Heute ist ein guter Tag um glücklich zu sein!

Die Blumen hat mir heute mein Mann mitgebracht und ich freu‘ mich sehr darüber. 

Jeder Tag birgt eine Chance!

Liebe – immer!

Selbstbemächtigung = das Glück in den kleinen Dingen finden

Ab durch die (grüne) Mitte

Ein Spaziergang in der Wintersonne

Ich musste einfach raus,  hatte einen regelrechten Lufthunger. Kennt Ihr das auch?

Was ist die Grüne Mitte?
Die Grüne Mitte ist ein etwa zwei Quadratkilometer großes Gebiet, das zwischen den Stadtteilen Bischofsheim, Dörnigheim und Hochstadt liegt.

Die Grüne Mitte hat eine wichtige Funktion als Naherholungs- und Freizeitgebiet für die Stadtteile. Sie ist aber auch durch ihre Wegstruktur eine attraktive Verbindung für Radfahrerinnen und Radfahrern und zu Fuß um in die anderen Stadtteile zu gelangen. Die Landwirtschaft nutzt viele Flächen als Weideland oder mäht die Wiesen als Grünfutter. Das Gebiet zeichnet sich durch eine attraktive, abwechslungsreiche Landschaft aus. Es befinden sich dort Streuobstwiesen, eine Flugsanddüne, Feuchtgrünland, Seen, Bachläufe und vieles mehr, außerdem ist sie ist ein Rückzugsgebiet für Vögel und andere Tiere und es wachsen dort seltene Pflanzen.

Quelle: http://www.maintal.de

Schaut selbst:

Nach der Runde fuhr ich nach Hause  und legte mich gleich ins Bett – ein Sonntag eben.

Euch wünsche ich einen guten Start in den nächsten Tag oder die nächste Woche oder das nächste Projekt oder so!

Selbstbemächtigung =  draußen sein

Dunkle Zeit

Die Tage werden kürzer und eigentlich will ich mich ins Haus verkriechen. Und uneigentlich überwinde ich mich manchmal und werde damit belohnt, dass meine Stimmung friedlich wird. 

Eine kurze Runde am Dörnigheimer Mainufer

Das ist der Reigen der Natur: Pflanzen sterben ab und werfen ihren Samen aus. Oder sie ziehen ihre Kraft in die Wurzel, damit sie sich im Frühling wieder voll entfalten können. Tiere fressen sich eine Schutzschicht an, ziehen in den Süden oder gehen in den Winterschlaf.

Nur wir Menschen gehen mit aller Gewalt unseren „Geschäften“ nach, ohne auch nur einen Moment inne zu halten und zu schauen, ob uns das entspricht,  was wir da so treiben. Gerade jetzt beginnt sie wieder, die besinnliche Weihnachtszeit. Da wird gefeiert, gefressen und gekauft – wie im Rausch. Und mal ehrlich, richtig zufrieden macht das auch nicht immer. Im Innern aber treibt uns der Wunsch nach Gemeinsamkeit, Ruhe und Erholung. Das Genießen möchte ich auch nicht verdammen, es macht ja durchaus Spaß, etwas Leckeres zu essen und über Weihnachtsmärkte zu schlendern. Kennen wir unsere tiefsten Bedürfnisse?Stülpen wir uns den Konsum über, um nicht ins tiefe Gefühl zu kommen?

Was wir als Kinder gerne gemacht haben,  passt  anscheinend nicht in unsere Zeit: Vielleicht sollten wir wieder singen, uns Geschichten erzählen, rausgehen, um ein Feuer tanzen, Plätzchen backen, uns einkuscheln, lesen, die Ernte verarbeiten, Tagebuch schreiben und Gedichte, in die Sauna gehen und mit lieben Menschen zusammen sein?

