Heute Morgen haben mich drei Pflanzen erfreut, die über Nacht (bzw. am frühen Morgen) erblüht sind. Die Farbe Gelb symbolisiert die Sonne, die Licht und Wärme schenkt und zum Wachstum anregt. Gelb vitalisiert und hebt sie Stimmung. Sie regt zum inneren Wachstum an. Farbkreis Gelb ist als Primärfarbe im Farbkreis die hellste Farbe – Lila oder Violett sind Gegenfarben oder Komplementärfarben zu Gelb. Das bedeutet ä, dass beide Farben nebeneinander die Intensität gegenseitig unterstützen.
Nachtkerze
Bei uns blühen die Nachtkerzen! Ich hab‘ den Samen vor 2 Jahren bei einer wilden Pflanze abgeknappst und in den Kräutergarten geworfen. Heilwirkung Die Nachtkerze wirkt hautheilend (entzündungshemmend), blutdrucksenkend und entspannend. Die wird eingesetzt bei Hauterkrankungen, zur Stabilisierung des Herz-Kreislauf-Systems und in der Frauenheilkunde(z.B. bei PMS).Aus den Samen kann man, in Öl ausgezogen, das wertvolle Nachtkerzenöl herstellen. Essbar Die Blüten sind essbar, sie haben einen leicht scharfen Geschmack. Sie können aber auch in den Kräutertee wandern. Im Herbst gräbt man die Wurzeln aus und kann sie zu verschiedenen Speisen verarbeiten. Symbolik Da die Nachtkerze nächtlich erblüht, symbolisiert sie spirituell das Licht im Dunkeln und steht für Neuanfänge und Entspannung.
Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
Bei mir sitzt es, wenig beachtet, in einem Blumenkübel. Heilwirkung Pfennigkraut hilft bei Husten, Magen-Darm-Erkrankungen sowie bei Durchfall. Dazu wird das Kraut getrocknet und als Tee getrunken, der bitter schmeckt. Äußerlich kann ein Umschlag aus frischen, zerstoßenen Blättern bei schlecht heilenden Wunden, Ekzemen, Geschwüren und Hautausschlägen helfen.
Feuerlilie (Lilium bulbiferum)
Die Zwiebelpflanze ist winterhart. Normalerweise hat die Pflanze eine orange-rote Farbe. Sie ist eine Randpflanze, die es gerne halbschattig mag und auf leicht kalkigem Boden wächst. Sie wächst im mitteleuropäischen, alpinen Raum und steht auf der roten Liste der gefährdeten Pflanzen. Heilwirkung Die Zwiebel ist, zumindest für Katzen, giftig. Daher würde ich sie nicht innerlich verwenden. Äußerlich soll die Pflanze die Narbenheilung und Wundheilung fördern.
Selbstbemächtigung = sich vom Gelb inspirieren lassen
… bildet eine Gattung innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
Weitere Namen Löwenschwanz, Herzgold, Herzkräutel, Mutterwurz oder Wolfstrapp
In meinem Garten blüht wieder das Herzgespann. Das Kraut wirkt positiv auf Herz, Lunge und Magen. So wird die Pflanze bei Herzproblemen, wie Herzrasen, Herzenge, Bluthochdruck, zudem bei Schilddrüsenüberfunktion und bei Magendrücken, angewendet. In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Pflanze beim Geburtsvorgang eingesetzt.
Inhaltsstoffe Flavonoide (Apigin z.B. kann den Östrogenhaushalt beeinflussen), Bitterstoffe, Betaine (Ammoniumverbindungen, die vor Verkalkung schützen), Gerbstoffe, Herzglykoside, Alkaloide. Das Gesamtpaket der Inhaltsstoffe aktiviert das vegetative Nervensystem, (Parasympatikus). Die Bitter- und Gerbstoffe wirken zudem positiv auf Magen Darm, Galle und Leber.
Blüten, Stengel und Blätter können als Tee oder Tinktur verwendet werden. Aber … man sollte sich auf einen ziemlich bitteren Geschmack einlassen. Mit etwas Zitrone und Honig wird es erträglicher.
Herzgespann wächst auf trockenen und nährstoffreichen Böden, auf Schuttplätzen, Brachland und Gräben.
Hergespann gehört zu den gefährdeten Pflanzen und darf wildwachsend nicht gepflückt werden. Deshalb habe ich mir eine Pflanze aus dem Gartenfachhandel bestellt und kultiviert.
