Wintersonne

Wenn die Sonne scheint,  muss ich raus – auch in der kalten Jahreszeit.

Auch wenn ich die Wege schon oft gegangen bin, ist es jedesmal etwas anders: das Licht, die Düfte und die Geräusche. Die Natur berührt tief und erdet mich.

Maintaler Ansichten

Am Dörnigheimer Mainufer
Richtung Hanau
Main-Kunst
Auf der Hartig bei Hochstadt – in der Mitte das Schützenhäuschen
An den Surfseen in der grünen Mitte
Am Berger Hang

Wintergedicht

Wintersonne

Grübelnd in Gedanken ich spazier' - ins Gestern und Morgen mich verlier'.

Schützend aber zieht mich Stück für Stück die Natur ins Jetzt zurück:

Kaltes Land im Sonnenlicht, mir den Frühling sanft verspricht.

Magisch zieht der Fluss mich an – Enten schwimmen ihre Bahn.

Kleine Knospen an den Bäumen lassen mich vom Frühjahr träumen.

Erste Kräuter sprießen, die werde ich im Tee genießen.

Fröhlich trällern Vögel ihre Lieder – bringen die Erinnerung wieder.

Sicher und heiter geh' ich stärker meiner Wege weiter.

Monika Rauch

Pflanzenkraft

Im Spätwinter (oder  Vorfrühling?) strecken sich die ersten Kräuter und Blüten dem Licht entgegen:

Mein Kräuterherz freut sich: Pimpinelle, Schaumkraut,  Vogelmiere, Ehrenpreis – jetzt sprießen sie und sind kleine Vitaminpakete. Sie pimpen bei mir die erste grüne Soße im Jahr auf.
Aus Haselkätzchen kann ein vitalisierender Tee bereitet werden. Gänseblümchen liefern ebenfalls viele wertvolle Pflanzenstoffe. Winterjasmin und die ersten Zwiebelblüher erfreuen das Herz.
Schneeglöckchen,  Krokusse, Winterlinge

Selbstbemächtigung = sich im Sonnenlicht auffüllen

Apfelblüte auf der Hartig

Oberhalb des Städtchens Maintal-Hochstadt lohnt sich ein Spaziergang im Naherholungsgebiet Hartig. Hier hat’s einen sagenhaften Blick auf die Skyline von Frankfurt. Und gerade ist die Apfelblüte in vollem Gange. Anschließend kann man im Café Pearson & Puppe (meine Empfehlung) oder in einem der vielen Restaurants auf der Hauptstraße für’s „leibliche Wohl“ sorgen.

Wenn Ihr noch ein paar Bilder von Hochstadt haben wollt, schaut mal auf meine anderen Blogs:

https://monika-rauch.com/2021/12/08/alleine-raus/

https://monika-rauch.com/2021/04/25/immer-wieder-gerne-auf-der-hartig/

https://monika-rauch.com/2023/02/03/wie-urlaub/

Selbstbemächtigung = sich nah erholen

Wetterau Poem

Wenn mich der Heimat Muse küsst 
ich den Boden küssen müsst
reim ich lieber mit Methode
eine wetterauer Ode.
Tretet ein, kommt herein! Hagebutten, Kürbis, wilder Wein, Mutter Erde lädt Dich ein.
Jedes Tier, ob schwarzer Gaul und bunter Hund, machen unser Leben rund.
Naschst Du Schneeballs rote Frucht, Magengrimmen heim Dich sucht. Leinkraut bitter für die Gall‘, wächst jetzt beinah überall. Und setzt Du Dich in die Nessel, ist recht unbequem der Sessel.
Rodheim, teil von Rosbach-Stadt, auch so manchen Trecker hat.
Weiter Himmel, flaches Land, hier verknüpft ein Heimatband.
Bist Du selbst mit Dir im Fluss 
kannst Du reden jeden Stuss.

Selbstbemächtigung

Texte und Fotos von mir (mora2021)

Naturschönheiten

Obgleich ich bei meinen Streifzügen durch die Natur oft die selben Wege gehe, gibt es jedes Mal etwas zu staunen:

Gärten
Zaunschönheiten
Gesunde Schönheit
Wilde Schönheit
Wiesenschönheit
Baumschönheit
Zarte Schönheit
Giftige Schönheit
und Schönheiten im Garten meiner Mutter

Es liegt an uns, Schönheiten zu suchen und zu finden. Jedes Ding, jede Regung, jeder Mensch, wirklich alles, hat mindestens zwei Seiten. Wir dürfen uns den Blickwinkel aussuchen. Hast Du den Fokus auf das Schöne und Gute ausgerichtet, wird Dir immer öfter Schönes und Gutes begegnen. Umgekehrt genauso. Das was Du nährst, wächst – Selbstbemächtigung.

Ausflug zur Kinder- und Jugendfarm

Die herbstliche Jahreszeit ist eine gute Gelegenheit, die Kinder- und Jugendfarm kennenzulernen. Die Farm liegt in Feldrandlage in Maintal-Hochstadt. Die Kinder- und Jugendfarm ist als Verein konzipiert und lebt vom Engagement seiner Mitglieder. Zu den Öffnungszeiten ist immer jemand da, der erklärt und unterstützt. An manchen Wochenenden wird dort ein Übernachtungslager für Eltern- und Kinder angeboten. Außerdem kann man dort auch Kindergeburtstage feiern. Auf dem Gelände gibt es einiges zu erkunden und zu tun:

Bogenschießen Jeder hat drei Schuss frei, dann muss man sich wieder hinten anstellen. Wer sich nicht an die Regeln hält, darf eine Runde aussetzen.

Bauen Sägen, hämmern und anmalen – an einer Hütte arbeiten oder etwas Anderes kreieren …

… Über die Hügel rennen, verstecken, Rollen spielen, im Baumhaus klettern, schaukeln, wippen, springen, säen und pflanzen …

… und wilde Tiere beobachten und wieder freilassen.

Ein Highligth ist das große Lagerfeuer mit Stockbrot

Anfangs sind manche Kinder etwas verunsichert: Was soll ich denn hier machen? Also erstmal vorsichtig das Terrain sondieren … und auf einmal hat man etwas für sich entdeckt. Einige Kinder finden neue Spielgefährten, andere beschäftigen sich mit Dingen, für die sie bisher kein Interesse hatten. Insgesamt ist es sehr harmonisch und ruhig. Es ist ja auch mittlerweile erforscht, dass Betätigung in der freien Natur die Sinne beruhigt. Das liegt u.a. am Sonnenlicht, der frischen Luft, der Erde, am Geruch, den Farben und den Naturgeräuschen. Wer entspannt ist, kann kreativ und im Flow sein. Das konnte ich immer wieder beobachten.

Ich empfehle sehr gerne diese Einrichtung. Kinder bekommen hier ein Stück Freiheit geschenkt fern von Konsum- und Medienterror.

Aus dem Vereins-Flyer (unbezahlte Werbung):