Diese Dinge galten viele Jahrhunderte, wahrscheinlich Jahrtausende als richtig. Seit der Industrialisierung und der Aufklärung aber, haben wir uns „denaturalisiert“. Wir vertrauen der Forschung mehr als unserem Gefühl und folgen anscheinend anderen Gesetzen. Trotzdem sind wir, was wir sind: Naturwesen. Eine tiefe Sehnsucht nach unserer wahren Natur erfasst immer mehr Menschen. Das sieht man auch in den sozialen Netzwerken: Einfaches Leben, Upcycling, draußen sein, spirituelle Anschauungen, kochen mit gesunden Lebensmitteln etc. spricht immer mehr Menschen (Follower) an.

Eigentlich brauchen wir wenig: Ein Dach über dem Kopf, Wärme im Winter, genügend gute Nahrung, sauberes Wasser, frische Luft, Bewegung, Musik,  Freunde, Familie, Tiere – Natur eben. Jeder sollte seinen Begabungen nachgehen dürfen, um ein sinnerfülltes Leben zu haben.

Dunkle Zeit

Wenn bunt die Blätter flattern
und leis' Kastanien plattern.
Die Beeren am Strauch sind für Vögelchens Bauch.

Der Tisch so reich gedeckt,vom Igelchen entdeckt.
Die Nuss versteckt das Eichhorn gut, wenn es die nur finden tut!

Die Rüben am Rand vom Feld bringen Zucker für wenig Geld.
Im Keller lagern Äpfel fein, sie werden bald im Kuchen sein.

Dann bläst der Wind die Blätter fort. Nass und kalt wirds an manchem Ort.
Sanft legt sich übers Land Nebel mit ruhiger Hand.

Nach innen ziehen wir uns ein Stück  in uns selbst zurück.
Langsam geht die Welt zur Ruh und Schnee decket die Landschaft zu.

Drinnen im Haus  knistert das Feuer und 
versteckt sich die Maus.
Alt und Jung sind ohne Hast, von den Schultern fällt die Last.

Die glänzende Weihnachtszeit macht die Herzen weit.
Unterm Weihnachtsbaum erfüllt sich mancher Traum.

Kalt und kälter in den rauen Nächten schwirren Wesen, uns zu knechten.
Vorräte sich zu Ende neigen - es herrscht tiefes Schweigen.

Endlich zum Jahresende kommt die Sonnenwende. 
Klirrende Kälte und Sonnenschein bringen Bewegung hinein.

Bei der Fassenacht wird Radau gemacht. Und mit müden Knochen wird ans Licht gekrochen.

Langsam erwacht das Leben, alles sprießt dem Licht entgegen.
So die helle Zeit beginnt, die dunkle aber – verrinnt.

Monika Rauch

Ich wünsche Euch allen eine sinnbringende, erfüllende und ruhige dunkle Zeit, damit Ihr mit voller Kraft im Hellen erwachen könnt.

Selbstbemächtigung = sich de Natur hingeben

Monika

Fotos: Monika Rauch und Pixabay

Kräuternacht

Normalerweise lebe ich im Juni im Garten. Bei den frischen Temperaturen jedoch ziehe ich meine Küche vor. Gestern hatte ich meine „lange Nacht der Kräuter“, in der ich mir Zeit für meine „Aufträge“ nahm.

Um mich einzustimmen,  kochte ich mir einen griechischen Bergtee mit ein paar Oliven- und Orangenblättern.

Haartonikum gegen Schuppen, zur Anregung des Haarwachstums und Hemmung von Haarausfall

Mein Sohn bat mich, etwas Kräuteriges gegen seine Kopfschuppen zu kreieren.

Schuppen äußern sich durch fettig weißlich-gelbe oder graue Hautschuppen auf der Kopfhaut und im Haar. Es gibt verschiedene Ursachen für die Entstehung von Kopfschuppen: Trockene Kopfhaut, eine Dermatitis, ein erhöhtes Vorkommen des Hautpilzes „Malassezia furfur“, Stylingprodukte, innere Faktoren wie Stress und Hormonschwankungen und Umwelteinflüsse. Meistens ist es eine Kombination verschiedener Faktoren.