Energetisch zwingt das Herzgespann zum Innehalten, zur Ruhe und zur Überprüfung des eingeschlagenen Lebensweges. Es kann heftig wie ein lebensrettender Defibrilator wirken.
Selbstbemächtigung = auf allen Ebenen das Herz entspannen
Morgens ist die Welt noch frisch und unberührt und es lohnt sich, die Umgebung zu erkunden. So viele Eindrücke: Wasserplätschern und seichter Wind, Vogelgezwitscher und Bienensummen, weiße, gelbe und violette Farbtupfer im linden Grün und duftende Blüten – herrlich! Unterwegs traf ich noch einen alten Bekannten auf ein Schwätzchen. So konnte der Tag gut starten.
„Die Grüne Mitte ist ein etwa zwei Quadratkilometer großes Gebiet, das zwischen den Maintaler Stadtteilen Bischofsheim, Dörnigheim und Hochstadt liegt. Die Grüne Mitte hat eine wichtige Funktion als Naherholungs- und Freizeitgebiet für die Stadtteile. Sie ist aber auch durch ihre Wegstruktur eine attraktive Verbindung für Radfahrerinnen und Radfahrern und zu Fuß um in die anderen Stadtteile zu gelangen. Die Landwirtschaft nutzt viele Flächen als Weideland oder mäht die Wiesen als Grünfutter. Das Gebiet zeichnet sich durch eine attraktive, abwechslungsreiche Landschaft aus. Es befinden sich dort Streuobstwiesen, eine Flugsanddüne, Feuchtgrünland, Seen, Bachläufe und vieles mehr, außerdem ist sie ist ein Rückzugsgebiet für Vögel und andere Tiere und es wachsen dort seltene Pflanzen. …“
AngelseeDie Nilgänse beugen mich skeptisch GänsekinderLieblingsbildKleine Schleuse … ob die noch funktioniert?Sauerkirsche oder Ulme? Die App konnte nicht helfen. ???Und zu guter Letzt ein Storch.
Wie schön leuchtet das Gelb in der Frühlingssonne!
„Die Farbe Gelb stärkt gleichermaßen das Selbstvertrauen wie auch die Risikofreude. Studien aus der Experimentalpsychologie zeigen zudem, dass Gelb Ängste hemmt und wohlige Gefühle erzeugt.“ AOK.de
Oberhalb des Städtchens Maintal-Hochstadt lohnt sich ein Spaziergang im Naherholungsgebiet Hartig. Hier hat’s einen sagenhaften Blick auf die Skyline von Frankfurt. Und gerade ist die Apfelblüte in vollem Gange. Anschließend kann man im Café Pearson & Puppe (meine Empfehlung) oder in einem der vielen Restaurants auf der Hauptstraße für’s „leibliche Wohl“ sorgen.
Wenn Ihr noch ein paar Bilder von Hochstadt haben wollt, schaut mal auf meine anderen Blogs:
Urlaub! Die paar freie Tage nutzen wir für einen Wellness-Aufenthalt in der Rhön. Hier ist’s klimatechnisch etwas rauer als bei uns im Rhein-Main-Gebiet – es gefällt uns, wenn der Wind die Köpfe freibläst. Wir haben ein nettes Hotel mit einem schönen Wellnessbereich. Also gehen wir nachmittags in die Sauna und vormittags geht’s auf Wanderschaft.
Mir persönlich dient dieser Urlaub, meinen Rhythmus zu finden. D.h. ich entschleunige und versuche, eine Strategie zu entwickeln, die mir im normalen Alltag weiterhilft. Bewegung und Natur unterstützen mich dabei.
Selbstbemächtigung = Unterstützung in der Natur finden
Es wurde Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang mit meiner Freundin und unserem Lieblingshund. Diesmal ging es zum Alten Berg, dem kleinen Waldstück zwischen Nieder Wöllstadt und Petterweil. Wir starteten in Rodheim bei der Feuerwehr und hielten uns links parallel zur Landstraße nach Wöllstadt. Vorbei an einem Bauernhof, an Gärten, furchterregenden Wachhunden, neugierigen Ziegen und fruchtbaren Feldern, gelangten wir schließlich an unser Ziel. Während des Laufens unterhielten wir uns angeregt und bewunderten die üppige Natur. Wir sahen ein großes Rudel Rehe über die Felder flitzen, Gänse, Hasen und einen Gabelweiher. Und in den Feldern zwitscherten die Lerchen. Es war erhebend. Nach dem Spaziergang war das Engegefühl, was ich in letzter Zeit öfter im Brustbereich habe, verschwunden. Ich fühlte mich locker und frei.
