Rosen

„Ein Mensch bemerkt mit bitterm Zorn, dass keine Rose ohne Dorn. Doch muss ihn noch viel erbosen, dass sehr viel Dornen ohne Rosen.” Eugen Roth (1895 – 1976)

Hundsrose (Rosa Canina) – Wildrose

Sie gilt als die Königin der Blumen – die Rose. Ursprünglich kommt die wilde Rose aus China und hat sich im Laufe der Zeit auf der ganzen Welt ausgebreitet.

Man unterscheidet zwischen Wildrosen und Kulturrosen. Wildrosen sind „unbehandelt“, sie haben keine gefüllten Blüten und bilden Hagebutten. Sie bieten Bienen und Hummeln ausreichend Nahrung. Kulturrosen sind das Ergebnis von Kreuzungen und Veredelungen. Mittlerweile gibt es über 30.000 Sorten und jede hat eine etwas andere Form, Größe und/oder Farbe. Die meisten Rosen haben – botanisch korrekt ausgedrückt – Stacheln, manchmal auch unter den Blättern. Ihre Blüten haben ätherische Öle, denen sie ihren typischen Duft verdanken. Daher findet man Rosenöle in vielen Kosmetikprodukten.

Als Heilpflanze dient sie als Mittel bei Leber-/ Gallenproblemen und psychisch bei Stress, Kummer, Angst und zur Beruhigung. Rosenblüten finden bei Durchfall, zur Wundheilung, bei Herpes und Akne Verwendung. Sie enthalten entzündungshemmende Gerbstoffe und Flavonoide. Früher war die Rose ein Nahrungsmittel.

Ihre Früchte, die Hagebutten, haben einen hohen Gehalt an Vitamin C und bieten somit einen starken Zellschutz. Sie helfen als Tee von innen und äußerlich wirken sie in Cremes, Ölen, Tinkturen.

Was man aus Hagebutten alles machen kann:

https://monika-rauch.com/2021/12/30/puelverchen

/https://monika-rauch.com/2022/06/04/hagebutten-ringelblumen-creme/

https://monika-rauch.com/2022/02/19/powermittel-gegen-verspannungen-augenringe-und-cellulite/

Heute wird sie vor allem wegen ihrer „Schönheit“ und ihres Duftes verehrt. Rosen werden als Zeichen der Liebe, Freundschaft, Versöhnung, Respekt, Dankbarkeit … verschenkt. Jede Farbe hat eine andere Bedeutung.

In der Kunst- und Kulturszene hat die Rose ihren festen Platz: Lieder, Gedichte und Gemälde drehen sich um die Rose. Oft wird der scheinbare Widerspruch zwischen ihrer Anmut und ihrer Gefährlichkeit aufgezeigt; so schön und doch so verletzend durch ihre Dornen (richtig: Stacheln) kann sie sein. Dabei haben die Stacheln durchaus einen Sinn – sie dienen vor allem als Fraßschutz und als Kletterhilfe beim Ranken.

Diese Dornen, die hätten wir manchmal gerne weggezüchtet und wünschten, dass einmal alles glatt ginge, dass alles „vollkommen“ sei – wie bei einer schönen Rose. Aber eine schöne Rose ist nicht nur perfekt, sie braucht einen Schutz.

Die Rose (Rosa) ist der Namensgeber der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Viele Heilpflanzen und Früchte gehören dazu wie: Erdbeeren, Äpfel, Aprikosen, Kirschen, Pflaumen Mirabellen, Birnen, Brombeeren, Himbeeren.

Ich liebe sie, die Rosen. Wenn ich richtig überlege, ist sie mir die kleine zarte Wildrose mit ihrem dezenten Duft und ihren Stacheln am liebsten. Sie ist perfekt, wie sie ist; wild und frei. Sie dient als Nahrung und trägt Früchte. Viel mehr als die Kulturrose, die so edel gezüchtet wurde, dass sie manchmal ohne Schnitt und Stütze nicht überleben kann.

Selbstbemächtigung = wild, frei und mit Stacheln sein

Hagebutten-Ringelblumen-Creme zur Hautpflege

Das wichtigste bei der Creme ist das Emulgieren, d.h. Öle und Wasser verbinden sich zu einer cremigen Konsistenz. Damit sich Öl und Wasser miteinander verbinden, braucht es einen Emulgator (z.B. Tegomuls), die gleiche Temperatur beider Stoffe und kräftiges Rühren (mit dem Stabmixer geht’s schneller). Da keine Konservierungsmittel in die Creme kommen, kann man mit einigen Tropfen ätherischen Öls sowie mit etwas Alkohol in der Wasserphase die Creme etwas haltbarer machen. Außerdem sollte man die Gerätschaften und Tigel desinfizieren z.B. durch Abkochung.