Nach einigen Recherchen stellte ich ein Haartonikum zusammen:

Die Kräuter köcheln ca. 15 Minuten bei kleiner Flamme im Wasser mit geschlossenem Deckel. Nach dem Absieben wird der Sud ca. 1:1 mit Apfelessig gemischt. Anwendung Nach dem Haarewaschen in die Kopfhaut einmassieren, nicht ausspülen. Mit Wasser verdünnen, wenn die Kopfhaut angegriffen ist.

Zutaten

  • Wasser
  • Apfelessig – die Milchsäurebakterien entfernen Rückstände auf der Kopfhaut und bauen den Säureschutzmantel der Haut auf. Außerdem bringt der Essig Glanz für die Haare.
  • Brennnesselwurzeln –  in der Kräuterheilkunde arbeitet man mit der Signaturenlehre. Diese besagt,  dass Ähnlichkeiten darauf hinweisen, wo ein Kraut helfen kann. Die Wurzeln der Brennnessel sehen aus wie Haare und tatsächlich werden sie dort eingesetzt. In ihnen sind bis zu 20 %  Mineralstoffe wie Kieselsäure und Kalium zu finden. Flavonoide schützen die Zellwände vor „freien Radikalen“. Die Inhaltsstoffe fördern das Wachstum und stärken die Haare. Entzündungen und Irritationen der Kopfhaut werden reduziert, Haarausfall kann gestoppt werden. Sie hemmen das Wachstum von Bakterien, enthalten viel Vitamin C, Eisen sowie Magnesium.
  • Zistrose – der kleine Strauch ist eine starke Heilpflanze aus dem Mittelmeerraum. Sie wirkt adstringierend (zusammenziehend),  fungizid (pilztötend) bakterizid (bakterientötend) und antiviral (gegen Viren), was dazu führt, dass  Hautwunden rascher heilen und Juckreiz gelindert wird. Die letzten beiden Eigenschaften lassen die Zistrose zu einem wichtigen Bestandteil der ganzheitlichen Therapie bei Neurodermitis werden. Die Haut wird gestrafft, was eine Schuppenbildung verhindern kann. Die starke antioxidative Wirkung ist auf ihren hohen Polyphenolgehalt zurückzuführen. Außerdem schützt die Pflanze vor UV-Strahlungen.
  • Rosmarin –  das enthaltene ätherische Öl Eucalyptol (Cineol) fördert die Durchblutung der Kopfhaut und versorgt somit die Haarfollikel mit mehr Sauerstoff und Nährstoffen. Es kann das Haarwachstum ankurbeln und Haarausfall lindern.
  • Ackerschachtelhalm – enthält Vitamine und Mineralien, darunter Vitamin C, Vitamin E, Folsäure, Riboflavin und Zink. Zusätzlich beinhaltet die Pflanze große Mengen an Silizium in Form von Kieselsäure (Siliziumoxid), die   Haare, Haut und Nägel stärken. Die Pflanze hat einen hohen Gehalt an Flavonoiden, welche die Zellen schützen.

Geliebtes Hagebuttenöl

Es lohnt sich, im Herbst loszuziehen um Hagebutten zu sammeln. Ich trockne sie immer im Ganzen auf der Heizung oder im Dörrautomaten. Für mein Heilöl vermixe ich die trocknen Früchte mit Oliven- oder Madelöl und lasse sie warm ausziehen. Das Öl hilft  bei verschiedenen Hauterkrankungen,  gegen Rheuma und Arthritis.

Mehr Infos darüber in meinen Blogs:

https://monika-rauch.com/2022/01/16/hagebuttenoel/

https://monika-rauch.com/2023/09/29/kostbares-hagebuttenoel/

https://monika-rauch.com/2022/06/04/hagebutten-ringelblumen-creme/

Abfüllen und absieben

Die getrockneten Pflanzen werden in Gläser gefüllt und beschriftet. Das Oxymel aus Tannenwipfeln, Essig und Honig zog 6 Wochen im Kühlschrank aus und wurde danach abgesiebt. Ich nehme es täglich esslöffelweise zur Immunstimmulierung ein.