Drei Dinge wollte ich: Laufen, Kräuter sammeln und neues Terrain erkunden. Das Örtchen Büdesheim gehört seit der Gebietsreform 1970 zur Gemeinde Schöneck und somit dem Main-Kinzig-Kreis an. Geografisch gehört Büdesheim zur Heldenberger Wetterau. Es hat hier u.a. ein altes Schloß und ein neues, zwei Kirchen und eine Mühle. An eben dieser stellte ich mein Auto ab und lief den geteerten Weg zwischen dem Erlenbach und den Bahnschienen. Nach ca. einem Kilometer zweigte ein Feldweg links in Richtung des Baches ab. Dort erwarteten mich überschwemmte Wiesen mit Schwänen, Enten, Gänsen und Störchen. Über mir kreisten Milane und in Bäumen und Büschen zwitscherten die Singvögel.
Der Erlenbach entspringt in Büdesheim und mündet nach ca. 2,5 Kilometern in die Nidder.KorbweideStorchennestDie Phillipi-Mühle wurde im Jahr 1331 erstmalig erwähnt und wurde damals mit Wasserkraft angetrieben. Heute geschieht das elektronisch. Die Mühle beliefert Bäckereien und Industrien mit Weizen- und Roggenmehl in verschiedenen Mahlungen. Als Privatkunde kann man dort auch Mehl ab 10/25 Kilogramm erwerben.
Beim Laufen war ich total „geflasht“. Die Natur bot mir wesentlich mehr an, als ich erwartete: Ich sah, hörte, roch, schmeckte und spürte und zugleich bewegte ich mich.
Und ein paar Kräutlein boten sich mir auch, hier die genießbaren;
Nur das Scharbockskraut ernten, was noch keine Blüten angesetzt hat NelkenwurzEhrenpreis Taubnesseln
Und die, die man lieber stehen läßt, weil sie giftig oder unbekannt sind:
Teppichknörerich oder Flockenblume?Kerbel oder Schierling oder Hundspetersilie? Da lass‘ ich lieber die Finger von.LerchenspornHyazinthen
Diese kleine Exkursion war ein richtiges „Erlebnis“. Dazu brauchte es gar nicht viel, ich hab lediglich die Natur in mein Herz gelassen. Und weit weg von zuhause war ich auch nicht.
Momentan fällt im Garten einiges an Grünschnitt an. Daraus kann man einige Hingugger basteln. Falls man keinen Garten hat, kann man bei Nachbarn oder anderen Bekannten nachfragen. Die beiden Diy’s kann man auch gut mit Kindern basteln.
Windlicht und Vase
So geht’s:
dünne Äste mit der Gartenschere in gewünschte Größe schneiden (sie können gerne unterschiedlich groß sein)
Schraubglas nach und nach mit Heißkleber einstreichen
Hölzchen anbringen
ggf. mit Schnur und Dekoration verzieren
als Vase oder Teelicht verwenden
Dekoleiter
Meine Leiter habe ich an unser Gartenhaus gehängt und mit Blumen dekoriert. Da wird noch einiger Tünnef hinzukommen.
So geht’s:
7 – 10 Hölzchen in gleicher Länge schneiden
ca. 2,50 bis 3 m Paketschnur abschneiden
Schnur hälftig nehmen, befestigen (z.B. am Griff einer Schranktür) und oben starten: ein Hölzchen rechts und links einbinden … Abstand halten … nächste Hölzchen einbinden, bis alle gebunden sind und voila … die Strickleiter ist fertig!
Der alte Redensart „vom Hölzchen zum Stöckchen kommen“ meint, dass man abschweift, sich verzettelt oder drumherum redet.
Das dauert sicherlich lange, bis sich herauskristallisiert, was gemeint ist. Es birgt aber den Vorteil, dass man kleine Nebengeschichten erzählt oder so lange herumexperimentiert, bis etwas Schönes entstanden ist.
So ist es auch bei mir gewesen: Erst hatte ich gesammelt (die „Hölskes“) und dann im Internet recherchiert, was man damit machen kann. Dabei kamen mir auch noch andere Ideen, die ich koch ausprobieren werde.
Selbstbemächtigung = vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen