Die getrockneten Kräuter müssen langsam mal in die Gläser. Nach so einer Aktion sieht die Küche aus wie ein Schlachtfeld und der Staubsauger freut sich.😱
Nachtkerzen
Nachtkerzenblätter für Tee (*beruhigend, bei Bluthochdruck, Magen-Darm-Beschwerden), Nachtkerzensamen für Öl oder als Müslizutat, (* Cholesterinspiegel und Hormonhaushalt regulierend, bei Herzkreislauferkrankungen, Haut regenerierend, entzündungshemmend).
Bei der Ernte muss man ganz vorsichtig vorgehen. Sonst streuen sich die vielen Samen unkontrolliert aus.
Brennnesseln
Brennnesseln, ein Superfood und Heilmittel, rechts sieht man die weiblichen Samenstände – Fotos: Monika Rauch und Pixabay
Brennnesselblätter für Tees („durchspülend“ bei Harnwegsinfekten, Stoffwechsel und Galle/Leber anregend, entgiftend), Brennesselwurzeln gut für Haare und Nägel, Brennnesselsamen fürs Müsli mit allen Inhaltsstoffen, die die Pflanze zu bieten hat (den Samen sammelte ich bereits im Frühherbst).
Brennnesseln mit Wurzeln, Stielen und BlätternGetrocknet und „eingetütet“
Ich bin eine zertifizierte Kräuterfrau – genauer gesagt, die Kräutermoni. Ich versuche, so viel wie möglich über die Pflanzen zu lernen. Dazu lese ich viel, fotografiere und schreibe meine Blogs darüber. So lerne ich, schreibe dabei eine Art Tagebuch und Ihr profitiert ebenso davon. Jetzt, in der dunkleren Jahreszeit, verlagere ich meine Arbeit nach innen. Abends oder am Wochenende, mit einer Tasse Tee „bewaffnet“, komme ich zur Ruhe und verrichte das Rebeln, Abfüllen, Rühren im Warmen. Dabei fahre ich innerlich runter – die Pflanzen helfen mir dabei mit ihrem Duft, Aussehen und der Haptik. Ich bin ganz beim Tun und komme dabei bei mir an.
Selbstbemächtigung = mit der Arbeit nach innen gehen
Ich werde nochmal einen Streifzug durch meinen Garten machen und nach Salbei, Melisse, Beifuß, Minze etc. Ausschau halten und diese dazuschichten.
Die Pflanzen werden gesäubert, kleingeschnitten und abwechselnd mit Zucker in ein Glas geschichtet. Der Zitronensaft wird über die abschließende Schicht Zucker gegeben. Das Glas wird verschraubt und für mindestens drei Wochen dunkel gestellt. Nach einiger Zeit wird der Zucker flüssig und entzieht dem Pflanzenmaterial die Wirkstoffe. Um die Sache zu beschleunigen, kann man auch das Glas im Wasserbad vorsichtig erwärmen. Wenn die Mazeration abgeschlossen ist, wird der Sirup abgesiebt und in sterile Flaschen gefüllt. Der Sirup ist für ca. ein Jahr haltbar.
Dosierung
Vorbeugend 3 x täglich je einen Teelöffel bei Kindern und 3 x täglich einen Esslöffel bei Erwachsenen. Bei akuten Beschwerden die Dosis erhöhen und beobachten. Bei Kindern maximal 5 Teel. am Tag geben. Der Sirup kann auch als Süßungsmittel im Tee verwendet werden.
Selbstbemächtigung = die eigene Heilung selbst in die Hand nehmen
Disclaimer Ich schreibe über traditionelle Verfahren, die Kraft der Kräuter zu nutzen. Ich gebe keine Heilversprechen ab. Und ich lege meine persönliche Sichtweise als Kräuterfrau dar. Bei gesundheitlichen Problemen und/oder allergischen Reaktion ist die erste Adresse zur Hilfe immer ein/e Ärztin/Arzt oder Heilpraktiker/in.
Es gibt unzählige Sorten: Rispen-, Fleisch-, Flaschentomaten, kleine, große, gelbe, rote, schwarze, grüne 🍅🍅🍅 … (Foto: Pixabay)
Ursprünglich kommt die Gemüsefrucht aus Mittelamerika und ist seit Christopher Kolumbus‘ Entdeckung nach Europa eingewandert. In Deutschland wird die Tomate seit dem 19. Jahrhundert kultiviert. Seither wird sie gezüchtet und findet vielfältige Verwendungsmöglichkeiten in Salaten, Soßen, als Aufstrich, Pesto, Mark und Ketchup oder pur.
Ab Februar säe ich Tomaten und andere Nachtschattengewächse aus, wie Physalis, Artischocken, Paprika.
Bereits früh im Jahr werden unterschiedlichste Tomatensorten auf der Fenstbank großgezogen. Anfangs beschrifte ich noch alles fleißig, aber nach etlichen Umtopf- und Austopfmanövern verliere ich meistens den Überblick. Dieses Jahr war ein ideales Tomatenjahr: es regnete viel und es war warm. Erst im September/Oktober schlich sich langsam die Krautfäule ein.
Tomatensalat
Tomatensalat geht immer. Am liebsten mit Olivenöl, Balsamico Essig, Zwiebeln, viel Petersilie oder Basilikum und manchmal noch mit Mozarellakäse.
Getrocknete Tomaten
Tomaten halbieren, mit etwas Meersalz würzen und im Dörrgerät bei 70°C trocknen. Im Internet steht, dass der Vorgang etwa 6 Stunden dauert. Das stimmt überhaupt nicht – höchstens bei geschälten und entkernten Minitomaten! Meine haben mit Unterbrechungen ca. 2 Tage gebraucht. 😬 Ich würde sagen, dass sich der Aufwand nicht lohnt für das Ergebnis. Lieber kaufe ich sonnengetrockne Tomaten aus einem Mittelmeerland. Getrocknete Tomaten können in Öl mit Salz und Rosmarin eingelegt werden, dann sind sie noch aromatischer.
Tomate Frito
So viele Tomaten – wer soll die denn alle essen? Daher geht es an die Produktion von Tomate frito (gebratene Tomaten), einer spanischen Tomatensoße.
(Fleisch-)tomaten häuten und klein schneiden. Ingwer, Zwiebeln, Paprika, Aubergine, Lauch, Chilis säubern, zerkleinern und bei hoher Temperatur in Olivenöl angebraten, Tomaten hinzugeben. Gewürze (Salz, Pfeffer, Thymian, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren…) hinzufügen. Die Hitze reduzieren und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Heiß in saubere Gläser füllen, Gläser auf den Kopf drehen und auskühlen lassen. Die Soße kühl aufbewahren. Ich schätze, sie ist mindestens ein halbes Jahr haltbar.Die Soße kann z.B. in eine köstliche Tomatensuppe verwandelt werden, indem sie mit Sahne, Zucker und Basilikum verfeinert wird.
Grüne Tomaten
Wenn es nachts kälter wird, können Tomaten nicht mehr richtig rot werden. Daher lasse ich sie bei Zimmertemperatur in einer dunklen Papiertüte nachreifen. Das kann mitunter 2 Wochen dauern.
Übrigens: Es gibt grüne Tomatensorten, die so gezüchtet wurden und die man ebenso wie andere Tomatensorten verarbeiten kann.
In der Regel sind grüne Tomaten unreif und enthalten Solanin, das in größeren Mengen verzehrt, zu Vergiftungserscheinungen führen kann. Es gibt trotzdem einige Rezepte mit grünen Tomaten: Tomatenchutney, frittierte Tomaten, panierte und gebackene Tomaten, Tomatenmarmelade. In der Haut steckt das meiste Solanin, daher ist es ratsam, die grüne Haut abzuziehen und im Verhältnis mehrere Früchte und Gemüsearten im Rezept mitzuverarbeiten. Solanin löst sich nicht mit Hitze auf und ist in kleineren Mengen verträglich. Rezepte mit unreifen Tomaten findet Ihr zuhauf im Internet.
Interessantes über die Tomate
Botanisch gesehen ist die Tomate eine Beere. Hierbei handelt es sich um Gemüsesorten, deren Früchte aus bestäubten Blüten entstehen. Daher werden sie als Fruchtgemüse bezeichnet. Die Tomate enthält besonders die Vitamine C und E, Beta-Carotin (eine Vorstufe von Vitamin A), zahlreiche B-Vitamine, Eisen, Folsäure und Lycopin. In ihrer Gesamtheit ist die Tomate konzentrationsfördernd, energieliefernd, und schützend, besonders vor Arterienverkalkungen. Sie stärkt unser gesamtes Immunsystem, da ihre Antioxidantien die „freien Radikalen“ bekämpfen. Tomaten sind gut für unsere Augen und für die Herzgesundheit. Mit dem Tomatenkonsum sollte man vorsichtig sein bei Niereninsuffizienz und Arthrose, das liegt u.a. an der Oxalsäure.
Tomaten gehören zu den Nachtschattengewächsen. Das liegt an den Stoffen, wie z.B. das o.g. Solanin, das zu den Glykoalkaloiden gehört. Bei übermäßigem Verzehr kann man sozusagen „umschattet“ oder „beschadet“ sein. Zu den Nachtschattengewächsen gehören: Kartoffeln, Auberginen, Physalis, Paprika, Hülsenfrüchte, Kaffee … um nur einige aufzuzählen.
Ihr seht, das sind unsere Lebensmittel, die wir üblicherweise in größeren Mengen konsumieren. Trotzdem sollten wir sensibel sein und auf unseren Körper hören, um Unverträglichkeiten zu erkennen und den Konsum zu reduzieren, damit wir uns wohlfühlen. Die Natur hat in ihren Gewächsen immer einen Ausgleich eingerichtet. So schützt z.B. das Solanin vor Fraßfeinden. Auf der anderen Seite bieten die Früchte viele Stoffe, die wiederum den schädlichen Bestandteilen entgegenwirken. So sollte jedes Gewächs in seiner Gesamtheit beachtet werden.
Das Wort Tomate leitet sich von „Xītomatl“ ab, dem Wort für diese Frucht in der Aztekensprache Nahuatl.
Redewendungen 🍅
„Tomaten auf den Augen haben“ bedeutet, dass man das Offensichtliche nicht erkennt. Es gibt einige Spekulationen, woher das kommt. Z.B. Hat man rote und verquollenen Augen, wenn man sehr müde oder verschlafen ist. Dann sehen die Äuglein aus wie Tomätchen, man kann nicht richtig schauen und übersieht so einiges.
„Treulose Tomate“ bedeutet, dass sich jemand nicht an Abmachungen hält. Man vermutet den Hintergrund, dass Italien (welches schon sehr früh die Tomate für sich entdeckt hatte) sich im 1.Weltkrieg auf die Seite der Alliierten schlug.
Selbstbemächtigung = Tomaten von den Augen nehmen und zu Ketchup verarbeiten
Ich hab‘ eine Mischung aus Alkohol- und Essigauszügen, abgekochtem Wasser und Lavendelöl kreiert.
Anwendung: In die feuchte Kopfhaut einmassieren. Nicht ausspülen, es sei denn, es „brennt“.
Verdünnung Essig ist in der Regel besser verträglich für die Kopfhaut und lässt das Haar glänzen. Der Alkoholauszug sollte gut mit Wasser verdünnt werden (ca. 1:3, 1:4, 1:5), sonst trocknet die Kopfhaut zu stark aus. Am besten ausprobieren. Auch den Essigauszug verdünnen (ca. 1:2).
Haltbarkeit Im Kühlschrank hält das Essighaarwasser ca. 4 bis 6 Wochen. Der verdünnte Alkoholauszug hält ca. 1 halbes Jahr.
Inhaltsstoffe und Wirkung
Birkenblätter, Schachtelhalm und Brennnesseln sind reich an Kieselsäure, Flavonoiden, Gerbstoffen, Mineralien und Vitamin C. Diese Inhaltsstoffe beruhigen irritierte Kopfhaut, hemmen Entzündungen, helfen bei schnell fettenden Haaren und sind wirksam gegen die Bildung von Schuppen.
Disclaimer: Meine Ideen basieren auf traditionelle naturheilkundliche Erfahrungen. Bei gesundheitlichen Problemen oder bei Allergien immer einen Arzt oder Heilpraktiker befragen.
Im Laufe der Zeit habe ich einige Salben aus verschiedenen Kräuter-Ölauszügen hergestellt. Jetzt hab ich die Salben erwärmt, vermischt und in kleine Töpfchen abgefüllt. Fertig ist die Universalsalbe für/gegen alles. Enthalten sind u.a. Bienenwachs, Sheabutter, ätherische Öle, Olivenöl, Schafgarbe, Cistrose, Weidenrinde, Fichtenzapfen, Kaffee, Labklettkraut, Propolis, Hagebutten … Hilfreich ist die Salbe bei Ekzemen, rauen Hautstellen, rheumatischen und arthritischen Schmerzen, Verspannungen. (Bei Kleinkindern wäre ich vorsichtig mit der Behandlung wegen der ätherischen Öle).
Es ist wieder soweit! Wo es etwas wilder ist, wachsen haufenweise die Früchte der wilden Rosen. Die Gartenrosen bilden teilweise auch Früchte, welche man ebenfalls verarbeiten kann.
Die Sache geht ziemlich leicht:
Die gesäuberten (frischen oder getrockneten) Früchte mit Mandelöl oder einem anderen hochwertigen Öl zerkleinern, ca. 2 Stunden warm (bei 60/70°C) ausziehen lassen, über Nacht abdecken, nochmals erwärmen, filtern, abfüllen und etikettieren! Das Öl ist länger haltbar als andere Ölauszüge (über ein halbes Jahr). Das liegt am hohen Gehalt an den Vitaminen C und E.
Ca. 150 ml gewonnen. Den Trester verwende ich für Breiumschläge auf rauen Hautstellen oder bei Schmerzen. Das Öl hilft bei Rheuma, Hautirritationen, Neurodermitis, Rosacea, Pigmentflecken. Aus dem Öl kann man auch eine Salbe oder eine Creme herstellen. Ich mag das Öl am liebsten pur.
Kennt Ihr das auch? Ich scanne schon beim Autofahren die Wiesen und Wegeränder. Wenn ich dann begehrliche Objekte entdecke, muss mein Chauffeur auch schon mal drehen und halten.
Wenn mein Jagdinstinkt geweckt ist, gibt’s kein Halten mehr. Heute z.B. wollte ich nur mal kurz „guggen“ – mein Mann wartete dann geduldig die 1,5 Stunden und räumte derweil das Auto auf. Vielen Dank!!!
Auf der „Pirsch“ bewege ich mich langsam, dankbar und behutsam von Pflanze zu Pflanze. Die Kräuter meiner Wahl sammle ich so, dass noch genügend übrig bleibt. Ich nehme nur das, was ich gut kenne, um giftige Verwechsler auszuschließen. Wenn ich mir unsicher bin, versuche ich über eine PflanzenApp (PlantNet) herauszufinden, welches Gewächs ich gerade entdeckt habe. Zuhause (und manchmal vor Ort) recherchiere ich im Internet oder Büchern über Nutzen und Heilwirkung. Manchmal frage ich auch meine liebe Kräuterfrau und Lehrmeisterin. Ich schreibe meine Blogs, stelle die Bilder ein und erweitere so mein Wissen.
Pflanzen lehren mich, inne zu halten und behutsam zu sein. Sie zeigen mir auf, wie wunderbar die Natur ist und wie heilsam sie ist.
Meine Beute wurde sortiert, gewaschen und zum Trocknen ausgelegt.Bunte Vielfalt: Die Saat-Esparsette ist eine Futterpflanze und ein Bodenverbesserer. Die Blüten des Gabel-Leimkrautes öffnen sich abends und der starke Duft lockt Nachtfalter an, die als Bestäuber dienen.Heckengewächse: Hagebutten und SchlehenEin Hahnenfußgewächs: die wilde Clematis, schön , aber giftig
Zuhause werde ich die gesammelten Kräuter weiter verarbeiten:
Spitzwegerich, getrocknet aus Tee und als Alkoholauszug – wirkt gegen Mückenstiche und bei Husten
Echtes Johanniskraut, getrocknet als Tee oder ausgezogen in Öl (Rotöl) hilft äußerlich gegen leichte Verbrennungen und beruhigt innerlich bei Verstimmungen
Hagebutten getrocknet als wohlschmeckender Tee mit hohem Vitamin-C-Gehalt oder als Mandelöl-Auszug für die Haut
Odermennig als Tee bei Magen-Darm-Beschwerden (bitter)
Wiesenlabkraut als Tee oder Alkoholauszug bei Magen-Darm-Beschwerden, als natürlicher Cholesterinsenker, bei Harnwegsinfekten (bitter)
Echte Luzerne als Tee gegen gegen Arthritis, Harnwegsinfektionen, Nieren-, Blasen- und Prostatabeschwerden, als Cholesterinsenker (bitter)
Wegwarte als Tee/ Alkoholauszug bei Reizmagen, Leber- und Verdauungsstörungen, bei Hautunreinheiten ,(bitter)
Die bitteren Kräuter sind auch sehr gut geeignet zum Ausleiten von Giftstoffen, Schwermetallen, Medikamentenrückständen etc. Dafür kann eine 4- bis 6-wöchige Kur, mit einigen Tassen Tee über den Tag verteilt, geeignet sein.
Falls eine Kur sinnvoll erscheint, bitte sich selbst gut beobachten und einen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate ziehen, besonders bei schweren Erkrankungen oder Allergien.
Heute Morgen haben mich drei Pflanzen erfreut, die über Nacht (bzw. am frühen Morgen) erblüht sind. Die Farbe Gelb symbolisiert die Sonne, die Licht und Wärme schenkt und zum Wachstum anregt. Gelb vitalisiert und hebt sie Stimmung. Sie regt zum inneren Wachstum an. Farbkreis Gelb ist als Primärfarbe im Farbkreis die hellste Farbe – Lila oder Violett sind Gegenfarben oder Komplementärfarben zu Gelb. Das bedeutet ä, dass beide Farben nebeneinander die Intensität gegenseitig unterstützen.
Nachtkerze
Bei uns blühen die Nachtkerzen! Ich hab‘ den Samen vor 2 Jahren bei einer wilden Pflanze abgeknappst und in den Kräutergarten geworfen. Heilwirkung Die Nachtkerze wirkt hautheilend (entzündungshemmend), blutdrucksenkend und entspannend. Die wird eingesetzt bei Hauterkrankungen, zur Stabilisierung des Herz-Kreislauf-Systems und in der Frauenheilkunde(z.B. bei PMS).Aus den Samen kann man, in Öl ausgezogen, das wertvolle Nachtkerzenöl herstellen. Essbar Die Blüten sind essbar, sie haben einen leicht scharfen Geschmack. Sie können aber auch in den Kräutertee wandern. Im Herbst gräbt man die Wurzeln aus und kann sie zu verschiedenen Speisen verarbeiten. Symbolik Da die Nachtkerze nächtlich erblüht, symbolisiert sie spirituell das Licht im Dunkeln und steht für Neuanfänge und Entspannung.
Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
Bei mir sitzt es, wenig beachtet, in einem Blumenkübel. Heilwirkung Pfennigkraut hilft bei Husten, Magen-Darm-Erkrankungen sowie bei Durchfall. Dazu wird das Kraut getrocknet und als Tee getrunken, der bitter schmeckt. Äußerlich kann ein Umschlag aus frischen, zerstoßenen Blättern bei schlecht heilenden Wunden, Ekzemen, Geschwüren und Hautausschlägen helfen.
Feuerlilie (Lilium bulbiferum)
Die Zwiebelpflanze ist winterhart. Normalerweise hat die Pflanze eine orange-rote Farbe. Sie ist eine Randpflanze, die es gerne halbschattig mag und auf leicht kalkigem Boden wächst. Sie wächst im mitteleuropäischen, alpinen Raum und steht auf der roten Liste der gefährdeten Pflanzen. Heilwirkung Die Zwiebel ist, zumindest für Katzen, giftig. Daher würde ich sie nicht innerlich verwenden. Äußerlich soll die Pflanze die Narbenheilung und Wundheilung fördern.
Selbstbemächtigung = sich vom Gelb inspirieren lassen
… bildet eine Gattung innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
Weitere Namen Löwenschwanz, Herzgold, Herzkräutel, Mutterwurz oder Wolfstrapp
In meinem Garten blüht wieder das Herzgespann. Das Kraut wirkt positiv auf Herz, Lunge und Magen. So wird die Pflanze bei Herzproblemen, wie Herzrasen, Herzenge, Bluthochdruck, zudem bei Schilddrüsenüberfunktion und bei Magendrücken, angewendet. In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Pflanze beim Geburtsvorgang eingesetzt.
Inhaltsstoffe Flavonoide (Apigin z.B. kann den Östrogenhaushalt beeinflussen), Bitterstoffe, Betaine (Ammoniumverbindungen, die vor Verkalkung schützen), Gerbstoffe, Herzglykoside, Alkaloide. Das Gesamtpaket der Inhaltsstoffe aktiviert das vegetative Nervensystem, (Parasympatikus). Die Bitter- und Gerbstoffe wirken zudem positiv auf Magen Darm, Galle und Leber.
Blüten, Stengel und Blätter können als Tee oder Tinktur verwendet werden. Aber … man sollte sich auf einen ziemlich bitteren Geschmack einlassen. Mit etwas Zitrone und Honig wird es erträglicher.
Herzgespann wächst auf trockenen und nährstoffreichen Böden, auf Schuttplätzen, Brachland und Gräben.
Hergespann gehört zu den gefährdeten Pflanzen und darf wildwachsend nicht gepflückt werden. Deshalb habe ich mir eine Pflanze aus dem Gartenfachhandel bestellt und kultiviert.
Energetisch zwingt das Herzgespann zum Innehalten, zur Ruhe und zur Überprüfung des eingeschlagenen Lebensweges. Es kann heftig wie ein lebensrettender Defibrilator wirken.
Selbstbemächtigung = auf allen Ebenen das Herz entspannen