Wenn ich unterwegs bin, sammle ich an geschützten Stellen meine Kräuter (wo ein Hund nicht  so schnell hinpieselt, nicht an Äckern, die womöglich gespritzt werden und nicht direkt neben einer viel befahrenen Straße … ). Ich sammle nur einen Bruchteil des Bestandes und achte auf unbeschädigte Pflanzen. Ich sammle nur, was ich kenne und was nicht unter Naturschutz steht. Manchmal hilft mir meine Kräuterlehrerin bei der Bestimmung oder eine Pflanzenapp. Wenn es giftige Verwechsler gibt, lasse ich die Pflanze lieber stehen.

Der Abend war lang und hat mir viel Ruhe und Muße bei der Arbeit geschenkt.

Was man hier nicht sieht, sind die vielen zu reinigenden Utensilien. Die Küche muss noch aufgeräumt werden und das geht spät abends nicht immer so locker von der Hand.

Und trotzdem: Das ganze „Kräuterln“ macht einfach nur Spaß und ich lerne selbst sehr viel, wenn ich darüber schreibe.

Selbstbemächtigung = einfach tun

Neues aus der Kräuterküche

Endlich habe ich es geschafft, meine alkoholischen und öligen Pflanzenauszüge  abzusieben und weiterzuverarbeiten!

Tinkturen

Foto von Pixabay – herzlichen Dank!

Die Mazerate aus Löwenzahn- und Alantwurzel zogen seit Dezember 23 in Wodka aus.  Beide vermixte ich zu einer Wurzeltinktur. Sie kann (tropfenweise) bei Krankheiten der oberen Atemwege (starker Husten) und für die Produktion von Verdauungssäften eingesetzt werden.

Zudem habe ich  eine Tinktur aus Pappelknospen und eine aus jungen Frühjahrskräutern in dunkle Tropfflaschen abgefüllt.

Salben

Die Ölauszüge wurden mit Bienenwachs, Kakaobutter und ätherischen Ölen zu Salben verarbeitet. Pro 100 ml verwende ich ca 20 g Bienenwachs und 5 g Kakaobutter für die Cremigkeit. Meine Salbe ist ziemlich fest.

Sanfte Salbe für Kinder

Bei der sanften Heilsalbe verzichtete ich auf ätherische Öle, da es bei jungen Kindern und Allergikern zu Unverträglichkeiten und Atemproblemen führen kann. Für diese Salbe verwende ich Spitzwegerich (lindert Hautreizungen und Mückenstiche) und Gänseblümchen (bei blauen Flecken und Stoßverletzungen).

Venen-, Pappel- und Jucksalbe

Die drei ätherischen Öle waren ein Mitbringsel meines Sohnes aus Australien. Er weiß genau, was seiner Mutter gefällt. 😍

Bei der Salbe gegen Mückenstiche habe ich die Kindersalbe (Spitzwegerich + Gänseblümchen) genommen und diese mit kühlendem Minzöl ergänzt.

Die Pappelknospensalbe wurde mit ätherischem Bergamotteöl angerührt. Die Salbe hemmt Entzündungen und lindert Schmerzen. Sie kann zudem bei Rheuma und Gicht helfen.

Hauptbestandteile der Venensalbe sind Auszüge von Rosskastanien- und Pappelknospen in Olivenöl. Als ätherisches Öl wählte ich „White Cypress“ aus Australien.

Die Venensalbe wirkt stärkend auf die Venen, z.B. bei schweren Beinen und Hämorrhoiden. Zudem wirken die Inhaltsstoffe hautstraffend z.B. bei Zellulite, da sie entstauende, entschlackende und entwässernde Eigenschaften mitbringt. Sie kann bei Schwellungen, Wassereinlagerungen sowie bei Akne und öliger Haut und Ekzemen unterstützen.

Hier mein „Gesamtwerk“, das einige Stunden an Arbeit kostete und gleichermaßen tiefe Befriedigung in mir verschaffte.

Dieser Tag war wieder so ein Hyperaktivtag, neben der Salbenküche und dem bisschen Haushalt, buk ich noch ein Brot und bereitete mir einen frischen Wildkräutersalat zu. Dabei war ich sooo müde und wollte nur mal eben die Mazerate absieben …

Wie gut, dass ich mich aufgerafft habe, die Kräuter zu verarbeiten.  So erfuhr ich bereits während des Tuns ihre Heilkraft. Denn die Kräuter wirken durchaus feinstofflich:

So sorgt das Gänseblümchen für heitere Gelassenheit, die Frühjahrskräuter für einen frischen Geist, die Knospen der Pappel und der Kastanie für Aufbruchsstimmung – nur um einige zu nennen.

Selbstbemächtigung = von der Kräuterkraft profitieren

Kraniche

Fotos: Pixabay

Sie kommen wieder, ihre Schreie locken mich aus dem Haus und mein Herz jubelt. Kennt Ihr das auch? Wenn sie kommen, ziehen sie den Frühling ins Land. Wenn sie gehen, kommt der Winter hinterher.

Dieses Jahr sind sie ca. 14 Tage früher als sonst unterwegs. Für mich ein Zeichen, dass der Winter schon vorbei ist.

Seinen Namen verdankt er dem althochdeutschen „kranuh“ = griechisch „Geranos“ = „Kranich“, was aus den Wurzeln „gera–“, „gra–“ stammt = „rufen, schreien“.

Wenn die Kraniche rufen, eile ich hervor.    

Wenn die Kraniche kommen, strebt mein Herz zu ihnen empor.

Wenn die Kraniche ziehen, grüße ich ins ferne Land.

Denn sie werden wieder kommen – ein starkes Band.

Monika Rauch

Schamanische Bedeutung

Für Dich

Erscheint ein Kranich in Deinem Leben, z.B. im Traum (oder ganz real), bedeutet es, dass Du einen neuen Lebensabschnitt begrüßen darfst. Es ist Zeit für Veränderung, d.h. passe auf, was geändert werden will. Sei aufmerksam für Dich und Deine Bedürfnisse. Sei wachsam, damit sich Dein Schicksal in neue Bahnen lenkt und Du das Glück, dass Dir zusteht, auch ergreifst.

Siehst Du einen ruhenden, stundenlang in einer Position verharrenden Kranich, wird Dir aufgezeigt, dass Du Dich innerlich beruhigen darfst, um mit Kraft aus der Ruhe heraus zu agieren. Meditation ist dabei sehr hilfreich.

Als sehr fürsorgliche Eltern sind Kraniche ein Hinweis darauf, dass Du Deine Kinder mit „langer Leine“, aber wachsam, begleiten sollst. Kranichkinder sind Nestflüchter, die von ihren Eltern über ein Jahr lang begleitet werden, auch während der langen Flugreisen.

In der Partnerschaft wählen Kraniche einen Partner fürs Leben. Kranichpaare sind das Sinnbild für Treue. Erscheint Dir ein Kranichpaar, solltest Du Deine Beziehungen (in der Partnerschaft, beruflich oder bei Deinen Freunden) auf Treue überprüfen. D.h. frage Dich, bei wem Du treu sein kannst und willst. Frage Dich auch, wer Dir treu ist. Treu sein bedeutet auch, zu fragen, was Du verteidigen würdest und wo es sich für Dich nicht lohnt. „Drum prüfe, wer sich ewig bindet.“

Ein kämpfender Kranich zeigt Dir, dass es ohne Gewalt geht: Der Kranich richtet sich in voller Größe auf und „tanzt“ mit seinem Gegner. Wenn er den eher rituellen Kampf gut zu kämpfen weiß, behält er sein Revier und/oder seine Braut und kann sein Leben sicher fortführen. Es geht darum, dass Du Dich nicht auf verletzende Scharmützel einlassen solltest, sondern Dich würdevoll, fast tänzerich, behaupten darfst.

Fürs Kollektiv

Sehr früh im Jahr und sehr dicht hintereinander ziehen die Kraniche ins Land, um zu ihren Brut- und Futterplätzen zu gelangen. Die Tiere machen mit ihren trompetenartigen Warnschreien auf sich aufmerksam. Sie warnen vor Raubvögeln und vor dem Einschlafen während des Fluges. Wenn wir das für uns als Kollektiv betrachten, wird klar: Wacht auf, seid wachsam, was mit Euch geschieht.

Film über Balz und Tanz der Kraniche https://youtu.be/qnOo2mB90-Y?si=P8uJ5PVAgdpybONS

Fotos = Pixabay

Wissenswertes

Der Kranich (Grus grus), auch Grauer Kranich oder Eurasischer Kranich, ist ein Vertreter der Familie der Kraniche (Gruidae). In Europa kommt er weitgehend als einzige Kranichart vor; erst ab der Schwarzmeerregion beginnt das Verbreitungsgebiet des Jungfernkranichs. Kraniche bewohnen Sumpf- und Moorlandschaften in weiten Teilen des nördlichen und östlichen Europa, aber auch einige Gebiete im Norden Asiens. Sie nehmen das ganze Jahr über sowohl tierische als auch pflanzliche Nahrung auf. Der Bestand hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen, so dass die Art zurzeit nicht gefährdet ist.

Die Schönheit der Kraniche, ihre spektakulären Balztänze und ihr gut zu beobachtender Zug haben schon in früher Zeit die Menschen fasziniert. In der griechischen Mythologie war der Kranich Apollon, Demeter und Hermes zugeordnet. Er war ein Symbol der Wachsamkeit und Klugheit und galt als „Vogel des Glücks“. In der Heraldik ist der Kranich das Symbol der Vorsicht und der schlaflosen Wachsamkeit. In der Dichtung steht der Kranich symbolisch für das Erhabene in der Natur.

Wikipedia

Selbstbemächtigung = wachsam und würdevoll durch’s Leben tanzen

Jagdfieber

Kennt Ihr das auch? Ich scanne schon beim Autofahren die Wiesen und Wegeränder. Wenn ich dann begehrliche Objekte entdecke, muss mein Chauffeur auch schon mal drehen und halten.

Wenn mein Jagdinstinkt geweckt ist, gibt’s kein Halten mehr. Heute z.B. wollte ich nur mal kurz „guggen“ – mein Mann wartete dann geduldig die 1,5 Stunden und räumte derweil das Auto auf. Vielen Dank!!!

Auf der „Pirsch“ bewege ich mich langsam, dankbar und behutsam von Pflanze zu Pflanze. Die Kräuter meiner Wahl sammle ich so, dass noch genügend übrig bleibt. Ich nehme nur das, was ich gut kenne, um giftige Verwechsler auszuschließen. Wenn ich mir unsicher bin, versuche ich über eine PflanzenApp (PlantNet) herauszufinden, welches Gewächs ich gerade entdeckt habe. Zuhause (und manchmal vor Ort) recherchiere ich im Internet oder Büchern über Nutzen und Heilwirkung. Manchmal frage ich auch meine liebe Kräuterfrau und Lehrmeisterin. Ich schreibe meine Blogs, stelle die Bilder ein und erweitere so mein Wissen.

Pflanzen lehren mich, inne zu halten und behutsam zu sein. Sie zeigen mir auf, wie wunderbar die Natur ist und wie heilsam sie ist.

Zuhause werde ich die gesammelten Kräuter weiter verarbeiten:

  • Spitzwegerich, getrocknet aus Tee und als Alkoholauszug – wirkt gegen Mückenstiche und bei Husten
  • Echtes Johanniskraut, getrocknet als Tee oder ausgezogen in Öl (Rotöl) hilft äußerlich gegen leichte Verbrennungen und beruhigt innerlich bei Verstimmungen
  • Hagebutten getrocknet als wohlschmeckender Tee mit hohem Vitamin-C-Gehalt oder als Mandelöl-Auszug für die Haut
  • Odermennig als Tee bei Magen-Darm-Beschwerden (bitter)
  • Wiesenlabkraut als Tee oder Alkoholauszug bei Magen-Darm-Beschwerden, als natürlicher Cholesterinsenker, bei Harnwegsinfekten (bitter)
  • Echte Luzerne als Tee gegen gegen Arthritis, Harnwegsinfektionen, Nieren-, Blasen- und Prostatabeschwerden, als Cholesterinsenker (bitter)
  • Wegwarte als Tee/ Alkoholauszug bei Reizmagen, Leber- und Verdauungsstörungen, bei Hautunreinheiten ,(bitter)

Die bitteren Kräuter sind auch sehr gut geeignet zum Ausleiten von Giftstoffen, Schwermetallen, Medikamentenrückständen etc. Dafür kann eine 4- bis 6-wöchige Kur, mit einigen Tassen Tee über den Tag verteilt, geeignet sein.

Falls eine Kur sinnvoll erscheint, bitte sich selbst gut beobachten und einen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate ziehen, besonders bei schweren Erkrankungen oder Allergien.

Selbstbemächtigung = achtsam und dankbar jagen

Abends am Main

Seit 14 Tagen regnete es gefühlt ununterbrochen. Nach einem anstrengenden Tag mit vielen Diskussionen wollte ich nur noch raus in die Natur. Ich wurde reich beschenkt: Die Sonne blinkte hervor, der Wind pustete die Wolken zur Seite und die Luft war mild und klar. Das Abendlicht setzte besondere Akzente:

Nach dem Laufen war ich wieder ganz bei mir. Die reingewaschene Natur tat meiner Seele einfach gut.

Selbstbemächtigung = Seele berühren lassen

Herzgespann (Leonurus cardiaca)

… bildet eine Gattung innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

Weitere Namen Löwenschwanz, Herzgold, Herzkräutel, Mutterwurz oder Wolfstrapp

In meinem Garten blüht wieder das Herzgespann. Das Kraut wirkt positiv auf Herz, Lunge und Magen. So wird die Pflanze bei Herzproblemen, wie Herzrasen, Herzenge, Bluthochdruck, zudem bei Schilddrüsenüberfunktion und bei Magendrücken, angewendet. In der traditionellen chinesischen Medizin wird die Pflanze beim Geburtsvorgang eingesetzt.

Wissenschaftliche Untersuchungen siehe https://idw-online.de/de/news220919

Heilwirkung
blutdrucksenkend, beruhigend
durchblutungsfördernd,
krampflösend, herzstärkend, wehenfördernd.

Inhaltsstoffe Flavonoide (Apigin z.B. kann den Östrogenhaushalt beeinflussen), Bitterstoffe, Betaine (Ammoniumverbindungen, die vor Verkalkung schützen), Gerbstoffe, Herzglykoside, Alkaloide. Das Gesamtpaket der Inhaltsstoffe aktiviert das vegetative Nervensystem, (Parasympatikus). Die Bitter- und Gerbstoffe wirken zudem positiv auf Magen Darm, Galle und Leber.

Blüten, Stengel und Blätter können als Tee oder Tinktur verwendet werden. Aber … man sollte sich auf einen ziemlich bitteren Geschmack einlassen. Mit etwas Zitrone und Honig wird es erträglicher.

Herzgespann wächst auf trockenen und nährstoffreichen Böden, auf Schuttplätzen, Brachland und Gräben.

Hergespann gehört zu den gefährdeten Pflanzen und darf wildwachsend nicht gepflückt werden. Deshalb habe ich mir eine Pflanze aus dem Gartenfachhandel bestellt und kultiviert.

Energetisch zwingt das Herzgespann zum Innehalten, zur Ruhe und zur Überprüfung des eingeschlagenen Lebensweges. Es kann heftig wie ein lebensrettender Defibrilator wirken.

Selbstbemächtigung = auf allen Ebenen das Herz entspannen

Du bunter


Wie leuchtest Du zart in mein Herz.
Erfreust mich, lenkst ab vom Schmerz.
Draußen ist's trüb, nicht heiter,
die Sonne scheint hinter den Wolken weiter.
So weist Du mir den Weg:
Das Leben ist heiter.
(M. Rauch)

Selbstbemächtigung = Farben im Grau erkennen