Rezept für 300 g Creme Fettphase: 90 ml Hagebuttenöl erwärmen, insgesamt 12 g Bienenwachs und Sheabutter darin schmelzen, danach 18 g Emulgator hinzugeben, unter rühren etwas runterkühlen (auf ca. 50°C). Wasserphase: 180 ml starker Ringelblumentee mit einem Schuss Wiesenlabkraut-Tinktur auf ca. 50 C° erwärmen. Emulgieren: Den Tee in die Ölphase einrühren und so lange mit dem Stabmixer mixen, bis sich alles zu einer Creme bindet. Einige Tropfen ätherisches Rosenöl hinzugeben und in saubere Gläser füllen. Ein Küchenkrepp über die Gläser legen bis die Creme abgekühlt ist. Verschließen und im Kühlschrank lagern. Haltbarkeit 2 – 3 Wochen Ich habe einige Gläschen verschenkt und einige eingefroren.

Die Kombination für diese Creme habe ich mir selbst ausgedacht. Ich bin vom Hagebuttenöl begeistert und Ringelblume wirkt bei mir sehr beruhigend. Daher werde ich die Creme jetzt erst testen und später über die Erfahrungen berichten. Das gilt bei allen kosmetischen Produkten: Bitte immer auf die Verträglichkeit überprüfen!

Anstatt Hagebuttenöl kann man jeden anderen Pflanzenölauszug (oder einfach nur ein gutes Träger-Öl z.B. Jojobaöl, Mandelöl) nehmen in Kombination mit einer Tinktur oder destilliertem Wasser. Einigen Tropfen ätherisches Öl sorgen für einen guten Duft. Die Mengen kann man hoch und runter rechnen, je nach Bedarf.

Das Rezept für das Hagebuttenöl findet Ihr hier: https://monika-rauch.com/2022/01/16/hagebuttenoel/

Schalen und Kerne der Hagebutten beinhalten viel Vitamin C und andere Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Durch ihre besondere Zusammensetzung ist die Hagebutte bei Arthrose und Rheuma und bei Hauterkrankungen wie z.B. bei Neurodermitis und bei Narben wirksam.

Die wichtigsten Inhaltstoffe der Ringelblumenblüten sind Flavonoide. Sie wirken entzündungshemmend und keimabtötend.

Die Cumarine und Flavonoide und die Kieselsäure im Wiesenlabkraut wirken beruhigend und entzündungshemmend.

Die Creme kann als Pflegecreme im Gesicht verwendet werden oder auf raue Stellen, wie Ellenbogen und Knie, einmassiert werden.

Die Haut ist die Grenze zwischen innen und außen. Sie ist das größte menschliche Sinnesorgan, Milliarden von Tast- und Nervenzellen sitzen in/auf ihr. Darüber nimmt sie Einflüsse aus der Umwelt wahr, sondiert und schützt uns. Sie schützt rein physikalisch vor Nässe, Hitze, Kälte Mikroorganismen usw. Und sie sorgt für unsere innere Sicherheit. Wenn sich die Nackenhaare aufstellen, ist Gefahr im Verzug, da sollte man schleunigst das Weite suchen. Angst zeigt sich mit einer „Gänsehaut“ und „Haare aufstellen“ und fordert uns zum Handeln auf – lange bevor unser Hirn das wahrnimmt. Wenn wir innerlich im Ungleichgewicht sind, spiegelt sich das in unreiner Haut, Ekzemen, Pilzerkrankungen usw. Unsere Haut ist aber auch nur begrenzt belastbar. Manchmal kann sie nicht mehr gut schützen, dann können Krankheitserreger, Umweltgifte, Mikroplastik unsere Schranke passieren und unseren Körper schädigen.

Also Leute, tut Euch Gutes und schaut, womit Ihr Euch so einschmiert und betreibt e bisserl Seelenhygiene!

Selbstbemächtigung = nix unter die Haut kommen lassen

Mazerat aus Apfelknospen

Wie in meinem vorherigen Blog über die Gemmotherapie ( https://monika-rauch.com/2022/04/10/gemmo-therapie/) beschrieben, tragen die Knospen bereits das Erbgut der gesamten Pflanze in sich. Das heißt , wir haben die Heilkraft aus ihren Blüten, Früchten, Blättern, Stielen und ihrer Rinde zur Verfügung.

Die Knospen werden im fast geschlossenen Zustand gepflückt und in Alkohol (Wodka, Weingeist) für ca. 4 Wochen ausgezogen. Zwischendurch wird das Glas immer mal geschüttelt. Danach kann man die Knospen absieben und die Tinktur tropfenweise einnehmen oder weiter verarbeiten.

