Seit 14 Tagen regnete es gefühlt ununterbrochen. Nach einem anstrengenden Tag mit vielen Diskussionen wollte ich nur noch raus in die Natur. Ich wurde reich beschenkt: Die Sonne blinkte hervor, der Wind pustete die Wolken zur Seite und die Luft war mild und klar. Das Abendlicht setzte besondere Akzente:
… bildet eine Gattung innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
Weitere Namen Löwenschwanz, Herzgold, Herzkräutel, Mutterwurz oder Wolfstrapp
In meinem Garten blüht wieder das Herzgespann. Das Kraut wirkt positiv auf Herz, Lunge und Magen. So wird die Pflanze bei Herzproblemen, wie Herzrasen, Herzenge, Bluthochdruck, zudem bei Schilddrüsenüberfunktion und bei Magendrücken, angewendet. In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Pflanze beim Geburtsvorgang eingesetzt.
Inhaltsstoffe Flavonoide (Apigin z.B. kann den Östrogenhaushalt beeinflussen), Bitterstoffe, Betaine (Ammoniumverbindungen, die vor Verkalkung schützen), Gerbstoffe, Herzglykoside, Alkaloide. Das Gesamtpaket der Inhaltsstoffe aktiviert das vegetative Nervensystem, (Parasympatikus). Die Bitter- und Gerbstoffe wirken zudem positiv auf Magen Darm, Galle und Leber.
Blüten, Stengel und Blätter können als Tee oder Tinktur verwendet werden. Aber … man sollte sich auf einen ziemlich bitteren Geschmack einlassen. Mit etwas Zitrone und Honig wird es erträglicher.
Herzgespann wächst auf trockenen und nährstoffreichen Böden, auf Schuttplätzen, Brachland und Gräben.
Hergespann gehört zu den gefährdeten Pflanzen und darf wildwachsend nicht gepflückt werden. Deshalb habe ich mir eine Pflanze aus dem Gartenfachhandel bestellt und kultiviert.
Energetisch zwingt das Herzgespann zum Innehalten, zur Ruhe und zur Überprüfung des eingeschlagenen Lebensweges. Es kann heftig wie ein lebensrettender Defibrilator wirken.
Selbstbemächtigung = auf allen Ebenen das Herz entspannen
Morgens ist die Welt noch frisch und unberührt und es lohnt sich, die Umgebung zu erkunden. So viele Eindrücke: Wasserplätschern und seichter Wind, Vogelgezwitscher und Bienensummen, weiße, gelbe und violette Farbtupfer im linden Grün und duftende Blüten – herrlich! Unterwegs traf ich noch einen alten Bekannten auf ein Schwätzchen. So konnte der Tag gut starten.
„Die Grüne Mitte ist ein etwa zwei Quadratkilometer großes Gebiet, das zwischen den Maintaler Stadtteilen Bischofsheim, Dörnigheim und Hochstadt liegt. Die Grüne Mitte hat eine wichtige Funktion als Naherholungs- und Freizeitgebiet für die Stadtteile. Sie ist aber auch durch ihre Wegstruktur eine attraktive Verbindung für Radfahrerinnen und Radfahrern und zu Fuß um in die anderen Stadtteile zu gelangen. Die Landwirtschaft nutzt viele Flächen als Weideland oder mäht die Wiesen als Grünfutter. Das Gebiet zeichnet sich durch eine attraktive, abwechslungsreiche Landschaft aus. Es befinden sich dort Streuobstwiesen, eine Flugsanddüne, Feuchtgrünland, Seen, Bachläufe und vieles mehr, außerdem ist sie ist ein Rückzugsgebiet für Vögel und andere Tiere und es wachsen dort seltene Pflanzen. …“
AngelseeDie Nilgänse beugen mich skeptisch GänsekinderLieblingsbildKleine Schleuse … ob die noch funktioniert?Sauerkirsche oder Ulme? Die App konnte nicht helfen. ???Und zu guter Letzt ein Storch.
Oberhalb des Städtchens Maintal-Hochstadt lohnt sich ein Spaziergang im Naherholungsgebiet Hartig. Hier hat’s einen sagenhaften Blick auf die Skyline von Frankfurt. Und gerade ist die Apfelblüte in vollem Gange. Anschließend kann man im Café Pearson & Puppe (meine Empfehlung) oder in einem der vielen Restaurants auf der Hauptstraße für’s „leibliche Wohl“ sorgen.
Wenn Ihr noch ein paar Bilder von Hochstadt haben wollt, schaut mal auf meine anderen Blogs:
Kräuter und Olivenöl aus Kreta, Weizenkorn aus Deutschland und saubere Gläser.
Kürzlich berichtete ich über meine Erfahrung mit Borrelien – siehe: https://monika-rauch.com/2022/07/31/meine-borreliose/. Dabei bin ich auf die starke Heilwirkung der Zistrose und des Oreganos gestoßen. Die Kräuter habe ich mir von Kreta mitgebracht, eigentlich als Tee und Gewürz und uneigentlich mache ich jetzt davon Auszüge. Mazerate kann man mit frischen oder getrockneten Pflanzen machen. Ein Tee ist ebenso ein Auszug/Mazerat auf Wasserbasis.
Ölauszug
2 bis 3 Stunden müssen die Kräuter bei ca. 70°C in Olivenöl ausziehen. Danach werde ich sie noch für 1 bis 2 Tage im Glas lassen und anschließend fein absieben. Das Oreganoöl werde ich hauptsächlich zum Würzen nutzen. Vom Öl der Zistrose möchte ich später eine Heilsalbe/Gesichtscreme rühren. Nur mal zur Info: Ein kleines Döschen Zistrosencreme kostet um die 25 Euro.
Alkoholische Auszug/Tinktur
Alkoholische Auszüge nennt man auch Tinkturen. Die Kräuter werden in hochprozentigem Alkohol ausgezogen. Fünf bis sechs Wochen bleiben sie im Glas an einem warmen Platz. Zwischendurch wird das Glas immer mal geschüttelt, sodass die Wirkstoffe besser gelöst werden können. Die Tinkturen werden tropfenweise über den Tag verteilt als Medizin genutzt, bei Bedarf. Man kann sie natürlich auch äußerlich, z.B. verdünnt als Auflage auf die Haut.
Wirkweisen
Oregano wirkt antibakteriell, antiviral und fungizid. Es fördert die Durchblutung, ist entzündungshemmend und schmerzstillend. [Ätherisches Oreganoöl wird auch als Pflanzenantibiotikum bezeichnet.] Oregano ist als Würzkraut in der Mittelmeerküche nicht wegzudenken. (Foto:Pixabay)Kretischer Zistustee/Cistrose hat eine besonders gute Qualität: Seine rauen Blätter haben u.a. sehr viele Gerbstoffe, Polyphenole, Farbstoffe und Tannine. Seine Eigenschaften sind antibakteriell, antiviral, fiebersenkend, fungizid, krampflösend, verdauungsfördernd. So kann die Zistrose bei Grippe (Corona?), Borreliose, Magen-Darm-Beschwerden, Hautbeschwerden wie Aphten, Candida, Neurodermitis, bei Atemwegserkrankungen, Rheuma, Arthrose usw. wirken. Zudem wirkt sie anregend für den Stoffwechsel und unterstützt bei der Ausleitung von Giftstoffen. (Foto: Pixabay)
Selbstbemächtigung = altes Wissen erhalten und weitergeben
Disclaimer Ich schreibe über traditionelle Verfahren, die Kraft der Kräuter zu nutzen. Und ich lege meine persönliche Sichtweise als Kräuterfrau dar. Bei gesundheitlichen Problemen ist die erste Adresse zur Hilfe immer ein/e Ärztin/Arzt oder Heilpraktiker/in.
Gerne ziehe ich durch die Lande: morgens, wenn die Luft noch frisch und klar ist oder abends, wenn es ruhiger wird und kühler. Ich bin dankbar für den reich gedeckten Tisch, den die Natur bereit hält. Kräuter, Gemüse und Früchte wirken sich auf unsere Gesundheit positiv aus und helfen uns, im seelischen Gleichgewicht zu bleiben.
Goldfelberich/Gilbweiderich wirkt blutstillend. Fingerhut ist stark giftig,Finger weg! (Dessen Extrakt wirkt in geringen Dosen bei Herzschwäche.) Giersch schmeckt gut als Gemüse und hilft bei Entzündungen und Erkältungskrankheiten. Pastinake unterstützt bei Magen-Darm-Beschwerden, Nierenleiden, Unruhezuständen.
Einige wenige klinische Untersuchungen bestätigen die Wirkungen der Heilpflanzen (siehe unten: ESCOP, HMPC, Kommission E). Allerdings werden oft nur einzelne Inhaltsstoffe untersucht, nicht aber die Kombination/das Zusammenspiel derselben. Klinische Forschungen über Heilpflanzen gibt es häufiger im Baltikum, in Russland und im Balkan. Wir in Deutschland tun uns schwerer, unser Heilpflanzenwissen mitForschungen zu vertiefen. Ich vermute, dass bei uns Traditionen im Allgemeinen keinen großen Stellenwert haben. Wir versuchen alles wissenschaftlich zu belegen (was seine Berechtigung hat) und lassen das Leben und dessen Mysterium nicht zu uns durchdringen. Das hat manchmal zur Folge, dass wir unseren Ursprung und unsere Wurzeln, das Wissen unserer Ahnen und somit unsere Entwicklung nicht anerkennen und leben. Manchmal sind wir von unserer Natur/von unserem Inneren abgetrennt und es fehlt was ganz Entscheidendes. Vielleicht schreibe ich darüber einen Extra-Blog.
Rosen – große Liebe https://monika-rauch.com/2022/07/01/rosen/Rotklee, enthält einen höheren Anteil an Phytohormonen als Soja, hilft bei Beschwerden der Menstruation, der Prostata, der Wechseljahre. Apfel hilft bei Durchfall, zur Zahnreinigung gegen Entzündungen und Demenz. „An apple a day keeps the doctor away.“Weißklee hilft bei Erkältungen, Verdauungsproblemen, Kopfschmerzen, Vergiftungen. Kamille beruhigt bei Entzündungen der Haut und der Verdauungsorgane. Süßkirschen können bei Bluthochdruck, Gicht und Demenz hilfreich sein. Der Hundsrose und ihrer Frucht, der Hagebutte, ist sogar ein altes Kinderlied gewidmet: “Ein Männlein steht im Walde”. Sie helfen bei Hauterkrankungen, Erkältungen, Rheuma, Gicht.Lavendel beruhigt, die Ziererbse blüht schön pink, die Wurzel des Alantes wirkt bei Appetitlosigkeit, Bronchitis, Darmentzündung, Gallenbeschwerden, Reizhusten, bei Ekzemen, schlecht heilenden Wunden, gegen Würmer. Hornklee findet Anwendung bei Schlafstörungen, Unruhezuständen, starker Nervosität, Angst, Herzschwäche, Hautentzündungen, Krämpfen. Die Kugeldistel sieht schön aus und ist eine Bienenweide. Sie kann bei Nieren- und Leberleiden helfen. Das rote Mädesüß ist mit unserem Mädesüß verwandt und kommt aus Amerika. Es wächst bei mir als Zierstaude im Garten.Obstsorten: Brombeere Die Frucht ist gut bei Verdauungsbeschwerden, Hämorrhoiden, Zahnfleischentzündungen; die Blätter wirken bei Durchfall. Himbeeren haben einen hohen Gehalt an Vitamin C und helfen bei Durchfall und Entzündungen des Magen-Darm-Traktes und einem geschwächten Immunsystem. Holunder im Garten ersetzt den Apotheker, er hilft bei Erkältungen, Entzündungen, Eisenmangel, Nieren-/Blasenproblemen, Stress,Hautinfektionen, Insektenstichen, Geschwüren Pflaume (übrigens: Mirabellen, Renekloden, Zwetschgen sind Kreuzungen der Pflaume) unterstützt den Körper bei Erkältungen, Entzündungen, Eisenmangel, Nieren-/Blasenproblemen, Stress, Hautinfektionen, Insektenstichen, Geschwüren. Traube hilft bei Gicht-, Rheuma- und Arthroseschmerzen, sie unterstützt die Gewichtsreduktion und schmeckt lecker.„Nasse Füße“ Diese Pflanzen wachsen gern in der Nähe zu Gewässern. Mädesüß hat eine starke Heilwirkung. Man nennt es auch Wiesen-Aspirin. https://monika-rauch.com/2022/07/03/maedesuess/ Fast nur heilsame Pflanzen: Fingerkraut wirkt bei Durchfall, Regelschmerzen, Entzündungen. Die kleine Braunelle ist stark antiviral, daher gut bei Herpes. Sumpfschachtelhalm ist für Tiere giftig und sollte nicht mit dem heilsamen Ackerschachtelhalm verwechselt werden. Johanniskraut ist ein starkes Mittel bei depressiven Verstimmungen und wirkt hautberuhigend bei Sonnenbrand und Mückenstichen. Die wilde Karde soll bei Hautkrankheiten, Magen-Darm-Beschwerden, Borreliose helfen. Letzteres ist umstritten. Odermennig ist gut bei Durchfall und Hautkrankheiten.
Was ist die ESCOP, HMPC und die Kommission E? Um hier eine Hilfestellung zu geben, verfassen verschiedene Institutionen Monographien. In den Monographien der ESCOP, HMPC und der Kommission E werden alle Informationen zu Studien, Tagesdosierung sowie Nebenwirkungen zusammengefasst.
Disclaimer Die beschriebenen Heilwirkungen beruhen auf Überlieferungen, sowie eigenen Erfahrungen und werden seit Jahrhunderten so angewendet. Bei schweren Symptomen/Krankheitsverläufen bitte einen Arzt konsultieren! Hilfreich ist oft eine Kombination aus einer schulmedizinischen Behandlung und einer phytotherapeutischen.
Selbstbemächtigung = Heilung durch die Natur erfahren
Zutaten: Kidneybohnen, Haferflocken, Lupinenschrot, Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie (oder andere Kräuter), (Ei), Senf, Salz, Pfeffer, Paprika – verkneten, formen und in Olivenöl ausgebacken. Bei den Zutaten und Mengen kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen. Saftig und lecker!
Ich liebe es, mit Lebensmitteln zu experimentieren. Es kommen zwar weder Spinnenbeine noch Krötengift ins Essen, doch solche gefährlichen Lebensmittel wie Kräuter und Gemüse sind durchaus dabei. Meine Männer beäugen mein Kochen schon etwas misstrauisch, aber meistens schmeckt’s ihnen dann doch. Manchmal gibt’s auch Schelte, naja nicht alles gelingt immer.
Ich gebe es zu: Ich mag gerne Fleisch essen. Ich weiß aber, dass es nicht überlebenswichtig ist und dass Umwelt und Tiere wegen des übertriebenen Konsums in den Industrieländern leiden. Wir sind direkt mit Fleisch gemästet worden und haben uns, wie in anderen Lebensbereichen auch, abhängig gemacht. Glücklicherweise setzt gerade eine Trendwende ein, die zu einem bewussteren Konsum oder Verzicht führt. Ich finde es gar nicht so leicht, auf fleischlos umzusteigen und hoffe, dass ich so nach und nach meine „Sucht“ überwinde. Die Klopse kommen schon mal gut an, auch bei meinen Männern.
Bei meinem letzten Spaziergang habe ich ein paar Kräutlein gefunden, die ich Euch zeigen möchte:
Giersch (Aegopodium podagraria)
„Drei, drei, drei – bist beim Giersch dabei.“ Alte Regel, welche bedeutet, dass man den Giersch aufgrund seines dreieckigen Stängels und den drei mal drei angeordneten Blättern bestimmen kann. Der Giersch ist ein Doldenblütler, den man mit anderen giftigen Vertretern verwechseln kann. Da hilft die Regel enorm.
Gut ernten kann man ihn im Frühjahr und Frühsommer. Man verwendet ihn als Salatbeigabe ähnlich wie Petersilie oder man dünstet ihn wie Spinat, stellt ein Pesto her oder bereitet damit ein Smothie zu. Wer Giersch im Garten hat, freut sich nicht wirklich: Durch seine unterirdischen Wurzelaustriebe kann er schnell wuchern. Da hilft nur eines: aufessen, als Tee trocknen oder eine Jauche für den Garten herstellen und damit andere Schädlinge vertreiben oder als Dünger verwenden.
Inhaltsstoffe: Giersch ist sozusagen ein Superfood – er enthält eine hohe Konzentration an Vitamin C, Kalium und Eisen, sowie anderen Vitaminen und Mineralien. Als sekundäre Pflanzenstoffe enthält er u.a. ätherische Öle und Flavonoide. Anwendung: Giersch regt den Stoffwechsel an, entgiftet, entwässert, und entsäuert. Der Giersch kommt zum Einsatz, wenn „das Zipperlein plagt“, also bei Rheuma, Arthritis und Arthrose. Und er hilft auch bei einer Entwurmung, bei Erkältungen, Zahnweh, Verspannungen.
Taubnesseln (Lamium)
Taubnesseln gibt es in den verschiedenen Sorten (Goldnessel, Bastard-Taubnesseln, weiße und purpurfarbene Taubnesseln). Jede hat ähnliche Wirkungen. Taubnesseln sind nicht mit der Brennnessel verwandt. Sie sind ungiftig.
Inhaltsstoffe: Vitamine B + C, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Kalium, Kieselsäure, Zink. Anwendung: Frauenleiden als „Kraut der lächelnden Mutter“ (reguliert Menstruation und Weißfluss), Blutungen, Hämorrhoiden, Blasenentzündung, Husten, Halsweh, Verdauungsstörungen – innerlich + äußerlich. Wirkweise: astringierend, auswurffördernd, schleimlösend, abschwellend, entzündungshemmend, blutreinigend, blutstillend
Brennnessel (Urtica)
Die Brennnessel brennt dank ihrer Brennhaare. Die Signaturenlehre lehrt, dass Eigenschaften und Aussehen einer Pflanze Ähnliches heilen können. Wenn’s brennt (wie z.B. bei einer Blasenentzündung, oder einem Rheumaschub), kann sie Linderung verschaffen.
Inhaltsstoffe: Flavonoide, Kalium, Caffeoyläpfelsäure, ungesättigte Fettsäuren Anwendung: bei Nieren- und Blasenproblemen, Hauterkrankungen, Nesselsucht, Rheuma, Arthrose, Arthritis, Darmbeschwerden, Schuppen, fettiger Kopfhaut. Auf der psychischen Ebene wirkt sie wie ein Antidepressivum, da sie das Durchsetzungsvermögen stärkt (Signaturenlehre: Die Pflanze setzt auch gerne durch). Wirkweise: entzündungshemmend, blutstillend, blutreinigend, stoffwechselanregend, stuhlfördernd, auswurffördernd, schleimlösend.
Bin noch am überlegen, ob ich sie trocknen oder direkt als Salat weiter verarbeiten soll.
Selbstbemächtigung = Geschenke der Natur sehen, verstehen und annehmen
In Töpfen Gemüse ziehen, wie geht das? Das habe ich nämlich dieses Jahr vor. Mit Blumen und Kräutern klappt es ja auch, also warum nicht mit Gemüse? Ich lese mich etwas in die Materie ein, sicherlich gibt es spezielle Züchtungen für Blumentöpfe und Hochbeete. Bis dahin säe ich ein und bereite vor.
Es ist erst Ende Februar und es regt sich schon was in meinen Blumentöpfen, schaut selbst:
Kräuter
Früher tauschte ich die Erde aus und setzte neue Pflänzchen. Heute sammele ich die Samen und lasse die Stauden wieder kommen. Im Supermarkt kaufte ich ein paar Biopflänzchen, die werden dorthin gesetzt, wo Platz ist. Vielleicht entwickelt sich später auch noch etwas aus dem Samen, die auf und in der Erde ruhen?
Die Kräuter stehen geschützt auf der Loggia, Ich hoffe, sie kommen gut durch die kältere Zeit.
Samen
Unten kommt die Minze, den Samen für Blutampfer und Basilikum hebe ich auf.
Blumen und Zwiebeln
Die Primeln sind vom letzten Jahr und sie kommen tatsächlich wieder! Die meisten Frühblüher sind Zwiebelpflanzen.
Dieses Jahr möchte ich mich intensiver mit meinem Garten beschäftigen. Bisher gab es nur Blumen, Rasen, Erdbeeren, einige Obstbüsche, ein paar Kräuter, Kartoffen und Tomaten. Jetzt schaue ich, wohin es mich treibt. Mein Hochbeet, alle Töpfe und freie Stellen werden mit Gemüse bepflanzt. Ich habe einen Kompost angelegt und möchte noch ein zweites Hochbeet bauen (lassen). Außerdem hab‘ ich, glaube ich, verstanden, wie wichtig das Mulchen ist. Bin absolut neugierig, lernwillig und habe ein offenes Ohr für Eure Tipps.