu und mit uns selbst.
Die Liebe war auch im alten Testament vertreten, doch war sie ein zartes Pflänzchen, in einer Zeit voller Krieg, Drama und Leid. Leider tickt die Welt (und somit wir) oft noch ganz ähnlich wie vor vielen tausend Jahren.
Mag man an Auferstehung oder Reinkarnation glauben oder nicht, Jesu Wirken zeigt den Weg aus dem Dilemma: Man kann immer wieder neu aus den alten Verstrickungen und Dramen heraustreten und ein liebevolles Leben führen. Jeder, der das für sich entdeckt und lebt, wirkt sich auf das gesamte Kollektiv aus. Jeder positive Gedanke, jedes freundliche Wort, jedes Verzeihen und jede Wertschätzung, macht die Welt heller. Wir sollten unsere Eigenwirkung für die Welt nicht unterschätzen. Ebenso wirken sich auch die vielen negativen Gefühle wie Neid, Hass und Gier auf das Weltgeschehen aus.

Paradiesische Zustände Stellt Euch mal vor, wir alle würden ein liebevolles Leben führen. Jeder würde auf sein Gefühle hören und seinen Neigungen entsprechend leben – ohne Bewertung durch andere. Stellt Euch vor, wir könnten verzeihen und andere hätten die Chance, Fehler gutzumachen. Stellt Euch vor, wir ließen unkommentiert zu, dass jemand eine andere Meinung hat und wir könnten ruhig und ohne Unterbrechung unsere Ansicht darlegen. Und wir dürften unsere Meinung ändern, ohne Gesichtsverlust. Wir würden unseren Kindern ein liebevolles Vorbild sein und ohne drakonischen Strafen mit ihnen leben. Wir würden anderen den Vortritt lassen können, die Natur ehren, die Umwelt schützen. Wir würden schauen, dass die Güter auf der Welt gut verteilt sind und dass niemand hungern müsste. Wir würden die Meinung der Alten achten und aus Schaden lernen. Wir würden forschen, kreativ sein und jeder Einzelne bereicherte die Welt mit seinen Gaben. Wir hätten Spaß und keiner müsste Harfe auf einer Wolke klimpern und Halleluja rufen. Was für friedvolle Aussichten!
Warum haben wir damit nicht längst schon angefangen?
Selbstbemächtigung = sich für die Liebe entscheiden

Wann wird aus Liebe und Zuversicht, Angst und Schrecken? Ab wann kippt es? Und wie kommt man aus dem Dilemma wieder raus?
Selbstbemächtigung = innerer Friede erzeugt äußeren Frieden

In Gedanken an alle Menschen, die sich im Krieg befinden.
Müssen wir ein schlechtes Gewissen haben, weil es uns gut geht? Nein, wir sollten dafür sorgen, dass es uns gut geht! Denn erst wenn wir das Leben feiern, werden wir den Frieden einläuten können. In Liebe und Empathie für unsere Nächsten.
Friede beginnt in uns.
Selbstbemächtigung = innerer Friede erzeugt äußeren Frieden

Was haben meine inneren Verletzungen mit der Ukraine zu tun?
Stellt Euch doch nur mal vor, jeder wäre mit sich im Klaren und würde bewusst das tun, was er wirklich möchte.
Stellt Euch vor, jedes Loch, dass uns gerissen wurde (im Leben, in der Kindheit, im Mutterleib), würde geheilt.
Stellt Euch vor, wir wären im Einklang mit uns selbst. Die unbändige Wut, die Angst, die Leere, das Sehnen nach der Erfüllung … wären einfach weg.
Stellt Euch vor, wir ließen Schuldzuweisungen sein und übernähmen Verantwortung. Wir wissen ja, dass wir Ereignisse so deuten, wie wir gestrickt sind.
Stellt Euch vor, wir würden das Jammern über unsere schlechten Bedingungen lassen und wir würden vertrauen.
Dann brauchen wir uns nicht mehr mit Äußerlichkeiten auffüllen.
Wir übernehmen Verantwortung.
Das gesamte Kollektiv. Weltweit.
Innerer Frieden führt zu äußerem Frieden.
Das können wir tun, wenn wir etwas verändern wollen.

Selbstbemächtigung