„Ein Apfel am Tag ersetzt den Doktor.“

Unser Volkswissen weiß es längst: Ißt man regelmäßig Äpfel, wirkt sich das positiv auf den Stoffwechsel aus, er hilft eigentlich für gegen alles, z.B. bei Rheuma, Gicht und Arteienerkrankungen.

In der Apfelschale stecken Ballaststoffe wie Pektine und Zellulose. Diese wirken, äußerlich angewendet, bei Hauterkrankungen und innerlich angewendet bei Magen-Darm-Beschwerden. Apfelschalentee kann gegen Nervosität und geistige Erschöpfung helfen.

Ebenso wirken auch Blätter und Rinden – sie sind u.a. adstringierend, entzündungshemmend und antioxidativ.

Ein Spaziergang durch Streuobstwiesen tut der Seele wohl.

Auf der Seelenebene steht der Apfel für Gesundheit und Lebensfreude.

Eine Bitte: nur wenige Knospen ernten! Die Blüten sind Futter für Bienen und andere Insekten. Außerdem möchten wir ja auch noch später Äpfel ernten.

Selbstbemächtigung = regelmäßig einen Apfel essen

Gemmo-Therapie

Gemmo = Knospen In der Gemmotherapie nutzt man die Kraft der Bäume. Man sammelt einige Knospen, die noch nicht ganz aufgebrochen sind und lässt diese ausziehen und verarbeitet sie genauso weiter wie die Auszüge von anderen Heilpflanzen.

Süßkirsche – es ist draußen zwar noch etwas frisch, aber das stört die Bienen nicht. Es summt und brummt im Baum und es duftet wunderbar. Das ist eine Wohltat für meine Seele.
Noch schnell ein paar Knospen pflücken, bevor alle erblüht sind. Eigentlich müssten sie für meine Zwecke noch etwas verschlossener sein. Ich wage es trotzdem.
In den Knospen steckt jegliche Information im embryonalen Zellgewebe. D.h. wenn man die Knospen verwendet, wird die Heilkraft vom gesamten Baum genutzt: von der Rinde, den Blättern und Stielen, der Früchte und Kerne. Für ein Gemmomazerat benötigt man nur eine kleine Menge an Knospen.
Die Wirkung der Kirsche ist entgiftend, entzündungshemmend, schlaffördernd. Sie ist reich an Vitamin C, Kalium und Folsäure. Sie kann bei Schlafstörungen, Rheuma, Erkältungen, Bluthochdrock, Gicht, Demenz helfen. Blätter, Stängel und Rinde wirken stärker als die Früchte.
Schönes Färbchen, nach ca. zwei Stunden.
Meine anderen Gemmo-Präparate: Süßkirsch-Tinktur (Ethanol), Schwarzpappel-Salbe (Sonnenblumenöl + Bienenwachs), Apfel-Tinktur (Wodka), Fichten-/Lärchen-Oxymel (Apfelessig + Honig), Haselnuss- Gemmospray (Wodka + Glycerin), Haarwasser (Douglasie + Holunder + Wodka + Wasser + Mandelöl + äth. Rosmarinöl), Schwarzpappel (Wodka).

Selbstbemächtigung = Kraft aus der Natur schöpfen

Frühlingskräuter sammeln

Bei meinem letzten Spaziergang habe ich ein paar Kräutlein gefunden, die ich Euch zeigen möchte:

Giersch (Aegopodium podagraria)

„Drei, drei, drei – bist beim Giersch dabei.“ Alte Regel, welche bedeutet, dass man den Giersch aufgrund seines dreieckigen Stängels und den drei mal drei angeordneten Blättern bestimmen kann. Der Giersch ist ein Doldenblütler, den man mit anderen giftigen Vertretern verwechseln kann. Da hilft die Regel enorm.

Gut ernten kann man ihn im Frühjahr und Frühsommer. Man verwendet ihn als Salatbeigabe ähnlich wie Petersilie oder man dünstet ihn wie Spinat, stellt ein Pesto her oder bereitet damit ein Smothie zu. Wer Giersch im Garten hat, freut sich nicht wirklich: Durch seine unterirdischen Wurzelaustriebe kann er schnell wuchern. Da hilft nur eines: aufessen, als Tee trocknen oder eine Jauche für den Garten herstellen und damit andere Schädlinge vertreiben oder als Dünger verwenden.

Inhaltsstoffe: Giersch ist sozusagen ein Superfood – er enthält eine hohe Konzentration an Vitamin C, Kalium und Eisen, sowie anderen Vitaminen und Mineralien. Als sekundäre Pflanzenstoffe enthält er u.a. ätherische Öle und Flavonoide. Anwendung: Giersch regt den Stoffwechsel an, entgiftet, entwässert, und entsäuert. Der Giersch kommt zum Einsatz, wenn „das Zipperlein plagt“, also bei Rheuma, Arthritis und Arthrose. Und er hilft auch bei einer Entwurmung, bei Erkältungen, Zahnweh, Verspannungen.

Taubnesseln (Lamium)

Taubnesseln gibt es in den verschiedenen Sorten (Goldnessel, Bastard-Taubnesseln, weiße und purpurfarbene Taubnesseln). Jede hat ähnliche Wirkungen. Taubnesseln sind nicht mit der Brennnessel verwandt. Sie sind ungiftig.

Inhaltsstoffe: Vitamine B + C, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Kalium, Kieselsäure, Zink. Anwendung: Frauenleiden als „Kraut der lächelnden Mutter“ (reguliert Menstruation und Weißfluss), Blutungen, Hämorrhoiden, Blasenentzündung, Husten, Halsweh, Verdauungsstörungen – innerlich + äußerlich. Wirkweise: astringierend, auswurffördernd, schleimlösend, abschwellend, entzündungshemmend,
blutreinigend, blutstillend

Brennnessel (Urtica)

Die Brennnessel brennt dank ihrer Brennhaare. Die Signaturenlehre lehrt, dass Eigenschaften und Aussehen einer Pflanze Ähnliches heilen können. Wenn’s brennt (wie z.B. bei einer Blasenentzündung, oder einem Rheumaschub), kann sie Linderung verschaffen.

Inhaltsstoffe: Flavonoide, Kalium, Caffeoyläpfelsäure, ungesättigte Fettsäuren Anwendung: bei Nieren- und Blasenproblemen, Hauterkrankungen, Nesselsucht, Rheuma, Arthrose, Arthritis, Darmbeschwerden, Schuppen, fettiger Kopfhaut. Auf der psychischen Ebene wirkt sie wie ein Antidepressivum, da sie das Durchsetzungsvermögen stärkt (Signaturenlehre: Die Pflanze setzt auch gerne durch). Wirkweise: entzündungshemmend, blutstillend, blutreinigend, stoffwechselanregend, stuhlfördernd, auswurffördernd, schleimlösend.

Bin noch am überlegen, ob ich sie trocknen oder direkt als Salat weiter verarbeiten soll.

Selbstbemächtigung = Geschenke der Natur sehen, verstehen und annehmen

Kartoffelsalbe

gegen Schwielen, Risse und trockene Haut

Meine zweite „Fuhre“ Salbe dieses Jahr. Ich habe viele Töpfchen aus der ersten Produktion (s.u.) verschenkt und eine durchweg positive Resonanz erhalten: Nach dem Waschen und Pflegen die Salbe auftragen und Socken anziehen. Über Nacht einwirken lassen: Die Haut wird „butterzart“. Warum überhaupt die Füße pflegen? https://monika-rauch.com/2023/03/08/soweit-unsere-fuesse-tragen/

Die Kartoffel ist ein äußerst nährstoffreiches Powerpaket. Sie enthält ungefähr 20% Kohlenhydrate, 2%Eiweiß, 2% Ballaststoffe, 1% Mineralstoffe/ Spurenelemente wie (Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen), sowie Vitamine (Vitamine C, A, B) und Wasser. Zudem enthält sie Flavonoide und Anthocyane. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die der Abwehr von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen und als Farb- und Lockstoffe dienen.

Kartoffeln sind Nachtschattengewächse und Nachtschattengewächse sind giftig! Die Früchte, die sich am Blattwerk ausbilden, sowie das Blattwerk selbst, bilden Glykoalkaloide aus, hauptsächlich das Nervengift Solanin. Wenn Kartoffeln unbedeckt liegen bleiben, werden sie grün. Die grünen Stellen sollten großzügig weggeschnitten werden, denn auch hier hat sich das Solanin gebildet. Auch in den Schalen ist das Gift enthalten, allerdings niedriger dosiert. Glykoalkaloide können zu Erbrechen und Durchfall, zu neurologischen Störungen, ja sogar zum Tod führen. Dafür muss man aber einige Kilo ungeschälter Kartoffeln essen. Das Solanin bleibt auch bei Hitze stabil, d.h. man kann es nicht wegkochen.

By the way: Eßbar ist nur die unterirdisch wachsende Knolle. Die grünen Früchte, die sich aus den Blüten bilden, tragen Samen in sich, aus welchen man theoretisch neue Kattoffelsorten züchten kann. Üblicherweise wird die Kartoffel über Knollen vermehrt.

Die Kartoffel als Heilmittel

Neben den vielen leckeren Gerichten, hat die Kartoffel auch noch eine hohe Heilwirkung. Das liegt zum einen an den Inhaltsstoffen und zum anderen an ihrer langen Wärmespeicherzeit. Kartoffelwickel z.B. werden aus gekochten, zerdrückten Kartoffeln bereitet. Durch ihre Wärme und Wirkstoffe helfen sie gegen Halsweh, Ohrenschmerzen, Husten und Heiserkeit. Frische rohe Kartoffelscheiben können Migräne, Sonnenbrand und Verspannungen lindern. Die Wirkung ist schleimlösend, beruhigend und entzündungshemmend.

Kartoffelsalbe – Rezept

  • Rohe Kartoffelschalen in einem Trägeröl (Olivenöl, Sonnenblumenöl) ca. 2 Stunden warm (bei ca. 70°C) ausziehen lassen.
  • Absieben und filtern.
  • Kartoffelöl erwärmen und 10 – 15% Bienenwachs unterrühren und ca. 10 % Sheabutter. Z.B. benötigt man bei 100 ml Öl ca. 15 g Bienenwachs und 10 g Sheabutter.
  • In Gläser einfüllen.
  • Pro Glas einige Tropfen ätherische Öle hinzufügen. Ich habe mich für Lavendel (zur Beruhigung), Salbei (zum Desinfizieren und gut gegen Schweißbildung) und Zitrone (wegen des belebenden Geruchs) entschieden.
  • Abkühlen lassen, danach verschrauben und etikettieren.
  • Unbedingt auf saubere Utensilien achten, d.h. alle Gerätschaften sind mit kochendem Wasser oder mit Alkohol desinfiziert. Bei sauberer Handhabung hält sich die Salbe ein Jahr und länger. Das liegt am Bienenwachs und an den ätherischen Ölen.
Über die Kartoffelsalbe habe ich im Internet einiges gelesen. Ich fand das sehr interessant, weil ich gerade im Winter und Frühjahr unter sehr trockener Haut an Händen, Ellenbogen, Knien und Füßen leide. Bei der Menge habe ich etwas übertrieben und musste meinen gesamten Töpchen-Vorrat aufbrauchen. Die Salbe duftet hervorragend und lässt sich gut einmassieren.

Für das Erweichen der Haut ist hauptsächlich das Solanin verantwortlich. Solanin wirkt, indem es die Mitochondrien (kleine Teilchen in den Zellen, die u.a. für die Umwandlung von Nahrung zu Energie zuständig sind) durchlässiger macht und dadurch Kalzium ins Cytoplasma (Zelleninhalt) gelangt. Diese hohe Konzentration sorgt für das langsame Absterben von Zellen. Das, so schätze ich als Laie, bewirkt den Weichmacher-Efekt. Gleichzeitig gelangen die anderen Wirkstoffe in tiefere Hautschichten und stabilisieren diese.

Kleingedrucktes Bei diesem Rezept handelt es sich um Volksmedizin. Ich gebe hier keinen wissenschaftlichen Bericht ab. Ich habe die Salbe für meine Bedarfe so kreiert, dass es für mich stimmig ist. Ein Heilversprechen gebe ich nicht ab. Bei stärkeren gesundheitlichen Problemen oder beim Auftreten von allergischen Reaktionen, das Mittel absetzen und Rücksprache mit Arzt oder Heilpraktiker halten. Die Salbe ist nicht zum Verzehr geeignet.

Selbstbemächtigung = Wissen erweitern

Covid begegnen

mit Kräutern

Mich hat’s erwischt! Ich bin coronabedingt erkältet: Husten, Schnupfen, Engegefühl im Brustkorb und nachts atme ich schwer und bekomme Beklemmungen. Dank meiner phytotherapeutischen Ausbildung habe ich ja einiges in meinem Kräuterschrank und greife darauf zurück. In der Umgebung wächst genau das, was gerade gebraucht wird, so heißt es in der Kräuterheilkunde. Darum bereite ich mir regelmäßig einen Tee mit Kräutern, die ich im Garten finde:  Gänseblümchen, Zistrose, Lungenkraut, Salbei.

Mein erster Tee für diese Saison, den ich in der Sommerküche zubereitet habe.
Gänseblümchen/Tausendschön – hilft innerlich angewendet bei Halsweh, Husten, Erkältung, Galle- und Leberbeschwerden, unreiner Haut. Äußerlich verwendet man das Gänseblümchen bei Wunden, Verletzungen wie Quetschungen, Prellungen, Stauchungen, Blutergüssen, Insektenstichen, Verbrennungen, Muskelschmerzen, Furunkeln, Milchschorf, Hauterkrankungen, Juckreiz und Akne.Wirkt schleimlösend, schmerzstillend, entgiftend. Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Schleimstoffe, Inulin. Wissenswert: Gänseblümchen haben auf die Psyche eine aufheiternde und stärkende Wirkung. Sie wirken sehr schonend und werden daher gut von Kindern vertragen. Äußerlich wirken sie ähnlich wie Arnika, nur milder. Gänseblümchen sind eßbar  Blüten und Blätter kann man als Gemüse oder in Salaten verwenden.
Lungenkraut hilft bei Atemwegserkrankungen, Erkältungskrankheiten, Husten, Heiserkeit  (zudem bei Durchfall, Blasenentzündungen und bei Wunden). Heilwirkung: blutstillend,
erweichend, harntreibend,
schleimlösend, schweisstreibend. Inhaltsstoffe: Saponine, Gerbstoffe, Schleimstoffe, Kieselsäure. Wissenswert: Die Blüten wechseln im Verlauf ihrer Entwicklung die Farbe von kräftig Rosa zu Violett und schließlich auch noch zu Blau. Wenn die Blüten bereits bestäubt sind, werden sie blau und basisch, d.h. Insekten nehmen das wahr und fliegen die Blüten nicht mehr an. Das Lungenkraut ist ein insektenfreundlicher Bodendecker und Frühblüher. Der Name Lungenkraut (Pulmonaria Officinalis) bezieht sich auf die Form seiner Blätter, die ein bisschen wie eine Lunge aussehen. Die Flecken  auf dem Kraut stellen sozusagen die Lungenbläschen dar. Die lateinische Bezeichnung Pulmonaria Officinalis weist darauf hin, dass das Kraut seit jeher im Officin, also in der Apotheke verkauft wurde. Hinweis: Schwangere, Stillende und Kleinkinder bitte in Absprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker anwenden. Es ist ein überliefertes Mittel aus der Volksheilkunde und wissenschaftlich noch nicht weiter erforscht.
Salbei (er ist zwar noch etwas mager, aber sehr aromatisch) hilft bei Halsschmerzen, Halsentzündungen, Verdauungsbeschwerden, Zahnfleischentzündung, hemmt die Schweißbildung und lindert Hitzewallungen. Wirkt astringierend, antiseptisch, fungizid, virulent, antibiotisch, antibakteriell. Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Flavonoide und ätherischen Öle. Wissenswert: Salvia, wie der Salbei im Lateinischen heißt, ist abgeleitet vom lateinischen salvare („retten, heilen“) und salvere („gesund sein“). Zudem signalisiert die Gattungsbezeichnung officinalis die Verwendung in der Apotheke (Officin). In der Krebstherapie wird Salbei als Begleitmittel zur Wärmeregulation eingesetzt.
Zistrose, eine starke Heilpflanze –  Das Harz in den Blättern der Zistrose wirkt gegen Bakterien, Viren und Pilze und gilt als Radikalenfänger. Ihre Wirkung ist antiviral, fungizid, astringirend, antioxidativ. Die Zistrose wirkt bei Durchfall, Hautproblemen, Aphthen, Candida und grippalen Infekten. Inhaltsstoffe:  Polyphenole, Flavonoide und Terpenoide. Wissenswert: Die Zistrose ist ein Halbstrauch, der in den Mittelmeerländern (und bei mir im Garten) beheimatet ist. Seine Blätter wurden bereits in der Antike verwendet. Die Zistrose ist nicht mit unserer Rose vewandt. Die Blüten sind zartrosa oder bläulich. Extrakte der Zistrose werden momentan intensiv erforscht, vielversprechende Ergebnisse wurden in der Bekämpfung von HIV und Ebola erzielt. Das Extrakt wirkt bekannterweise sehr stark gegen Viren, daher ist meine These, dass es auch gut gegen Cornaviren wirkt.

Direkt nach dem Trinken des Tees spüre ich positive Veränderungen: Der Druck im Brustkorb lässt nach und der Hustenreiz verschwindet für eine Weile.

Wichtig für den Krankheitsverlauf und für eine Heilung ist ein stabiles Immunsystem und seelische Stabilität. Ich werde berichten, was ich dafür tue, um wieder auf „Vordermann“ zu kommen.

Allgemeiner Hinweis: Dies ist mein ganz persönlicher Umgang mit der Erkrankung. Wenn sich mein Krankheitsverlauf verschlimmert, werde ich sofort mit einer Ärztin/einem Arzt Kontakt aufnehmen. Das rate ich jedem, der einen ernsten Verlauf hat.

Powermittel gegen Verspannungen, Augenringe und Cellulite

Salben und Öle

Ein Freund wünschte sich etwas gegen seine starken Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Also recherchierte ich, was da hilfreich sein könnte und passte es dem an, was ich im Kräuterschrank vorrätig hatte. Zudem fiel als „Nebenprodukt“ ein Öl und eine Salbe gegen müde Augen und Augenringe dabei ab.

Ölauszüge

Ich habe die Form des Warmauszuges gewählt. Dafür verwende ich ein unbelastetes, kaltgepresstes Trägeröl (z.B. Oliven-, Mandel-, Sonnenblumenöl) und Pflanzen meiner Wahl. Die Pflanzen sollten nicht zu feucht sein, damit sich kein Schimmel bilden kann. Die Pflanzen werden für 2 – 3 Stunden in ungefähr 70°C warmem Öl ausgezogen. Danach wird das Öl abgegesiebt und in dunkle Flaschen gefüllt (ich gebe noch einige Tropfen Vitamin E hinzu für die Haltbarkeit). Oder das Öl wird weiter verarbeitet zu Salben oder Cremes.

Die sauberen Gläser werden mit heißem Wasser sterilisiert.

Äußerliche Wirkweisen

Fichtenzapfen Die Fichtenzapfen sammelte ich bei meinem letzten Urlaub in Südtirol. Sie waren verschlossen und teilweise noch grün. Das Harz der Fichte, der sog. „Waldweihrauch“, wird traditionell im Alpenraum seit Jahrhunderten verwendet. Mittlerweile gibt es auch Studien, die die Wirksamkeit bestätigen. Die Hauptinhaltsstoffe des Harzes sind ätherische Öle, Vitamine und Gerbstoffe. Sie wirkten durchblutungsfördernd wärmend und astringierend bei Gelenkschmerzen, Muskelverspannungen, kalten Füßen, Rheuma, Krampfadern und Hautkrankheiten, sogar Frostbeulen, können damit behandelt werden.

Hagebutten enthalten u.a. Alpha-Linolensäure, die bei Entzündungen der Haut wirkt. Außerdem sind die Vitamine A, C, E enthalten, die die Haut und das Bindegewebe stützen.

Mandelöl enthält einige ungesättigte Fettsäuren, die tief in die Haut gelangen und sie weich machen. Dadurch wird sie widerstandsfähiger und vor UV-Strahlen geschützt und mit Feuchtigkeit versorgt.

Olivenöl wird sehr gut von der Haut aufgenommen und wird daher gerne zur Hautpflege verwendet. Das Öl spendet Feuchtigkeit, wirkt gegen Falten, schützt vor hautschädlicher UV-Strahlung. Das liegt an den vielen Vitaminen und Enzymen, besonders dem Zellschutz Vitamin E. Es verhindert, dass freie Radikale die Zellmembrane zerstören. Daher wird der Hautalterung vorgebeugt.

Kaffee Koffein ist ein hochwirksamer Bestandteil des Kaffees. Äußerlich angewendet sorgt es für das Zusammenziehen von Zellen, fördert die Durchblutung, wirkt abschwellend, Gewebe wird entwässert und entschlackt und die Zellregeneration angekurbelt. Antioxidantien wirken gut gegen Faltenbildung und Hautalterung und die Poren verfeinern sich. Kaffee hat zudem eine Menge Vitamine, die auch der Haut zugute kommen. kommen. Kaffeepulver/-satz kann als Peeling direkt angewendet werden oder als Öl bzw. Salbe angewendet werden.

Im Wasserbad ziehen Hagebutten, Zapfen, Rosmarin und Kaffeepulver aus. Die Weidenrinden und -ästchen ziehen in einem Topf etwas heißer, bei ca. 95 °C, aus (rechts oben).

Rosmarin Äußerlich angewendet lindert Rosmarin Rheuma und Geschwüre, es wirkt krampflösend, haut- und kreislaufstimulierend, durchblutungsfördernd und gegen Viren und Mikroorganismen. Die Blätter von Rosmarin enthalten u.a. ätherische Öle, (Campher und Terpineol), Gerbstoffe (Rosmarinsäure) und Flavonoide (Blütenfarbstoffe).

Rotöl hat ungefähr die gleiche Wirkung wie die Schafgarbe, sie wird äußerlich in der Wundheilung eingesetzt, besonders bei Verbrennungen, Sonnenbrand, Nervenentzündungen und Muskelschmerzen. Hauptsächlich wirken Gerbstoffe, ätherische Öle und Flavonoide (die roten Farbstoffe). [Die Stoffe Hyperforin und Hypericin hemmen die Aufnahme von Neurotransmittern und binden Enzyme, was bei der inneren Anwendung eine depressive Stimmungslage aufhellen kann.]

Schafgarbe  enthält Gerb- und Bitterstoffe und ätherische Öle. Sie wirkt zündungshemmend, antibakteriell, krampflösend, blutreinigend und beruhigend und hilft bei Hautentzündungen/problemen, Geschwüren, Wunden, Abschürfungen und Sonnenbrand. Sie wirkt antibakteriell, blutreinigend und beruhigend.

Weiderinden und -ästchen Die Hauptstoffe sind Salicylate, die, ähnlich wie Aspirin, schmerzlindernd, fiebersenkend und entzündungshemmend wirken. Sie können bei Muskel- und Gliederschmerzen, entzündlichen rheumatischen Erkrankungen und Arthrose helfen.

Nach einigen Stunden wird das Öl abgesiebt und fein gefiltert. Zum Auskühlen lege ich ein Küchenkrepp unter die Deckel. So kann das Kondenswasser aufgesaugt werden und gelangt nicht ins Öl.

Fermentiertes Rotkraut

Fementation – eine alte Methode, mit Hilfe von Milchsäurebakterien, Lebensmittel haltbar zu machen.

Wir kennen die Fermentation aus vielen Bereichen: Joghurt und Käse, Sauerteig, Sauerkraut, Essig, Alkohol … Das alles sind Lebensmittel, die sich durch Milchsärebakterien verändern und dadurch länger haltbar sind. Die Milchsäurebakterien befinden sich in der Luft oder „sitzen“ bereits auf/in den Lebensmitteln. Durch günstige Lebensbedingungen, wie z.B. Salz, Zucker, Wärme, Kälte vermehren die sich rasch und tun ihr Werk.

Fermentiertes ist gesund, weil durch das Verfahren Vitamine erhalten bleiben und die Speisen leichter verdaulich sind, was mit dem sauren Milieu zu tun hat.

Hier habe ich Rotkraut gesalzen und gestampft, so dass Zellwasser austreten konnte. Das Gemüse muss vollständig mit Salzlake bedeckt sein, damit nichts schimmelt. Daher halte ich das Gemüse mit einem Glasgewicht unten. Jetzt gärt es für eine Woche bei Zimmertemperatur, später wird es kühl gestellt.

Wann ist das eingelgte Gemüse fertig? Der Umwandlungsprozess dauert ungefähr 10 bis 20 Tage. Je länger es aufbewahrt wird, umso mehr säuert es nach. Nach einiger Zeit ist aber der Gärungsprozess abgeschlossen. Verzehrfertig ist das Gemüse, sobald es uns schmeckt! Das kann nach einigen Tagen oder nach Wochen der Fall sein. Je länger der Prozess dauert, umso weicher und verdaulicher wird die Rohkost.

Zubereitung von fermentiertem Gemüse: Damit die wertvollen Inhaltsstoffe und die Milchsäurebakterien erhalten bleiben, ist es ratsam, das Gemüse kalt zu essen oder nur leicht zu erwärmen. Es gibt allerdings Gemüse, das erhitzt werden muss, weil es roh leicht giftig ist – dazu zählen Bohnen (!) und evtl. Auberginen. Es passt gut zu allen Mahlzeiten, wo eine leichte Säure erwünscht ist. Z.B. zu Gegrilltem, in Suppen oder im Salat. Bei dem Rotkohl kann man z.B. einen Salat zubereiten aus je einem Teil rohem und fermentiertem Gemüse.

Haltbarkeit: Je nach Gemüseart ist Fermentiertes mindestens ein halbes Jahr genießbar, meistens aber wesentlich länger.

Dies ist mein erster Versuch!

Selbstbemächtigung = von unseren Vorfahren lernen

Winterkräuter: Pesto und Butter

Einige zarte und junge Blättchen der Wildkräuter kann man bereits im Januar in den Speiseplan mit einbauen. Besonders gut geht das mit der Vogelmiere, sie duftet frisch und schmeckt sehr fein. Die anderen Kräutlein dosiere ich eher sparsam, sie haben eine leicht bittere Note, was ja gut für Leber und Galle ist.

Für das Wildkräuter-Pesto schreddere ich zunächst Mandeln, Haselnüsse mit Olivenöl. Dann kommen Knoblauch, Kräuter, Hartkäse und etwas Salz hinzu – mixen und fertig. Zum Aufbewahren gibt man das Pesto in ein Schraubglas, oben muss eine Schicht Öl schwimmen, das schützt vor Schimmel. Das Pesto schmeckt sehr lecker zu Nudeln und Reis. Es passt auch gut als Marinade für Fisch und Fleisch. 😋
Die Butter wird mit Vogelmiere, Knoblauch, einer kleinen Menge der anderen Kräuter und Salz verknetet. Kräuterbutter passt gut zu frischem (warmem) Brot, Kartoffeln, Grillgemüse, Fisch, Fleisch.

Bitte achtet darauf, beim Sammeln von Wildkräutern nur das zu nehmen, was Ihr zu 100 % kennt. Bitte nicht auf Vermutung sammeln oder verarbeiten. Es gibt viele eßbare Kräuter, oder welche, die man zur Heilunterstützung verwenden kann. Und im Gegensatz dazu gibt es die Giftpflanzen, die man auch kennen sollte. Wie im echten Leben überall, gilt es, verantwortungsvoll mit Pflanzen umzugehen.

Selbstbemächtigung = Geschenke der Natur annehmen